Artikel zum Schlagwort Homophobie

Schwul-lesbischer RBL-Fanclub

Interview mit den RainbowBulls: „Wir wollen nichts Besonderes sein“

Foto: privat

Für alle LeserIn den vergangenen Jahren haben sich Fans von RB Leipzig vor allem mit Spruchbändern und Choreographien gegen Homophobie positioniert. Seit dem 25. Juni existiert nun ein schwul-lesbischer Fanclub namens RainbowBulls. Nach eigenen Angaben handelt es sich um den ersten dieser Art in Mitteldeutschland. Mittlerweile haben die RainbowBulls schon 26 Mitglieder. Im Interview mit L-IZ.de äußert sich Pressesprecher Rüdiger Harr zu den ersten Reaktionen in der Fanszene, bisherigen Aktivitäten und einer Fanfreundschaft mit Anhängern des FC Schalke 04. Weiterlesen

Gleichstellung

Ehe für alle: So wollen die Leipziger Abgeordneten abstimmen

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserIm Bundestag bahnt sich eine historische Entscheidung an. Am Freitag wird das Parlament über einen Gesetzentwurf des Bundesrats zur Öffnung der „Ehe für alle“ abstimmen. Bisher hatte sich die Union mit Händen und Füßen gegen die völlige Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften gewehrt. L-IZ.de hat sich bei den Leipziger Bundestagsabgeordneten umgehört, wie sie abstimmen werden. Weiterlesen

In Bildern

Mehrere tausend Teilnehmer beim Christopher Street Day + Video

Foto: Alexander Böhm

Am Samstagnachmittag demonstrierten in der Innenstadt von Leipzig mehrere tausend Teilnehmer für die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren und gegen Homophobie und Transphobie im Rahmen des Christopher Street Day. Thematisch lag der Schwerpunkt auf dem Umgang von Religionen mit sexueller Orientierung und geschlechtlicher Vielfalt. Weiterlesen

Schwusos zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie

Zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai erklären die stellvertretende Vorsitzende der SPD Sachsen Petra Köpping und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen (Schwusos) in der SPD Sachsen Oliver Strotzer: Petra Köpping: „Wir wollen allen Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität, ein Leben frei von Diskriminierung und ohne Angst vor Gewalt ermöglichen. Solange diskriminierende Äußerungen von der Gesellschaft hingenommen oder belächelt werden oder gar als ‚normal‘ gelten, haben wir noch ein dickes Brett zu bohren.“ Weiterlesen

Jäger: „Menschen leben und lieben vielfältig, auch in Sachsen.“

Tag gegen Homo- und Transphobie: Lebensrealität anerkennen – Diskriminierung beenden

Zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai erklärt Catharina Jäger, stellvertretende Landesvorstandsprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen: „In Sachsen ist es gelebte Realität, dass Menschen lesbisch oder schwul lieben und trans- oder intergeschlechtlich leben. Leider ist ihre Diskriminierung im Freistaat ebenfalls traurige Alltagsrealität.“ Weiterlesen

Gleichstellungsministerin Köpping: „Frei von Diskriminierung und ohne Angst“

17. Mai: Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie

Zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai erklärt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Wir wollen allen Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität, ein Leben frei von Diskriminierung und ohne Angst vor Gewalt emöglichen. Solange diskriminierende Äußerungen von der Gesellschaft hingenommen oder belächelt werden oder gar als 'normal' gelten, haben wir noch ein dickes Brett zu bohren.“ Weiterlesen

Mit Freude und Farbe ein Zeichen setzen

Jusos Leipzig: Aufruf zur Teilnahme am Rainbowflash

Die Jusos Leipzig rufen auch in diesem Jahr zur Teilnahme an den Aktionen zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai auf. “Wir Jusos nehmen seit Jahren aktiv an den Angeboten rund um diesen Tag teil. Besonders freuen wir uns jedes Jahr auf das Bild der vielen in die Luft steigenden Luftballons beim Rainbowflash. Mit ihnen setzen wir ein Zeichen für Gleichstellung und gegen Diskriminierung von Homosexuellen und Transgendermenschen. Politische Botschaften mit Freund*innen, Freude und Farbe zu feiern, ist wunderbar”, so Matthias Köhler, Leipziger Juso-Vorsitzender. Weiterlesen

Es muss so geschehen, dass die Gewissen der einzelnen Gläubigen nicht unnötig belastet werden

Innerkirchliche Konflikte: Landesbischof Carsten Rentzing im langen L-IZ Interview (3)

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Erst nach sechs Wahlgängen wurde im vergangenen Sommer Carsten Rentzing zum Bischof der sächsischen Landeskirche gewählt. Als Lieblingskandidat konservativer Gemeinden war er umstritten, besonders auch in Leipzig. Im Interview mit der L-IZ geht es um die Glaubwürdigkeit der Landeskirche, den gesellschaftlichen Auftrag von Kirche im Blick auf Flüchtlinge und Pegida/Legida sowie um Erwartungen an Muslime. Weiterlesen

Cuius regio, eius religio auf sächsisch

Kommentar: In welcher Zeit lebt eigentlich die sächsische Landeskirche?

Foto: Ralf Julke

In Chemnitz-Klaffenbach ist ein Kirchenmusiker vom Kirchenvorstand seines Amtes enthoben worden. Begründung: in der Bibel stehe, dass Homosexualität eine Sünde sei. Dazu hat auch die Landeskirche in einem beeindruckenden theologischen Spagat Stellung bezogen: "homosexuelle Menschen würden einen wichtigen und hoch geachteten Dienst" ausüben, steht da, trotzdem dürfen einzelne Gemeinden den ansonsten hoch geachteten Dienst ablehnen. Ist das Mittelalterlich? Nö. Das ist frühe Neuzeit! Weiterlesen

"Gespräch geprägt von wechselseitigem Respekt und Bereitschaft zu hören"

Online-Petition an Landesbischof Rentzing übergeben

Foto: Marko Hofmann

Glückwünsche zum Amtsantritt, aber auch eine deutliche Abgrenzung. In diesem Spagat war die Petition Leipziger und anderer Pfarrer der Landeskirche verfasst. Nun ist Dr. Carsten Rentzing in sein Amt als Landesbischof eingeführt. Einer seiner ersten Termine führt ihn zu seinen Kritikern. Die Gegensätze bleiben zwar bestehen, aber man achtet sich gegenseitig. Gemeinsames Thema ist die Flüchtlingsarbeit. Dazu hatte Rentzing auch seine erste Predigt gehalten. Weiterlesen

Ich würde mich freuen, wenn der neue Landesbischof seine teils homophoben Einstellungen ablegen würde

Die Kirchen und Engagement für Flüchtlinge: Monika Lazar im langen L-IZ-Interview (3)

Foto: Privat

Monika Lazar ist seit 2005 im Deutschen Bundestag. Die Politikerin der Grünen ist Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus. Sie ist Obfrau und Mitglied im Sportausschuss und im Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Leipzigerin ist Bäckerin und Betriebswirtin. Im Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. ist sie stellvertretende Vorsitzende. Themen des Interviews sind u. a. Rechtsextremismus in Sachsen, Asylpolitik, Griechenland und Europa. Weiterlesen