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Freistaat gewährt Fördermittel: Ab September bauen die LVB in Stötteritz

Wenn der ÖPNV auch für ältere Leipziger attraktiv sein soll, muss er möglichst barrierefrei sein. Dafür müssen nicht nur Niederflurfahrzeuge angeschafft werden. Auch die Haltestellen im Netz müssen barrierefrei sein. Stück für Stück investieren die LVB auch in diesen Aspekt ihres Netzes. Im Herbst werden deshalb auch in Stötteritz Haltestellen umgebaut.

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Neue Tarife im MDV: Mehr ABO-Auswahl, höhere Preise und eine große Einladung an alle Senioren

Seit dieser Woche hängen die Plakate im Leipziger Stadtbild: Rot und Blau. Mal ist es eine junge Familie, die das Wörtchen "Die" durchstreicht, mal ist es ein Rentnerpaar, mal ein forscher junger Mann. "Wahlfreiheit" steht da. Mancher denkt da zuerst an eine Krankenkasse, mancher an seine Bank oder einen neuen Handytarif. Aber diesmal macht's der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) auf die durchtriebene Art. ÖPNV im 21. Jahrhundert.

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NABU Sachsen zum Verkehrswegeplan des Verkehrsministers: Ein missglückter Alleingang

Die Kritik ist deutlich - und sie benennt das Problem, das die sächsische Politik schon seit Längerem hat: Da, wo es eigentlich vom Gesetz her vorgesehen ist, bezieht sie die anerkannten Naturschutzvereine nicht ein. So war es bei den Deichberäumungen in Leipzig, so ist es beim Verkehrswegeplan, den jetzt Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) vorgelegt hat, kritisiert Bernd Heinitz vom NABU Sachsen.

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ÖPNV in Sachsen: Pläne des Verkehrsministers stellen weitere Schienenverbindungen zur Disposition

Die Grünen haben einen Gesetzentwurf für ein Sächsisches Gemeindefinanzierungsgesetz vorgelegt. Ob sie damit durchkommen, ist durchaus zweifelhaft. Sachsen hat derzeit eine Regierung, die alles dafür tut, den ÖPNV im Freistaat zurückzudrängen. Und der zuständige Verkehrsminister Sven Morlok hat gerade einen Entwurf zur Finanzierungsverordnung im öffentlichen Personennahverkehr in Sachsen (ÖPNVFinVO) vorgelegt, der noch Schlimmeres befürchten lässt.

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Tage des Offenen City-Tunnels: Kostenlose Eintrittskarten ab 23. Juli im Angebot

Am 28. und 29. Juli ist es soweit: Zum ersten Mal können rund 3.500 Leipziger und Gäste aus dem gesamten Einzugsgebiet des zukünftigen mitteldeutschen S-Bahn-Netzes eine Zugfahrt durch den Leipziger City-Tunnel machen. Ein speziell für die Besucher hergerichteter Arbeitszug (Bamowag) wird an beiden Tagen zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bayerischen Bahnhof pendeln, um bei langsamer Durchfahrt (ohne Halt) den Blick in den Tunnel und in die vier neu entstandenen unterirdischen Stationen zu erlauben.

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City-Tunnel Leipzig: Am 28. und 29. Juli öffnet der Tunnel – die ersten Arbeitszüge fahren durch

Wirklich in Betrieb gehen soll der City-Tunnel Leipzig im Dezember 2013. Aber die Gleise liegen schon, der Stationsausbau ist in vollem Gang. Deswegen sollen die Leipziger noch im Juli erleben, wie das ist, richtig mit einem Zug durch die Röhren zu fahren. Einige Male hatten die Leipzigerinnen und Leipziger ja bereits die Chance, in den Röhren des zukünftigen City-Tunnels auf Erkundungstour zu gehen. Zu Fuß.

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Zweitlängste Bahnbrücke Deutschlands in Sachsen-Anhalt: Bahn schafft Brückenschlag über das Unstruttal

Es ist das Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn, die Schienenbosse sprechen vom Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE8) nur mit vor Ehrfurcht und Stolz zitternder Stimme. Jetzt ist ein weiterer Meilenstein an der rund 500 Kilometer langen Aus- und Neubaustrecke zwischen Erfurt - Leipzig/Halle - Berlin gesetzt worden: Der Brückenschlag über das Unstruttal mit zweitlängster Bahnbrücke Deutschlands in Karsdorf.

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Kaum zu überhören und trotzdem totgeschwiegen: Leipziger Biker-Demo machte gegen Vorurteile mobil

Es war am vorletzten Samstag, als die Innenstadt vom Donnern hunderter Motorräder erzitterte. Auf dem Marktplatz hatten sich rund 700 Biker aus ganz Deutschland getroffen, um gegen die Diskriminierung und zunehmende Kriminalisierung von Motorradfahrern und Biker-Clubs zu protestieren. Laut und kaum zu überhören war der Protest und doch wurde er ignoriert, und zwar von Leipzigs Tageszeitung Nr. 1.

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Grünen-OB-Kandidat zur Zukunft des Stadtverkehrs: Leipzig könnte Vorbildstadt für nachhaltige Mobilität werden

In der letzten Woche hat die Mittelstandsvereinigung der CDU einmal wieder eine Diskussion über die Leipziger Verkehrspolitik angestoßen. Und während die Stadt versucht, den Verkehr endlich umweltfreundlicher zu machen und den Anteil des Umweltverbundes nachhaltig zu gestalten, sieht Clemens Meinhardt von der Mittelstandsvereinigung (MIT) den Autoverkehr immer mehr zurückgedrängt. Aber auch der OBM-Kandidat der Grünen, Prof. Dr. Felix Ekardt, sieht eine Chance für eine andere Art Stadtverkehr.

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ÖPNV-Investitionsstau in Sachsen: Grüne legen Gesetzentwurf vor, um ihn zu beenden

Eigentlich wäre der 1. Januar 2007 eine echte Chance gewesen: Seit diesem Tag bekommen die Bundesländer Geld vom Bund nach dem sogenannten Entflechtungsgesetz. Sachsen bekam bisher etwa 88 Millionen Euro pro Jahr für den kommunalen Verkehrsbau. Das entsprach der früheren Förderung nach dem gemeindlichen Verkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes. Damit hätte man im ÖPNV Weichen in die Zukunft stellen können. Das Gegenteil ist passiert. Die Grünen wollen jetzt mit einem Gesetzesvorschlag retten, was zu retten ist.

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Fünf Schnittstellen geplant: Mobilitätsstationen sollen umweltfreundliches Umsteigen leichter machen

Es klang wie eine gute Idee, was die Stadtverwaltung am Dienstag, 3. Juli, an die Öffentlichkeit gab: "Mobilitätsstationen sollen Verkehr umweltfreundlicher machen". Die Dienstberatung hatte den Bau solcher Stationen geplant. Der Grund ist simpel: Immer mehr Leipziger Ortsteile ersaufen im geparkten Blech. Trotzdem steigen die Autobesitzer nicht einfach auf umweltfreundliche Verkehrsmittel um. Ist das zu kompliziert? - Gut gelegene Übergangs-Stationen fehlen, ist so eine These moderner Verkehrsplaner.

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170 Millionen Fahrgäste: Wie die LVB ihr Ziel “25 Prozent” schaffen wollen

Das Ziel ist klar: 25 Prozent aller Wege wollen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) künftig fahren für die Leipziger. Das ist auch Teil der neuen Verkehrsstrategien der Stadt: Der Anteil des Umweltverbundes (ÖPNV, Fußwege, Radfahrten) soll von derzeit 60 auf 70 Prozent gesteigert werden. Entsprechend soll der Anteil des Autoverkehrs sinken. Also müssen Autofahrer zum Umsteigen animiert werden. Das könnte klappen, meint Ulf Middelberg, kaufmännischer Geschäftsführer der LVB.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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