Artikel aus der Rubrik Gesundheit

Die Verantwortlichen in Dresden müsssen sich mal ausmären

Gesundheitskarte für Asylbewerber: Leipzigs Sozialbürgermeister ist dafür, falls …

Foto: Ralf Julke

LeserclubDa musste auch Leipzigs Sozialbürgermeister Thomas Fabian (SPD) zumindest nicht lange nachdenken, als die Linksfraktion anfragte, ob die Stadt Leipzig selbst es vielleicht hinbekommt, eine Gesundheitskarte für Asylbewerber auszuhandeln. Denn auf Landesebene klemmt das ja bekanntlich, wie die Grünen-Angeordnete Petra Zais im Dezember feststellen musste. Anmelden und weiterlesen.

Schon mal was vom Prader-Willi-Syndrom gehört?

Leipzig eröffnet neues Zentrum für seltene Erkrankungen

Foto: Straube, UKL

Menschen, die von einer besonders seltenen Krankheit betroffen sind, sehen sich mit vielfältigen, scheinbar unüberwindbaren Problemen konfrontiert. Das beginnt schon mit der Suche nach einem Spezialisten, der die Krankheit auch zu erkennen vermag. Dazu kommt die Unsicherheit, wie man im familiären Umfeld und im Freundeskreis mit der Krankheit umgehen soll. Am Uniklinikum Leipzig steht den Patienten jetzt ein spezielles Zentrum für seltene Erkrankungen zur Verfügung. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Psychiater: Männer leiden unter gesellschaftlich verordneter Stärke und greifen öfter zum “Helfer” Alkohol

Bei deutlich mehr Frauen als Männern werden Depressionen diagnostiziert. "Auch in der Leipziger Depressionsstation werden mehr Frauen als Männer behandelt. Daraus kann man aber keinesfalls den Schluss ziehen, dass Männer nur selten unter Depressionen leiden", stellt Prof. Dr. Hubertus Himmerich von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig fest. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Adipositas-Forschung

Gesellschaftliche Ablehnung begünstigt psychische Erkrankungen und weiteren Gewichtsanstieg

Es ging ihnen zwar vor allem um das Selbstbild und die Stigmatisierung übergewichtiger Menschen. Aber ein wenig ist die Arbeit, die Dr. Claudia Sikorski für das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig anhand von vorliegenden Studien zur Stigmatisierung bei Adipositas erstellt hat, auch wie ein Spiegel für die ganze heutige Gesellschaft. Und sie eröffnet eine Frage, die durchaus wichtig ist: Könnte das vermehrte Auftreten krankhaften Übergewichts etwas mit der zunehmenden Vereinsamung in unserer Gesellschaft zu tu haben? Anmelden und weiterlesen.

Oft wurde ich von Tierärzten enttäuscht

Tanners Interview mit Katja Lindner und Esther (Alternative Tierpraxis Le)

Foto: Volly Tanner

Es gibt immer eine Alternative. In jeder Lebenslage, für jedes System. Wenn dies verinnerlicht ist, ist die Suche und das Auffinden anderer Möglichkeiten gar nicht mal wirklich aufreibend, nur noch interessant. Volly Tanner traf Katja und Esther, die sich auf dem Parkett der alternativen Tiermedizin tummeln. Weil ihn selber die ganzheitlichen Ansätze umtreiben – und weil er nach Lösungen für verfahrene Situationen sucht. Anmelden und weiterlesen.

DAK-Umfrage zu häuslicher Pflege: Nur ein Drittel würde Angehörige zu Hause betreuen

Da kommt was auf uns zu. Alle wissen es. Aber selbst die Politik tut sich schwer, Lösungen zu finden: Wie geht man um mit einer Gesellschaft, die immer älter wird, in der sich die Geburtenzahlen halbiert haben und immer weniger junge Arbeitskräfte die Versorgung von immer mehr pflegebedürftigen Senioren erwirtschaften müssen? Bleibt da überhaupt noch Spielraum, dass die Jungen aus dem Job aussteigen, um ihre Eltern zu pflegen? - Die Antwort lautet wohl heute schon: unmöglich. Anmelden und weiterlesen.

Wenn das Belohnungszentrum im Gehirn abstumpft: Von Übergewicht veränderte Gehirngebiete altern schneller

Dass Übergewicht eine ganze Reihe gesundheitlicher Folgen hat, das verfestigt sich in mehreren Leipziger Forschungen derzeit immer mehr. Viele der so genannten Zivilisationskrankheiten haben mit den überzähligen Fettmassen zu tun, die viele Europäer mit sich schleppen. Aber auch auf das Gehirn wirken die großen Fettdepots zurück, bestätigen jetzt wieder neuere Forschungen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Bürgerumfrage 2013 (9): Eine Stadt mit starker Neigung zum Übergewicht

Nicht nur diverse Versicherungen und Krankenkassen sind mittlerweile von dem Verlangen umgetrieben, ihre Versicherten rund um die Uhr zu überwachen und herauszufinden, ob sie sich alle sportlich betätigen, wie oft und wie sehr. Auch die Stadt Leipzig möchte gern wissen, wie es die Bürger halten. Die "Bürgerumfrage 2013" war nicht die erste, die sich nach dem Sporttreiben erkundigte. Es ist aber die erste, die auch nach dem Körpergewicht fragte. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forscher warnen: Diabetes-Risiko bei übergewichtigen Kindern durch Fettgewebsveränderung erhöht

Übergewichtige und adipöse Kinder weisen bereits ab einem Alter von sechs Jahren krankhafte Veränderungen des Fettgewebes auf. Dies zeigte sich in Untersuchungen des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) Adipositas Erkrankungen an Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 18 Jahren an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Wenn falsches Essen den Magen rebellieren lässt: 17 Prozent aller Sachsen schlucken Magensäurehemmer (PPI)

Üppiges und hektisches Essen schlägt auf den Magen. Zunehmend reagiert dieser mit Sodbrennen. Das stellt nun die Barmer GEK fest, nachdem sie den Arzneimittelreport 2014 zu diesem Thema einmal ausgewertet hat. Immer öfter greifen Menschen zu Medikamenten, weil ihnen das Essen im wahrsten Sinne des Wortes sauer aufstößt. Statt ihr Essverhalten zu ändern, gehen sie lieber zum Arzt. Anmelden und weiterlesen.

Ausbreitung multiresistenter Keime in Sachsen: Grüne fordern weniger Antibiotika in der Massentierhaltung und mehr Fachkräfte in der Hygienemedizin

2013 stand auch die Universitätsklinik Leipzig mitten im Brennpunkt der Medien, als sie mit einem massiven Aufkommen multiresistenter Keime zu kämpfen hatte. Der Aufwand zur Eindämmung war enorm. Und es ist schon lange kein lokales Problem mehr. Bundesweit haben Kliniken mit dem Auftreten multiresistenter Keime zu kämpfen, denen Antibiotika nichts mehr anhaben können. Mindestens 15.000 Menschen sterben in der Bundesrepublik jedes Jahr daran, schätzte die "Süddeutsche Zeitung" in einem Beitrag in dieser Woche ein. Ein brandheißes Thema auch für Sachsen. Anmelden und weiterlesen.

Wenn Sachsen Medikamente hortet: Grüne kritisieren die Bevorratungspolitik der sächsischen Staatsregierung

2009 war das, als die Schweinegrippe H1N1 weltweit die Medien und die Politik in helle Panik versetzte. Das Virus schien so gefährlich zu sein, dass die Regierungen bereit waren, Milliarden Euro locker zu machen, um zwei viel versprechende Allheilmittel in riesigen Mengen zu kaufen und einzulagern. Dagegen war die Nachricht im April 2014 eher Teil des gewöhnlichen Meldungsstroms. "Spiegel Online" titelte zum Beispiel: "Grippemittel Tamiflu nutzt nichts". Anmelden und weiterlesen.

Krankenkasse empfiehlt mehr Gelassenheit: Kindergartenkinder schlucken zu oft Antibiotika

Kindergartenkinder sind die Spitzenreiter im Antibiotika-Verbrauch: 41 Prozent der Vier- bis Sechsjährigen erhielten im vergangenen Jahr Antibiotika - so das Ergebnis einer bundesweiten und repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Bei der Gesamtaltersgruppe der 0- bis 18-Jährigen sind es nur knapp 30 Prozent, die Antibiotika einnahmen. Anlässlich des Europäischen Antibiotika-Tags am 18. November warnte die Krankenkasse vor unnötigen Verordnungen. Anmelden und weiterlesen.

Wenn der Blick zu oft zurückgeht: Leipziger Forschung über komplizierte Trauerverläufe

Trauer ist dieser Tage wieder ein besonders beachtetes Thema, stehen doch dieser Tage der Volkstrauertag (der war am 16. November) und der Totensonntag (am 23. November) im Kalender. Die Leipziger Universitätsmedizin verfügt über einen in Deutschland wohl einzigartigen Studienbereich: die Trauerforschung. Noch wurde das Leiden nicht in die internationale Klassifikation für Krankheiten aufgenommen. Anmelden und weiterlesen.

Volkskrankheit Raucherhusten: Sankt Georg schaltet am 19. November eine Hotline für Betroffene

Husten, Atemnot, vermehrter Auswurf - Symptome, die immer mehr Menschen sehr vertraut sind. Weitaus weniger bekannt ist jedoch der Name, der hinter diesem Krankheitsbild steht: die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD. Inzwischen gehört sie in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen der Atemwege: Rund fünf Millionen Menschen sind davon betroffen, Tendenz steigend. Die im Volksmund übliche Bezeichnung "Raucherbronchitis" spricht eine der Hauptursachen für die Erkrankung an. Anmelden und weiterlesen.

Psychische Erkrankungen sind größtes Vermittlungshemmnis bei Langzeitarbeitslosen: Psychosoziales Coaching im Jobcenter Leipzig zeigt Erfolge

Ein Leipziger Pilotprojekt zeigt: Die Mehrheit der älteren Langzeitarbeitslosen (66 %) leidet an psychischen Erkrankungen, die bisher nicht erkannt oder nicht optimal behandelt wurden. Diese sind häufig eine wichtige Ursache der Arbeitslosigkeit und verhindern die Reintegration in den Arbeitsmarkt. In Leipzig wurde deshalb seit 2011 das Modellprojekt "Psychosoziales Coaching" erprobt, das sich psychischer Erkrankung als beseitigbares Vermittlungshemmnis zuwendet. Anmelden und weiterlesen.

Umfrage der DAK zeigt: Mehrheit der Bundesbürger hat die Nase voll von der Zeitumstellung

Am letzten Oktoberwochenende ist es wieder soweit: Die Uhren werden am kommenden Sonntagmorgen, dem 26. Oktober, um eine Stunde zurückgestellt. Aber nur noch 27 Prozent der Deutschen halten die Zeitumstellung für sinnvoll. Die große Mehrheit (71 Prozent) spricht sich für eine Abschaffung aus. Das ergab eine bundesweite und repräsentative Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Überraschend dabei: Knapp 60 Prozent der Umstellungsgegner möchten die Sommerzeit als ganzjährige Zeit. Anmelden und weiterlesen.

Barmer GEK Gesundheitsreport: Depressionen verursachen auch in Sachsen die meisten Fehltage

Am Mittwoch, 14. Oktober, veröffentlichte die Barmer GEK den "Gesundheitsreport 2014" für Sachsen. Mit einigen doch alarmierenden Erkenntnissen zur sächsischen Arbeitswelt, die die Beschäftigten heute vor allem psychisch unter Druck bringt. Bei rund 30 Prozent aller Erwerbspersonen wird, laut "Barmer GEK Report 2014", mindestens einmal im Jahr eine psychische Erkrankung diagnostiziert. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Ebola-Patient letzte Nacht verstorben + Audio-Statement des Klinikleiters Bernhard Ruf

Wie das Leipziger Klinikum St. Georg heute Morgen mitteilte, ist der an Ebola-Fieber erkrankte Patient aus dem Sudan, der seit dem vergangenen Donnerstag in Leipzig behandelt wurde, im Verlauf der letzten Nacht im Klinikum St. Georg verstorben. Trotz intensiv-medizinischer Maßnahmen und höchsten Anstrengungen des medizinischen Personals erlag der 56-jährige UN-Mitarbeiter der schweren Infektionskrankheit.
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