Leipziger Schule

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Zeitbilder: Wie man den Künstler Sighard Gille in seinen eigenen Bildern finden kann

Dass die Arbeiten eines Künstlers auch seine direkte Kommunikation mit der Welt sind, wird selbst in der Kunstkritik oft vergessen. Da versteckt man sich dann oft genug hinter schwammigen, irgendwie wissenschaftlich klingenden Zuschreibungen, wird abstrakt und theoretisch. Aber dass Bilder davon leben, dass sie den Betrachter direkt ansprechen, scheint kaum noch formulierbar. Aber gerade da […]

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Erinnern und verantworten: Das dicke Buch zum 100. Geburtstag des Malers Bernhard Heisig

Vor 20 Jahren gab es die letzte große Ausstellung zum Werk des Leipziger Malers Bernhard Heisig (1925–2011) in Leipzig, einem der großen Drei, die in Leipzig die Leipziger Schule begründeten. Seit dem 20. März zeigt das Museum der bildenden Künste wieder eine große Geburtstagsausstellung für Heisig. Aus gegebenem Anlass. Denn in diesem Jahr wäre Bernhard […]

Werk von Bernhard Heisig: Schach von Wuthenow (1999).
·Kultur·Ausstellungen

Meister & Schüler: Galerie Schwind zeigt ab 15. März Ausstellung zum 100. Geburtstag von Bernhard Heisig

Bernhard Heisig (1925–2011), einer der Begründer der Leipziger Schule und einer der bedeutendsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts, wäre am 31. März 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt die Galerie Schwind in Leipzig Gemälde Heisigs in direkter Gegenüberstellung zu vier seiner ausgewählten Schüler: Gero Künzel, Trak Wendisch, Annette Schröter und Johannes Heisig. Die […]

Zwei Personen vor Tübke-Gemälde.
·Kultur·Ausstellungen

Auch nach Umzug ins Bildermuseum: Stadt fördert Tübke Stiftung Leipzig weiter

Seit Jahresbeginn 2023 hat die Tübke Stiftung Leipzig ihren Sitz offiziell im Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK) und nicht mehr in der „Tübke-Villa“ in der Springerstraße 5 in Gohlis, wo der Maler Werner Tübke von 1977 bis 2004 lebte und arbeitete. Das Museum arbeitet seither an der Inventarisierung und Digitalisierung des Stiftungsbestandes, der Besuchern […]

Visualisierung des Hauses.
·Wirtschaft·Firmenwelt

Gästehaus am Park: Letzte Wohnungen übergeben und Heisig-Relief eingeweiht

Wo sich an der Karl-Tauchnitz-Straße einst die DDR-Staatsspitze mit hochrangigen Vertretern aus internationaler Politik und Wirtschaft traf, ist inzwischen ein modernes Wohnensemble für Singles, Paare und Familien entstanden: Mit Aufmerksamkeit auf die denkmalgeschützten Details hat die LEWO Unternehmensgruppe das ehemalige DDR-Luxushotel „Gästehaus am Park“ am südlichen Rand des Leipziger Musikviertels zu Wohnzwecken saniert und um […]

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Die anderen Bilder: Die Suche nach der Abstraktion in den Bildern des Malers Gerd Pötzschig

Er gehört zu einer „goldenen Generation“, stellt Michael Hametner fest, der den Maler Gert Pötzschig in seinem Essay in diesem Buch auch als „Zweigeist“ würdigt. Ein „Zweigeist“, der gerade seinen 90. Geburtstag gefeiert hat und mit diesem Buch seine Lust am abstrakteren Malen sichtbarer macht. Denn gezeigt hat Pötzschig solche Bilder auch schon in früheren […]

Cover des Werkes.
·Bildung·Bücher

Morgendunst und Rechteck-Land: Die poetische Begegnung des Dichters Jendryschik mit den Bildern des Malers Pfeifer

Der eine war Verlagslektor in Halle und lebt heute in Leipzig. Der andere studierte in Leipzig bei Werner Tübke, Hans Mayer-Foreyt und Wolfgang Mattheuer und lebt in Halle. Der eine wurde freier Schriftsteller, der andere einer der meist diskutierten Maler des Ostens. In diesem Buch begegnen sie sich, erzählt der Schriftsteller, was er sieht und […]

Christian Philipsen, Thomas Bauer-Friedrich und Paul Kaiser (Hrsg.): Sittes Welt. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Sittes Welt: Das herrlich stoffreiche Buch zur großen Willi-Sitte-Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg

Im Kunstmuseum Moritzburg in Halle begann am 3. Oktober die große Retrospektive zu Willi Sittes 100. Geburtstag. Was das Kunstmuseum parallel dazu bei E. A. Seemann herausgegeben hat, ist mehr als nur ein Katalog. Denn kein anderer Künstler aus dem Osten stand so sehr für die enge Verquickung von Staat und Kulturpolitik wie der langjährige Vorsitzende des Verbandes bildender Künstler. Wäre da nicht der Künstler Willi Sitte gewesen. Und die Frage: Wohin mit der ganzen Ost-Kunst?

Frank Zöllner (Hrsg.): Antipoden? Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Antipoden? Neueste Leipziger Schule: Das Begleitbuch zu einer Ausstellung, die wegen Corona noch gar nicht eröffnen durfte

Eigentlich hätte diese Ausstellung im Mädler Art Forum in der Grimmaischen Straße am 3. Dezember eröffnet werden soll. Aber der Lockdown warf auch diesen Plan über den Haufen und damit eine Ausstellung, die von Kunstwissenschaftler Prof. Fank Zöllner und seinen Student/-innen ganz bewusst auf Kontroverse angelegt war. Und so ist das Buch zur Ausstellung da und macht jetzt neugierig auf all was, was in „Antipoden?“ zu sehen sein wird. Denn irgendwann wird die Ausstellung öffnen. Das ist sicher.

Schwerkraft - Fliehkraft. Dietrich Klinge & Hartwig Ebersbach. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Deutsch-deutsche Gefühle im Dialog der Bilder Hartwig Ebersbachs und des Bildhauers Dietrich Klinge

Wen es in nächster Zeit mal nach Schweinfurt in Unterfranken verschlägt, der kann auch einen Abstecher in die Kunsthalle Schweinfurt machen. Am 3. Oktober wurde dort die Ausstellung „Schwerkraft – Fliehkraft. Dietrich Klinge und Hartwig Ebersbach“ eröffnet. Sie ist dort bis zum 8. März 2020 zu sehen. Und sie ist ein expressiver deutsch-deutscher Dialog, auch wenn es Kuratorin Andrea Brandl ein bisschen anders sieht. Denn beide Künstler kommen aus dem Osten.

Jutta Pillat (Hrsg.): Antworten auf einen Handstand. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Warum die einen Engel sehen, die anderen Wolken und kaum jemand die unerhörte Leichtigkeit des Seins

Das Bild hat Symbolkraft: Ein Mädchen geht in den Handstand, ist noch nicht ganz ausbalanciert. Spielerisch sieht es aus, selbstbewusst, herausfordernd. „Handstand“ hat der Hallenser Künstler Uwe Pfeifer die 2011 entstandene Lithografie genannt. Und die Leipziger Dichterin Jutta Pillat war so fasziniert von diesem kleinen Kunstwerk, dass sie unbedingt einen Gedichtband draus machen wollte.

Blick in die Ausstellung „Elisabeth Voigt. Im Strudel der Zeit“. Foto: Sparkasse Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Endlich eine Würdigung für die Leipziger Malerin, ohne die es die Leipziger Schule nicht gegeben hätte

Wer die am Donnerstag, 2. Februar, eröffnete Ausstellung in der Kunsthalle der Sparkasse besucht, wird da und dort verblüfft sein: Sieht das nicht aus wie ... ? Erinnert das nicht an ... ? Es ist, als würden die Bilder von Elisabeth Voigt, die hier zu sehen sind, sich in den Arbeiten eines Neo Rauch spiegeln. Aber Neo Rauch stellt hier nicht aus. Und Schüler von Elisabeth Voigt war er auch nicht.

Sighard Gille vor „Die Apokalyptischen“. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Werkschau „Sighard Gille. ruhelos“ im Museum der bildenden Künste

Ein kleiner Schlagabtausch zwischen Sighard Gille und Hans-Werner Schmidt, ein paar Lacher im Publikum, eine ziemlich seltsame Journalistenfrage nach den Malzeiten und Kleiderzuständen des berühmten Leipziger Malers – man merkte schon am Freitagmorgen, dass mal wieder überregionale Kulturjournalisten eingeflogen waren nach Leipzig. Was auch im Museum der bildenden Künste nicht allzu oft vorkommt.

Zwei Personen vor Tübke-Gemälde.
·Kultur·Ausstellungen

Braucht Leipzig ein eigenes Archiv für die Leipziger Schule?

Mit Schätzen sollte man wuchern. Und vor allem auch dafür sorgen, dass man sie bewahrt und pflegt. Und Leipzig hat einige Schätze, auch wenn man sich eher steifbeinig dazu bekennt. Wie zur Leipziger Schule, die nun einmal nicht nur aus den Herren Tübke, Mattheuer und Heisig besteht. Und platsch, hauen die Grünen der neuen Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke ein neues Fragenpaket auf den Tisch, das eigentlich ein Aufgabenpaket ist.

Sighard Gille: Selbst vor Leipzig Südost (2007). Foto: VG Bild-Kunst Bonn
·Kultur·Ausstellungen

2016 wird ein großes Jahr der Fotografie im Leipziger Bildermuseum

Neues Jahr, neue Bilderfluten. Im Jahr 2015 hat das Leipziger Museum der bildenden Künste richtig geprotzt mit Barock (Bernini), Moderne (Klee) und französischer Romantik (Delaroche & Delacroix). Allein die große Bilderschau der beiden Franzosen hat 35.000 Besucher angelockt. Für ein abgelegenes Plätzchen in der internationalen Kunstwelt wie Leipzig nicht schlecht. Aber was passiert 2016? Läuft alles auf Markus Lüpertz hinaus? - Am Ende schon, sagt der Museumsdirektor.

Michael Triegel mit den Fensterbildern für St. Maria in Köthen. Foto: punctum/Stefan Hoyer
·Kultur·Ausstellungen

Triegel-Austellung in Leipzig zeigt ab 3. Oktober auch die Entwürfe zu den Fensterbildern in St. Maria in Köthen

Erst der Papst, nun auch Maria. Warum nicht. Die an klassischer Malerei geschulte Art des Leipzigers Michael Triegel findet auch im Bistum Magdeburg Zuspruch. Vor einem Jahr erhielt der Leipziger Maler den Auftrag zur Gestaltung der dreiteiligen Fenster und fertigte erste Entwürfe für die katholische Schloss- und Pfarrkirche St. Maria in Köthen (Sachsen-Anhalt) an.

Erich Kissing: Leipziger am Meer. Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig
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Leipzigs Bildermuseum hat Kissings Gruppenbildnis „Leipziger am Meer“ ankaufen können

Er war lange Zeit der stillste unter den Leipziger Malern: Erich Kissing, 1943 geboren, im Grunde Teil der 2. Generation jener Leipziger Maler, die man der Leipziger Schule zurechnen kann. Einer der besten Techniker, aber zurückhaltend, was den Weg an die Öffentlichkeit betrifft. Jetzt aber hat das Leipziger Bildermuseum eines seiner markantesten Bilder bekommen.

Blick in die Ausstellung "die bessere hälfte". Foto: Kunsthalle der Sparkasse
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Kunsthalle der Sparkasse Leipzig gibt Gelegenheit, den unsichtbaren Teil der “Leipziger Schule” kennenzulernen

Die Leipziger Schule ist männlich: Heisig, Mattheuer, Tübke, Gille, Rink ... Ist sie das wirklich? - Kaum ein Kunstkanon macht so sichtbar, wie männliche Sortiermuster funktionieren. Und wer es nicht glaubt, der kann noch bis zum 30. August in die Otto-Schill-Straße 4a pilgern. Da wird die andere Hälfte der Leipziger Schule gezeigt, die unsichtbare, die weibliche.

Reinhard Minkewitz vor seinem Gemälde "Aufrecht stehen". Foto: Marion Wenzel, Uni Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Gemälde von Minkewitz und Tübke sind jetzt im Hörsaalgebäude der Uni Leipzig dauerhaft zu sehen

Lange hat es gedauert - und einer hätte sich auf jeden Fall gefreut, wenn er es noch erlebt hätte: Erich Loest. Er war es, der jahrelang unermüdlich dafür gekämpft hat, dass Reinhard Minkewitz' Bild "Aufrecht stehen..." in der Uni Leipzig endlich in ganzer Größe zu sehen sein würde. Seit Montag, 30. März, ist es nun so weit. Das Bild in kritischem Dialog mit Werner Tübkes "Arbeiterklasse und Intelligenz" ist im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig zu sehen.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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