Artikel aus der Rubrik Kultur

Oper Halle

Einmal Kaltland und zurück: Florian Lutz inszeniert den „Fliegenden Holländer“ als radikale Polit-Performance

Foto: Theater, Oper- und Orchester GmbH, Falk Wenzel

Halles neuer Opernintendant hat an der Saale zum Spielzeitauftakt "Der fliegende Holländer" inszeniert. Florian Lutz verortet die romantische Oper in der ostdeutschen Lebenswirklichkeit des Publikums. Ein aufregendes Experiment, das einen Ausflug in Leipzigs Nachbarstadt wert ist. Anmelden und weiterlesen.

„Mir war klar, dass ich mir die Chance nicht entgehen lassen sollte“

Robert Pohlers studiert Gesang und singt bei amarcord – Ein Interview

Foto: Alexander Böhm

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 35Robert Pohlers (22) erlernt einen besonderen Beruf. Der Leipziger singt im weltbekannten Vokalquintett amarcord und studiert nebenher an der Hochschule für Musik und Theater klassischen Gesang. Anlässlich des 800-jährigen Bestehens des Kreuzchores ist das Ensemble am 30. September 2016, 20 Uhr, in der Leipziger Thomaskirche zu erleben. Die LEIPZIGER ZEITUNG hat mit dem Tenor über seine Ausbildung gesprochen. Anmelden und weiterlesen.

Über 30 Räume öffnen vom 30. September bis 2. Oktober fürs neugierige Publikum

Der Westen bereitet sich auf sein 12. Kunstfestival Lindenow vor

Foto: dotgain

Lindenau darf ruhig ein wenig nach Schleußig, Plagwitz und Leutzsch hinüberreichen. Was ja nur Reichtum zeigt. Denn der Stadtteil im Leipziger Westen hat sich schon vor einiger Zeit zu einem lebendigen Schauplatz für Kultur und Kunst gemausert. Und selbst die Nummer des Festivals verrät, wie lang das jetzt schon so geht. Es ist das 12. Lindenow, das vom 30. September bis zum 2. Oktober zu erleben ist. Anmelden und weiterlesen.

„Wir wollen alle artig sein“

Ein kleines bisschen Freakshow: Publikum feiert Leipziger Inszenierung von Peter Richters Wenderoman „89/90“

Foto: Rolf Arnold

In seinem autobiografischen Roman „89/90“ beschreibt Peter Richter, wie er als Jugendlicher die politische Wende in Dresden erlebt hat. Hausregisseurin Claudia Bauer hat die Erzählung für die Große Bühne des Schauspiels adaptiert. Das Resultat ist eine freakige Ost-Komödie, die einen Theaterbesuch wert ist. Anmelden und weiterlesen.

Vier Tipps zum Herbstrundgang am 17. und 18. September

Flüssiger Kontinent, digitale Anhängsel, Holzschnitte und ein früher Tübke

Foto: Galerie Schwind

Am Samstag, 17. September, dürfen interessierte Leipziger durchaus ins Grübeln kommen: Wohin geht man, wenn man sich nicht zerteilen kann? Oder schafft man all das, was da passiert, irgendwie auch hintereinander? Erst die große Demo gegen TTIP und CETA ab Mittag vom Leuschnerplatz aus – und danach in die Galerie? Denn am Samstag, 17. September, beginnt auch wieder der große Spinnerei- und Herbst-Rundgang. Anmelden und weiterlesen.

Relevant und unspielbar

Claudia Bauer inszeniert Peter Richters Wenderoman „89/90“ – Ein Interview

Foto: Rolf Arnold

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der aktuellen Ausgabe 35Hausregisseurin Claudia Bauer bringt am Schauspiel Leipzig den Wenderoman „89/90“ auf die Bühne. Autor Peter Richter schildert in dem Werk, wie er als Jugendlicher den politischen Umbruch in Dresden erlebt hat. Am morgigen Freitag, 16. September, feiert das Stück Premiere. Anmelden und weiterlesen.

Große Buhne und Sumpfblumen

Museum der bildenden Künste nennt jetzt drei wichtige Bilder von Max Beckmann sein eigen

Copyright: VG Bild-Kunst Bonn, 2016

Leipzig ist so ganz nebenbei auch Beckmann-Stadt. Der berühmte Maler wurde1884 hier geboren. Und so ein bisschen wünscht man sich natürlich vom hiesigen Kunstmuseum, dass es auch eine kleine, aber repräsentative Sammlung mit Bildern Max Beckmanns vorweisen kann. Klein ist sie. Aber am Mittwoch, 14. September, ist sie wieder ein bisschen gewachsen. Die neuen Schmuckstücke heißen „Die große Buhne“ und „Sumpfblumen“. Anmelden und weiterlesen.

Die schöne Seite der Gewalt

Neu im Kino: The Purge – Election Year

© Universal

Die US-Präsidentenwahl ist alle vier Jahre traditionell ein Thema im Hollywoodkino. Dass sich das Horrorgenre das Sujet aufgreift, ist allerdings ungewöhnlich. James DeMonaco hat den dritten Teil seiner Purge-Reihe vor dem Hintergrund einer (fiktiven) Wahl des neuen Staatsoberhaupts angesiedelt. Das Ergebnis ist ein rasanter Thriller, der die Grenzen des Zumutbaren auslotet. Anmelden und weiterlesen.

Neues Digitalisierungsprojekt im Dienste Bachs gestartet

Leipziger Bach-Archiv digitalisiert jetzt 700 Musikhandschriften aus der 1938 erworbenen Sammlung Manfred Gorke

Foto: Bach-Archiv Leipzig

Es ist ein großer Vorteil für Forscher in aller Welt, wenn Museen und Sammlungen ihre Bestände digitalisiert haben. Dann spart man sich viele Reisen und kann selbst zu den speziellsten Forschungsthemen auf hochkarätige Sammlungen zurückgreifen – wie die des Bach-Archivs Leipzig. Das hat jetzt ein neues Digitalisierungsprojekt gestartet. Natürlich steckt auch originaler Bach in diesem Projekt. Anmelden und weiterlesen.

Tag des offenen Denkmals am 11. September

Hausbesuch im Felsenkeller, im Scheibenholz oder in eine 800 Jahre alte Wehrkirche in Kulkwitz

Foto: Scheibenholz GmbH

Am Sonntag, 11. September, ist wieder Tag des offenen Denkmals und nicht nur die Leipziger haben wieder Gelegenheit, Bauwerke besichtigen zu können, die für gewöhnlich nicht zugänglich sind. In Leipzig hat sich insbesondere die Leipziger Denkmalstiftung wieder verantwortlich gefühlt, ein paar spannende Objekte zur Besichtigung vorzubereiten. Aber nicht nur. Anmelden und weiterlesen.

Ein unerwarteter Fund aus den Tiefen der Grafischen Sammlung

Der beinah vergessene Kunsthistoriker Albert von Zahn als Zeichenkünstler und Italienreisender

Foto: Ralf Julke

Den großen Besucherrekord wird das Leipziger Museum der bildenden Künste mit der am Mittwoch, 7. September, eröffneten Kabinettausstellung „Albert von Zahn. Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft“ nicht brechen. Aber Rembrandt, Klee und Nolde – das kann jeder. Aber Albert von Zahn? Selbst bei der großen Jubiläumsausstellung „Kopf oder Zahl“ im Jahr 2008 ging der Mann den Museumsmachern durch die Lappen. Anmelden und weiterlesen.

Theater der Jungen Welt

Eine Institution wird 70: TdJW startet Samstag mit Puppenspiel-Premiere in die Jubiläumsspielzeit

Foto: Sebastian Schimmel.

Das Theater der Jungen Welt wird 70. Am 7. November 1946 eröffnete das erste Kinder- und Jugendtheater in Deutschland mit einer Vorstellung des Kästner-Klassikers „Emil und die Detektive“ seine Pforten. Ein Stück Kohle kostete damals der Eintritt, denn der Weiße Saal in der Kongresshalle am Zoo – bis 1989 Domizil des TdJW – musste schließlich beheizt werden. Daran erinnernd steigt am 6. November im Theaterhaus am Lindenauer Markt eine große Geburtstagsfete. Die Zuschauer dürfen sich auf viele weitere Höhepunkte in der Jubiläumssaison freuen. Anmelden und weiterlesen.

20. Leipziger Literarischer Herbst

Jetzt diskutieren in Leipzig doch noch ein paar kluge Köpfe über Leibniz und die beste aller möglichen Welten

Foto: Ralf Julke

Gottfried Wilhelm Leibniz ist ein problematischer Bursche. Ein kluges Kerlchen, keine Frage. Ein Universalgenie, auch das. „Digitalpionier“, irgendwie schon. Aber wie ist das eigentlich mit der „besten aller möglichen Welten?“ Für Regine Möbius und Stefen Birnbaum ist sie eine Steilvorlage für den 20. Leipziger Literarischen Herbst. Der findet vom 25. Oktober bis zum 1. November statt. Motto: „Beste aller möglichen Welten“. Anmelden und weiterlesen.

Großes Concert

Gewandhausorchester: Herbert Blomstedt zelebriert zum Saisonauftakt eine Beethoven-Gala

Foto: Alexander Böhm

Mit Werken des großen Ludwig van Beethoven ist das Gewandhausorchester am Samstag offiziell in die Spielzeit 2016/17 gestartet. Mit der 7. Sinfonie stand eines seiner populärsten Werke auf dem Programm. Für ruhige Töne sorgte Pianist András Schiff, der das 5. Klavierkonzert interpretierte. Anmelden und weiterlesen.

Kunst an der Georg-Schumann-Straße

Über Christoph Hundhammers Judith und Holofernes kann man noch eine Woche lang gründlich nachdenken

Foto: Ralf Julke

Am Samstag, 3. September, feierte die Georg-Schumann-Straße wieder „Nacht der Kunst“, die siebente mittlerweile, die den Blick darauf lenken soll, dass an dieser ellenlangen Magistrale was passiert. Etwas anderes als anderswo, etwa an der „KarLi“ im Süden oder der „Kö“ in Schleußig. Was auch damit zu tun hat, dass hier Lebenswelten aufeinander treffen. Das muss gestaltet werden. Anmelden und weiterlesen.

Zwei Theaterbriefe aus Bayreuth (2)

Zaun und Polizei auf dem Weg zum reinen Tor. Angst breitet sich aus. Bayreuther „Parsifal“ in TV-Nachrichten-Szenen

Foto: Karsten Pietsch

Parsifal entpuppte sich vor zwei Jahren als ein Leipziger! Man fand in der Universitätsbibliothek Pergamentstreifen mit einer Abschrift aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Doch Wolfram von Eschenbachs Original war längst verschwunden. Zu dieser Zeit verbrachte der Minnesänger Heinrich von Morungen seinen Lebensabend im Augustiner-Chorherrenstift St. Thomas. Anmelden und weiterlesen.

Wie Kieze im Norden zusammenrücken

Eine Nacht lang Kunst

Foto: Daniel Thalheim

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 34Der Norden von Leipzig ist einer großen Öffentlichkeit bisher nicht als kreativer Standort bekannt. Dennoch tummeln sich entlang der Georg-Schumann-Straße Menschen, die mit viel Engagement Lebenskultur vermitteln wollen. Die Nacht der Kunst ist so eine Veranstaltung, welche Fenster und Türen zu einer künstlerischen Welt öffnet. Anmelden und weiterlesen.