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Gesellschaft

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Schlüsselübergabe für das Haus des Jugendrechts

Haus des Jugendrechts feierlich eröffnet

Am Freitag Mittag wurde das Haus des Jugendrechts in der Witzgallstraße 22 feierlich eingeweiht. Das Haus soll zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichten und Gerichtshilfen führen und somit zu einer besseren Bekämpfung im Bereich Jugendkriminalität beitragen. Es ist das erste Projekt seiner Art in Sachsen.

Wasser und Knäckebrot. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Neue Perspektiven durch Fasten entdecken

Noch bis Ostern feiern Christen die vierzigtägige vorösterliche Bußzeit. Eigentlich sind es 46 Tage, doch die Sonntage zählen nicht mit. Fasten kommt in vielen Religionen vor. Besonders bekannt ist der islamische Ramadan. 2015 ist der vom 18. Juni bis 17. Juli. Doch auch ohne religiöse Vorstellung ist der Begriff für viele davon geprägt, dass Menschen auf etwas verzichten, was ihnen - sonst - wertvoll ist. Wozu aber soll es gut sein, sich selbst zu quälen ?

Und ewig fragt das Murmeltier: Kind, wie hast du's mit der Religion? Foto: Ralf Julke

Leipzigs OBM stellt sich nicht hinter den Vorstoß, die Religion aus dem Sächsischen Schulgesetz zu streichen

Im Leipziger Stadtrat hat sich der politische Ton in den vergangenen Monaten ein wenig verschärft. Das liegt nicht nur an der neuen Truppe im Stadtparlament, der AfD, die einiges, was die politische Konkurrenz so tut, nicht für richtig hält. Auch ein Teil der CDU hat so seinen Kummer. Auch mit dieser erstaunlich atheistischen Haltung der Leipziger Stadtverwaltung zum Christentum in der sächsischen Schule.

Bischof Koch fährt zur Familiensynode nach Rom

Drei deutsche Bischöfe fahren im Herbst zu einem wichtigen Termin nach Rom: Der Dresdner Bischof Heiner Koch, der Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx und der Vorsitzende der Pastoralkommission, der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode nehmen an der Familiensynode teil. Das teilte Marx am Dienstag vor Journalisten in Hildesheim mit. Viele Katholiken erwarten von dem Treffen wichtige Weichenstellungen.

Die zur Sanierung vorgesehene Massenunterkunft Torgauer Straße 290. Foto: Ralf Julke

Interview mit “Initiativkreis: Menschen. Würdig.”: Torgauer Straße 290 braucht keinen Ausbau

Viel Geld soll in die Flüchtlingsunterkunft Torgauer Straße 290 gesteckt werden. Den baulichen Zustand bezeichnen viele seit langem als menschenunwürdig. Der "Initiativkreis: Menschen. Würdig." hat seit der Positionierung der Stadt für ein dezentrales Unterbringungskonzept das Objekt im Blick. In einem kritischen. L-IZ.de hat mit der Initiative gesprochen, was sie für konkrete Vorbehalte gegenüber der Sanierung haben und wie eigentlich die Zukunft für Flüchtlinge aussehen müsste.

Die Peterskirche mit dem Evangelische Schulzentrum in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Über 400 Millionen Euro flossen seit 1993 aus dem Landeshaushalt an die beiden großen Kirchen in Sachsen

Da kannte André Schollbach, Landtagsabgeordneter der Linken, nichts: Wenn schon über einen mit 4 Millionen sächsischen Euro gesponserten Katholikentag in Leipzig diskutiert wird, dann müssen auch die anderen staatlichen Fördergelder für Sachsens große Kirchen auf den Tisch. Vier Anfragen stellte er dazu. Und kann nun feststellen: Die Staatsleistungen des Freistaates Sachsen an die Katholische Kirche und die Evangelischen Kirchen haben im Jahr 2014 ein Rekordniveau erreicht.

30. Januar 2015 in Leipzig: Legida schrumpft auf 1.500 Teilnehmer und hat sich längst radikalisiert. Foto: L-IZ.de

Legida und Nolegida am 16. Februar: Die Lage in Leipzig bleibt heikel

Drei Ergebnisse zeichneten sich im Vorfeld der erneuten Demonstration von Legida am Montag, den 16. Februar am heutigen Freitag seit Mittag final ab. Das rechts-nationalistische Bündnis Legida bekommt am Montag aus Sicherheitsgründen nur eine stationäre Kundgebung auf dem Augustusplatz, Leipzig erhält dafür mehr Einsatzbeamte und Innenminister Markus Ulbig muss eine Glaskugel besitzen, mit welcher er die Zukunft sehen kann.

Feuer, ein altes Symbol für das Göttliche. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Was glauben die denn? Mehr als ein Spiel von Molekülen am Rande des Nichts

Für die meisten Leipziger spielen Religion und Glaube im Alltag keine bestimmende Rolle. Katholikentag, Reformationsjubiläum und die jüngsten Debatten um den Islam sorgen jedoch dafür, dass Glaube zum öffentlichen Thema wird. Das ist Grund genug, in Leipzig jene aufzusuchen, die an Gott oder etwas Göttliches glauben, und die Frage zu stellen: "Was glauben die denn?" - eine Reihe zum vielfältigen religiösen Leben in Leipzig.

Willy Cohn: Kein Recht – nirgends. Foto: Marko Hofmann

Die Tagebücher des jüdischen Historikers Willy Cohn

Breslau 1933: Die jüdische Gemeinde ist die drittgrößte im Deutschen Reich. Noch. Binnen weniger Jahre zerfällt das Gemeindeleben, flüchten die, die können, verschwinden die, die nicht mehr weg können oder wollen. Nach und nach werden die Bleibenden entrechtet und entnervt. „Kein Recht - nirgends“, Willy Cohns Tagebücher sind ein eindrucksvolles Zeugnis dieses Absturzes bis in gesellschaftliche Ächtung und Ermordung.

Blick in den künftigen Aula-Bereich des Paulinums während der Bauphase. Foto: Ralf Julke

Kommentar: Macht die Kanzel das Paulinum christlich?

Während der Altar bereits seinen Platz im Paulinum gefunden hat, gibt es um die Kanzel noch Diskussionsbedarf. Das zeigt der Kommentar einer Bürgerinitiative, der vor wenigen Tagen in der L-IZ veröffentlicht wurde. Hinter der Auseinandersetzung um die Kanzel steht die Frage, ob und wie stark der christliche Einfluss auf die Universität sein darf. Gehören zwar Christen zu den Studenten, aber die christlichen Kirchen nicht zur Universität?

Julius Fischer: Die schönsten Wanderwege der Wanderhure. Cover: Voland & Quist

Voland & Quist spendet 12.500 Euro an das Kurt Tucholsky Literaturmuseum

Am Ende war es eine Reklame für sein Buch, wie sie sich Julius Fischer nicht mal hätte träumen können: Ein kleiner, augenzwinkernder Verweis auf eine der beliebtesten Buchserien im historischen Schmöker-Regal - und schon landete sein Buch "Die schönsten Wanderwege der Wanderhure" vor Gericht. Der Verlag Droemer Knaur sah eine verkaufsträchtige Marke in Mitleidenschaft gezogen. Was darf Kunst, war die Frage.

Uwe Brückner von LEGIDA Das Original spricht zum Volk. Foto: L-IZ.de

Legida – Ein Liveticker zu keiner Demo “Ende und Aus”

Wie ruft man die eigenen Anhänger, auf eine untersagte Demonstration zu gehen, wenn man es besser nicht offen tun sollte? Und ebenso wenig schweigen kann, will man nicht die letzten Sympathien beim kampfeslustigen Anhang verlieren. Man sagt, dass man nicht zur Demo aufrufen darf. Und weist auf die freie Entscheidung eines jeden Einzelnen selbst hin. So heute seit etwa 13 Uhr zu beobachten beim weiter schwindenden Bündnis „Legida“ im Vorfeld des Montagabends. Einen Liveticker zu keiner Demo kann man also mal ins Netz schicken.

Pioniergeist im Schulsystem: IN. Foto: L-IZ.de

Hyvää päivää! – Spinnen die Finnen? Oder spinnen wir?

Vorweg: Ich habe die Finnen wirklich gern. In Urlaubsorten ist mir der herkömmliche Finne bislang vor allem als ruhiges, freundliches Wesen aufgefallen, das an der Hotelrezeption gern in Grüppchen auftritt, um am Abend mit etwas Sonnenbrand unterm Kurzarmhemd diszipliniert und schweigsam die Poolbar leerzutrinken. Ein durch und durch angenehmer Zeitgenosse.

Legida-Demo am 21. Januar in Leipzig Foto: Marcus Fischer

Legida mit einem Ring-Shorty?

Sie nennen es Kurzmitteilung und so darf man den Hinweis auf der Legida-Facebookseite wohl auch auffassen. Nach der Auswertung der Umfrage am Mittwoch hatte Legida dem Ordnungsamt gemeldet, dass man nun am Montag, den 9. Februar einen „Spaziergang“ durchführen möchte. 68 Prozent der eigenen Anhänger hätten so gestimmt. Der Hinweis, wo man starten möchte, fehlte da noch. Es ist der Augustusplatz – der mittlerweile schwer umkämpfte. Und ein Gang über den Ring, der äußerst kurz ausfallen könnte.

Blick in den künftigen Aula-Bereich des Paulinums während der Bauphase. Foto: Ralf Julke

Kanzel für die Universitätskirche St. Pauli soll in der Aula angebracht werden

"Zeitverschwendung" nennt der Student_innenRat der Universität Leipzig den nun schon einige Jahre lang ausgefochtenen Streit über die Anbringung der Kanzel aus der alten, 1968 gesprengten Universitätskirche St. Pauli im neuen Paulinum. Am Montag, 2. Februar, stimmte die Expertenkommission nun mehrheitlich dafür, die Kanzel außerhalb des eigentlichen Kirchen-/Andachtsraumes anzubringen.

Am 5. Februar: Vortrag zur Margarete-Blank-Gedenkstätte im Stadtarchiv

Die räumliche und inhaltliche Neugestaltung der Dr. Margarete-Blank-Gedenkstätte ist Thema einer Veranstaltung am Donnerstag (5. Februar), 18:30 Uhr, im Stadtarchiv Leipzig. Petra Lau, die ehrenamtliche Leiterin der Gedenkstätte und stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, erläutert das Vorhaben. Weitere Gesprächspartner sind Jan Wagner, zuständig für die die barrierefreie Gestaltung, und der Architekt Peter Lau, der das Projekt ehrenamtlich unterstützt.

Immer günstiger und günstiger und günstiger. Machs Dir selbst, günstiger gehts nicht mehr. Foto: L-IZ.de

Lass es dir machen!

Keinen Platz finden die Deutschen so schön wie den Kölner Dom. Das zumindest wusste die ZDF-Show „Unsere Besten – Lieblingsorte der Deutschen“ zu ermitteln. Leider kann ich dies für mich nicht ganz bestätigen, denn lieber noch als im Kölner Dom halte ich mich in Bibliotheken auf. Umgeben von Tausenden von Möglichkeiten, von Tausenden Leben zwischen zwei Buchdeckeln, die einen auf eine kleine gemeinsame Wegstrecke einladen, erscheint mir der Mitmensch hier immer etwas friedlicher, weniger zahlreich, weniger zur Geschwätzigkeit neigend. Letzteres mag möglicherweise auch für den Kölner Dom gelten, zur Leipziger Stadtbibliothek aber komme ich mit der Straßenbahn. 0:1.

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