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Generationenwechsel in der Leipziger Stadtentwicklung: Der Entwurf des neuen STEP Verkehr geht jetzt in die Entscheidungsrunde

Leipzig häutet sich. Recht langsam und doch - aus der Perspektive eine Menschenalters betrachtet - recht schnell. Selbst da, wo man eigentlich noch glaubt, das Schiff ändere nicht mal schwerfällig seinen Kurs. Tut es doch. Und - das muss man auch mal anerkennen - Leipzigs Stadtverwaltung hat es wahrgenommen. Jetzt geht der neue Stadtentwicklungsplan (STEP) Verkehr in die entscheidende Runde.

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Grüne zur Bahnpolitik im Koalitionsvertrag von CDU und SPD: Der Sachsentakt braucht jetzt zehn Jahre lang 50 Millionen Euro Investitionen

Da waren selbst die Grünen überrascht, als sie auf Seite 46 des am 23. Oktober von CDU und SPD vorgestellten Koalitionsvertrages eins ihrer Herzensprojekte wiederfanden: "Unser Ziel ist es, den Schienengebundenen Personennahverkehr (SPNV) durch eine bessere Koordination und Bündelung bei der Ausschreibung von Verkehrsleistungen, durch die Einführung eines integralen Taktfahrplanes und eines landesweit gültigen Sachsen-Tarifs zu stärken", steht da zu lesen.

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ADFC-Aktion “Licht ans Rad”: 30 Prozent der Leipziger Radfahrer fahren noch immer unbeleuchtet

Am Sonntag, dem Tag nach der Zeitumstellung, wurde es für Viele sichtbar. Manchmal wohl auch spürbar: Fast jeder dritte Radfahrer in Leipzig ist immer noch ohne Licht unterwegs. Manche haben nicht mal als Alibi eine Lampe am Rad, selbst beim Fahren auf der falschen Seite sind sie ohne Licht unterwegs, brettern zwischen Autos hindurch - dunkle Schatten. Gern auch mit Kind und Kegel auf dem Rad. Am 21. Oktober hat die Leipziger Polizei mal stichprobenartig kontrolliert.

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Neue Mobilität ist die alte: Die Messen euregia und new mobility starten heute mit den üblichen Entscheidern und Experten

Am heutigen Montag, 27. Oktober, beginnt die euregia, Fachmesse und Kongress für Kommunal- und Regionalentwicklung in Europa. Für drei Tage werde damit das Congress Center Leipzig zum neunten Mal zur "Vordenkerwerkstatt für Regionalentwickler, Verkehrsplaner, Kommunalpolitiker, Projektfinanzierer und Umweltexperten", teilt die Messe-Pressestelle dazu mit. Bestimmt kommt auch irgendwo der aktive Bürger und seine Teilhabe an allen relevanten Planungsprozessen ins Bild. Aber das ist ja bekanntlich ein Leidensthema. Wie so Manches in Sachen nachhaltige Stadt.

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Für Leipzigs Studierende längst Realität: Der fahrscheinlose ÖPNV

War die Lancierung des Themas "Fahrscheinloser ÖPNV" vom Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) nun beabsichtigt oder nicht? Oder hat da jemand aus dem Bauausschuss nur sein eigenes Süppchen gekocht. Wir wissen es nicht. Auch der MDV hat so seine Schwierigkeiten, Anfragen der L-IZ zu beantworten. Als säße er nun verschreckt in seiner Höhle und wunderte sich darüber, was ein Finanzierungs-Gutachten so alles anrichten kann.

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Bürgerticket und Nicht-Autofahrer-Maut: Ökolöwe fordert vom Freistaat Sachsen eine ehrliche ÖPNV-Finanzierung

Seit ein paar Tagen kocht in Leipzigs großer Tageszeitung die Debatte um den "Fahrscheinlosen ÖPNV", gern von einigen Leuten auch "Zwangsabgabe" genannt. Man kocht so fröhlich Emotionen und würgt genüsslich eine Debatte ab, die überfällig ist. Das ist nicht die Debatte um "fahrscheinlos" oder nicht, sondern die um die richtige und ausreichende Finanzierung des ÖPNV. Aber darf man dazu eigentlich den scheidenden Verkehrsminister fragen? - Das ist der falsche Mann, stellt der Ökolöwe fest.

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ÖPNV-Finanzierung im MDV: Von suspekten Hochrechnungen und tatsächlich fehlenden Visionen

Da waren tatsächlich die Krawalleros am Werk, als sie am Freitag, 17. Oktober, zum Generalangriff bliesen gegen einen fahrscheinlosen ÖPNV, als wenn der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) in der Sitzung des Fachausschusses Stadtentwicklung und Bau am Dienstag, 14. Oktober, genau das als alleiniges Allheilmittel für die Finanzprobleme bei LVB & Co. vorgeschlagen hätte. Hat er aber nicht.

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Sanierungsstau im Leipziger ÖPNV: Positives Echo auf das Thema “fahrscheinloser ÖPNV”

Es gibt auch Organisationen und Fraktionen, die sich mit dem via LVZ lancierten Thema "fahrscheinloser ÖPNV" schon etwas intensiver beschäftigt haben. Auch in Zeiten, als noch niemand lauthals ein Hunderte-Millionen-Euro-Defizit im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) verkündete. Schon gar nicht unter der Prämisse, das müsste nun alles gar noch über eine "Zwangsabgabe" ausgeglichen werden. Hier jetzt also mal die Befürworter der Idee. Auch, wenn wohl nicht alle von ihnen bemerkt haben, welches Spiel die LVZ da treibt.

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Finanzierungsstudie für den Leipziger ÖPNV: Die Informationen blubberten aus dem Bauausschuss in die LVZ

"Die Sitzungen der beratenden Ausschüsse sind nicht öffentlich", heißt es in der Hauptsatzung der Stadt Leipzig. Der Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau ist so ein beratender Ausschuss. Am 14. Oktober hat er mal wieder getagt. Auf der Tagesordnung stand die Vorstellung der Finanzierungsstudie und der alternativen Finanzierungsvorschläge für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) durch MDV-Geschäftsführer Steffen Lehmann. Am 17. Oktober stand alles in der Zeitung.

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Fahrscheinloser ÖPNV: MDV lanciert eine gute Idee mit Krawall über die LVZ

Wenn der Geschäftsführer des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV), Steffen Lehmann, tatsächlich "keine aufgeregte und unsachliche Diskussion auslösen" wollte, dann hat er es am Freitag, 17. Oktober, gründlich versemmelt. Seit Monaten warten Leipzigs Stadträte auf die schon für 2013 versprochenen Strukturvorschläge des MDV. Doch eine Idee, wie das Finanzierungsdilemma im MDV gelöst werden kann, landet nun ausgerechnet in der LVZ. Und der Titel klingt genau so, wie es sich Lehmann in seinen schlimmsten Träumen nicht ausgemalt haben mag.

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Grüner Bundestagsabgeordneter zum InterConnex-Aus: Der Wettbewerb im Schienenfernverkehr ist im Eimer

Rot-Grün hatten sich 2002 noch was gedacht, als sie den Wettbewerb im deutschen Schienennetz eröffneten. Da, wo der bisherige Monopolist, die Deutsche Bahn, keine Anreize mehr sah, eine attraktive Strecke im Betrieb zu halten, sollten Privatanbieter zum Zuge kommen. Doch so recht verdaut hat die deutsche Politik das Thema nicht. Sonst hätte Schwarz-Gelb nicht 2012 noch einen Billigkonkurrenten daneben gesetzt: die Fernbusse.

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Erneuter Streik der GDL: Viele Räder stehen still – Deutsche Bahn schaltet Liveauskunft

Heute ist es wieder soweit - am 15. Oktober um 14 Uhr wird bis zum 16. Oktober 2014 um 4 Uhr bei der Deutschen Bahn gestreikt. Da vor allem im Osten des Landes die Anzahl der verbeamteten Zugführer am geringsten ist, werden auch in Leipzig deutliche Verspätungen, Ausfälle und Probleme bei der Weiterfahrt erwartet. Schon mit der Ankündigung am Morgen lief nicht mehr alles rund, da erste Züge zurückgehalten werden.

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Fernbuskonkurrenz macht Weiterbetrieb des InterConnex unmöglich: Veolia Verkehr zieht sich aus dem Schienenfernverkehr zurück

Was haben sie von Liberalisierung geschwatzt und von Wettbewerb, als die deutschen Politiker 2012 das Personenbeförderungsgesetz änderten und das Verbot von Fernbuslinien, das bis dahin die Bahn vor billiger Konkurrenz schützte, aufhoben. Tatsächlich aber findet diese Liberalisierung ihre Opfer dort, wo genau zehn Jahre vorher die Liberalisierung im Schienennetz mit genau denselben Argumenten vorangetrieben wurde. Der InterConnex ist jetzt das erste Opfer.

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10 Minuten-Takt für Bus und Bahn am Samstag: Jens Herrmann-Kambach wirft OBM Taktiererei vor

Wirklich zufrieden ist Jens Herrmann-Kambach, Stadtrat der Linksfraktion, mit dem jetzt vorgelegten Verwaltungsstandpunkt zur Einführung des 10-Minuten-Taktes auf allen Samstagslinien in Leipzig nicht. "Der Standpunkt der Verwaltungsspitze und damit des OBM zum Antrag der Fraktion Die Linke 'Einführung des 10-Minuten Taktes am Sonnabenden und verkaufsoffenen Sonntagen", welcher der Fraktion seit gestern vorliegt, ist entweder eine bewusste Missachtung des Stadtrates oder anderseits einfach nur Ausdruck der Arroganz der Verantwortlichen gegenüber diesem Thema", erklärte er am Donnerstag.

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Kleiner Triumph für Jens Herrmann-Kambach: Stadt lenkt bei 10-Minuten-Takt im Leipziger Liniennetz ein – LVB planen für 2015

Mit der durchgewunkenen Tariferhöhung für den Leipziger ÖPNV im Dezember 2013 war für Jens Herrmann-Kambach die Grenze erreicht. Jedes Jahr gab's nun eine saftige Preiserhöhung - aber eine echte Verbesserung im Angebot der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) gab's in den letzten Jahren nicht mehr. Abgesehen von einen Testprojekt eines 10-Minuten-Takts am Samstag auf den Straßenbahnlinien 4 und 12.

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Neuer Antrag zum Fernbusbahnhof: Leipziger Linke findet Engagement der Stadt unzureichend

Die Zeit vergeht. Eine Lösung zeichnet sich noch nicht ab. Nun sorgt auch das Thema Fernbusse in Leipzig erneut für Handlungsdruck. Bund und Land, die sich hier bei der Zulassung des Fernbusmarktes gegenseitig überboten haben in flotter Liberalisierung, haben die Städte mit einem neuen Problem konfrontiert. Wo bekommt man so schnell genug Platz für einen Busbahnhof her? Möglichst in der Stadtmitte? - Jetzt macht die Linksfraktion Druck.

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Angefüttert und dann verhungern lassen: Stadtelternrat kritisiert Zappelpolitik bei Klassencards im City-Tunnel

Die Eiertänze um die Tarifgestaltung im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) und damit auch bei den Leipziger Verkehrsbetrieben gehen weiter. Das vor einem Jahr versprochene Konzept liegt noch nicht vor. Dass selbst die LVB längst mit einer politischen Lösung gerechnet haben, zeigt ein Vorgang, der jetzt Andreas Geisler, Vorsitzender des Stadtelternrates Leipzig (SER), auf die Palme bringt: Klassencards werden nicht mehr im City-Tunnel anerkannt.

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Gerichtsurteil gegen die Bahn: Überhöhte Stationsentgelte in Sachsen sind unrechtmäßig

Hinter all den Luftballons um die Inbetriebnahme des Leipziger City-Tunnels und des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes schwelte bis heute ein gewaltiger Ärger. Als der Zweckverband Nahverkehr Leipzig (ZVNL) aufgrund der vom FDP-geführten Wirtschaftsministerium verhängten Kürzungen der Regionalisierungsmittel, die an die Zweckverbände weitergereicht werden, Streckenstilllegungen verordnen musste, erhöhte die Bahn im Gegenzug gleich mal die Stationsentgelte. Ein Fall, der jetzt vor Gericht zu einem ersten Urteil kam.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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