Artikel zum Schlagwort Leipziger Schule

Katalog zu einer Ausstellung im fränkischen Schweinfurt

Deutsch-deutsche Gefühle im Dialog der Bilder Hartwig Ebersbachs und des Bildhauers Dietrich Klinge

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWen es in nächster Zeit mal nach Schweinfurt in Unterfranken verschlägt, der kann auch einen Abstecher in die Kunsthalle Schweinfurt machen. Am 3. Oktober wurde dort die Ausstellung „Schwerkraft – Fliehkraft. Dietrich Klinge und Hartwig Ebersbach“ eröffnet. Sie ist dort bis zum 8. März 2020 zu sehen. Und sie ist ein expressiver deutsch-deutscher Dialog, auch wenn es Kuratorin Andrea Brandl ein bisschen anders sieht. Denn beide Künstler kommen aus dem Osten. Weiterlesen

„Schönheiten und Ungeheuer“ im Museum

Ab 13. April in Mühlhausen zu entdecken: Die phantastische Welt des Heinz Zander

Foto: Heinz Zander

Für alle LeserEr gehört zu den großen und eindrucksvollsten Leipziger Künstlern. Aber wer die derzeit opulenteste Ausstellung für den 80-jährigen Maler und Grafiker Heinz Zander sehen will, dem kann man nur einen Ausflug nach Mühlhausen in Thüringen empfehlen. Denn dort erwartet Ungewöhnliches die Besucher, die ab Samstag, 13. April, im Kulturhistorischen Museum zu Gast sind. Weiterlesen

Ein Mädchen übt den Handstand

Warum die einen Engel sehen, die anderen Wolken und kaum jemand die unerhörte Leichtigkeit des Seins

Foto: Ralf Julke

Das Bild hat Symbolkraft: Ein Mädchen geht in den Handstand, ist noch nicht ganz ausbalanciert. Spielerisch sieht es aus, selbstbewusst, herausfordernd. „Handstand“ hat der Hallenser Künstler Uwe Pfeifer die 2011 entstandene Lithografie genannt. Und die Leipziger Dichterin Jutta Pillat war so fasziniert von diesem kleinen Kunstwerk, dass sie unbedingt einen Gedichtband draus machen wollte. Weiterlesen

„Elisabeth Voigt. Im Strudel der Zeit“

Endlich eine Würdigung für die Leipziger Malerin, ohne die es die Leipziger Schule nicht gegeben hätte

Foto: Sparkasse Leipzig

Wer die am Donnerstag, 2. Februar, eröffnete Ausstellung in der Kunsthalle der Sparkasse besucht, wird da und dort verblüfft sein: Sieht das nicht aus wie ... ? Erinnert das nicht an ... ? Es ist, als würden die Bilder von Elisabeth Voigt, die hier zu sehen sind, sich in den Arbeiten eines Neo Rauch spiegeln. Aber Neo Rauch stellt hier nicht aus. Und Schüler von Elisabeth Voigt war er auch nicht. Weiterlesen

Der blanke Hunger nach dem ganzen Leben

Das explosive Werkverzeichnis zur großen Sighard-Gille-Jubiläumsausstellung

Foto: Ralf Julke

Das ist es: 448 Seiten dick, 1.166 Gemälde drin – das Werkverzeichnis zur großen Sighard-Gille-Schau im Museum der bildenden Künste. Gleichzeitig auch noch ein bisschen Katalog zur Ausstellung „Sighard Gille. ruhelos“. Obwohl dort nur 85 Gemälde des Leipzigers hängen. Mehr als genug, um in der Wucht der Bilder dieses Leipziger Malers zu baden. Weiterlesen

Gilles furiose Erzählung vom unpassenden Menschen in einer närrischen Welt

Werkschau „Sighard Gille. ruhelos“ im Museum der bildenden Künste

Foto: Ralf Julke

Ein kleiner Schlagabtausch zwischen Sighard Gille und Hans-Werner Schmidt, ein paar Lacher im Publikum, eine ziemlich seltsame Journalistenfrage nach den Malzeiten und Kleiderzuständen des berühmten Leipziger Malers – man merkte schon am Freitagmorgen, dass mal wieder überregionale Kulturjournalisten eingeflogen waren nach Leipzig. Was auch im Museum der bildenden Künste nicht allzu oft vorkommt. Weiterlesen

Kunstgeschichte als Zeitgeschichte

Braucht Leipzig ein eigenes Archiv für die Leipziger Schule?

Foto: Ralf Julke

Mit Schätzen sollte man wuchern. Und vor allem auch dafür sorgen, dass man sie bewahrt und pflegt. Und Leipzig hat einige Schätze, auch wenn man sich eher steifbeinig dazu bekennt. Wie zur Leipziger Schule, die nun einmal nicht nur aus den Herren Tübke, Mattheuer und Heisig besteht. Und platsch, hauen die Grünen der neuen Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke ein neues Fragenpaket auf den Tisch, das eigentlich ein Aufgabenpaket ist. Weiterlesen

Große Schau für Leipziger Fotografen-Schule und Geburtstagsparty für Gille

2016 wird ein großes Jahr der Fotografie im Leipziger Bildermuseum

Foto: VG Bild-Kunst Bonn

Neues Jahr, neue Bilderfluten. Im Jahr 2015 hat das Leipziger Museum der bildenden Künste richtig geprotzt mit Barock (Bernini), Moderne (Klee) und französischer Romantik (Delaroche & Delacroix). Allein die große Bilderschau der beiden Franzosen hat 35.000 Besucher angelockt. Für ein abgelegenes Plätzchen in der internationalen Kunstwelt wie Leipzig nicht schlecht. Aber was passiert 2016? Läuft alles auf Markus Lüpertz hinaus? - Am Ende schon, sagt der Museumsdirektor. Weiterlesen

Marienkrönung und Adam und Eva

Triegel-Austellung in Leipzig zeigt ab 3. Oktober auch die Entwürfe zu den Fensterbildern in St. Maria in Köthen

Foto: punctum/Stefan Hoyer

Erst der Papst, nun auch Maria. Warum nicht. Die an klassischer Malerei geschulte Art des Leipzigers Michael Triegel findet auch im Bistum Magdeburg Zuspruch. Vor einem Jahr erhielt der Leipziger Maler den Auftrag zur Gestaltung der dreiteiligen Fenster und fertigte erste Entwürfe für die katholische Schloss- und Pfarrkirche St. Maria in Köthen (Sachsen-Anhalt) an. Weiterlesen

Kissing kommt ins Museum

Leipzigs Bildermuseum hat Kissings Gruppenbildnis „Leipziger am Meer“ ankaufen können

Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig

Er war lange Zeit der stillste unter den Leipziger Malern: Erich Kissing, 1943 geboren, im Grunde Teil der 2. Generation jener Leipziger Maler, die man der Leipziger Schule zurechnen kann. Einer der besten Techniker, aber zurückhaltend, was den Weg an die Öffentlichkeit betrifft. Jetzt aber hat das Leipziger Bildermuseum eines seiner markantesten Bilder bekommen. Weiterlesen

„die bessere Hälfte – malerinnen aus leipzig “

Kunsthalle der Sparkasse Leipzig gibt Gelegenheit, den unsichtbaren Teil der „Leipziger Schule“ kennenzulernen

Foto: Kunsthalle der Sparkasse

Die Leipziger Schule ist männlich: Heisig, Mattheuer, Tübke, Gille, Rink ... Ist sie das wirklich? - Kaum ein Kunstkanon macht so sichtbar, wie männliche Sortiermuster funktionieren. Und wer es nicht glaubt, der kann noch bis zum 30. August in die Otto-Schill-Straße 4a pilgern. Da wird die andere Hälfte der Leipziger Schule gezeigt, die unsichtbare, die weibliche. Weiterlesen

"Aufrecht stehen..." und "Arbeiterklasse und Intelligenz"

Gemälde von Minkewitz und Tübke sind jetzt im Hörsaalgebäude der Uni Leipzig dauerhaft zu sehen

Foto: Marion Wenzel, Uni Leipzig

Lange hat es gedauert - und einer hätte sich auf jeden Fall gefreut, wenn er es noch erlebt hätte: Erich Loest. Er war es, der jahrelang unermüdlich dafür gekämpft hat, dass Reinhard Minkewitz' Bild "Aufrecht stehen..." in der Uni Leipzig endlich in ganzer Größe zu sehen sein würde. Seit Montag, 30. März, ist es nun so weit. Das Bild in kritischem Dialog mit Werner Tübkes "Arbeiterklasse und Intelligenz" ist im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig zu sehen. Weiterlesen