Ein Zertifikat macht sich immer gut. Ob an der Wand im Büro oder als Nachweis für etwas, das man besonders gut kann. Es ist also so was wie ein Gütesiegel. Genau das hat das Universitätsklinikum Leipzig bekommen. Nämlich die Bescheinigung der Deutschen Krebsgesellschaft als "Zertifiziertes Prostatakarzinom-Zentrum". mehr…
Infrastruktur ist eigentlich längst das Mega-Thema für die Demografie-Politik in Sachsen. Oder sollte es sein. Denn funktionierende Infrastrukturen bestimmen darüber, ob Menschen sich in einer Region ansiedeln und hier eine Familie gründen - oder wegziehen. Das betrifft auch die Entfernung zur nächsten Hausarztpraxis. Die Sozialministerin möchte da gern umsteuern. mehr…
Der Termin passt. Einen Monat nach ultimo. Am 1. Januar in der Früh werden auch die Leipziger wieder zu Tausenden auf den Balkonen gestanden haben, etwas beschwipst, und sich vorgenommen haben: Ab morgen lebe ich gesünder. Oder übermorgen. Vielleicht. - Mancher macht tatsächlich ernst, wenn sein Körper sagt: Es ist genug. - Ein durchaus spannendes Projekt der HTWK-Sozialwissenschaftler. mehr…
Im Leipziger Diakonissenkrankenhaus wurden im Vorjahr 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das war eine der positiven Nachrichten beim Neujahrsempfang des Hauses im Leipziger Westen. Sachsens neuen Krankenhausplan nennt Geschäftsführer Christoph Möllering hingegen eine „Kürzung durch die kalte Küche“. mehr…
Erwachsene und Kinder reagieren auf die Einnahme von Medikamenten naturbedingt höchst unterschiedlich. Deshalb birgt gerade bei Kindern die falsche Anwendung von Medikamenten ein hohes Risiko für fehlenden Therapieerfolg und unerwünschte Wirkungen. Solche Risiken gilt es unbedingt zu vermeiden. Deshalb müssen nicht nur Ärzte und Pfleger, sondern auch Eltern und Kinder mit der richtigen Handhabung der Arzneimittel vertraut sein. mehr…
Im Dezember legte die Unternehmensberatung A.T. Kearney eine Studie vor, die erstmals detailliert aufzeigt, dass die Verwaltungskosten im öffentlichen deutschen Gesundheitssystem im Jahr 2010 tatsächlich 40,4 Milliarden Euro betragen haben. Der Löwenanteil entfällt dabei auf die Gesetzlichen Krankenkassen. Doch der Hauptverursacher ist eine vom Kontrollwahn besessene Politik. mehr…
"Im klinischen Alltag müssen Ärzte, Therapeuten und auch Pflegekräfte insbesondere bei der Versorgung schwerkranker Patienten damit rechnen, plötzlich mit einer ethisch schwierigen Fragestellung konfrontiert zu sein", formuliert Alexander Friebel, Pressesprecher des Park-Krankenhauses Leipzig, ein Dilemma, in das nicht nur Patienten und Angehörige geraten, sondern auch die behandelnden Ärzte. mehr…
Der Traum „von einem Haus, das Leben ausstrahlt und den Krebspatienten und ihren Angehörigen in allen Phasen der Erkrankung Unterstützung und Beratung anbietet“, stand am Anfang, erzählt Michaela Bax. Ein L-IZ-Interview mit der Projektkoordinatorin des Haus Leben Leipzig im ehemaligen Friesenkrankenhaus. mehr…
Alle Jahre wieder spielen Menschen dasselbe Spiel: Wenn in der Silvesternacht über ihren Köpfen das Geld in Feuerkaskaden aufgeht, nehmen sie sich Dinge vor, die sie alle nicht halten werden. Fast alle. Auch wenn immer mehr dastehen und tatsächlich echte Wünsche haben an das neue Jahr. Fast zwei Drittel der Männer zum Beispiel wünschen sich im neuen Jahr vor allem mehr Zeit für Familie und Freunde. mehr…
Weihnachten und Silvester – viele freuen sich auf die anstehenden Feiertage und damit freien Tage. Doch Krankheiten machen leider auch dann nicht Pause. „Auch zwischen den Jahren werden Blutprodukte dringend benötigt, um die kleinen und großen Patienten versorgen zu können“, appelliert Frau Dr. Elisabeth Ulrich, Ärztliche Leiterin der Haema Blutspendezentren Leipzig, an die Menschen in der Messestadt. mehr…
Im vergangenen Jahr sind in Sachsen 2.887 Menschen, davon 1.326 Männer und 1.561 Frauen, aufgrund psychischer Probleme vorzeitig aus dem Berufsleben ausgeschieden, das meldet die Techniker Krankenkasse (TK). Das waren knapp vier Prozent mehr als im Jahr 2009 und fast 17 Prozent mehr als 2008. mehr…
Es war wieder einmal ein weiterer wichtiger Schritt hin in Richtung Bekämpfung und Erforschung einer Krankheit, die immer noch Millionen Menschen auf der Welt befällt: Leukämie. Einen Tag vor der großen „José Carreras Gala“ ist im Beisein von viel Prominenz ein nach dem spanischen Star-Sänger benanntes Haus der Leipziger Unikliniken als neues Laborzentrum für die Erforschung von Leukämie eingeweiht worden. mehr…
Das Innovationszentrum für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) erhält einen neuen, zukunftsweisenden Baustein. Die Einrichtung an der Leipziger Medizinischen Fakultät der Uni zur Entwicklung computergestützter Assistenzsysteme im Operationssaal wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2,3 Millionen Euro für die Einrichtung des Prototyps eines OP-Saals gefördert. mehr…
Das St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig hat am Mittwoch, 23. November, seine Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP) offiziell eröffnet. Diese komplexe Therapieform für Patienten mit Arbeits- und Sportunfällen oder einer orthopädischen Berufserkrankung dürfen nur speziell zugelassene Einrichtungen durchführen. mehr…
Um mehr über das Essverhalten von Kindern herauszufinden, starteten Wissenschaftler am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas-Erkrankungen in Leipzig im März eine großangelegte Studie mit Kindern und ihren Eltern. „Wir wollen herausfinden, welche Faktoren das Gewicht von Kleinkindern langfristig beeinflussen“, sagte die Projektleiterin Dr. Verena Wendt. mehr…
200 Jahre Leipziger Psychiatrie hören sich beeindruckend an, sind aber auch von Brüchen geprägt. So dauerte es doch recht lange, bis sich das Fach Psychiatrie wirklich als eigenständiger Lehrstuhl durchsetzte. Der Inhaber des ersten Lehrstuhles für Psychiatrie, Johann Christian Heinroth, starb am 27. Oktober 1843. mehr…
Einst lächelten beschränkte Geister über Zukunftsromane, in denen von Menschen ferngesteuerte Maschinen operative Eingriffe an Patienten vornahmen. Doch ungeachtet der Zeitgenossen mit limitiertem Imaginationsvermögen wurde am Donnerstag in Leipzig eine Weltpremiere im klinischen Betrieb gefeiert. mehr…
Vor 200 Jahren wurde in Leipzig weltweit und zum ersten Mal eine Professur für „Psychische Therapie“ eingerichtet. Das war am 21. Oktober 1811. Sicher eines der wichtigsten Daten in der Medizingeschichte. Außerdem ein Meilenstein für die Entwicklung von Lehre, Forschung sowie die Betreuung von Menschen mit seelischen Erkrankungen in der Psychiatrischen Nervenheilkunde. mehr…
Die Zeiten, als es Irrenhäuser gab, in denen geisteskranke Menschen weggeschlossen wurden und unter meist erbärmlichen Umständen vor sich hin vegetierten, sind Gott sei Dank - jedenfalls bei uns - schon lange vorbei. Menschen mit Wahnvorstellungen oder Depressionen wurden lange als von Gott gezeichnete oder vom Teufel besessene gefürchtet, stigmatisiert und geächtet. mehr…
Manche freuen sich auf dieses Wochenende, finden es gut, dass sie am Sonntag eine Stunde länger schlafen können. Aber die Mehrheit der Deutschen findet den halbjährlichen Tanz um das Vor- und Zurückdrehen der Uhren schlichtweg überflüssig. Das bestätigte einmal mehr eine Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK. mehr…