Fälle & Unfälle

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Wachmann einer Pelztierfarm in Döhlen verprügelt: Operatives Abwehrzentrum ermittelt

Dass das Operative Abwehrzentrum der sächsischen Polizei nicht nur gegen Neonazis, sondern gegen Extremisten aller Coloeur ermitteln soll, ist seit Dezember publik. Innenminister Markus Ulbig (CDU) hatte damals der SPD-Abgeordneten Sabine Friedel im Rahmen einer Kleinen Anfrage Sinn und Zweck der neuen Institution mitgeteilt. Wie am Dienstag bekannt wurde, befinden sich offenbar militante Tierschützer im Visier der Fahnder.

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Neonazi-Aufmarsch in Torgau: Keine besonderen Vorkommnisse

In Torgau haben am Samstag nach Polizeiangaben 300 Menschen friedlich gegen einen Neonazi-Aufmarsch protestiert. Die NPD-Nachwuchsorganisation "Junge Nationaldemokraten" (JN) hatte zu der Versammlung mit dem Motto "Lass Dich nicht für dumm verkaufen - Massenmord war keine Befreiung" aufgerufen. Anlass war der Jahrestag der Eroberung Torgaus durch die alliierten Streitkräfte 1945, den die Neonazis revisionistisch umzudeuten versuchen.

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Palimm Palimm: Sechs Jahre Knast für Crystal-Dealer

Im Prozess um drei Drogendealer, die der Neonazi-Szene zugeschrieben werden, fiel heute das Urteil: sechseinhalb Jahre Haft für Peter M., knapp sieben Jahre für Nico R. und insgesamt neun Jahre und acht Monate für Lars S. - so lauten die Strafmaße für die drei Delitzscher. Das Landgericht Leipzig sah es als erwiesen an, dass sie bandenmäßig mit der synthetischen Droge Crystal gedealt haben.

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Die Spielsucht finanziert: Michael K. wegen Betrugs vor Gericht

Weil er mehrere Autos gekauft, sie aber nicht bezahlt hat, steht der Weißenfelser Michael K. seit heute vor dem Landgericht Leipzig. Die Anklage lautet auf gewerbsmäßigen Betrug. Die Taten, welche dem 36-Jährigen zur Last gelegt werden, beginnen im Oktober 2011: Damals war er Mitarbeiter eines Spielsalons in Grimma und für die Befüllung von Automaten mit Kleingeld zuständig.

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Polizist als Spasti bezeichnet: BSG-Fan muss 200 Euro zahlen

Ein weiterer Fan des Fußballclubs BSG Chemie ist vor Gericht gelandet: Wegen Beleidigung verhandelte heute das Amtsgericht Leipzig gegen Danny H. Der 25-Jährige war am 16. September vergangenen Jahres mit einem Polizisten aneinandergeraten und hatte ihn als Spasti bezeichnet. "Im Vorfeld des Spiels gegen Leutzsch war ich mit Freunden unterwegs. Unsere Straßenbahn stoppte, wir mussten aussteigen und wurden von Polizisten eingekesselt", erzählte er.

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Update: Tote Frau im Rosental gefunden

Durch einen Spaziergänger wurde am Samstagvormittag, 20. April, in einem Teich des Rosentals, in der Nähe des Aussichtsturms, der leblose Körper einer Frau gefunden. Der Mann informierte umgehend die Polizei über die traurige Entdeckung.

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Update: Tote im Rosental – Unbekannte weibliche Tote identifiziert

Allmählich wird es doch etwas unheimlich im Rosental. Nachdem bereits am 20. April die Leiche einer zirka 40 bis 60-jährigen Frau von einem Spaziergänger aufgefunden wurde, folgte am gestrigen 21. April die zweite. Erneut von einem Spaziergänger gegen 9 Uhr aufgefunden, ermittelt die Polizei nun auch wegen dem Tod einer zirka 30 bis 35 Jahre alten Frau.

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BSG-Fan kletterte über Stadionzaun: Schuldig des Hausfriedensbruchs beim Leutzsch-Derby

Das Derby der BSG Chemie gegen Leipzig Leutzsch am 9. Juni vergangenen Jahres beschäftigt noch immer die Leipziger Gerichte. So zum Beispiel mit dem Fall des 19-jährigen Immanuel A. Er war damals mit etwa zehn anderen BSG-Fans über den Zaun des Alfred-Kunze-Sportparks geklettert. Das gibt er vor dem Amtsgericht Leipzig vorgestern zu. Der Hintergrund: Im Vorfeld des Spiels waren die BSG-Fans mit der Polizei aneinander geraten.

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Leipziger Innenstadt: Polizei warnt vor Taschendieben

In der Innenstadt sind diebische Elstern unterwegs. Gemeint sind keine Vögel, sondern Trickdiebe. Allein im Zuständigkeitsbereich des Reviers Leipzig-Zentrum wurden im ersten Quartal 47 Fälle angezeigt, teilte die Polizei am Dienstag mit. "Die Täter suchen gezielt gut besuchte Bars und Kneipen auf und nutzen die Anonymität im Gedränge", berichtet Polizeisprecher Daniel Kapferer.

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Haus angezündet: Staatsanwaltschaft klagt Volkmarsdorfer Brandstifter an

Der Brandstifter aus Volkmarsdorf muss sich demnächst vor dem Leipziger Landgericht verantworten. Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, hat die Behörde gegen den 28-Jährigen wegen schwerer Brandstiftung, vorsätzlicher Brandstiftung in sechs Fällen sowie der Sachbeschädigung und des Vortäuschens von Straftaten Anklage erhoben.

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Wem gehört die Stadt? 40 Leipziger demonstrierten am Montag spontan gegen Gentrifizierung

Am späten Montagabend fand im Leipziger Osten eine Spontandemo der linksalternativen Szene statt. Eine Bürgerin (33) informierte die Polizei gegen 22:25 Uhr, dass etwa 40 Personen, vom Torgauer Platz kommend, auf der Eisenbahnstraße stadteinwärts liefen. Die Aktion richtete sich gegen Gentifizierung und thematisierte den tragischen Tod einer Berlinerin (67), die zwei Tage nach ihrer Zwangsräumung verstarb.

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Doch kein schwerer Raub: Crystal-Freunde erzählen wirre Geschichten vor Gericht

Es war am 17. April oder doch am 18. April 2011? So genau konnte es dann doch keiner mehr sagen. Sicher schien vor der Verhandlung jedoch, dass drei Freunde in Streit geraten sein sollen. Der Grund für die Auseinandersetzungen wären zirka 30 Gramm der Droge Crystal und 5.000 Euro gewesen. Deshalb hätten zwei junge Männer den dritten in seiner Wohnung bedroht, einen Schrank vor die Tür geschoben und dann zwei Fernseher und sein Netbook im Gesamtwert von 1.700 Euro mitgenommen haben.

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Rechtes Häftlings-Netzwerk aus Hessen: Sächsische Kameraden sollen beteiligt sein

Laut einem Medienbericht hat Hessens Justiz ein rechtsradikales Knast-Netzwerk enttarnt. Die "AD Jail Crew" ist bundesweit aktiv. Die selbsternannte Hilfsorganisation für Strafgefangene soll von Kassel aus Kontakte zu Inhaftierten in mehreren Bundesländern aufgenommen haben. In Sachsen möchte der Verein, der offenbar der Bikerszene entsprungen ist, über Drähte in die Justizvollzugsanstalten Leipzig, Dresden und Torgau verfügen.

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Haus der verhassten Vermieterin angezündet: Selbstmordversuch in Grimma endet mit Verurteilung wegen versuchten Mordes

Mit einer Verurteilung wegen versuchten Mordes ist der Fall um eine Brandlegung in Grimma zu Ende gegangen. Das Landgericht Leipzig verurteilte nun Katja M. zu einer Haftstrafe von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wird. Die 50-Jährige hatte am 6. Juni 2010 in ihrer Wohnung im Dachgeschoss eines Mietshauses in Grimma einen Brand gelegt.

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Am Penis identifiziert: Siebeneinhalb Jahre Haft für Thomas Q. wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kleinkinds

Keinen Zweifel ließ das Landgericht Leipzig heute an der Schuld von Thomas Q. Angeklagt wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes, lautet das Urteil für ihn auf sieben Jahre und sechs Monate Haft. "Verfahren dieser Art sind immer schwierig, doch in diesem Fall haben wir keinen Zweifel an der Aussage des Kindes", begründete Richter Norbert Göbel.

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Totes Paar in Peißen: 46-Jähriger festgenommen

Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft wurde in den Vormittagsstunden des heutigen Tages ein 46-jähriger Mann durch eine Spezialeinheit des Landeskriminalamtes Sachsen unter dem dringenden Tatverdacht des Mordes an einem älteren Ehepaar aus Peißen vorläufig festgenommen.

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Gröditz: Angriff auf Asylbewerber-Wohnung aufgeklärt

Die Staatsanwaltschaft Dresden und das Operative Abwehrzentrum haben drei Beschuldigte ermittelt, denen vorgeworfen wird, am 8. März Gröditz (Landkreis Riesa-Großenhain) eine Asylbewerber-Wohnung angegriffen zu haben. Drei vermummte Täter gelangten am gegen 2:15 Uhr, in den Hausflur und von dort in den Keller des Wohnhauses, in dem wenige Wochen zuvor mehrere Asylsuchende aus Russland eingezogen waren.

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Crystal-Dealer aufgeflogen: Fast 1 Kilo Rauschgift beschlagnahmt – Modedroge weiter auf dem Vormarsch

Der Staatsanwaltschaft Leipzig und dem Rauschgiftkommissariat der Polizeidirektion Leipzig ist erneut ein Schlag gegen den zunehmenden Crystal-Handel in der Region Leipzig gelungen. Nach umfangreichen und intensiven Ermittlungen konnten bereits am Donnerstag letzter Woche fünf Beschuldigte im Alter von 21 bis 39 Jahren festgenommen werden. Die gefährliche Designer-Droge befindet sich derweil weiter auf dem Vormarsch.

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Amtsgericht Dresden: Prozessauftakt gegen Lothar König

Am Donnerstag begann vor dem Dresdner Amtsgericht der umstrittene Prozess gegen Lothar König. Die Staatsanwaltschaft legt dem Jenaer Jugendpfarrer schweren Landfriedensbruch zur Last. Eigentlich sollte die Hauptverhandlung schon am 19. März beginnen. Der Fund von 170 ungeordneten Blättern in der Gerichtsakte ließ den Termin platzen.

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Bong vor Polizisten geraucht: Prozessauftakt um schizophrenen Abhängigen

Weil er Marihuana für den Hausgebrauch angebaut hatte, wurde heute der Prozess gegen Bernd Z. vor dem Landgericht Leipzig eröffnet. Fünf Pflanzen soll er Anfang 2011 in seinem extra dafür umgebauten Küchenschrank gezogen haben. Das Grünzeug soll zu seinen besten Zeiten zwei Meter hoch gewesen sein. So gibt es Bernd Z. offen zu. "Doch es hatte kaum THC-Gehalt", sagt er.

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Totes Paar in Peißen: Obduktion abgeschlossen – Alles deutet auf Gewaltverbrechen hin – LKA an Ermittlungen beteiligt

Im Falle des am Gründonnerstag tot aufgefunden Ehepaares in Peißen bei Pegau verdichten sich offenbar die Hinweise, dass es sich um ein Tötungsverbrechen handelt. Dennoch bleiben die Umstände des Todes weiter rätselhaft. Laut Aussagen der Leipziger Staatsanwaltschaft deute vieles auf ein Tötungsverbrechen hin, obwohl eine abschließende Aussage noch nicht möglich sei.

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Ehepaar in Peißen tot aufgefunden: Polizei schließt Gewaltverbrechen nicht aus

In dem winzigen Flecken Peißen nördlich von Pegau herrscht Entsetzen. Am Gründonnertag wurden dort in der Breiten Gasse die Leichen eines älteren Ehepaares entdeckt. Der Ehemann (72) und seine Frau (68) wurden gegen 19 Uhr von einem Familienangehörigen entdeckt. Schließt man vom polizeilichen Ermittlungsaufwand auf die Umstände, so liegt der Verdacht auf ein Verbrechen nahe.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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