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Leo Leu auf Holzwegen. Grafik: Leo Leu
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Leo Leu auf Holzwegen (6): Im Land der Ameisen, Adler und Bären

Leben Sie noch, Herr Leu? Wie geht es Ihnen? Kann man Ihnen helfen? - Nönö. Es geht schon. - Leo hatte Glück. Er hat sich gestärkt, bevor er den Lumpenstieg erstieg. Wären hier die Lumpen dereinst von Preußen nach Anhalt geflüchtet, er hätte es verstanden. So stellt man sich Fluchtwege vor: steil, schief und krumm. Man sieht die Lumpen geradezu, wie sie hoppeln und springen und hechten. So wie Leo.

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Leo Leu auf Holzwegen (5): Geplünderte Dörfer, ersoffene Selke und Vorfreude auf den Lumpenstieg

Ungefrühstückt. Ungekämmt. Leo schaut auf allen Vieren in den Sonnenschein. Wanderwetter. Schön, seufzt er. Mist verflucht, sagen seine Füße. Da hat's wohl einer etwas übertrieben am Vortag. Dabei hat er heute Mächtiges vor: Burg Nummer 2 und 3. Ein Schloss, einen Wohnturm. So idyllisch wie heute war's dermaleinst nicht im Selketal. Da bauten die Leute in Meisdorf sogar Taubenhäuser wie kleine Trutzburgen.

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Leo Leu auf Holzwegen (4): Die erste Burg – mit Kauz, Plüschsammlung und Strohwisch

Und das mir! - Als Eintrittskarte in die weltberühmte Burg Falkenstein bekomme ich eine Hausordnung in die Hand gedrückt! Essen, Trinken und Rauchen in der Folterkammer verboten! Fotografieren im Kassenhäuschen - verboten! Auf die Zinnen klettern - verboten! Die gesamte Hausordnung hängt im Kassengebäude aus. Aber owei: Ein Kassengebäude gibt es gar nicht. Der Eintrittsverkäufer sitzt in einem Containerchen und schmollt. Sein Kassenhäuschen wird renoviert

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Leo Leu auf Holzwegen (3): Mit Kühen, Eseln und Eike im Selketal

Kühe, Esel, Pferde. Das Selketal ist flach wie ein Pfannkuchen, bestreut mit Wiesen, Kastanien, Wanderwegen und der Selke, die hier ihre Schleifen zieht, als könne sie kein Unheil anrichten. Wie hübsche Mädchen so sind. - "Leo!" - Manche. Die eine oder andere. Geb ich ja zu: Meineeine ist eine ganz liebe. Und im Selketal hätt ich mit ihr so gern. Neun Kilometerchen, und alle Nase lang: "Hallooooo!" - Wer sich hier trifft, der grüßt. Oder guckt dumm aus der Wäsche.

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Leo Leu auf Holzwegen (2): Ein verpasster Bär, eine 900 Jahre alte Straße, kein Kaffee

Fehler gehören zum Wandern. Man merkt es meist erst ein paar Kilometerchen zu spät, dass man doch vielleicht besser den Umweg genommen hätte. Oder den Holzweg. Oder die Wiese. Ich hab die Wiese genommen. Aber da war es schon zu spät. Ich hätte den Umweg nehmen müssen. In Ballenstedt, den Schildern nach, die so nervend zum Schloss wiesen. Ich wollte in kein Schloss. Mir war nach Wald. Nichts als Wald. Rauf den Berg. Zu den Wildschweinen.

Leo Leu auf Holzwegen. Grafik: Leo Leu
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Leo Leu auf Holzwegen (1): Im Land der Schwaben, Anhalter und Buchhalter

Wie fühlt sich ein Leo ohne seine schöne Bäckerin, wenn er allein auf Urlaub fährt, weil sie nicht darf? Der Oberbäcker hat's nicht gewollt. Jedes fleißige Händchen wird gebraucht. Und Leo muss wieder allein in die Berge. Unter rasenden Wolken. Urlaubig ist meinereins da gar nicht. So ganz ohne. So alleinig. Achje. Was werden die Kühe sagen? Und die Stieleichen? Wenn's welche gibt. "Fahr nur, Leo. Und schreib mir was."

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Sebastian erpaddelt Schweden (1): Nicht nur Möbelhäuser feiern Midsommar

Schon die Vorfreude ist riesig. Eine Woche aussteigen, Urlaub pur, so richtig. Handy aus, kein Strom, kein fließend Wasser. Wobei der letzte Punkt erst noch geklärt werden muss, vielleicht fließt das Wasser in den schwedischen Seen Glafsfjorden und Värmeln ja doch. Noch kenne ich die Gruppe nicht, mit der ich eine Woche lang paddeln werde und ein Stück Anreise über Berlin mit dem Flieger nach Göteborg liegt noch vor mir. Leider soll sich das am Mittsommer-Tag als nicht ganz so einfach erweisen.

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Tagestour in den Europa-Park? L-IZ.de wagte den Selbstversuch

Ab Leipzig einen Tagesausflug in den Europa-Park machen? Warum nicht? Sollten Sie jetzt die Stirn runzeln, dann völlig zu Recht. Deutschlands größter Freizeitpark befindet sich nämlich in Rust. Nie gehört? Die 3.700-Seelen-Gemeinde liegt mitten im Schwarzwald, etwa 40 Kilometer nördlich von Freiburg. Trotzdem kann man ab der Messestadt eine Tagestour in das legendäre Achterbahnparadies unternehmen. Martin Schöler hat für L-IZ.de den Selbstversuch unternommen.

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Unterwegs mit Aida: Das Leben an Bord

Das Leben an Bord der "AIDAluna" gleicht einem Holiday-Club an Land. Die Atmosphäre ist entspannt. Das Durchschnittsalter der erwachsenen Kreuzfahrer dürfte irgendwo zwischen 40 und 50 liegen. Um ein Klischee zu bedienen: Rentner sind auch an Bord. Mein erster Seetag beginnt mit einem ausgedehnten Frühstück. Kulinarisch hat das Schiff nämlich so einiges auf der Pfanne.

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Unterwegs mit Aida: Nach Frankreich und zurück

Kreuzfahrten boomen. War die Fahrt mit dem Ozeandampfer bis Anfang der Neunziger Jahre den Wohlbetuchten in Anzug und Designer-Kostüm vorbehalten, gilt vielen Reedereien heute die Familie als liebste Zielgruppe. Poolparty statt Captain's Dinner, Kinderanimation statt gut sortierter Bordbibliothek. Was erwartet den Gast eines modernen Clubschiffs? Ein Redakteur aus dem L-IZ.de-Team ist eine Woche lang mit Deutschlands Marktführer Aida Cruises in See gestochen.

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Searching for the Northern Soul: Marcus Mötz zeigt jetzt seinen Dokumentarfilm über Skandinaviens alternative Kulturszene

Im Oktober des vergangenen Jahres begab sich Skandinavien- und Musikliebhaber Marcus Mötz auf Expedition durch Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland. Dabei traf der Leipziger, 31 Jahre alt, Künstler, mit denen er Interviews führte und Musik machte. Darüber hinaus ging er Mythen und Klischees auf den Grund. Mit einer Handkamera hielt er seine Begegnungen und Erlebnisse fest.

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Potsdam im Winter: Mehr als nur das Geschäft mit dem Alten Fritz

Nur wenige ostdeutsche Städte von dieser Größe haben soviel Historie zu bieten wie Potsdam. In der brandenburgischen Hauptstadt kann der geneigte Geschichtsfan locker eine Woche verbringen, ohne sich mehr als nötig im eigenen Urlaub zu langweilen. Doch aufgepasst: Der alte Fritz lockt, aber ein Besuch im Schloss Sanssouci ist eine Enttäuschung. Ein anderes Schloss von Friedrichs Nachfahren bleibt viel positiver im Gedächtnis. Nicht nur deshalb ist Potsdam auch im Winter eine Reise wert.

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Ich glaub ich bin im Kino: Ein Ausflug in den Movie-Park in Bottrop

Wer träumte als kleines Kind nicht davon, eines Tages in einem Blockbuster mitzuspielen? Oder zumindest ein Mal im Leben bei einem Filmdreh hautnah dabei zu sein? Sich wie ein Kinostar zu fühlen? Der Movie-Park in Bottrop macht's möglich. Filme gedreht werden hier zwar nicht. Aber der Besucher taucht ein in eine Welt zwischen Popcorn, kühnen Stunts und knuffigen Cartoons.

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„Haus Energie“ ist frisch saniert: Wilhelm Ostwald Museum in Großbothen lädt wieder ein

Nach umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten ist das Museum im "Haus Energie" im Wilhelm Ostwald Park in Großbothen, etwa 40 km östlich von Leipzig gelegen, seit Montag, 3. September, wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. In der ehemaligen Wohn- und Arbeitsstätte Wilhelm Ostwalds erfährt der Besucher das Wichtigste und Interessanteste aus dem Leben und Wirken des Chemikers (1853 - 1932).

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Auswärtsspiel: Mit St. Pauli in Cottbus, mit Rasenball in Mecklenburg

Cottbus ist für Fußballfans gewiss kein Traumziel. Ab Leipzig erreicht man die Universitätsstadt in der Lausitz binnen zwei Stunden mit der Regionalbahn. Ans Fernverkehrsnetz ist Chósebuz, wie die Stadt auf Sorbisch heißt, nicht angeschlossen. Es gibt auch in Brandenburg Ecken, die von der Politik vergessen scheinen. Die fahlen Fassaden, die Gästen in Bahnhofsnähe entgegenschlagen, gehören in keinen Touristenführer.

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Umweltschützer aus Leipzig unterstützt Greenpeace Russland: Sven Willner nimmt an einem „Firefighting-Camp“ bei Moskau teil

Der 26-jährige Sven Willner aus Leipzig lässt sich für zwei Wochen in einem Trainingscamp für die Bekämpfung von Waldbränden in Russland ausbilden und wird gegebenenfalls bei Bränden helfen. Möglich macht dies ein Austauschprogramm zwischen Greenpeace Deutschland und Greenpeace Russland. Am Donnerstag, 12. Juli, macht er sich auf die Reise.

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Vom Connewitzer Kreuz in die Antarktis: Ein Leipziger Koch berichtet

Dirk Peter aus Leipzig-Connewitz ist mal so richtig aus dem Alltag ausgebrochen. Der 40-jährige Koch steht seit März in der Antarktis am Herd. Warum er lieber dort als am Connewitzer Kreuz kocht, warum -15 Grad Celsius auch warm sein können und was man im "ewigen Eis" den lieben langen Tag und schließlich 15 Monate lang treibt, erzählte er L-IZ.de.

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Vier Tage Wien: Teuer, aber lohnenswert

Es liegt im unscheinbaren Österreich, aber Wien ist alles andere als das. Entscheidender Ort und Entscheidungsort in der Weltgeschichte, Kunstzentrum, Kaffeehaus-Ballungsgebiet. Es ist die Melange, die Wien so außergewöhnlich und einen Besuch sinnvoll macht.

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Städtepartnerschaft Travnik: 100 Leipziger waren im Mai mit auf Bürgerreise

Rund 100 Leipzigerinnen und Leipziger sind am 16. Mai in die Busse nach Travnik gestiegen, dem Auftakt der 15. Bürgerreise in die Leipziger Partnerstadt, die bis zu 20. Mai dauerte. Dieses Mal fuhren überwiegend Künstler mit: die Mitglieder des Vocalconsort unter Leitung von Gregor Meyer, das Akkordeonorchester der Musikschule "Johann-Sebastian-Bach", die Tänzerinnen des Kreativzentrums Grünau sowie die extra aus Antalya angereiste türkische Künstlerin Sifa Girinci.

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Deutschlands beliebteste Sehenswürdigkeiten: Zwei Leipziger unter den Top 100

Diesmal ist es kein Ranking mit obskuren Datengrundlagen, sondern eine richtige Umfrage. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat die ausländischen Besucher Deutschlands selbst abstimmen lassen, welche Sehenswürdigkeit sie am meisten fasziniert in Deutschland. Und siehe da: Schloss Heidelberg landet ganz vorn. Die Dresdner Frauenkirche schafft es auf Platz 5. Und unter vielen weiteren sächsischen Attraktionen schafft es die Leipziger Thomaskirche dann auf Platz 60.

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Christine Müller, Arbeitsstelle Eine Welt: Gedanken über Kuba

Bis zum Zerfall des Ostblocks war Kuba ein sozialistischer Bruderstaat der DDR, die DDR-Medien berichteten regelmäßig über den Inselstaat. Doch mit den Veränderungen in der politischen Welt um 1990 rückte das Land immer weiter aus dem deutschen Fokus. Mittlerweile sind es vor allem Klischees, mit denen sich viele ihr Bild von Kuba zusammengebaut haben.

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Auf der Straße nach Süden (5): Ein Jahr China – und zurück

2008 war er bereits schon einmal für sieben Monate in China, um dort traditionelles Kung-Fu zu lernen - nun will er noch einmal zurück, um später selbst Lehrer der typisch chinesischen Kampfkünste (Wushu) zu werden und seinen chinesischen Meister in Leipzig zu unterstützen. Um seine Kenntnisse zu vertiefen, reist er demnächst wieder in den Fernen Osten. Doch schon jetzt hat er viel von China zu erzählen ...

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Theaterbrief aus Pirna: Tom Pauls‘ neues Wohnzimmer mit einem Café für Ilse Bähnert

Ilse Bähnert hat sich ein Denkmal gesetzt, ein Haus voll sächsischer "Bambuhle"! Tom Pauls läuft vor der Vorstellung mit einem großen Schlüsselbund durch die Etagen wie ein Wärter. Und schwatzt mit den Leuten. Das Tom-Pauls-Theater ist fertig. Ilse Bähnert würde diese "Bubberzche" gefallen, sie wäre höchstwahrscheinlich begeistert und würde mit sächsischem Pathos ausrufen: "Bommfortzjohnös!" - Maximal!

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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