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Endlich zahlt sich der harte Einsatz aus. Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) nehmen nach dem Hitze-Kollaps den Betrieb auf einem ersten Abschnitt wieder auf. Ab sofort ist die Linie 1 im Pendelbetrieb unterwegs und verbindet den Leipziger Westen wieder mit der Innenstadt. Die Bahn fährt auf ihrer regulären Strecke von der Endstelle Lausen bis zur Haltestelle Marschnerstraße. Von dort führt die vorübergehend angepasste Route über das Neue Rathaus bis zum Wendepunkt am Wilhelm-Leuschner-Platz, wo die LZ heute Zeugin des Knochenjobs wurde, die Gleise freizukriegen. Von dort geht es retour nach Lausen. Ein erster Silberstreif am Abendhimmel.
Die Linie verkehrt bis etwa 22 Uhr im 20-Minuten-Takt, danach bis gegen 00:30 Uhr im 30-Minuten-Takt. Auch ab Betriebsbeginn am Dienstag bleibt dieser angepasste Linienweg bestehen. Aktuelle Informationen erhalten Fahrgäste über die App Leipzig Move. Mit der Wiederaufnahme der Linie 1 wollen die LVB einen ersten Schritt zurück zum regulären Straßenbahnbetrieb gehen. Ziel ist es, nach und nach wieder direkte Verbindungen zwischen den Randgebieten und der Innenstadt anzubieten sowie den Anschluss an die planmäßig fahrenden Buslinien zu ermöglichen, wie die LVB in einer Mitteilung äußern.

Gleichzeitig laufen die Arbeiten an weiteren Streckenabschnitten auf Hochtouren. Die Reinigung des Schienennetzes wurde in der Nacht und am Montag intensiv fortgesetzt. Neben den Fachbereichen der LVB unterstützen dabei auch zahlreiche freiwillige Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten L-Gruppe. Nach Angaben der Verkehrsbetriebe zeigen die umfangreichen Reinigungs- und Prüfmaßnahmen durch Probefahrten bereits Wirkung.
So gehen die LVB derzeit davon aus, dass bei weiteren intensiven Arbeiten in der Nacht bereits am Dienstag zusätzliche Linien abschnittsweise den Betrieb aufnehmen können. Voraussetzung dafür bleibt, dass die jeweiligen Strecken vollständig gereinigt, technisch überprüft und sicher befahrbar sind. Die LVB wollen fortlaufend über die weitere Entwicklung informieren und danken allen Fahrgästen für ihre Geduld und ihr Verständnis. Entsprechende Informationen gibt es auf der Website des Verkehrsunternehmens oder auf Leipzigs Mobilitäts-App.
Durch die massive Hitzeeinwirkung der letzten Tage, hatte sich die Fugenmasse, die eigentlich die Gleise schützen sollte, aufgelöst, durch den Fahrbetrieb verbreitet und letztlich das Schienenetz lahm gelegt.
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Es gibt 3 Kommentare
Ich habe mich auch (wieder einmal) sehr die Kommunikationspolitik der LVB geärgert.
Die können das einfach nicht.
Hier stinkt der Fisch vom Kopf – man sollte mal fähige Geschäftsführer (m/w/d) einstellen, am besten welche, die auch mal im Liniendienst gearbeitet haben.
Diese Beiträge übernehmen wesentlich die PR und die Formulierungen der Versorgungsunternehmen.
Das ist aber nicht die Aufgabe der Presse, ganz bestimmt nicht.
Die LVB leiden nicht nur unter Unterfinanzierung.
Sie sind wie damals als es stark schneite zuverlässig ein Totalausfall.
Sie sind Spottgegenstand, die bewerten sich selber. Alle immer unermüdlich blablabla. Die besten, klügsten, fleißigsten, die nur regelmäßig von den unwahrscheinlichsten Naturkatastrophen heimgesucht werden. Klar.
Und was ist mit den Investitionsentscheidungen? Mit der Ausfallquote? Mit Kundenbeschwerden z.b. wegen Einklemmen in Bustüren, auf die überhaupt nicht reagiert wird?
Das ist – zusammen mit gewissen Sparten der Verwaltung – das wahre Niveau dieser Stadt. Es ist deren Glück, daś es keine unabhängigen Benchmarks gibt.
Man muss deren Selbsthudelei aber den Lesern nicht unfiltriert einschenken. Prost!
Bitte nicht böse sein, ich weiß es sehr zu schätzen wie jede/jeder Einzelne anpackt um die Schäden zu beseitigen und sicherlich würde ich auch mitmachen, wenn es Sinn macht, aber diese Informationspolitik ist einfach zum KOTZEN! Vielleicht waren die Schäden am Anfang nicht einschätzbar, aber nach spätestens 24 Stunden sollte man doch einen Überblick haben und abschätzen können wie lange das dauert! Erst heißt es Montag 3.30 Uhr, dann doch 10 Uhr um dann Donnerstag zu sagen und jetzt doch Dienstag eine Linie, was soll das … ihr seid doch Profis? Worauf soll man sich da noch verlassen können? Das ist ein reinster Schlamassel mit eurer Kommunikation und hat weder was mit Krisenbewältigung noch mit Projektmanagement zu tun! Wie gesagt, ich rechne die Leistung und die Tatkraft des Einzelnen der sich da abmüht hoch an, Hut ab … ich finde aber die Konzernleitung hat ganz klar versagt (Note 6 -> durchgefallen)! Vielleicht ist es Zeit Konsequenzen zu ziehen, weil außer ein fragwürdiges E-Scooter-Verbot hat man nichts zu bieten!