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Ostritz

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Lutz Bachmann bei einer Ansprache 2015 bei Legida in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Staatsschutz ermittelt gegen Lutz Bachmann und Nazikampfsportevent in Ostritz bleibt verboten

Die Dresdner Polizei ermittelt erneut gegen den bereits mehrfach vorbestraften Pegida-Chef Lutz Bachmann. Diesmal steht der Verdacht der Volksverhetzung im Raum, nachdem der Rechtsradikale am Montag, den 7. Oktober, dazu aufgerufen hatte, politische Gegner in einen Graben zu werfen und diesen anschließend zuzuschütten. Zudem hat das Verwaltungsgericht Dresden im Eilverfahren ein Verbot des für Samstag in Ostritz geplanten Neonazievents „Kampf der Nibelungen“ bestätigt.

Jürgen Kasek und Irena Kokot auf der Gegendemonstration von Leipzig nimmt Platz. Foto: L-IZ.de

Ostritz: Versammlungsfreiheit in Sachsen immer noch keine Selbstverständlichkeit

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ fuhr am 22. Juni mit dem Bus zum Protest gegen das Neonazifestival in Ostritz. Vor Ort hatte die Initiative „Rechts rockt nicht“ zu einer Kundgebung und Demonstration aufgerufen und diese organisiert. Das Aktionsnetzwerk hat als Unterstützerin der Initiative die Aktivitäten mit Anmeldung, Ordner*innen und einem Redebeitrag unterstützt.

Protest am 22. Juni 2019 in Ostritz

Die Initiative "Rechts rockt nicht" ruft am 22. Juni 2019 zu einer antifaschistischen Kundgebung und Demonstration in Ostritz auf. Anlass ist die dritte Ausgabe des neonazistischen "Schild und Schwert"-Festivals, zu der erneut mit hunderten Teilnehmenden aus der gewaltbereiten Naziszene zu rechnen ist. Bereits im vergangenen Jahr hat sich "Rechts rockt nicht!" an den vielfältigen Protesten in Ostritz beteiligt, im April mit einer zweitägigen Kulturkundgebung, im November mit einer Demonstration.

Jürgen Kasek und Irena Kokot auf der Gegendemonstration von Leipzig nimmt Platz. Foto: L-IZ.de

Am 22. Juni auf nach Ostritz zum #platznehmen!

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zum Protest gegen das Neonazifestival in Ostritz am 22. Juni auf und organisiert eine Anreise mit Reisebussen zu „Rechts rockt nicht!“. Ostritz liegt direkt in Ostsachsen, direkt an der Neiße. Vom 21. bis 23. Juni soll dort eines der größten Nazifestival Europas mit dem Titel „Schwert und Schild“ im „Hotel Neisseblick“ stattfinden.

Irena Rudolph-Kokot. Foto: Alexander Böhm

Mit “Leipzig nimmt Platz” zu “Rechts rockt nicht!”

Vom 21. - 23. Juni 2019 soll die dritte Auflage des „Schild und Schwert“-Festivals in Ostritz stattfinden. Erneut wollen sich hunderte Fans neonazistischer Ideologie in der ostsächsischen Kleinstadt versammeln, in der Hoffnung ihren Überzeugungen frönen zu können.

Polizeifahrzeug. Foto: L-IZ

Rechtsrockkonzert in Ostritz: Neonazis greifen Presse und Polizei an

Neonazis haben am vergangenen Wochenende im sächsischen Ostritz erneut ein Konzert veranstaltet. Dabei kam es während eines Presserundgangs zu Angriffen auf Medienvertreter und Polizisten. Diese wurden mit Bierbechern beworfen, beleidigt und mit einem Feuerlöscher besprüht. Gleichzeitig fand auf dem Marktplatz wieder ein Friedensfest statt.

Fraktionsvorsitzender Rico Gebhardt (Linke). Foto: DiG/trialon

Gebhardt: Friedensfest in Ostritz wieder beeindruckend und beispielhaft

Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, erklärt zum Friedensfest in Ostritz, an dem er erneut teilgenommen hat: Ich bin wieder vom Engagement der Menschen in Ostritz begeistert. Es ist tief beeindruckend, mit wie viel Mut, Kreativität und Ausdauer sich die Bürger*innenschaft gegen die Vereinnahmung durch Neonazis zur Wehr gesetzt hat.

Das Gesicht des Corona-Krisenmanagements in Sachsen: Petra Köpping (SPD), Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Foto: LZ

Demokratie-Zentrum unterstützt erneut Ostritzer Friedensfest „Zeichen setzen – Hinsehen – Handeln“

Vom 21. bis 23. März veranstaltet das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal zum dritten Mal das Ostritzer Friedensfest unter dem Motto „Zeichen setzen – Hinsehen – Handeln“ auf dem Marktplatz in Ostritz. Die Veranstalter möchten damit ein Zeichen für das Engagement der bürgerlichen Mitte für Weltoffenheit, Toleranz und Frieden sowie gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Extremismus setzen.

Irena Rudolph-Kokot (SPD und Leipzig nimmt Platz). Foto: L-IZ.de

Interview: Nach dem Führergeburtstag in Ostritz

LZ/Auszug aus Ausgabe 54Es tobte vorab durch die gesamtdeutsche Presse und nach Beendigung noch einmal. Die als größtes Festival der Neonaziszenerie angekündigte „Schild und Schwert“-NPD-Veranstaltung im ostsächsischen Ostritz bei Görlitz direkt an der deutsch-polnischen Grenze. Ebenso wurde im Vorfeld klar, dass sich direkt vor Ort in Ostritz die Bürger eher von dieser Idee abwandten und Gegenaktionen planten. Auch aus Leipzig kam Unterstützung unter anderem vom zivilgesellschaftlichen Bündnis „Leipzig nimmt Platz“. Am 21. April fuhren mehrere Busse gen Ostsachsen und Irena Rudolph-Kokot war dabei. Nach ihrer Rückkehr gab es von der LZ fünf Fragen zu ihren Eindrücken.

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