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Thema

Zweiter Weltkrieg

E. oder Die Insel: Der Gestrandete auf der Muldeinsel und die Abgründe der Leipziger Kindermedizin im 20. Jahrhundert

Die Form ist ungewöhnlich, auch der Ort, an dem der Ich-Erzähler seine Geschichte rekapituliert: eine Insel in der Mulde, in Sichtweise des Pfarrhauses, in dem er kurz zuvor erst mit seiner Familie eine Notunterkunft bekam. Es sind die letzten Tage des Krieges und nach und nach tauchen wir als Leser ein in die Selbstrechtfertigung eines Mannes, der sich durchaus bewusst ist, dass er Schuld auf sich geladen hat.

„Memorial am Felsenkeller“ zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges in Leipzig eingeweiht

Das „Memorial am Felsenkeller“ erinnert an eine der letzten Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges in Leipzig. Die Ereignisse vom 18. April 1945 an der Kreuzung Karl-Heine-Straße/Zschochersche Straße hatten bisher keinen Gedenkort. Nun schafft eine bürgerschaftliche Initiative der Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit dem Capa-Haus und dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig im „Memorial am Felsenkeller“ einen Ort der Mahnung.

Protest in Dresden kann Neonazidemo stören, aber nicht verhindern

In jedem Jahr „gedenken“ Neonazis in Deutschland der Opfer der alliierten Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg. Bekannt sind vor allem die Veranstaltungen in Dresden, die früher zu den größten Naziaufmärschen Europas zählten. In diesem Jahr beteiligten sich etwa 1.000 Rechtsradikale daran. Mehrere tausend Personen störten die Veranstaltung. Die Polizei ging teilweise brutal gegen Antifaschist/-innen vor.

Gedenken an den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

Am Montag, dem 2. September, lädt die Nikolaikirche um 17 Uhr wieder zum traditionellen Friedensgebet ein. Anlass ist der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges vor genau 80 Jahren. Das Friedensgebet steht diesmal unter der Leitung des ehemaligen Superintendenten und Stadtpräsidenten Friedrich Magirius und in Kooperation mit dem Polnischen Institut Leipzig.

Im Gedenken an die Leipziger Bombenopfer des Zweiten Weltkrieges

In der Nacht vom 3. zum 4. Dezember 1943 starben in Leipzig beim schwersten Luftangriff des Zweiten Weltkrieges auf die Stadt mehr als 1.800 Menschen. Darunter waren neben Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt auch Soldaten, Evakuierte aus anderen Städten sowie zahlreiche ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. 140.000 Einwohner – ein Fünftel der Bevölkerung – wurden obdachlos.

Kranzniederlegung anlässlich des Gedenktages an den Beginn des Zweiten Weltkrieges

Am 1. September 1939 löste das nationalsozialistische Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg aus. Bis zu seinem Ende 1945 kostete er mehr als 55 Millionen Soldaten und Zivilisten das Leben. Allein sechs Millionen Menschen starben in den deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagern.

Alte Feldpostbriefe lassen die Tragik des jungen Seiffeners Gottfried Storch lebendig werden

Wahrscheinlich sind es wirklich erst die Enkel, die die Dramen ihrer Großvätergeneration wirklich aufarbeiten. Die Kinder prallten noch ab an der Mauer des Schweigens ihrer Eltern, die an ihre Jugend in der Nazizeit nicht erinnert werden wollten. Doch den Enkeln bleibt meist nur der graue Karton mit den alten Feldpostbriefen. Was drinsteht, ist auch aus 70 Jahren Entfernung noch erschütternd.

Kranzniederlegung anlässlich des Gedenkens an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges

Am 1. September 1939 löste das nationalsozialistische Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg aus. Bis zu seinem Ende 1945 kostete er mehr als 55 Millionen Soldaten und Zivilisten das Leben. Allein sechs Millionen Menschen starben in den deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagern.

Ein 90-Jähriger erinnert sich an Kindheit, Krieg, Workuta und die Brüche des 20. Jahrhunderts

Fünf, fast sechs Jahre im eisigen Workuta - die war prägend für Horst Hennig, der im Mansfelder Land aufgewachsen ist und nach dem Krieg in Halle sein Medizinstudium begann. Ein Studium, das abrupt mit der Verhaftung der Hallenser Studentengruppe endete, die es so in der Realität nicht gab. Aber mit konstruierten Anklagen sahen sich in den frühen 1950er Jahren tausende junger Menschen in Ostdeutschland konfrontiert.

Am 21. April erinnert Eilenburg an den Beschuss der Stadt 1945, aber warum eigentlich?

Es ist nicht so einfach mit der Erinnerung. Erst recht nicht mit der an das Ende des Zweiten Weltkriegs. Dresden macht ja seit Jahren vor, wie schwer das ist: Jeden Februar veranstaltet man Kranzniederlegungen zur Erinnerung an die Bombenabwürfe im Februar 1945. In Leipzig erinnert man sich lieber an den 18. April, den Tag, als die Amerikaner in die Stadt kamen und die NS-Herrschaft beendeten. In Torgau feiert man lieber am 25. April den „Elbe-Day“. Und in Eilenburg?

Am 17. April werden Robert Capa und Raymond J. Bowman am und im Capa-Haus in Lindenau gewürdigt

2012 – wer erinnert sich noch? – stand die Existenz des Hauses Jahnallee 61 auf der Kippe. Ein Dachstuhlbrand hatte das schon seit Jahren leerstehende Haus an der Ecke Lützner Straße / Jahnallee noch weiter zerstört. Das Wort „Abriss“ stand im Raum. Und das bei einem Haus, das wie kein zweites in Leipzig für das Ende des Zweiten Weltkriegs steht. Denn hier entstand das berühmte Foto von Robert Capa „Der letzte Tote des Krieges“.

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