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Thema

Homophobie

Erster CSD in Taucha musste wegen rechten Störern vorzeitig abgebrochen werden

Am 22.08.21 fand der erste Christopher Street Day in Taucha bei Leipzig statt. Der CSD ist eine Demonstration und Feier gegen Diskriminierung und für Gleichstellung, Akzeptanz und Toleranz. Wir setzen uns gemeinsam aktiv gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität und für die Akzeptanz aller „nicht-normativ heterosexuellen“ Menschen ein. 

Mittwoch, der 7. Juli 2021: Tatverdächtige nach Anschlag auf Journalisten gefasst, Leipzig gegen Atomwaffen und LKA ermittelt nach Angriff auf Neonazis

Nach einem mutmaßlichen Mordanschlag auf den Investigativjournalisten Peter Rudolf de Vries am Dienstagabend stehen die Niederlande unter Schock, heute trudelten internationale Reaktionen ein. Im Zusammenhang mit der Tat fanden bereits Hausdurchsuchungen statt, zwei Tatverdächtige sind in Haft. In Leipzig haben OB Burkhard Jung und die Fraktionsvorsitzenden heute eine Flagge gehisst, die ein Zeichen gegen Atomwaffen setzen soll. Und das LKA sucht nach Zeug/-innen, die am Montag einen Angriff auf mutmaßliche Neonazis beobachtet haben, nachdem diese sich homofeindlich geäußert hatten. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 7. Juli 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Grüne Chemnitz verurteilen rechtsextreme Fangesänge und homophobe Stadionbanner

Am Samstag spielte der Chemnitzer FC ein Testspiel in Most. Im Vorfeld des Spiels sangen die mitgereisten Chemnitzer Fans rechtsextremes Liedgut und hängten während des Spiels homophobe und transfeindliche Banner im Gäste Block auf.

Urteil nach tödlicher Messerattacke – Bündnisgrüne: Homo- und Transfeindlichkeit muss klar benannt werden

Zur Urteilsverkündung des Oberlandesgerichts Dresden im Fall des islamistisch und homofeindlich motivierten Attentats auf zwei Männer am 4. Oktober 2020 in Dresden erklärt Lucie Hammecke, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Das Urteil ist die klare und unmissverständliche Antwort des Rechtsstaates.“

Montag, der 17. Mai 2021: Mildes Urteil für Neonazis in Palma de Mallorca, Impfpriorisierung wird aufgehoben und Proteste gegen Antisemitismus und Homophobie + Audio

Die beiden Leipziger Hooligans, die 2019 einen senegalesischen Türsteher in Palma de Mallorca schwer verletzt hatten, wurden zu fünf Jahren auf Bewährung und 150.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. In Leipzig fand indessen eine Demonstration gegen Antisemitismus statt, die auch einige Redebeiträge zum Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie umfasste. Außerdem: schmutzige Maskendeals bei der PARTEI und die Impfpriorisierung soll im Juni abgeschafft werden. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 17. Mai 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Roter Stern Leipzig kritisiert Urteile des sächsischen Sportgerichts

Während der Partie SV Naunhof gegen Roter Stern Leipzig im Dezember vergangenen Jahres kam es zu homophoben, sexistischen und rassistischen Beleidigungen durch Naunhofer Spieler. Da der Schiedsrichter diese nicht im Spielbogen notieren wollte, zeigte Roter Stern die diskriminierenden Schmähungen im Nachgang beim Sächsischen Fußballverband (SFV) an.

SPDqueer: Homo- und Transphobie sind ein gesamtgesellschaftliches Problem

Gemeinsame Erklärung von Petra Köpping (Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und MdL) und Oliver Strotzer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung in der SPD Sachsen (SPDqueer) anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Trans-, Bi- und Interphobie am Donnerstag, 17. Mai 2018.

Interview mit den RainbowBulls: „Wir wollen nichts Besonderes sein“

In den vergangenen Jahren haben sich Fans von RB Leipzig vor allem mit Spruchbändern und Choreographien gegen Homophobie positioniert. Seit dem 25. Juni existiert nun ein schwul-lesbischer Fanclub namens RainbowBulls. Nach eigenen Angaben handelt es sich um den ersten dieser Art in Mitteldeutschland. Mittlerweile haben die RainbowBulls schon 26 Mitglieder. Im Interview mit L-IZ.de äußert sich Pressesprecher Rüdiger Harr zu den ersten Reaktionen in der Fanszene, bisherigen Aktivitäten und einer Fanfreundschaft mit Anhängern des FC Schalke 04.

Ehe für alle: So wollen die Leipziger Abgeordneten abstimmen

Im Bundestag bahnt sich eine historische Entscheidung an. Am Freitag wird das Parlament über einen Gesetzentwurf des Bundesrats zur Öffnung der „Ehe für alle“ abstimmen. Bisher hatte sich die Union mit Händen und Füßen gegen die völlige Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften gewehrt. L-IZ.de hat sich bei den Leipziger Bundestagsabgeordneten umgehört, wie sie abstimmen werden.

Mehrere tausend Teilnehmer beim Christopher Street Day + Video

Am Samstagnachmittag demonstrierten in der Innenstadt von Leipzig mehrere tausend Teilnehmer für die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren und gegen Homophobie und Transphobie im Rahmen des Christopher Street Day. Thematisch lag der Schwerpunkt auf dem Umgang von Religionen mit sexueller Orientierung und geschlechtlicher Vielfalt.

Schwusos zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie

Zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai erklären die stellvertretende Vorsitzende der SPD Sachsen Petra Köpping und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen (Schwusos) in der SPD Sachsen Oliver Strotzer: Petra Köpping: „Wir wollen allen Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität, ein Leben frei von Diskriminierung und ohne Angst vor Gewalt ermöglichen. Solange diskriminierende Äußerungen von der Gesellschaft hingenommen oder belächelt werden oder gar als ‚normal‘ gelten, haben wir noch ein dickes Brett zu bohren.“

Tag gegen Homo- und Transphobie: Lebensrealität anerkennen – Diskriminierung beenden

Zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai erklärt Catharina Jäger, stellvertretende Landesvorstandsprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen: „In Sachsen ist es gelebte Realität, dass Menschen lesbisch oder schwul lieben und trans- oder intergeschlechtlich leben. Leider ist ihre Diskriminierung im Freistaat ebenfalls traurige Alltagsrealität.“

17. Mai: Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie

Zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai erklärt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Wir wollen allen Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität, ein Leben frei von Diskriminierung und ohne Angst vor Gewalt emöglichen. Solange diskriminierende Äußerungen von der Gesellschaft hingenommen oder belächelt werden oder gar als 'normal' gelten, haben wir noch ein dickes Brett zu bohren.“

Jusos Leipzig: Aufruf zur Teilnahme am Rainbowflash

Die Jusos Leipzig rufen auch in diesem Jahr zur Teilnahme an den Aktionen zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai auf. “Wir Jusos nehmen seit Jahren aktiv an den Angeboten rund um diesen Tag teil. Besonders freuen wir uns jedes Jahr auf das Bild der vielen in die Luft steigenden Luftballons beim Rainbowflash. Mit ihnen setzen wir ein Zeichen für Gleichstellung und gegen Diskriminierung von Homosexuellen und Transgendermenschen. Politische Botschaften mit Freund*innen, Freude und Farbe zu feiern, ist wunderbar”, so Matthias Köhler, Leipziger Juso-Vorsitzender.

Innerkirchliche Konflikte: Landesbischof Carsten Rentzing im langen L-IZ Interview (3)

Erst nach sechs Wahlgängen wurde im vergangenen Sommer Carsten Rentzing zum Bischof der sächsischen Landeskirche gewählt. Als Lieblingskandidat konservativer Gemeinden war er umstritten, besonders auch in Leipzig. Im Interview mit der L-IZ geht es um die Glaubwürdigkeit der Landeskirche, den gesellschaftlichen Auftrag von Kirche im Blick auf Flüchtlinge und Pegida/Legida sowie um Erwartungen an Muslime.

Kommentar: In welcher Zeit lebt eigentlich die sächsische Landeskirche?

In Chemnitz-Klaffenbach ist ein Kirchenmusiker vom Kirchenvorstand seines Amtes enthoben worden. Begründung: in der Bibel stehe, dass Homosexualität eine Sünde sei. Dazu hat auch die Landeskirche in einem beeindruckenden theologischen Spagat Stellung bezogen: "homosexuelle Menschen würden einen wichtigen und hoch geachteten Dienst" ausüben, steht da, trotzdem dürfen einzelne Gemeinden den ansonsten hoch geachteten Dienst ablehnen. Ist das Mittelalterlich? Nö. Das ist frühe Neuzeit!

Online-Petition an Landesbischof Rentzing übergeben

Glückwünsche zum Amtsantritt, aber auch eine deutliche Abgrenzung. In diesem Spagat war die Petition Leipziger und anderer Pfarrer der Landeskirche verfasst. Nun ist Dr. Carsten Rentzing in sein Amt als Landesbischof eingeführt. Einer seiner ersten Termine führt ihn zu seinen Kritikern. Die Gegensätze bleiben zwar bestehen, aber man achtet sich gegenseitig. Gemeinsames Thema ist die Flüchtlingsarbeit. Dazu hatte Rentzing auch seine erste Predigt gehalten.

Die Kirchen und Engagement für Flüchtlinge: Monika Lazar im langen L-IZ-Interview (3)

Monika Lazar ist seit 2005 im Deutschen Bundestag. Die Politikerin der Grünen ist Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus. Sie ist Obfrau und Mitglied im Sportausschuss und im Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Leipzigerin ist Bäckerin und Betriebswirtin. Im Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. ist sie stellvertretende Vorsitzende. Themen des Interviews sind u. a. Rechtsextremismus in Sachsen, Asylpolitik, Griechenland und Europa.

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