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Kreativwirtschaft

Ein Jahr Corona: Selbstständige zwischen Digitalisierungsschub und massiver Existenzgefährdung

Natürlich ist es kein umfassendes Bild, das die sächsische Kreativwirtschaft jetzt zu Beginn des Jahres bei der Erfassung der Lage der kreativ tätigen Selbstständigen in Deutschland und Sachsen gewinnen konnte. Aber wo offizielle Zahlen fehlen helfen auch online angefragte Selbstauskünfte, zumindest eine Ahnung zu bekommen davon, wie es Solo-Selbstständigen gerade geht.

Die LTM wirbt mit zwei neuen 3D-Audio-Videos für die Themen Kreativ- und Musikstadt Leipzig

Das Leben geht weiter. Auch nach Corona. Dann können auch alle die wieder öffnen und ein Publikum empfangen, die in zwei neuen 3D-Clips der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH zu sehen sind. Die hat in den vergangenen Monaten für die internationale Vermarktung zwei neue Imagefilme zum Thema Kreatives Leipzig und Musikstadt produzieren lassen.

Aktueller Monitoringbericht zur Situation der Kultur: Auch in Leipzig drohen hohe Verluste

Besonders hart treffen die Verfügungen zur Corona-Pandemie-Bewältigung den Kulturbereich. Gerade hier sind tausende Solo-Selbstständige unterwegs, deren Auftritte und Projekte reihenweise abgesagt sind. Ein Monotoringbericht hat jetzt untersucht, mit welch großen Verlusten unsere Gesellschaft im Kulturbereich rechnen muss. Es trifft freilich nicht alle gleich, stellt auch ein Leipziger Forscher fest.

Veranstaltungstechniker Marko Kronberg: „Ein halbes Jahr könnte ich so überstehen, dann wäre Schluss“

Mit der Absage von Veranstaltungen leidet eine gesamte Branche. Am Freitag, den 13., traf es auch Marko Kronberg. Der Veranstaltungstechniker reist für gewöhnlich zwischen Kirchen, Konzerthäusern und Messehallen hin und her und versorgt die Veranstalter mit schönem Licht und gutem Ton. Nun hat er unfreiwillig ganz viel Freizeit, die er jedoch nicht genießen kann. Die Sorgen um die Zukunft prägen den Alltag.

SPD-Fraktion beantragt ein richtiges Konzept zur Sicherung von Freiraum für die Kultur- und Kreativszene

Am 30. November überraschte Leipzigs Kulturbürgermeisterin die Leipziger Kulturschaffenden mit der Einladung, sich im ehemaligen Autohaus in der Lindenthaler Straße 61-65 auf 10.000 Quadratmetern einmieten zu können. Das einstige Autohaus hatte die Stadt im Zusammenhang mit der Flüchtlingsaufnahme angemietet. Nun könnte es ein Loch stopfen, das den Kreativen der Stadt nur allzu bewusst ist: Die Gentrifizierung Leipzigs hat hunderte Atelier- und Probenräume verschwinden lassen.

Diskussion zu Kultur- und Kreativwirtschaft im JEDERMANNS am 24. Oktober

Der Leipziger SPD-Landtagsabgeordnete Holger Mann lädt zu „Kultur- und Kreativwirtschaft in Leipzig – Präsentation und Diskussion“ am 24. Oktober 2017 um 19 Uhr im JEDERMANNS SPD-Bürgerbüro (Georg-Schumann-Straße 133) ein. Die Informations- und Diskussionsveranstaltung richtet sich insbesondere an AkteurInnen aus der Kultur- und Kreativszene im Leipziger Norden.

Gerade die Informationstechnologie sorgt für das starke Wachstum der Leipziger Medien- und Kreativwirtschaft

Die Nachrichten über den Zustand der Leipziger Kreativwirtschaft sind widersprüchlich. Was auch daran liegt, dass sich jeder unter Kreativität etwas Anderes vorstellt. Unter Medien übrigens auch. Aber dass die Medien- und Kreativwirtschaft in Leipzig ein enormes Potenzial bietet, dessen war sich Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht schon sicher, bevor er die jetzt vorgelegte neue Studie beauftragte.

Aktuelle Studie der HTWK Leipzig zur Medien- und Kreativwirtschaft in Leipzig

Die Medien- und Kreativbranche in Leipzig wächst und wird immer vielfältiger. Beschäftigung, Umsätze und Anzahl von Unternehmen haben in den vergangenen Jahren zugenommen: Zwischen 2009 und 2016 entstanden knapp 6.800 Arbeitsplätze in dem Bereich, in dem insgesamt rund 31.500 Menschen arbeiten. Sie stehen damit für rund 12 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung der Stadt – ein Anstieg von mehr als 27 Prozent. Zwischen 2011 und 2015 verzeichnete die Branche ein Umsatzwachstum von nahezu 50 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.

Zumindest bei der Raumsuche will Leipzigs Verwaltung den Kreativen helfen

Im März versuchten es die Grünen im Leipziger Stadtrat mal als Antrag zu formulieren: Wie kann man den Kreativschaffenden in Leipzig eigentlich mit einem eigenen Programm helfen? Sie kommen durch die Miet- und Auftragsentwicklung in Leipzig am heftigsten unter Druck. Mit zunehmender Gentrifizierung drohen sie völlig an den Rand gedrängt zu werden. Was also tun?

Soziale Lage von Künstlern und Kreativen

Der Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag wird in seiner heutigen Sitzung ein Fachgespräch über die soziale Lage der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen führen. Eingeladen dafür sind: Lisa Basten, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Prof. Dr. Irene Bertschek, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Sören Fenner, art but fair Deutschland e. V., Uwe Fritz, Künstlersozialkasse, und Prof. Dr. Alexandra Manske, Universität Hamburg.

Ein Leipziger Kreativer erzählt, warum Start-ups in Leipzig ganz schlechte Karten haben

Die folgende Geschichte hat sich wirklich so zugetragen. Der Autor hat mit einer Unternehmensgründung in Leipzig so ungefähr alles erlebt, was Gründer in dieser Stadt erleben können, wenn sie keinen reichen Papa haben, der ihnen die Anschubfinanzierung vorstreckt. Wir nennen ihn einfach Herrn Mutig (Name ist der Red. bekannt), weil sein Fall typisch ist. Und einiges darüber erzählt, was in unserem Land und unserer Stadt für Gründungswillige gründlich schiefläuft.

Leipzig hört gerade auf, ein bezahlbarer Ort für Kreative zu sein

Irgendwie ahnen Leipzigs Ratsfraktionen ja, dass irgendetwas ganz schiefläuft in der bunten Szene, die man so lax die kreative nennt, die seit 25 Jahren dafür gesorgt hat, dass Leipzig einen Ruf als unangepasste, experimentierfreudige Stadt hat. Aber diese Szene verliert gerade massiv an Boden. Was natürlich am Geld liegt. Vor einem halben Jahr schrieben wir hier: „Peanuts für die kreativen Spaß-Branchen“.

Grüne beantragen eine zukunftsweisende Strategie für Leipzigs Kreativschaffende

Das Thema Westwerk schlägt Wellen. Auf einmal steht eine Frage wieder im Raum, die Leipzigs Verwaltung lieber gern auf kleiner Flamme kocht: Wo bleiben die bezahlbaren Freiräume für Leipzigs Kreative? „Der Druck auf Freiräume und Platz für Kreativschaffende in Leipzig wächst“, stellt jetzt auch die Grünen-Fraktion wieder fest. Sie hat einen Antrag „Leipziger Förderprogramm für Kreativschaffende“ gestellt.

Peanuts für die kreativen Spaß-Branchen

Leipzig ist eine Stadt der Selbstausbeuter. Die Stadt rühmt sich zwar in teuren Werbekampagnen einer breiten und lebendigen Kreativszene. Aber wenn man dann mal nachfragt, wie es eigentlich um die Förderung seitens der Stadt steht, wird es dünn. Die Linksfraktion hat im Juni mal angefragt. Man hatte ja auch irgendwas beschlossen im Stadtrat. War doch so, oder?

Die neue Ausgabe der Leipziger Zeitung beschäftigt sich mit Rockern, Kreativen und den Abgründen der Selfie-Kultur

Wenn man nur dranbleibt, dann merkt man, wo es in unserer Gesellschaft krankt, kracht und knirscht. Selbst wenn man es so nicht plant und die Autoren der Leipziger Zeitung einfach aufmerksam bleiben in ihren Geschichten. Die neue LZ Nr. 33 liegt heute am Kiosk. Und wir hätten dick und fett drüber schreiben können: „Egoismus macht krank“. Ja, „Brexit“ kommt auch drin vor.

Sächsisches Zentrum der Kultur- und Kreativwirtschaft geplant

In der heutigen Sitzung des Sächsischen Landtages wurde dem Antrag von CDU und SPD zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen mit großer Mehrheit zugestimmt.

Gerade die kleinteilige Unternehmensvielfalt hat Leipzig in der Krise das Schlimmste erspart

Wir haben an dieser Stelle schon mehrfach über Forschungsergebnisse aus dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) berichtet, in denen es um die Stabilität von Biosystemen ging. Das verkürzte Fazit: Je artenreicher ein Biotop ist, umso widerstandsfähiger ist es gegen Krisen. Und nun kommt ein Ökonom der HTWK Leipzig einfach mal forsch von der Seite und stellt fest: Für die Wirtschaft von Städten gilt das auch.

Leipzigs erstes Stadtschwärmer-Buch lädt tatsächlich einmal ein, das andere, das junge und kreative Leipzig zu entdecken

Wer vor 25 Jahren in Leipzigs Buchhandlungen nach richtig guten Leipzig-Stadtführern suchte, der traf auf eine kärgliche Auswahl. Neben den üblichen Baedekers stach eigentlich nur ein Buch hervor: "Leipzig zu Fuß" aus dem Forum Verlag. Doch im Jahr 1.000 der Ersterwähnung braucht der heutige Stadterkunder einen Rollkoffer, wenn er alle aktuellen Stadtfindebücher studieren will. Neu darunter: ein Stadtschwärmer.

Leipzig und seine Cluster: Eine Vorlage für den Stadtrat und die Ratlosigkeit mit den Kreativen

In der Stadtratssitzung am 22. Januar bekommen die Stadträte auch zwei Papiere aus dem Wirtschaftsdezernat auf den Tisch. Das dickere ist das von der HHL erarbeitete "Monitoring und Evaluation der clusterorientierten Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig im Jahr 2012" (46 Seiten), das dünnere ist das, was das Wirtschaftsdezernat als Beschlussvorschlag für die Ratsversammlung (18 Seiten) draus gemacht hat.

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