Unwahrheiten über die Wärmedämmung: Energieberatung der Verbraucherzentrale klärt über Irrtümer beim baulichen Wärmeschutz auf – Teil 1
Redaktion
06.12.2012
Gedämmte Hausfassade in der Karl-Liebknecht-Straße.
Foto: Ralf Julke
Ob Schimmel, Algen, Atemnot – die Energieberatung der Verbraucherzentrale geht einigen Fehlaussagen zum baulichen Wärmeschutz auf den Grund. „Dämmen ist teuer und schlecht fürs Gebäude“, solche Meldungen verunsichern derzeit sanierungswillige Hausbesitzer. Diese sind angesichts der steigenden Energiekostendiskussion ratlos, welche Maßnahmen sinnvoll sind.
Anzeige
„Bei Dämmmaßnahmen ist diese Sorge unbegründet. Sie steigern den Wohnkomfort und sparen Energie“, so André Trispel, Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen. Hier die Fakten zur Entkräftung der größten Irrtümer.
„Gedämmte Häuser schimmeln.“:
Das Gegenteil ist der Fall. Auf Grund einer Außendämmung steigt die Oberflächentemperatur auf der Innenseite der Wand. Ungedämmte Wände sind dagegen im Winter auch innen ziemlich kalt. Feuchtwarme Raumluft kühlt dort ab, und die relative Luftfeuchtigkeit steigt. Bereits ab einer Oberflächenfeuchte von 80 Prozent wächst dort der Schimmel. Denn dieser braucht neben der Feuchtigkeit nur wenig „Nahrung“, die er bequem auf der Tapete findet.
„Die Wände können nicht mehr atmen.“:
Eine intakte, rissfreie Wand atmet grundsätzlich nicht. Der Luftaustausch erfolgt ausschließlich über das Lüften (Fenster, Lüftungsanlage) oder eben unkontrolliert durch Fugen und Ritzen. Die obige Aussage bezieht sich auf den Feuchtetransport per Wasserdampfdiffusion durch Bauteile. Dieser ist allerdings sehr gering und spielt bei der Feuchteabfuhr keine Rolle. Wichtig ist hingegen, dass der Innenputz hohe Werte an Luftfeuchte puffern und - nach dem Lüften - wieder an den Innenraum abgeben kann. Eine moderne, außen liegende Dämmung hält die Wand hingegen warm und damit trocken.
„Häuser dürfen nicht zu dicht sein“:
Das Gegenteil ist richtig. Jeder weiß, dass durch Fugen unnötig viel Energie verloren geht. Was aber noch schwerer wiegt, ist das damit verbundene Risiko eines Bauschadens: Durch undichte Stellen wie Fugen und Ritzen strömt im Winter feuchtwarme Luft nach draußen. Auf diesem Weg kühlt sie sich ab und die Feuchtigkeit kondensiert in Hohlräumen aus. So kann es in den Fugen zu Schimmelbildung kommen. Dies sieht man meist gar nicht und kann dann auch nicht reagieren. Der Luftwechsel über Fugen reicht hingegen selbst bei großen Undichtigkeiten nicht aus. Daher gilt: Luftdicht ist Pflicht und gelüftet wird über die Fenster oder eine Lüftungsanlage.
Bei Fragen zum baulichen Wärmeschutz wie zu vielen weiteren Fragen des Energiesparens und der Energieeffizienz bietet die vom BMWi geförderte Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen verschiedene Beratungen: online, telefonisch oder gegen einen Kostenbeitrag von fünf Euro pro halbe Stunde in einem persönlichen Beratungsgespräch. Alle Beratungsstandorte, Vor-Ort-Kontakte und weitere Informationen gibt es unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Termine und Beratung unter: (018 809) 802 400 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).
Am kommenden Mittwoch, 29. Mai, begrüßt das Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig (GWZO) im Rahmen der Ringvorlesung "richardwagner200 - ostwärts / streicht das Schiff" den Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Ernö Kulcsár Szabó von der Ungarischen Akademie der Wissenschaften zu Budapest. Zu seinem Vortrag laden wir alle Interessierten herzlich ein. mehr…
Wegen Arbeiten der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH am Fahrbahnbelag im Gleisbereich der Kreuzung Delitzscher/Essener Straße kommt es in der Zeit vom 27. Mai bis voraussichtlich 7. Juni zu Einschränkungen für den Kfz-Verkehr. mehr…
Kreuzfahrten boomen. War die Fahrt mit dem Ozeandampfer bis Anfang der Neunziger Jahre den Wohlbetuchten in Anzug und Designer-Kostüm vorbehalten, gilt vielen Reedereien heute die Familie als liebste Zielgruppe. Poolparty statt Captain's Dinner, Kinderanimation statt gut sortierter Bordbibliothek. Was erwartet den Gast eines modernen Clubschiffs? Ein Redakteur aus dem L-IZ.de-Team ist eine Woche lang mit Deutschlands Marktführer Aida Cruises in See gestochen. mehr…
Mit einem 2:1 (1:0) besiegte der 1. FC Lok zum Saisonabschluss den VFC Plauen. Das achte Spiel in Folge war gleichzeitig das vorerst letzte für Marco Rose als Trainer der Leipziger. Mit dem Trainer werden wohl auch eine Reihe von Spielern den Club verlassen. Angesichts der bemerkenswerten Entwicklung des Teams ein herber Schlag für Fans und Führung. mehr…
RB Leipzig bleibt diese Saison in Liga und Pokal ungeschlagen. Beim Tabellenvierten Berliner AK erkämpfte eine Reserve-Auswahl ein 1:1 (1:1). Damit sind die Bullen das beste Regionalliga-Team in der Saison 2012/13. Um in die 3. Liga aufzusteigen, müssen die Leipziger trotzdem durch die Relegation. mehr…
An diesem Sonntag, 26. Mai 2013, beginnt die Vermietung der ersten Wohnungen im Brunnenviertel am Lindenauer Diakonissenkrankenhaus. Für den Erstbezug nach Sanierung bietet der Projektentwickler Stadtbau AG vier- und fünfräumige Familienwohnungen an. Neben dem Wohnstandard will der Vermieter mit dem grünen Innenhof punkten. mehr…
Man muss nur neugierig sein, dann gibt's eine Antwort: Immerhin ist rund um das Areal Wilhelm-Leuschner-Platz so gut wie alles ungelöst. Die Stadtverwaltung hat eigentlich keine Vision und keine Meinung, treibt aber trotzdem diverse Ideen zur Bebauung/Nichtbebauung und zu einem Denkmal ohne Substanz vor sich her. Und dann ist da noch der Bowlingtreff aus DDR-Zeiten. Was wird damit, wollte die Grünen-Fraktion am 2. Mai mal wieder wissen. mehr…
Der Transregio Sonderforschungsbereich (SFB) 67 "Matrixengineering" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere vier Jahre mit mehr als 10 Millionen Euro gefördert. Die Forscher des von der Universität Leipzig und der TU Dresden gemeinsam mit außeruniversitären Forschungszentren getragenen Verbundes widmen sich der Erforschung und Entwicklung von funktionellen Biomaterialien zur Behandlung von Knochen- und Hautdefekten. mehr…
Manche Zahlen verblüffen einfach, die das Sächsische Landesamt für Statistik so herausgibt. So vermeldete es am Mittwoch, 22. Mai, dass im Jahr 2011 jeder Einwohner in Sachsen durchschnittlich 16.017 Euro für den privaten Konsum ausgegeben hat, 484 Euro bzw. 3,1 Prozent mehr als 2010. Das wären im Monat 1.334,75 Euro. Das sind 300 Euro mehr, als etwa der durchschnittliche Leipziger 2011 an Einkommen hatte. So manche Statistik macht tatsächlich keinen Sinn - auch wenn die Zahlen stimmen. mehr…
Nächster Schritt beim Brückenbauprojekt Antonienstraße. Der Bau- und Finanzierungsbeschluss für den Neubau der beiden Brücken zwischen Kleinzschocher und Grünau passierte in dieser Woche die OB-Dienstberatung. Im Juli 2013 soll der Stadtrat über die Vorlage entscheiden. Die Bauarbeiten sind zwischen 2014 und 2016/2017 geplant. mehr…
Nebst Rhabarber, in hübschem Rot und Grün, drängeln sich noch weitere Stangen saisongerecht aus dem Boden direkt auf den Teller, denn es ist schließlich Spargelzeit. Ob man nun die weißen Exemplare bevorzugt oder einen gekonnten Griff zur grünen Sorte wagt - besonders jetzt ist der Spargel jung und frisch, quietscht schön im rohen und schmeckt perfekt im gegarten Zustand. mehr…
Am Sonntag, 26. Mai, 15 Uhr enden die Wagner-Festtage der Oper Leipzig mit Richard Wagners „Der fliegende Holländer“. Zum Abschluss der Feierlichkeiten, anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten, wird Wagners „Romantische Oper“ als szenisches Konzert gegeben. mehr…
Das Career Center der Universität Leipzig veranstaltet vom 27. bis 31. Mai unter dem Motto "Vorausschauen mit Weitblick" seine dritte Karrierewoche. Sie bietet den Studierenden zahlreiche Möglichkeiten, sich auf ihren zukünftigen Karriereeinstieg vorzubereiten und mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. mehr…
Am 27. und 28. Mai tagt die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig. In der RKM tauschen sich die Hochschulleitungen aller 24 Musikhochschulen in Deutschland mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Kultur nicht öffentlich über Fragen der Hochschulpolitik aus und treiben die Entwicklung der bundesdeutschen Musikhochschulen voran. mehr…
In diesem Jahr findet die bundesweite Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ bereits zum vierten Mal statt. Hintergrund ist, dass der Alkoholkonsum in Deutschland viel zu hoch ist. 1,3 Millionen Menschen sind alkoholabhängig, 9,5 Millionen Menschen konsumieren Alkohol in riskanter Weise. Alkohol ist allgegenwärtig, auf der Gartenparty, am Arbeitsplatz, im Sportverein. mehr…