Artikel aus der Rubrik Gesundheit

Leipziger Psychiater: Männer leiden unter gesellschaftlich verordneter Stärke und greifen öfter zum “Helfer” Alkohol

Bei deutlich mehr Frauen als Männern werden Depressionen diagnostiziert. "Auch in der Leipziger Depressionsstation werden mehr Frauen als Männer behandelt. Daraus kann man aber keinesfalls den Schluss ziehen, dass Männer nur selten unter Depressionen leiden", stellt Prof. Dr. Hubertus Himmerich von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig fest. Anmelden und weiterlesen.

DAK-Umfrage zu häuslicher Pflege: Nur ein Drittel würde Angehörige zu Hause betreuen

Da kommt was auf uns zu. Alle wissen es. Aber selbst die Politik tut sich schwer, Lösungen zu finden: Wie geht man um mit einer Gesellschaft, die immer älter wird, in der sich die Geburtenzahlen halbiert haben und immer weniger junge Arbeitskräfte die Versorgung von immer mehr pflegebedürftigen Senioren erwirtschaften müssen? Bleibt da überhaupt noch Spielraum, dass die Jungen aus dem Job aussteigen, um ihre Eltern zu pflegen? - Die Antwort lautet wohl heute schon: unmöglich. Anmelden und weiterlesen.

Wenn das Belohnungszentrum im Gehirn abstumpft: Von Übergewicht veränderte Gehirngebiete altern schneller

Dass Übergewicht eine ganze Reihe gesundheitlicher Folgen hat, das verfestigt sich in mehreren Leipziger Forschungen derzeit immer mehr. Viele der so genannten Zivilisationskrankheiten haben mit den überzähligen Fettmassen zu tun, die viele Europäer mit sich schleppen. Aber auch auf das Gehirn wirken die großen Fettdepots zurück, bestätigen jetzt wieder neuere Forschungen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Bürgerumfrage 2013 (9): Eine Stadt mit starker Neigung zum Übergewicht

Nicht nur diverse Versicherungen und Krankenkassen sind mittlerweile von dem Verlangen umgetrieben, ihre Versicherten rund um die Uhr zu überwachen und herauszufinden, ob sie sich alle sportlich betätigen, wie oft und wie sehr. Auch die Stadt Leipzig möchte gern wissen, wie es die Bürger halten. Die "Bürgerumfrage 2013" war nicht die erste, die sich nach dem Sporttreiben erkundigte. Es ist aber die erste, die auch nach dem Körpergewicht fragte. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forscher warnen: Diabetes-Risiko bei übergewichtigen Kindern durch Fettgewebsveränderung erhöht

Übergewichtige und adipöse Kinder weisen bereits ab einem Alter von sechs Jahren krankhafte Veränderungen des Fettgewebes auf. Dies zeigte sich in Untersuchungen des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) Adipositas Erkrankungen an Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 18 Jahren an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Wenn falsches Essen den Magen rebellieren lässt: 17 Prozent aller Sachsen schlucken Magensäurehemmer (PPI)

Üppiges und hektisches Essen schlägt auf den Magen. Zunehmend reagiert dieser mit Sodbrennen. Das stellt nun die Barmer GEK fest, nachdem sie den Arzneimittelreport 2014 zu diesem Thema einmal ausgewertet hat. Immer öfter greifen Menschen zu Medikamenten, weil ihnen das Essen im wahrsten Sinne des Wortes sauer aufstößt. Statt ihr Essverhalten zu ändern, gehen sie lieber zum Arzt. Anmelden und weiterlesen.

Ausbreitung multiresistenter Keime in Sachsen: Grüne fordern weniger Antibiotika in der Massentierhaltung und mehr Fachkräfte in der Hygienemedizin

2013 stand auch die Universitätsklinik Leipzig mitten im Brennpunkt der Medien, als sie mit einem massiven Aufkommen multiresistenter Keime zu kämpfen hatte. Der Aufwand zur Eindämmung war enorm. Und es ist schon lange kein lokales Problem mehr. Bundesweit haben Kliniken mit dem Auftreten multiresistenter Keime zu kämpfen, denen Antibiotika nichts mehr anhaben können. Mindestens 15.000 Menschen sterben in der Bundesrepublik jedes Jahr daran, schätzte die "Süddeutsche Zeitung" in einem Beitrag in dieser Woche ein. Ein brandheißes Thema auch für Sachsen. Anmelden und weiterlesen.

Wenn Sachsen Medikamente hortet: Grüne kritisieren die Bevorratungspolitik der sächsischen Staatsregierung

2009 war das, als die Schweinegrippe H1N1 weltweit die Medien und die Politik in helle Panik versetzte. Das Virus schien so gefährlich zu sein, dass die Regierungen bereit waren, Milliarden Euro locker zu machen, um zwei viel versprechende Allheilmittel in riesigen Mengen zu kaufen und einzulagern. Dagegen war die Nachricht im April 2014 eher Teil des gewöhnlichen Meldungsstroms. "Spiegel Online" titelte zum Beispiel: "Grippemittel Tamiflu nutzt nichts". Anmelden und weiterlesen.

Krankenkasse empfiehlt mehr Gelassenheit: Kindergartenkinder schlucken zu oft Antibiotika

Kindergartenkinder sind die Spitzenreiter im Antibiotika-Verbrauch: 41 Prozent der Vier- bis Sechsjährigen erhielten im vergangenen Jahr Antibiotika - so das Ergebnis einer bundesweiten und repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Bei der Gesamtaltersgruppe der 0- bis 18-Jährigen sind es nur knapp 30 Prozent, die Antibiotika einnahmen. Anlässlich des Europäischen Antibiotika-Tags am 18. November warnte die Krankenkasse vor unnötigen Verordnungen. Anmelden und weiterlesen.

Wenn der Blick zu oft zurückgeht: Leipziger Forschung über komplizierte Trauerverläufe

Trauer ist dieser Tage wieder ein besonders beachtetes Thema, stehen doch dieser Tage der Volkstrauertag (der war am 16. November) und der Totensonntag (am 23. November) im Kalender. Die Leipziger Universitätsmedizin verfügt über einen in Deutschland wohl einzigartigen Studienbereich: die Trauerforschung. Noch wurde das Leiden nicht in die internationale Klassifikation für Krankheiten aufgenommen. Anmelden und weiterlesen.

Volkskrankheit Raucherhusten: Sankt Georg schaltet am 19. November eine Hotline für Betroffene

Husten, Atemnot, vermehrter Auswurf - Symptome, die immer mehr Menschen sehr vertraut sind. Weitaus weniger bekannt ist jedoch der Name, der hinter diesem Krankheitsbild steht: die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD. Inzwischen gehört sie in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen der Atemwege: Rund fünf Millionen Menschen sind davon betroffen, Tendenz steigend. Die im Volksmund übliche Bezeichnung "Raucherbronchitis" spricht eine der Hauptursachen für die Erkrankung an. Anmelden und weiterlesen.

Psychische Erkrankungen sind größtes Vermittlungshemmnis bei Langzeitarbeitslosen: Psychosoziales Coaching im Jobcenter Leipzig zeigt Erfolge

Ein Leipziger Pilotprojekt zeigt: Die Mehrheit der älteren Langzeitarbeitslosen (66 %) leidet an psychischen Erkrankungen, die bisher nicht erkannt oder nicht optimal behandelt wurden. Diese sind häufig eine wichtige Ursache der Arbeitslosigkeit und verhindern die Reintegration in den Arbeitsmarkt. In Leipzig wurde deshalb seit 2011 das Modellprojekt "Psychosoziales Coaching" erprobt, das sich psychischer Erkrankung als beseitigbares Vermittlungshemmnis zuwendet. Anmelden und weiterlesen.

Umfrage der DAK zeigt: Mehrheit der Bundesbürger hat die Nase voll von der Zeitumstellung

Am letzten Oktoberwochenende ist es wieder soweit: Die Uhren werden am kommenden Sonntagmorgen, dem 26. Oktober, um eine Stunde zurückgestellt. Aber nur noch 27 Prozent der Deutschen halten die Zeitumstellung für sinnvoll. Die große Mehrheit (71 Prozent) spricht sich für eine Abschaffung aus. Das ergab eine bundesweite und repräsentative Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Überraschend dabei: Knapp 60 Prozent der Umstellungsgegner möchten die Sommerzeit als ganzjährige Zeit. Anmelden und weiterlesen.

Barmer GEK Gesundheitsreport: Depressionen verursachen auch in Sachsen die meisten Fehltage

Am Mittwoch, 14. Oktober, veröffentlichte die Barmer GEK den "Gesundheitsreport 2014" für Sachsen. Mit einigen doch alarmierenden Erkenntnissen zur sächsischen Arbeitswelt, die die Beschäftigten heute vor allem psychisch unter Druck bringt. Bei rund 30 Prozent aller Erwerbspersonen wird, laut "Barmer GEK Report 2014", mindestens einmal im Jahr eine psychische Erkrankung diagnostiziert. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Ebola-Patient letzte Nacht verstorben + Audio-Statement des Klinikleiters Bernhard Ruf

Wie das Leipziger Klinikum St. Georg heute Morgen mitteilte, ist der an Ebola-Fieber erkrankte Patient aus dem Sudan, der seit dem vergangenen Donnerstag in Leipzig behandelt wurde, im Verlauf der letzten Nacht im Klinikum St. Georg verstorben. Trotz intensiv-medizinischer Maßnahmen und höchsten Anstrengungen des medizinischen Personals erlag der 56-jährige UN-Mitarbeiter der schweren Infektionskrankheit.
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Psychosoziale Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am UKL feiert Jubiläum: 15 Jahre Hilfe und Unterstützung für Krebspatienten

"Krebs" ist eine Diagnose, die Betroffene und ihre Angehörige oft völlig unerwartet trifft und häufig überfordert. Die Erkrankten sehen sich plötzlich mit vielen Fragen und Problemen konfrontiert, auf die sie keine Antwort haben. Seit 1999 bietet die Krebsberatungsstelle am Uni-Klinikum Leipzig Hilfe und Unterstützung in dieser besonderen Lebenslage. Anmelden und weiterlesen.

Ebola-Epidemie: Erster Patient in Leipzig eingetroffen, Virologen rechnen mit weiteren Krankheitsfällen

Die Ebola-Epidemie hat Leipzig erreicht. Am Donnerstag traf gegen 5 Uhr ein UN-Mitarbeiter auf dem Flughafen Leipzig/Halle ein, der sich in Liberia mit dem potenziell tödlichen Virus angesteckt hatte. Der 56-Jährige stammt aus dem Sudan und war im Rahmen der "Peacekeeping Mission" in dem westafrikanischen Land tätig. Virologen des Klinikums St. Georg, die den Mann behandeln, rechnen mit weiteren Krankheitsfällen. Anmelden und weiterlesen.

Infoveranstaltung am 8. Oktober am Universitätsklinikum: Zurück ins Licht – Von der Hornhautspende zur Hornhauttransplantation

Die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikum Leipzig sowie die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) laden im Rahmen der bundesweiten "Woche des Sehens" zu einer Info-Veranstaltung zum Thema Hornhautspende und Hornhauttransplantation ein: Am 8. Oktober ab 17.30 Uhr im Hörsaal in der Liebigstraße 12, Haus 1. Anmelden und weiterlesen.

DAK-Umfrage bei Erwerbstätigen mit und ohne Kind: Nur jeder Fünfte bleibt im Krankheitsfall zu Haus

Schöne neue Arbeitswelt. Die einen schieben unentgeltliche Überstunden. Die nächsten sind flexibel rund um die Uhr. Andere schuften für Niedriglohn. Und unten, wo man mit Niedriglohn sofort landet, wenn der Zeitvertrag ausläuft oder die Firma sich "verschlankt", lauert die Sanktionshölle "Hartz IV". Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen 20 Jahren drastisch verändert. Das hat auch Konsequenzen für die Gesundheit. Anmelden und weiterlesen.