Artikel aus der Rubrik Kultur

Kabinettausstellung für Leipzigs Kunstbotschafter

Leipzigs Bildermuseum zeigt Zeichnungen aus der Sammlung Maximilian Speck von Sternburg

Foto: Museum der bildenden Künste

Manchmal dürfen sich auch Spender beschenken, wenn sie nun schon einmal einen runden Geburtstag haben wie Wolf Dietrich Speck von Sternburg, der nicht nur der Ururenkel eines der berühmtesten Leipziger Kunstsammlers - des Kaufmanns Maximilian Freiherr Speck von Sternburg (1776–1856) - ist, sondern der ganz im Geiste seines Ururopas engagiert für die Leipziger Kunst wirkt. Am 19. Februar eröffnet eine kleine Kabinettausstellung im Bildermuseum zu seinem 80. Geburtstag. Anmelden und weiterlesen.

Stromlos und dennoch Kante?

Schluchzendes Raubein? – Fink am 15. Februar im Täubchenthal

Promofoto

Die Welt des Rock’n’Roll ist voller Männer. Die Energie muss ja raus. Energielose Typen bringen’s halt nicht. Die machen Pop, oder sie schreiben Liebesgedichte und Herzschmerzschnulzen. Sex, Drogen, Suff und Gewalt bilden den grobmaschigen Stoff echter Rock’n’Roller-Träume. Oder etwa doch nicht? Ein Brite tritt den Gegenbeweis an. Mit Tattoos, Vollbart und viel Rauch in der Stimme gibt er der stromlosen Musik einen maskulinen Touch. Anmelden und weiterlesen.

Vielleicht stehen sie einfach auf umfangreichere Sachen

Tanners Interview mit Mariann von der Lesebühne Stubenreim

Foto: Volly Tanner.

Die literarische Szene Leipzigs ist vielfältig und interessant und überraschend und hin- und herziehend. So kommt es, dass man sich auch füreinander interessiert und miteinander redet. Und man freut sich, sich untereinander zu treffen. Selbst mit Polizeieinsatzfahrzeugen im Rücken. Volly Tanner begegnete Mariann, während eines ganz normalen Leipziger Nachmittags. Anmelden und weiterlesen.

Sonderklasse unverkäuflich

Leipzigs Bildermuseum kündigt für März die “absolute” Paul-Klee-Ausstellung an

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

Paul Klee (1879–1940) zählt weltweit zu den bedeutendsten Vertretern der Klassischen Moderne. Aber, so betont Schmidt, als er die Klee-Ausstellung in Leipzig für den März ankündigt, der Bursche war auch ein knallharter Geschäftsmann in eigener Sache. Minutiös verwaltete er seine eigenen Arbeiten. Und um Händlern und Sammlern eine Richtschnur zu geben, habe er seine Bilder in verschiedene Klassen gruppiert. Und eine Klasse sollte auf keinen Fall verkauft werden: die Sonderklasse. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs Napoleon bekommt wieder eine weiße Weste

Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig

In Sachen Malerei war es Frankreich, wo vor 180 Jahren die Post abging. Während Deutschland gerade in Nazarenertum und romantischer Landschaftsmalerei abtauchte, malten die Franzosen die Weltgeschichte auf die Leinwand. Und ein Leipziger kaufte, was er nur immer bekommen konnte: der Seidenhändler Adolph Heinrich Schletter. Er war es, der den im Grunde zerstörten Napoleon nach Leipzig holte. Anmelden und weiterlesen.

Museum der bildenden Künste

Leipzigs Bildermuseum erlebte 2014 einen Rekord an Schenkungen

Foto: Ralf Julke

Im Dezember feierte das Museum der bildenden Künste das 10-jährige Jubiläum im neuen Haus auf dem Sachsenplatz. Es gab zwar bei den Besucherzahlen keinen neuen Rekord zu vermelden. Um die 100.000 waren es wohl am Jahresende, wie Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt am Dienstag, 27. Januar, erklärte. Dafür halten die Sammler und Kunstliebhaber dem Leipziger Museum die Treue. Und Bernini sorgt für gute Laune im Haus. Anmelden und weiterlesen.

In echt entscheiden wir alles gemeinsam

Tanners Interview mit Henriette Rutjes (Klanggut-Festival): Uns treibt genau dieses einzigartige Miteinander, welches Musik schaffen kann

Foto: Volly Tanner

Die mit Herz und an den Mechanismen des Turbokapitalismus vorbei organisierten kleinen aber feinen Festivals bereichern Leipzig wie eben auch ihre Organisatoren. Da kommt nicht der große Player mit seinem Team und stülpt über, nein, da wird an der Kultur gestreichelt und geleistet. Das hiesige Klanggut-Festival im UT Connewitz ist solch ein Seelenschmeichler – und Henriette Rutjes, die Volly Tanner beim Schlendern über den Weg lief, ist eine der Fleißmeisen mit Herz und Liebe. Tanner hakte ein und fragte nach. Anmelden und weiterlesen.

Life of N in a Nutshell

Performance-Kollektiv machina eX erklärt Residenz zur Gaming-Area

Foto: Rolf Arnold

Im Theater sitzt das Publikum in der Regel auf gepolsterten Stühlen, während Schauspieler, Sänger, Tänzer oder Performer auf der Bühne ein Stück aufführen. Anders in Inszenierungen des Performance-Kollektivs machina Ex. Die Gruppe kreiert seit 2010 Computerspieltheater. Point 'n' Click Adventures im Real Life. Der Zuschauer wird zum Spieler, die virtuelle Welt Realität. Seit Samstag ist das neueste Spiel der Performer in der Residenz zu erleben. Anmelden und weiterlesen.

Alles dabei - von Kohl bis Sachsensumpf

1.000 Jahre Leipzig: Werner Davids Ausstellung in der Moritzbastei

Zeichnung: l.viss

Es gibt viel zu sagen zu diesen 1.000 Jahren Leipzig, die in diesem Jahr gefeiert werden. Ernsthaft tun's die einen, pompös die nächsten. Und dann gibt es noch die richtigen Sachsen. Die tun's mit Humor, wohl wissend, dass 1.000 Jahre manchmal viel kürzer sind, als es sich so Mancher gedacht hatte. Und manchmal viel länger. Wie wäre es mit 25 Jahren? Wer bietet mehr? - Einmal verweilen in der Moritzbastei. Anmelden und weiterlesen.

Der König, also Kunde, hat die Wahl

Tanners Interview mit Eva Wulsten (Hostel & Garten Eden)

Foto: Volly Tanner

High-Tech-Hotels sprießen wie kleine Silicon-Valleys aus dem Leipziger Boden. Kein Mensch am Empfang aber Flatrate-Pornokanal und Essen aus der Trendy-Dose. Da gibt es Erdenwesen, die sich willkommen fühlen in diesem Ambiente. Die gehen aber auch zu Mario-Barth-Anhimmelungen. Andere machen es anders! Und machen es mit Freundlichkeit und Charme. Eva Wulsten zum Beispiel – nebst ihren Freundinnen – baut einen Garten Eden für Fremde und Freunde. Und ein Hostel Eden eben auch. Tanner fragte einfach mal nach ... Anmelden und weiterlesen.

Großes Concert

Gewandhausorchester – Tschaikowski trifft Mahler

Foto: Alexander Böhm

Am Freitag standen im "Großen Concert" Werke von Peter Tschaikowski und Gustav Mahler auf dem Programm. Zwei Komponisten, die sich Ende des 19. Jahrhunderts sehr wahrscheinlich in Leipzig begegnet sind. Geigen-Virtuose Julian Rachlin verzückte das Publikum bei seiner Deutung von Tschaikowskis Konzert für Violine und Orchester mit seiner Fingerfertigkeit. Riccardo Chailly begeisterte die Messestädter am Pult mit einer selbstbewussten Interpretation von Mahlers 1. Sinfonie. Anmelden und weiterlesen.

Wir sind jung. Wir sind stark

Deutsches Kino thematisiert Pogrom von Rostock-Lichtenhagen

Foto: Zorro

Die Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen zwischen dem 22. und 26. August waren die massivsten rassistisch motivierten Angriffe der Wendezeit. Filmemacher Burhan Qurbani hat das Pogrom zwei Jahrzehnte später verfilmt. "Wir sind jung. Wir sind stark" ist eine visuell wie schauspielerisch beeindruckende Produktion über die Perspektivlosigkeit der meist jungen Täter und die Hilflosigkeit von Opfern und Behörden. Anmelden und weiterlesen.

Zum 200. Geburtstag

Leipzigs legendärste Fotografin Bertha Wehnert-Beckmann bekommt eine echte Premieren-Ausstellung

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Am Sonntag, 25. Januar, hätte sie Geburtstag: Bertha Wehnert-Beckmann. Es wäre ihr 200. Und Leipzig feiert diesen Tag tatsächlich ganz groß. Mit eigener Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum. Der Titel sagt alles: "Die Fotografin". Sie war die Nummer 1 in Leipzig, die Frau, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Highsociety fotografierte. Und am Sonntag um 11 wird die Ausstellung zu ihrem Geburtstag eröffnet. Anmelden und weiterlesen.

“Teil dich oder fress dich”: Rechenkomödie in Kinderzimmer-Look im TdJW

Nur mal kurz die Welt retten. Das ist die schier unlösbare Aufgabe, mit der sich Teenager Jakob unverhofft konfrontiert sieht. "Teil dich oder fress dich" heißt die Stückentwicklung rund ums Thema Mathematik, die bis Ende April im Theater der Jungen Welt zu sehen ist. Eine amüsante Kopfrechenkomödie mit Gaming-Sound in Kinderzimmer-Optik. Anmelden und weiterlesen.

Lesung der Unabhängigen Verlage zur Buchmesse 2015: Superverleger soll helfen, die Lesung zu finanzieren

Im März kommt sie wieder - die Leipziger Buchmesse mit dem angehängten Schwesterschiff "Leipzig liest". Und eine der beliebtesten Standards dabei ist jedes Mal die "Lesung der Unabhängigen Verlage". Doch auch beim Leipziger Lesemarathon gilt: Ohne Geld kommt so ein Ding nicht auf die Beine. Und für kleine, unabhängige Verlage ist es besonders schwierig, einen wirkungsvollen Leseauftritt zu organisieren. Deswegen haben sich die Veranstalter der UV-Lesung diesmal eine besondere Aktion einfallen lasen. Anmelden und weiterlesen.

Christian Reif gewinnt Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten

Beim Abschlusskonzert des Operettenworkshops, das am Samstag, 10. Januar, in der ausverkauften Musikalischen Komödie stattfand, wurde der 7. Deutsche Operettenpreis für junge Dirigenten an Christian Reif verliehen. Er konnte beim Konzert vor allem mit seiner Interpretation des "Kaiserwalzers" von Johann Strauss und der Ouvertüre zur "Csárdásfürstin" von Emmerich Kálmán überzeugen. Anmelden und weiterlesen.

Tanners Interview mit Miss Astarte: Mit der Peitsche in der Hand hat das Eindruck hinterlassen

Zwischen Baum und Borken oder zwischen Tür und Angel - kurze Interviews einzurühren begrenzt auch die Länge der Antworten. Bei Miss Astarte, einem bekannten Gesicht und Körper aus der Fashion-Szene Leipzigs geht es halt nicht entspannt, sind doch viele Acker zu bestellen. Sie selber organisiert 2015 "Schwarzes Leipzig Tanzt Meets Fashion", Grund für Tanner die Ösen zu lösen. Anmelden und weiterlesen.

“Frau Müller muss weg!”: Gallige Schulkomödie nimmt Eltern auf’s Korn

Von der "Feuerzangebowle" bis "Bad Teacher": Bissige Schulkomödien sorgen seit Jahrzehnten für volle Kassen. Zuletzt feierte die Regisseurin Bora Dagtekin mit "Fack ju Göhte" einen Publikumshit. Stehen in der Regel aufmüpfige Schüler im Mittelpunkt, nimmt ihr Kollege Sönke Wortmann in der Verfilmung von Lutz Hübners Theaterstück "Frau Müller muss weg!" deren Eltern auf's Korn. Anmelden und weiterlesen.