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Artikel aus der Rubrik Kultur

Lectio - ecce homo lipsiensis

Leipziger Romantik im Krankenhaus. Diagnose: Alle gesund

Foto: Karsten Pietsch

Donnerstag, 26. Mai: Im Mediziner-Hörsaal nahmen 50 Orchestermusiker und eine Mezzosopranistin Platz, das Thema: "Leipziger Romantik“, Axel Thielmann erklärte und David Timm dirigierte unter grell-kaltem Licht. Akustisch war das kein Problem, auch der kräftige Schlussapplaus ließ sich gut hören, und der Blick aus dem Fenster ging ins Grün an der Liebigstraße in der Abenddämmerung. Weiterlesen.

Leipziger Bandurgestein feiert 10-jähriges

L-IZ-Ticketverlosung für The Sonic Boom Foundation im WERK 2

Foto: TSBF/PR, Ray Van Zeschau

Verlosung Zehn Jahre mit einer Band durchzuhalten, ringt schon Respekt ab. Die Leipziger von der Formation The Sonic Boom Foundation haben die erste Null in ihrer Karriere erreicht und möchten dieses Jubiläum mit ihren Fans und Freunden gebührend feiern. Ihre Stammlocation Werk 2 wird am 4. Juni Ort der Geburtstagsfeier sein. Dafür winkt die L-IZ mit Freikarten. Weiterlesen.

Am Freitag, 27. Mai, kann das Paulinum der Uni Leipzig besichtigt werden

Porsche AG und Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterstützen mit Spenden die Rückkehr der Epitaphe aus St. Pauli

Foto: Porsche AG

Viele Leipziger warten darauf, dass das Paulinum der Universiät endlich fertig wird. Vor allem in der Aula hängt es. Dort fehlen noch die Glassäulen, für die man nach jahrelanger Suche endlich eine Lösung gefunden hat, wie Finanzminister Georg Unland jüngst mitteilte. Und auch bei der Restaurierung der Epitaphe aus der alten Paulinerkirche kommt man wieder ein Stück voran. Anmelden und weiterlesen.

Großes Concert

Gewandhausorchester: Zwei Altmeister feiern Max Reger

Foto: Alexander Böhm

Max Reger (1873 – 1916) gehört nicht zum Kernrepertoire des Gewandhausorchesters. 100 Jahre nach seinem Tod darf ein Werk des Leipziger Universitätsmusikdirektors natürlich nicht auf dem Spielplan fehlen. Am Freitag interpretierte Altkapellmeister Herbert Blomstedt Regers Konzert für Klavier und Orchester, das 1910 in der Messestadt unter Arthur Nikisch zur Uraufführung kam. Am Klavier reüssierte der amerikanische Starpianist Peter Serkin. Anmelden und weiterlesen.

Harald-Kirschner-Ausstellung wird am 22. Mai im Bildermuseum eröffnet

Beeindruckende Bilder von Wallfahrten, Prozessionen und friedlichen Protesten

Foto: Ralf Julke

Der Katholikentag macht in Leipzig so manches möglich, woran vorher gar nicht zu denken war. Zum Beispiel auch eine Ausstellung mit Fotografien des Leipziger Fotografen Harald Kirschner im Museum der bildenden Künste: „Credo. Kirche in der DDR“. Am Sonntag, 22. Mai, um 11:30 Uhr wird sie eröffnet. Ein kleines Kabinettstück für alle, die sich so etwas in der DDR nicht vorstellen konnten. Anmelden und weiterlesen.

Fünf Jahre TicToys

Fünf Jahre Kampf gegen knallig bunt, stinkend und giftig

Tony und Matthias ti(c)ken auch heute noch mit ihrem ersten Spielzeug. Foto: privat

Vor fünf Jahren zogen Matthias Meister und Tony Ramenda aus, um die Spielzeugwelt zu revolutionieren. Mit nachhaltig hergestellten und regional produzierten Spielzeugen. Vier Spielzeuge haben die beiden mit ihrer Firma TicToys nun schon nicht nur in die Leipziger Parks gebracht. Eine echte Veränderung der Spielzeugkultur sehen die beiden trotzdem (noch) nicht. Ein Gespräch über fünf Jahre Naturstoff-Spielzeuge versus knallig bunte, stinkende und giftende Plastespielzeuge... Anmelden und weiterlesen.

Junge Kunst in Altleutzsch

Am 20. Mai eröffnet in der Franz-Flemming-Straße 15 die erste Kunstaustellung der Galerie ff15

Foto: ff15

Kunstfreunde müssen sich da erst mal hinfinden. Die Gründung von Maria Melms und Silvana Wagner ist mutig, denn die Franz-Flemming-Straße liegt in einem Stadtgebiet, das vor allem durch Gewerbe geprägt ist, sogar in einem markanten alten Firmenbau. Und die beiden sind noch viel mutiger: Sie zeigen richtig bodenständige junge Kunst. Am Freitag geht’s los. Anmelden und weiterlesen.

Rockband in Leipzig

Totgesagte leben länger: AC/DC kommt mit Axl Rose

Foto: SJM Concerts / Presse

Wer hätte das gedacht, dass die Australier von AC/DC doch noch einmal um die Welt düsen? Gitarrist und Hauptsongwriter Malcolm Young ist unheilbar erkrankt und kann nicht mehr komponieren und musizieren, Drummer Phil Rudd wird vom Staatsanwalt verfolgt, Sänger und Dunstkiepenträger Brian Johnson fällt wegen drohender Taubheit komplett aus dem Tourtrott. Trotz allen Ersatzes: ist das noch AC/DC, was da nach Leipzig kommt? Anmelden und weiterlesen.

(Kunst-)Plakate zu Kunstereignissen

Institut für Kunstpädagogik eröffnet am Mittwoch eine Ausstellung zur Plakatkunst von Frank Neubauer

Ausschnitt aus dem Ausstellungsplakat „Frank Neubauer: Plakate zu Kunstereignissen“.

Ab Mittwoch, 18. Mai, kann man im Institut für Kunstpädagogik der Uni Leipzig in einer Ausstellung sehen, wie Plakate in Leipzig mal wirkten - als es noch Plakate gab und nicht bloß seriell überzüchtete Magermodels in billigen Modekampagnen. Frank Neubauer ist so ein Künstler aus Zeiten, als künstlerisch gestaltete Plakate an Leipziger Litfaßsäulen noch normal waren. Anmelden und weiterlesen.

Wie der Okkultismus in die Musik fand

25 Jahre Wave-Gotik-Treffen: Die dunkle Seite des Pop

Hermes Trismegistus

LeserclubIn der neueren Zeitrechnung steht wohl der britische Okkultist Aleister Crowley für viele für die Zugehörigkeit zur dunklen Seite der Macht. Der auch als Satanist bezeichnete Mystiker reiste vor über 100 Jahren nach Ägypten und erschuf einen eigenen Kult auf Basis alter Quellen, welche noch immer viele Menschen faszinieren. Aspekte seiner aus der ägyptischen Mystik entlehnten antichristlichen Lehre hielten mit dem Auf- kommen der Hippiekultur auch Einzug in die Popkultur des 20. Jahrhunderts. Diese ist bis heute durchtränkt von der Faszination vom vermeintlich „Bösen“, welchem sich Crowley verschrieben schien. Anmelden und weiterlesen.

Noch eine Entdeckung aus dem Ledenburg-Schatz

Zwölf Phantasien für die Viola da Gamba von keinem anderen als Georg Philipp Telemann

Foto: Ralf Julke

Die Mode. Dieses eilige Frauenzimmer, diese vergessliche, närrische Mamsell. Die kannten auch schon die Bürger des frühen 18. Jahrhunderts. Das kannte zwar weder Eisenbahn noch Fernseher noch Radiocharts. Aber es kannte auch schon eine Beschleunigung der Dinge. Eine, nach der das 17. Jahrhundert geradezu gemütlich wirkte. Barock eben. Und schon zu Telemanns Zeit galt die Viola da Gamba als Instrument einer vergangenen Epoche. Anmelden und weiterlesen.

Die nächste Entdeckung aus dem Kompositionsschatz des Carl Friedrich Abel

Thomas Fritzsch und Freunde haben die Gamben-Sonaten und Trios aus Schloss Ledenburg eingespielt

Foto: Ralf Julke

Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, dass nicht nur das Tempo unserer Zeit hoch ist, ein wildes, oft unüberschaubares Stakkato. Wir haben uns auch daran gewöhnt, dass auch die Musik schnell ist. So schnell, dass wir nicht einmal mehr ahnen, wie sehr vergangene Zeitalter anders gestimmt waren. Und dann ist da ja auch noch diese Gambe, mit der Thomas Fritzsch ins 18. Jahrhundert hinunter taucht. Anmelden und weiterlesen.

Kreuzfahrt mit Gefühlsstürmen

Theater fact bittet an Bord zur „Komödie wider Willen“

Foto: Theater Fact

Samstagmittags wirbelten Break-Dance-Hip-Hopper über den Leipziger wie Anfang der 1990er Jahre Fischermanswharf in San Francisco, nun - in der Retrowelle - wird mittendrin die „Titanic“-Doppelplastik vom Ozeanfeeling am Dampfer-Bugspriet eingebaut, und am Hemd des Lovers wird gezupft, als walle es im Wind... Nein, das ist noch das Theaterstück, das am Abend im fact-Theaterkeller unter Barthels Hof gezeigt wird, und die Tänzer der einen Darbietung haben mit den Darstellern des anderen Stückes nichts zu tun. Anmelden und weiterlesen.

Auf den Spuren der Jeremy Days: Dirk Darmstaedter im Neuen Schauspiel

Foto: Dirk Darmstaedter-PR

„Brand New Toy“ war die Single überhaupt im Jahr 1988, die Hoffnung auf eine neue bundesdeutsche Bewegung von unten in den Mainstream machte. Neben Rainbirds und Camouflage trat die Formation Jeremy Days auf den Plan. Internationales Format hatte sie ja, die Truppe um Dirk Darmstaedter. Doch seit einer Weile wandelt er auf Solopfaden. Mit neuem Album im Gepäck verschlägt es ihn ins Neue Schauspiel. Anmelden und weiterlesen.

Der Ring des Nibelungen

Nach 40 Jahren: Wagners „Götterdämmerung“ wieder szenisch im Opernhaus zu erleben

Foto: Tom Schulze

Die Leipziger haben wieder einen vollständigen „Ring des Nibelungen“. Bei der Premiere der „Götterdämmerung“ am Samstag ernteten die Sänger und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer stehende Ovationen. Die Inszenierung von Regisseurin Rosamund Gilmore rief beim Publikum allerdings gemischte Reaktionen hervor. Anmelden und weiterlesen.

Forum 1813 zeigt sich jetzt in neuer Klarheit

Das zerstörte Probstheida, die Schlacht zum Zugucken und alles gut lesbar weiß auf königsblau

Foto: Ralf Julke

Es ist der beliebteste Anlaufpunkt im Ensemble des Stadtgeschichtlichen Museums: das Völkerschlachtdenkmal. 300.000 Menschen besuchen es jedes Jahr, viele huschen nach oder vor dem Aufstieg noch in das kleine Museum am Fuß des Denkmals, das „Forum 1813“, wo man nicht nur Exponate zur Völkerschlacht bewundern kann, sondern auch große und kleine Dioramen sieht. Und seit Donnerstag, 28. April, auch die Schlacht. Anmelden und weiterlesen.

Fünf Mal Zerstörung

Mit großen Plakaten in der Rosa-Luxemburg-Straße thematisiert Stefan Koppelkamm die Zerstörungswut totalitäter Herrschaft

Foto: Ralf Julke

Insbesondere jene Leipziger, die seit gestern durch die Rosa-Luxemburg-Straße gefahren sind, haben ein paar großformatige Plakate gesehen, wie man sie auch in Leipzig eher seltener im Straßenraum sieht. Für gut eine Woche - vom 26. April bis 5. Mai 2016 - zeigt der Fotograf Stefan Koppelkamm im Leipziger Stadtraum fünf Bilder der Zerstörung. Praktisch parallel zu einer Ausstellung im Museum der bildenden Künste. Anmelden und weiterlesen.