Beiträge von Redaktion

Der austrocknende Rosentalteich 2019. Foto: Michael Freitag
Bildung·Forschung

Leipziger Forschende untersuchen historische Quellen zur bisher unbekannten Dürreperiode von 1302 und 1307

Forschungen zum Klimawandel und zu den Temperaturentwicklungen in der jüngeren Menschheitsgeschichte gibt es jede Menge. Und auch Erkenntnisse zu markanten Klimaveränderungen in den letzten 2.000 Jahren. Aber wie wirkten die sich eigentlich auf die menschliche Zivilisation aus? Ein Thema, das eigentlich noch viel wichtiger ist und mit dem sich jetzt Forschende aus Leipzig beschäftigen – indem sie in die Archive alter europäischer Städte gehen.

Kultur·Lebensart

Ein Leben ohne Kunst, Kultur, Tanz und Spiel macht krank

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat Ende vergangenen Jahres in seinem viel beachteten Interview mit der BILD-Zeitung das Einkaufen regelrecht zur „patriotischen Aufgabe“ für die Bürger erklärt. „Diese Äußerung betrachten wir nur als die Spitze des Eisbergs, der für die grundsätzliche (Nicht-)Einstellung vieler Politiker zu Kunst und Kultur steht“, formulieren die Mitstreiter des Westflügel Leipzig ihr Unbehagen an der Sicht der Bundesregierung auf Wirtschaft.

Buhnen zur Strandsicherung am Störmthaler See. Foto: LMBV
Politik·Region

Die LMBV hat die Uferschutzmaßnahmen am Störmthaler See fertiggestellt

2020 ging zwar in einigen Branchen fast gar nichts mehr, weil es die Corona-Pandemie so erzwang. Aber Bauen geht immer, auch in so einem Jahr. Und so wurde denn auch ein Bauvorhaben umgesetzt, das die LMBV im Dezember 2019 am Störmthaler See gestartet hatte. Jetzt meldet der Bergbausanierer für die Böschungssicherung am Störmthaler See Vollzug.

Leben·Gesellschaft

Wenn Leipziger/-innen träumen: Den ländlichen Raum nicht rechten Akteur/-innen überlassen

Ich träume davon, dass der Zusammenhalt und die Solidarität der Zivilgesellschaft stärker werden. Denn wenn rechte Strukturen immer mehr erstarken und deren Meinungsbilder Toleranz und Zustimmung erfahren, brauchen wir engagierte Menschen vor Ort. Menschen, die dem entgegentreten und unsere Demokratie und Werte wie Freiheit, Menschlichkeit, Solidarität, Toleranz, Offenherzigkeit, Menschenwürde schützen.

Hanne Kroll: Karussel II, 2020, Öl auf Leinwand. Foto: Hanne Kroll
Kultur·Ausstellungen

Vielleicht auch wieder Ausstellungseröffnungen – zum Beispiel in der Alten Handelsschule in der Gießereistraße 75

Jedenfalls hat der Kunstverein ars avanti e. V. die Hoffnung, dass er die Kunstausstellung in der Alten Handelsschule im März wieder öffnen kann. Eigentlich hatte man auf den Januar gehofft – aber das wird wohl nichts. Die Ausstellung „Joyride“ mit Malerei und Installation von Lydia Thomas und Hanne Kroll sollte da eröffnen. Doch die wurde jetzt auf März verschoben.

Amarcord bei den Aufnahmen zu "Live from London" in der Nikolaikirche. Foto: Christian Kern
Kultur·Musik

Wenn alles gutgeht, gibt es wieder ein a-cappella-Festival mit Publikum

Der Ticketvorverkauf startet später, doch das Leipziger Vokalmusikfestival wird 2021 in jedem Fall erklingen. Nach einem weitestgehend digitalen Alternativprogramm im Frühjahr 2020 und einem begeisternden Sonderkonzert mit Leipziger Vokalensembles im September stellt das Internationale Festival für Vokalmusik „a cappella“ Leipzig alle Weichen für seine Festivalausgabe 2021.

Leben·Gesellschaft

Wenn Leipziger/-innen träumen: Tiefgründige, zivilisierte Debatten

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelEs ist landläufiger Brauch, mit einem herannahenden Jahreswechsel das endende Jahr Revue passieren zu lassen und sich Gedanken über die kommenden zwölf Monate zu machen: Welche Wünsche und Hoffnungen sind 2020 Realität geworden und welche verbinden sich mit dem Blick auf 2021? Letzteres bedeutet persönlich zudem eine besondere Zäsur, wenn man – wie ich – zum 31.12. das Alter erreicht hat, um regulär angesparte Rentenansprüche zu konsumieren.

Maren Wilczek wünscht sich von ihren Mitmenschen, dass diese die Bedürfnisse anderer Mitmenschen akzeptieren und mehr Beachtung schenken. Foto: Martin Neuhof
Leben·Gesellschaft

Wenn Leipziger/-innen träumen: Trotzige Träume

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelWenn ich mir 2020 in einer besseren Welt vorstelle, schießt mir natürlich zuerst der Gedanke an eine Welt in den Kopf, in der es keine Pandemie gibt. Wie viel schöner wäre es ohne Coronavirus! Aber war vorher alles gut? Wird danach alles besser? Oder liegt es nur am Virus, dass 2020 für viele Menschen ein mindestens mieses Jahr ist? Nein. Nur zu träumen, es gäbe keine Pandemie, reicht nicht aus. Aber genau diese Feststellung, dass etwas nicht ausreicht, die ist wichtig in meiner Vorstellung von einer besseren Welt.

Christian Wolff (beim Brückenfest 2018). Foto: Michael Freitag
Leben·Gesellschaft

Gastkommentar von Christian Wolff: Barmherzigkeit – Wegweisung für das neue Jahr

Die Zeiten sind angespannt. Das wird sich im neuen Jahr zunächst nicht ändern. Nichts ist derzeit normal. Obwohl vor einigen Tagen die Impfkampagne zum Schutz gegen das Coronavirus begonnen hat, müssen wir weiter mit Einschränkungen leben. Das geht an die Substanz. Denn immer deutlicher wird: Es bleibt nicht nur bei einer Unterbrechung des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens. Es bricht auch einiges zusammen – nicht nur für die, die an Corona erkranken, und diejenigen, deren nächste Angehörige an oder mit dem Coronavirus gestorben sind.

Angelika Schütt vermisst vor allem die Begegnungen mit ihren Mitmenschen. © privat
Leben·Gesellschaft

Wenn Leipziger/-innen träumen: Corona – und was bleibt?

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelDas Jahr 2020 neigt sich dem Ende und für mich war es ein total überraschendes Jahr. Vieles in meinem Leben wurde plötzlich von anderen bestimmt, es wurde einfach alles anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Ich fühlte mich ziemlich ausgebremst, in vielen Aktivitäten meines täglichen Lebens. Aber ich will nach vorn schauen und träume bereits vom nächsten, einem vielleicht „besseren Jahr“.

"Il trovatore" mit Roberta Mantegna (Leonora) und dem Gewandhausorchester. Foto: Kirsten Nijhof/ Oper Leipzig
Kultur·Musik

Streaming-Premiere von „Il Trovatore“: Die Oper Leipzig wiederholt die Verdi-Inszenierung zu Silvester noch einmal

Die erste Streamingpremiere der Oper Leipzig, Jakob Peters-Messers Inszenierung von Verdis „Il trovatore“, stieß online mit über 9.000 Klicks auf viel Beachtung und begeisterte Zuschauerreaktionen. Großzügigerweise haben sämtliche beteiligten Ensembles und Künstlerinnen wie Künstler ihre Rechte erneut zur Verfügung gestellt und einer kostenfreien Wiederholung von „Il trovatore“ an Silvester zugestimmt, teilt die Oper Leipzig mit.

Die neue Single von JANTE: Vielleicht.
Kultur·Musik

JANTE bringt gleich das nächste Album mit besinnlichem Großstadt-Folk heraus: Blick ins Leise

2020 war schon vieles stiller und nachdenklicher als in den Vorjahren. Und das wird uns 2021 auf jeden Fall noch eine Weile begleiten. Und in gewisser Weise hat die Leipziger Newcomer-Band JANTE den richtigen Sound zu dieser ganzen Nachdenklichkeit aufgenommen, die ja vor allem junge Leute betrifft, die vor der oft sehr rätselhaften Herausforderung stehen: Wie kann ich eigentlich in so einer Zeit meinen Weg in ein selbst gestaltetes Leben finden?

Bundestagsabgeordneter Sören Pellmann drängt darauf, dass dringend anstehende Probleme gelöst werden müssen. © Michael Freitag
Leben·Gesellschaft

Wenn Leipziger/-innen träumen: Träumerei? Ja, aber ….

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelEine kleine Präzisierung muss ich unbedingt vorausschicken: Bei meinem Traum, den ich gern mit den Leserinnen und Lesern der Leipziger Zeitung (LZ) teilen möchte, handelt es sich keineswegs um das sanft im Unterbewusstsein wallende Nebenprodukt eines süßen Schlummers – so erholsam das gelegentlich auch wirken mag – sondern um ein realitätsgesättigtes Gedankenspiel.

Leben·Gesellschaft

Wenn Leipziger/-innen träumen: Zwischen Oktober und November

Die Dunkelheit hatte sich auf die Straße niedergelegt und ich lief über diesen Platz, der frei war wie ein Landeplatz für Außerirdische. Er war eine Insel mitten in der Stadt und es hatten sich verschiedene Pflanzen herausgebildet, die oft ein Schutz für Obdachlose waren, wenn sie sich ab einer bestimmten Zeit unter den Blättern der Büsche versteckten. Der Novemberniesel hauchte eine dünne feuchte Schicht auf Schuhe und Jacke und meine Gedanken gingen zu den warmen Oktobertagen zurück.

Archäologe Mike T. Carson bei der ersten Freilegung eines der Skelette. Foto: Hsiao-chun Hung
Bildung·Forschung

Kamen die ersten Siedler auf Guam vor 3.500 Jahren von den Philippinen?

Manchmal bedeuten Meldungen aus der Forschung nur, dass man gerade Neuland betreten hat und noch nicht wirklich weiß, was am Ende dabei herauskommen wird. So geht es auch den Forschern vom Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie, die am 22. Dezember meldeten: „Forschende entdecken Verbindung zwischen der Herkunft von heute auf den Marianeninseln lebenden Menschen und den Philippinen“. 2021 dürfte diese Forschung erst so richtig losgehen.

Dr. Maike Günther (Kuratorin für Stadtgeschichte bis 1800), Dr. Anselm Hartinger (Direktor Stadtgeschichtliches Museum) und Dr. Ansgar Scholz (Kulturamt der Stadt Leipzig) im historischen Festsaal des Alten Rathaus. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Katja Etzold
Kultur·Ausstellungen

Die Sanierung des Alten Rathauses geht weiter und der Festsaal wird umgestaltet

Im Sommer erst musste der Leipziger Stadtrat zur Kenntnis nehmen, dass die Sanierung des Alten Rathauses (Sanierung Fassade und Ertüchtigung Brandschutz und Elektro) auch wieder ein Stück teurer wird als ursprünglich geplant. Aber das Haus ist nun einmal, wie die Vorlage dazu feststellte, so etwas wie die Schmuckschatulle der Stadt. Und nachdem die Sanierung sowieso schon ewig in der Warteschleife hing, gibt es jetzt nur noch eins: 2021 muss fleißig saniert werden.

Ensemble Resonanz. Foto: Jann Wilken
Kultur·Musik

Am Abend des 25. Dezember musiziert das Ensemble Resonanz das „Weihnachtsoratorium“ im Stream

Es gibt viele Wege, Weihnachten zu feiern, heißt es aus dem Bach-Archiv Leipzig. In Zeiten der Pandemie ist auch bei der musikalischen Ausgestaltung des Festes Kreativität gefragt, Konzertbesuche werden in dieser Saison durch Hausmusik ersetzt. Drei international bekannte deutsche Musikinstitutionen sichern nun die musikalische Versorgung für all jene, die lieber die Blockflöte im Schrank lassen und wie in jedem Jahr in die Choräle des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach einstimmen möchten.

Südufer des Bockwitzer Sees. Foto: Stephan Schürer
Politik·Region

Surfparkpläne im Naturschutzgebiet am Bockwitzer See stoppen

Ende November wurde seit langem mal wieder der geplante Surfpark am Bockwitzer See in der lokalen Presse thematisiert. Seit der Änderung des Bebauungsplans am Nordufer des Bockwitzer Sees, durch den Bornaer Stadtrat im Februar 2020, hatte man zunächst nichts mehr von dem deplatzierten Projekt gehört.

Der Rückbau des Gerüsts am Turm der Thomaskirche. Foto: Helke Rubitzsch, Thomaskirche - Bach e.V.
Kultur·Lebensart

Die Thomaskirche bekommt vier neue Glocken und Glockenweihe ist noch im ersten Halbjahr

Corona hat in diesem Jahr auch so manchen Gang in die Leipziger Innenstadt überflüssig gemacht, obwohl es dort meist richtig schön still war und man nicht durch Menschenmassen drängeln musste. So geriet manchem auch das große Gerüst am Turm der Thomaskirche aus dem Blick, das dort stand, weil der Glockenstuhl erneuert werden musste. Ganz fertig ist das Glockenprojekt noch nicht, auch wenn das Gerüst jetzt Geschichte ist.

Cover des Albums „Con Alma“. Cover: National Sawdust Tracks
Kultur·Musik

Sjaella ist mit zwei Titeln im Album „Con Alma“ von Paola Prestini vertreten

Die schönsten Weihnachtsgeschenke sind natürlich die, die man sich selbst übers Jahr fleißig erarbeitet hat. Und ein solches Geschenk hat sich jetzt das Leipziger Vokalensemble Sjaella gemacht. Es hat während des Lockdowns den medialen Sprung über den großen Teich geschafft. Am 4. Dezember wurde in den USA und in Mexiko das Album „Con Alma“ der mehrfach preisgekrönten, in New York lebenden und dort gefeierten Komponistin Paola Prestini veröffentlicht.

Künstler der Show „Glanzzeit“. Foto: PanRay Photography
Politik·Engagement

Krystallpalast Varieté wirbt für Crowdfunding für seine im Lockdown in Leipzig gebliebenen Künstler

Nicht nur in den Leipziger Theatern haben die Künstler/-innen eifrig geprobt und gehofft, dass sie das Weihnachtsprogramm doch noch vor Publikum zeigen können. Auch im Krystallpalast hat man nach dem „Lockdown Light“ im November noch darauf gesetzt, den Besuchern im Dezember ein schönes Weihnachtsgeschenk machen zu können. Dafür blieben viele der Künstler/-innen extra in Leipzig – und hängen nun ohne Auftritt und Einnahme in Leipzig fest. Also bittet das Krystallpalast Varieté um Hilfe.

Freie Lastenräder des ADFC Dresden. Foto: Simon Rothe / ADFC
Wirtschaft·Mobilität

ADFC kritisiert: Sachsens Verkehrsministerium hat das Förderprogramm für Lastenräder seit zwei Jahren verschleppt

Am 1. Dezember meldete das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr endlich, dass es mit der Förderung von Lastenfahrrädern losgehen soll auf Landesebene. Noch nicht gleich. Erst einmal hat man es geschafft, eine Richtline zu schreiben. Augenscheinlich hat die heilige Bürokratie auch diesmal wieder alle Verwaltungsschritte ausgebremst. Der ADFC Sachsen kritisiert diese schleppende Umsetzung.

Stadtratssitzungen 2020 durch Corona im Interim Kongresshalle. Foto: L-IZ.de
Politik·Leipzig

Der Stadtrat tagt: Tag der Entscheidungen im Livestream und als Mitschnitt

Dem Testlauf des ersten digitalen „Meinungsaustausches“ am Mittwoch dieser Woche folgt nun die beschließende Stadtratssitzung, zu welcher es im Vorfeld einige coronabedingte Absprachen gab. Zwar werden sich heute, 18.12.2020 ausreichend Stadträt/-innen in der Kongresshalle am Leipziger Zoo versammeln, um beschlussfähig zu sein, doch Debatten soll es keine geben. Besprochen hat man alles bereits am Mittwoch dieser Woche.

Pünktlich wie immer: die Sonne am Horizont. Foto: Ralf Julke
Bildung·Forschung

Wintersonnenwende im Nationalatlas: Welcher Ort in Deutschland hat den kürzesten Tag erwischt?

Es geht auch den Länderkundlern so wie anderen Menschen: Sie sehnen sich nach Licht. Gerade in der Zeit, da die Tage immer kürzer werden und der kürzeste aller Tage im Jahr naht, der Tag der Wintersonnenwende. Und man merkt ihren wissenschaftlichen Spaß dabei, wenn sie den Deutschen vorrechnen, dass die Leute im Norden einen noch viel kürzeren kürzesten Tag erleben als die im Süden. Grund genug für eine neue Karte im Nationalatlas.

LVB-Haltestelle am Hauptbahnhof. Foto: L-IZ.de
Wirtschaft·Mobilität

Die Corona-Pandemie verändert das Mobilitätsverhalten und die Atmosphäre im ÖPNV

Covid-19 hat weitreichende Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr (ÖV) und dessen Nutzung. Das unterstreichen die Ergebnisse einer nicht repräsentativen Online-Befragung zu den Erfahrungen, Verhaltensweisen und Wahrnehmungen von ÖV-Nutzern, die das in Leipzig ansässige Leibniz-Institut für Länderkunde gemeinsam mit internationalen Partnern in sechs europäischen Großstädten durchgeführt hat.

Nikolaikirchhof. Foto: L-IZ.de
Leben·Gesellschaft

Gastkommentar von Christian Wolff: Was braucht der Mensch?

KommentarDer Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer (CDU) ruft dazu auf, über Weihnachten keine Gottesdienste zu besuchen. Er brauche nicht „die schöne Kirche zu Weihnachten“, ließ er im Landtag verlauten. Zusätzlich wies er darauf hin, dass Maria und Joseph auch einsam in Krippe und Stall gewesen wären.

voicemade vorm Gewandhaus. Foto: Henriette Jopp
Kultur·Musik

Online-Premiere am 26. Dezember: Das Leipziger Vokalsextett voicemade singt das Weihnachtsoratorium von Kurt Thomas

Auch das Leipziger Vokalsextett voicemade hätte in der Adventszeit nur zu gern zu richtig feierlichen Weihnachtskonzerten eingeladen. Aber auch das macht der Lockdown nun unmöglich. Dabei hatte das Sextett für diese Weihnachtssaison extra das nahezu vergessene Weihnachtsoratorium von Kurt Thomas erarbeitet und wollte es in Konzerten in Döbeln, Bad Düben, Pegau und Leipzig zur Aufführung bringen.

Die Studie zeigt, dass selbst als verbreitet geltende Arten wie der Klatschmohn (Papaver rhoeas) in Deutschland stetig zurückgehen. Foto: Sebastian Lakner
Bildung·Forschung

iDiV-Auswertung: Auch am Ackerrand geht das schleichende Verschwinden der Vielfalt weiter

Die industrielle Landwirtschaft, wie sie in den letzten Jahrzehnten in Deutschland betrieben wurde, hat fatale Folgen für die Artenvielfalt. Und damit auch für unsere Überlebenschancen. Denn während mit Düngern und Pestiziden gepäppelte Monokulturen das Feld bestimmen, zerstört diese Mono-Wirtschaft die Lebensgrundlagen von Insekten, Würmern, Bodenorganismen – aber auch Ackerpflanzen. Das iDiV hat eine entsprechend alarmierende Bestandsaufnahme vorgelegt.

Diese Kühe wissen, was eine grüne Weide ist. Foto: Mathias
Wirtschaft·Verbraucher

Verbraucherzentralen finden kaum Fleisch aus besseren Haltungsstandards in den Supermarkttheken

Natürlich geht es am Ende um den Preis. Fleisch aus artgerechter Haltung gibt es nicht zu den bekannten Discounter-Preisen. Und ein paar Label reichen ganz augenscheinlich nicht, um das Problem der Massentierhaltung mit ihren unzumutbaren Haltungsmethoden zu ändern. Die Verbraucherzentralen haben die Lage im Supermarktregal geprüft und ziehen zum Weihnachtsfest 2020 eine niederschmetternde Bilanz.

Das Schauspielhaus Leipzig. Foto: Ralf Julke
Theater

Kein Weihnachtstheater? Schauspiel Leipzig hat lauter Video-Clips für die Leipziger Theaterfreunde produziert

Bis zum 28. Februar ist der Bühnenbetrieb in Leipzig eingestellt. Auch im Schauspiel Leipzig mussten alle geplanten Produktionen bis dahin auf Eis gelegt werden. Das geplante Weihnachtsmärchen erlebte noch seine Generalprobe – und dann war alles für die Katz. Aber was kann ein Stadttheater tun, wenn aufgrund der aktuellen Pandemiesituation kein Spielbetrieb am Schauspiel Leipzig stattfinden kann?

Der Merseburger Dom. Foto: Vereinigte Domstifter / Falko Matte
Bildung·Zeitreise

Merseburg will das 1.000-jährige Jubiläum der Weihe des Merseburger Doms ganz groß feiern

Man kann nur die Daumen drücken, dass das so auch gefeiert werden kann: Am 1. Oktober 1021 wurde der Merseburger Dom in Anwesenheit des Kaiserpaares Heinrich II. und Kunigunde geweiht. Nach der Grundsteinlegung im Jahre 1015 – dem Jahr der Ersterwähnung von Leipzig – und nur sechs Jahren Bauzeit erhielt Merseburg eine der bedeutendsten Kathedralbauten Deutschlands: den Merseburger Kaiserdom.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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