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Thema

Judentum

Gastkommentar von Christian Wolff: Jüdisch-christliche Tradition? Ein paar Gedanken zum Israelsonntag

Am 10. Sonntag nach Trinitatis (8. August 2021) begeht die evangelische Kirche den sogenannten Israelsonntag. Damit soll „an das enge Verhältnis von Christen und Juden“ erinnert werden. „Die Trauer über das Unrecht, das Juden im Laufe der Geschichte angetan wurde; Die Schuld, die Christen und die Kirche auf sich geladen haben und die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Glauben an denselben Gott, aber auch das Bekenntnis zur bleibenden Erwählung Israels stehen an diesem Tag im Mittelpunkt der Gottesdienste.“

Leipzigs Gerechte unter den Völkern: Die Gedenkstätte Yad Vashem erinnert an Widerstandskämpfer gegen den NS

Die Gedenkstätte Yad Vashem steht auf einem felsigen Hügel. Der „Berg der Erinnerung“ beherbergt das Zentrum des Gedenkens an die Opfer des nationalsozialistischen Versuches, die jüdische Bevölkerung vollständig auszulöschen. Gleichwohl wird an das Misslingen dieses Planes gedacht, denn die „Endlösung“, wie es die Nazis euphemistisch betitelten, war keine.

Die Unendliche Geschichte

Ein antisemitischer Angriff in Leipzig und was das über den Umgang mit in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden sagt. Ein Gastbeitrag von Benjamin Damm am Tag der Befreiung: Während das deutsche Feuilleton diskutiert, welche Antisemitismus-Definition am „besten“ wäre, und ob man Israel dennoch „kritisieren“ dürfe, erfahren Jüdinnen und Juden in Deutschland immer wieder, wie sich diese „Kritik“ ganz konkret anfühlt. Der aktuellste Vorfall aus Leipzig verdeutlicht dies sehr drastisch.

Ausstellung zur verschwundenen Welt des Ostjudentums

In der Michaeliskirche sind bis zum 13. Juni 2021 unter dem Titel „Verschwundene Welt“ Aufnahmen, Gedichte und Texte zur verschwundenen Welt des Ostjudentums zu sehen. Trotz Bilderverbotes im orthodoxen Judentum sind aus der Zeit bis 1939 in Osteuropa verschiedene Aufnahmen jüdischen Lebens erhalten geblieben.

Vortrag am 21. Januar im Ariowitsch-Haus: „Israel – Volk, Land, Staat, Glaube?“

Die nächste Veranstaltung der Reihe „Basiswissen zum Judentum“ findet am Mittwoch, dem 22. Januar 2020, 18 Uhr, im Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstr. 14, statt. Unter dem Titel „Israel – Volk, Land, Staat, Glaube?“ soll der Frage nachgegangen werden, wie die Bezeichnungen Israel und Judentum zusammenhängen.

Vortragsreihe im Ariowitsch-Haus: Basiswissen zum Judentum

Das Ariowitsch-Haus startet am 28. August um 18 Uhr eine neue monatliche Vortragsreihe mit Dr. Timotheus Arndt und Landesrabbiner Zsolt Balla, die sich mit Fragen rund um das Judentum befasst. Erster Teil der neuen Vortragsreihe dreht sich um das Thema „Der Sabbat“.

Rückblick Opferfest Villa Leipzig

Das Opferfest ist neben dem Zuckerfest eines der höchsten islamischen Feste. Etwa 25.000 EinwohnerInnen in Leipzig haben muslimischen Hintergrund. In dem Soziokulturellen Zentrum „Die Villa“ kamen am gestrigen Donnerstag über 100 Personen zusammen und zeigten, wie Integration und freudiges Miteinander mit allen gelingt.

„Martin Luther und die Juden“: Ausstellung und Vortragsreihe in der Michaeliskirche

Am Mittwoch, dem 2. Mai 2018, 17 Uhr, wird in der Michaeliskirche am Nordplatz die Ausstellung „Martin Luther und die Juden – Ertragen können wir sie nicht.“ eröffnet.

Video: „Marsch des Lebens“ in Leipzig erinnert an die Shoah

Rund 150 Menschen haben sich gestern am 11. April am “Marsch des Lebens” zum Jom HaShoa („Tag der Shoah“) in Leipzig beteiligt. Bei strömendem Regen und Hagel liefen sie vom Richard-Wagner-Platz bis zum Marktplatz. Dort wurde bei einer öffentlichen Kundgebung den Opfern des Holocaust gedacht und vor der Aktualität der Gefahr durch Antisemitismus gewarnt. Der Marsch verlief weitestgehend frei von Störungen. Zweimal hatten sich drei junge Männer dem Zug genähert, die Parolen “Freiheit für Israel” und “Scheiß Israel” skandiert und sich dabei selbst gefilmt. Da sie sich jedoch schnell wieder entfernten, blieben die Aktionen ohne Folgen für den Ablauf der Demonstration.

TdJW-Debatte: Zwischen Grenzüberschreitung und Betroffenheitskult

Talkshow mit Publikumsbeteiligung am Samstag beim Theater der Jungen Welt (TdJW): Unter dem Titel „Darf man das? Holocaust-Darstellungen und der gute Geschmack“ befragte Moderator Bastian Wierzioch die vier Experten und das Publikum. Die Veranstaltung war Teil der dreitägigen Theaterwerkstatt in Kooperation mit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und erlebte einen gut gefüllten Saal. Mehr als 80 Künstler und Theaterschaffende aus Deutschland, Polen, Tschechien und Israel waren für die Theaterwerkstatt nach Leipzig gekommen.

Tür an Tür – Geschichte und Geschichten jüdischer Nachbarn in Leipzig

Mit jüdischem Leben in Leipzig verbindet man am ehesten das Zentrum und Waldstraßenviertel, aber nicht einen Stadtteil wie Schleußig. Ein dreiköpfiges Projektteam hat sich im Auftrag der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH eben dieser Geschichte gewidmet und portraitiert in einer Wanderausstellung dort ehemals lebende jüdische Familien. Geschichte und Geschichten aus dem Alltags- und Erwerbsleben erlauben einen Einblick in die Zeit zwischen 1900 bis zum Beginn der Verfolgung und Vertreibung und schlagen die Brücke bis in unsere Zeit.

Martin Luther und die Juden: Wanderausstellung in 18 Tafeln in der Evangelischen Akademie Meißen

Die Wanderausstellung „Ertragen können wir sie nicht“ macht Martin Luthers Judenfeindschaft zum Thema. Gerade anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation im Oktober 2017 setzt sich die Evangelische Kirche mit den streitbaren Positionen des Reformators Martin Luther auch kritisch auseinander. Das greifen explizit die 18 Schautafeln einer gemeinsam von der Evangelischen Akademie Meißen und dem Pastoralkolleg der Sächsischen Landeskirche gezeigten Ausstellung auf. Sie thematisiert vor allem Luthers problematisches Verhältnis zu den Juden. Die Ausstellung ist vom 8. August bis 11. September 2016 in der Evangelischen Akademie Meißen zu sehen.

Geschichte und Geschichten jüdischer Nachbarn in Schleußig

"Next-Door-Neighbours - History and Stories of Jews in Leipzig-Schleußig" (Tür an Tür - Geschichte und Geschichten jüdischer Nachbarn in Leipzig-Schleußig) heißt eine Ausstellung, die am Mittwoch, dem 27. Januar 2016, 18:30 Uhr, in der Bethanienkirche Schleußig, Stieglitzstr. 42, eröffnet wird. Die Ausstellungsmacher, die Projektgruppe "Enter History" (http://enterhistory.de), geben zur Eröffnung der Schau eine Einführung. Kirchenmusikdirektor Stephan P. Audersch lässt synagogale Musik erklingen.

Jüdische Wissenschaftler im 3. Reich: Vorträge im Ariowitsch-Haus

Die Arnold-Sommerfeld-Gesellschaft beschließt am Donnerstag, den 14. Januar, 18:00 Uhr, im Salon des Ariowitsch-Haus ihre Ausstellung "Jüdische Mathematiker und Physiker an der Universität Leipzig im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts" mit zwei interessanten Vorträgen zum Thema.

Feier eröffnet Interkulturelle Wochen 2015 in Leipzig

Die interkulturellen Wochen haben begonnen. In etwa 140 Veranstaltungen wird die kulturelle Vielfalt der Stadt sichtbar. Zur Eröffnung fand am Sonntag im Neuen Rathaus eine Interreligiöse Feier statt, erstmals dabei: die Sikh-Gemeinde. Den Anfang machte die Bahá'í-Gemeinde. Muslimische Vertreter kamen von der Takva-Moschee und DITIB. Die Katholiken steuerten Bach bei, die Evangelischen antworteten katholisch. Rabbiner Zsolt Balla spielte Gitarre.

Tanners Interview mit Christoph David Schumacher vom Verein Tüpfelhausen und Mitorganisator des Internationalen Fußballfests zum Max & Leo Bartfeld Pokal

Da gern und ausführlich und im Normfall undifferenziert gemeckert und gehetzt wird - und dies nicht nur in "bildungsfernen" Schichten - fragt Tanner gern mal Menschen, deren Lebenskonzepte nicht für soviel blinde Wut und unzivilisierten Hass stehen. Der Christoph David Schumacher zum Beispiel organisiert mit Freunden Gedenken an jüdische Menschen - dies über die Bande Fußball und immer mit dem Gedanken an ein humanes Miteinander. Da können sich die Trolle und Hetzer wahrhaft mehrere Scheiben von ihm abschneiden.

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