Artikel aus der Rubrik Kultur

Eine expressive Begegnung mit Rilke

Alexander Königs Ausstellung „Stundenbuch“ wird am Samstag in der Josef Filipp Galerie eröffnet

Copyright: Josef Filipp Galerie GmbH & Co KG

Auf einmal ist wieder große Malerei angesagt. Zumindest in Galerien wie der Josef Filipp Galerie in der Spinnerei. Am Samstag, 4. März, lädt sie ein zur Ausstellungseröffnung mit Bildern von Alexander König. „Stundenbuch“ hat der in Trier geborene Künstler seine Ausstellung betitelt, der seit 1996 in Leipzig lebt, studiert und malt. Aber warum „Stundenbuch“? Anmelden und weiterlesen.

Der TdjW-Intendant zur Wahrnehmung in Leipzig „Unsere Erfolge werden national und teils international stärker wahrgenommen.“

Volkstheater kontra Realität: Das lange LZ-Interview mit Jürgen Zielinski

Foto: Anja Franke

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 40Für alle LeserWenn man mit dem seit 14 Jahren am Theater der Jungen Welt (TdJW) amtierenden Intendanten Jürgen Zielinski beim Kaffee sitzt, können sich Minuten zu Stunden dehnen. Was bei Langweilern ein Indiz für zähe Konversation ist, hat dabei mit den unzähligen Informationen zu tun, die in eine Minute passen können, wenn jemand auf den Punkt Bescheid weiß. An der Kompetenz des erfolgreichsten Theatermachers Leipzigs und für manchen Fachjournalisten längst deutschlandweit zweifelt keiner mehr. Gutachter bescheinigen dem Haus am Lindenauer Markt eine ungewöhnliche Effizienz bei der Mittelverwendung, die Besucherzahlen steigen von Jahr zu Weiterlesen.

Die verschollene Utopie

Eine Ausstellung beschäftigt sich mit den Träumen des einstigen Leipziger Studenten Christian Gottlieb Priber

Foto: Halle 14, Claus Bach

Nicht nur das 21. Jahrhundert ist eine Zeit, in der Träume vom Paradies scheitern, weil sie gegen die Raffgier der Zeitgenossen verstoßen. Denn Utopien haben zumeist den Kern, dass sie der Gier und der Rücksichtslosigkeit keinen Platz einräumen. Da wird der Träumer schnell zum Staatsfeind Nr. 1. So geschehen einst einem Sachsen, den nun eine künstlerische Auseinandersetzung würdigt: Christian Gottlieb Priber. Anmelden und weiterlesen.

Familientickets zum interaktiven Segment der Show gewinnen

„Disney On Ice – 100 Jahre voller Zauber“

Foto: Feld Entertainment

+++Die Verlosung ist beendet+++Disney On Ice ist die derzeit beliebteste Familienunterhaltungsshow live auf dem Eis. Nach dem sensationellen Erfolg von Disney On Ice „Eine fantastische Reise“ mit insgesamt über 100.000 Besuchern im Frühjahr 2016 kommt die neue Show „Disney On Ice – 100 Jahre voller Zauber“ vom 24. bis 26. Februar 2017 auch nach Leipzig. Begeben Sie sich mit Disney On Ice auf eine magische Reise mit Ihren Lieblings-Disney Charakteren. Lassen Sie sich von den Reiseleitern Micky Maus, Minnie Maus, Goofy, Donald Duck und Daisy Duck auf ihrem Ausflug in die magischen Welten von Disney verzaubern. Weiterlesen.

Sabine Ebert hat 'nen Neuen

Am 4. März gibt es die Buchpremiere für „Schwert und Krone“ im Stadtbad Leipzig

Archivfoto: Gernot Borriss

Als hier in Leipzig 2013 der 200. Jahrestag der Völkerschlacht gefeiert wurde, da bezauberte Sabine Ebert die Leser mit ihrem großen historischen Roman „1813 – Kriegsfeuer“, mit dem die Autorin historischer Romane zeigte, dass ihr nicht nur das Mittelalter liegt. Mit ihren „Hebamme“-Romanen ist sie ja zur erfolgreichsten Autorin historischer Romane aus Mitteldeutschland geworden. Jetzt kehrt sie wieder ins Mittelalter zurück. Anmelden und weiterlesen.

Gigantismus am Rügener Strand

Projektgalerie des Bundes Bildender Künstler zeigt das Fotoprojekt „Prora“

Copyright: Bund Bildender Künstler Leipzig

Kunst, Zeitgeschichte und kritische Auseinandersetzung mit den monströsen Bauten größenwahnsinniger Ideologien – das geht tatsächlich alles zusammen: in einem Projekt, das ab Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr, im 4D Projektort des BBK LEIPZIG e. V. im Tapetenwerk Leipzig, Haus B (Lützner Straße 91) besichtigt werden kann. Dort ist Vernissage für das Fotoprojekt „Prora“. Anmelden und weiterlesen.

Musiktheater

Oper Halle: Über 40 Jugendliche spielen Broadway-Musical „Spring Awakening“

Foto: Theater-, Oper und Orchester GmbH Halle/Anna Kolata

Ein Musical auf der großen Bühne zu inszenieren, in dem fast ausschließlich Kinder und Jugendliche mitwirken, ist ein Wagnis. In Halle geht die Rechnung auf. Die Neuinszenierung des Broadway-Hits „Spring Awakening“, frei nach Frank Wedekinds Drama „Frühlings Erwachen“, zählt zweifelsfrei zu den bemerkenswertesten mitteldeutschen Musicalproduktionen des Frühjahrs. Anmelden und weiterlesen.

Nolde und die Brücke

Ein knisternder Moment aus der Frühzeit der deutschen Kunst-Avantgarde

Copyright: Nolde Stiftung Seebüll

Deutschland war – auch in den scheinbar so kaisertreuen Jahren kurz vor dem 1. Weltkrieg – ein Land, durch das ein tapferer Wind der Moderne wehte. Künstler trauten sich was. Und zwar nicht nur das Andocken an Kunstströmungen, wie sie in den Nachbarländern längst Fuß gefasst hatten, Einige Künstler trauten sich sogar selbst, richtig mutig Avantgarde zu sein. Das ist bis heute legendenumwoben. Anmelden und weiterlesen.

Jahn-Galerie lädt ein zur Truluv-Ausstellung

Imaginäre Welten an Häusern und Wänden

Foto: Jahn-Galerie

Eigentlich gehören Graffiti ja nach draußen, an Häuser und Wände. Zumindest, wenn das erlaubt ist und die Leute, die sie sehen, damit etwas anfangen können. Was richtig gute Graffiti sind, wissen ja die Leipziger nicht mehr. Wie sie aussehen könnten, das ist ab Freitag, 10. Februar, in der Jahn-Galerie im Tapetenwerk zu sehen. Anmelden und weiterlesen.

„Elisabeth Voigt. Im Strudel der Zeit“

Endlich eine Würdigung für die Leipziger Malerin, ohne die es die Leipziger Schule nicht gegeben hätte

Foto: Sparkasse Leipzig

Wer die am Donnerstag, 2. Februar, eröffnete Ausstellung in der Kunsthalle der Sparkasse besucht, wird da und dort verblüfft sein: Sieht das nicht aus wie ... ? Erinnert das nicht an ... ? Es ist, als würden die Bilder von Elisabeth Voigt, die hier zu sehen sind, sich in den Arbeiten eines Neo Rauch spiegeln. Aber Neo Rauch stellt hier nicht aus. Und Schüler von Elisabeth Voigt war er auch nicht. Anmelden und weiterlesen.

Wiedereröffnung am Dienstag, 31. Januar

Besseres Licht, neues Design und mehr Gegenwart im Museum Zum Arabischen Coffe Baum

Foto: Stadtgeschichtliches Museum

Da naht ein Jubiläum, ein rundes und dunkles: 2019 feiert das Gasthaus „Zum Arabischen Coffe Baum“ seinen 300. Geburtstag. Was schon ein Alter ist, das auch unter europäischen Kaffeehäusern Eindruck macht. So lange muss man erst einmal durchhalten. Auch als altes Haus. Was in Leipzig etwas leichter war als anderswo. Kaffee ist hier seit 300 Jahren Kultur. Die Ausstellung dazu ist jetzt generalüberholt. Anmelden und weiterlesen.

Schauspiel Leipzig

Der Schaum, aus dem die Träume sind: Philipp Preuss inszeniert Ibsens „Peer Gynt“ als finsteren Alptraum

Foto: Rolf Arnold

Schaum ist eine weiße Masse. Eine flüchtige Materie, die sich durch Zerplatzen ihrer Bläschen in Flüssigkeit auflöst. In Philipp Preuss’ Inszenierung des Ibsen-Klassikers „Peer Gynt“ gibt es jede Menge davon. L-IZ.de hat die Premiere am Samstag besucht. Anmelden und weiterlesen.

Die Hybris der Moderne

Yadegar Asisi zeigt ab heute das Riesenpanorama zum Wrack der „Titanic“

Foto: Ralf Julke

Man wird hellhörig, wenn Yadegar Asisi beginnt zu erklären, warum er ausgerechnet jetzt das Wrack der 1912 gesunkenen „Titanic“ in ein riesiges, beeindruckendes Panorama verwandelt hat. Denn der Untertitel, den er Bild und Ausstellung gegeben hat, verrät nicht wirklich, wie ernst dem Künstler das Thema ist: „Die Versprechen der Moderne“. Anmelden und weiterlesen.

Galerie D21 lädt zum siebenten Mal zum nächtlichen Schaufenstergucken

Fünf tschechische KünstlerInnen zeigen in Lindenau ihre Videoarbeiten zur verstörenden Gegenwart

Copyright: D21

Nachts Kunst gucken, wo gibt es denn sowas? In Lindenau. Ab heute. In der Demmeringstraße 21. Um 20 Uhr geht es los. Und wer sich warm anzieht, kann die ganze Nacht – bis zum Morgengrauen – Videoinstallationen betrachten. Die Schaufenster sind groß genug. Da passt viel rein. Anmelden und weiterlesen.

Musikalische Komödie

Broadway-Musical im Haus Dreilinden: „LoveMusik“ thematisiert Beziehung zwischen Kurt Weill und Lotte Lenya

Foto: Kirsten Nijhof

Ein Musical vom Broadway in der Musikalischen Komödie? Klingt fast zu schön um wahr zu sein. Seit Samstag ist im Haus Dreilinden mit „LoveMusik“ eine Produktion zu sehen, die 2007 in dem berühmten New Yorker Theaterviertel ihre Premiere feierte – und nach drei Monaten wieder abgesetzt wurde. L-IZ.de hat sich die mit Spannung erwartete Neuproduktion angesehen. Anmelden und weiterlesen.

Filmpremiere im Bildermuseum

Am Mittwoch ist Thomas Taubes neuer Film „Situations“ erstmals in der Ausstellung zum Marion-Ermer-Preis zu sehen

Copyright: Museum der bildenden Künste Leipzig

Am morgigen Mittwoch, 25. Januar, um 18 Uhr ist es so weit. Dann hat der Film „RSVP (Situations)“ von Thomas Taube im Museum der bildenden Künste Premiere. Just jener Film, dessen „Drehbuch“ seit Dezember in der Ausstellung der vier Marion-Ermer-Preisträger besichtigt werden kann. Eher ist es ja die Installation eines Reifeprozesses, mit der Taube zeigt, wie die Substanz seines Films entsteht. Der Film ist jetzt fertig. Anmelden und weiterlesen.

Ein Instrument, vier unterschiedliche Stilrichtungen

Ticketverlosung: Gitarrenfestival mit Four Styles

Quelle: Mbblconcerts

VerlosungErleben Sie eines der beliebtesten Instrumente unserer Zeit in seinen zahlreichen Facetten. Wenn vier Meister ihres Faches aufeinandertreffen, ist ein absolut hochklassiges Konzerterlebnis garantiert. Lassen Sie sich entführen in die Welt der Gitarre und ihre unvergleichlich vielfältigen Ausdrucksformen. Genießen Sie am 3. Februar im Gewandhaus einen unvergesslichen Abend mit vier Musikern, die Sie verzaubern werden.+++Die Verlosung ist beendet!+++ Weiterlesen.

Die Eitelkeit der Gegenwart als Kunstprojekt im Kunstkraftwerk Leipzig

Eine Ausstellung in Lindenau macht den Besucher zum Selfie-Star

Plakat: Kunstkraftwerk

Nicht nur Künstler haben so einen Aha-Effekt, wenn sie den eitlen Mann da in Amerika problemlos Präsident werden sehen. In einer Kultur der digital vermarkteten Eitelkeiten ist es nur folgerichtig, dass ein Narziss problemlos eine Wahl gewinnt. Das Selfie ist der perfekte Ausdruck einer Zeit, in der Äußerlichkeiten dominieren und die Pose genügt, um zu beeindrucken. Ein bestens für eine Ausstellung geeignetes Thema. Anmelden und weiterlesen.