Theater

Kohlerevier Vereinigtes Schleenhain Tagebau Peres. Foto: Michael Freitag
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Das schon zwei Mal ausverkaufte Dokumentartheaterstück „Brennende Erde“

Premiere für das neue Dokumentartheaterstück „Brennende Erde“ ist in der Diskothek des Schauspiels Leipzig am Freitag, 17. Januar. Aber die Premiere ist schon genauso ausverkauft wie die zweite Vorstellung am 25. Januar. Für die Vorstellung am 6. Februar gibt es noch Karten. Aber das Thema ist ja nicht so schnell vom Tisch: der Kohlebergbau im Leipziger Süden, der hoffentlich in wenigen Jahren enden kann.

My Own Private Bürokratie. Foto: interaction / Pascal Giese
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Premiere für interkulturelles Theaterstück: My Own Private Bürokratie – Sie müssen eine Nummer ziehen

Bei interaction Leipzig kommen sie zusammen: Menschen mit und ohne Fluchtbiografie, neue und alte Leipziger/-innen. Und unter all den Projekten, die sie zusammen auf die Beine stellen, ist auch eine neue Theaterproduktion „My Own Private Bürokratie“, einstudiert von der transkulturellen Theatergruppe ANDIWONDER des Vereins interaction Leipzig e. V. Die kollektiv entstandene Inszenierung erforscht, versöhnt, verlacht und rechnet ab mit der Bürokratie. Und am 11. Januar ist Premiere im Ost-Passage Theater.

Claudius Bruns, Armin Zarbock, August Geyler. Foto: Maria Notacker
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Adolf Südknecht startet die neue Staffel: Ostbesuch

Leipziger Geschichte ist aufregend. Auch die des 20. Jahrhunderts. Das zeigt seit nunmehr sieben Jahren die Theatergruppe Adolf Südknecht in ihrer Seifenoper-Improschau, die die Zuschauer schon in die Weimarer Republik, die Nazi-Zeit, zum Aufstand 1953 und ins unheimliche Wirken der Stasi entführt hat. Ab Januar geht es in Zusammenarbeit mit dem WERK 2 unter dem Titel „Adolf Südknecht – OSTBESUCH“ in die nächste Staffel. Ein Einblick in den deutsch-deutschen Alltag 1958, wenige Jahre vor dem Bau der Berliner Mauer.

Madoka Ishikawa als Dornröschen. Foto: Ida Zenna
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Dornröschen – Once Upon a Dream: Premiere für das neue Märchenstück des Leipziger Balletts am 29. November

Sie hat noch gefehlt: Dornröschen. Die schlafende Schöne im Schloss hinter der Dornenhecke. Auch zu ihr hat Peter Tschaikowski eine mitreißende Ballettmusik komponiert. Und als drittes der Tschaikowskischen Ballett-Märchen kommt jetzt auch „Dornröschen – Once Upon a Dream“ in einer Choreografie des Belgiers Jeroen Verbruggen auf die Bühne des Leipziger Opernhauses. Am Freitag, 29. November, ist Premiere.

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„Ganz Deutschland ist verloren“: Schauspiel zeigt Kleists „Hermannsschlacht“

Von seiner Entstehung bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein taugte Kleists „Hermannsschlacht“ dem Theater vor allem zu Propagandazwecken. In der Spielzeit 1933/34 war der Stoff, von den Nazis zum Nationaldrama verklärt, über 130 Mal auf deutschen Bühnen zu sehen. In Leipzig hat sich der tschechische Regisseur Dusan David Parizek an eine Neudeutung des Stoffs gewagt, der aus den genannten Gründen nur noch selten gespielt wird. Am Donnerstag war Premiere.

Das Tor zu Wagners Restaurant in Wagners Hof. Foto: Ralf Julke
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Am 28. September gibt es die erste Premiere im neuen Frauenzimmertheater

Bis 2017 war das Theater Fact in Barthels Hof eine kleine, feine Adresse für Theaterliebhaber. 20 Jahre hatte Intendantin Ev Schreiber darum gekämpft, die heimelige Spielstätte am Leben zu erhalten. Am Ende ging’s nicht mehr. Aber jetzt gibt es eine kleine, feine Neugründung. Am 28. September feiert das Frauenzimmertheater im Wagner Restaurant in Wagners Hof am Richard-Wagner-Platz Premiere.

Christian Watty. Foto: Jörg Letz, Düsseldorf
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Christian Watty wird ab 2021 neuer Festivaldirektor des europäischen Theater- und Tanzfestivals euro-scene Leipzig

Ein Zeitalter geht zu Ende. Nach 30 Jahren verabschiedet sich Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff aus der Leitung des Leipziger Theateravantgardefestivals euro-scene. 1991 hatte sie zusammen mit dem damaligen Festivaldirektor Matthias Renner das Theater- und Tanzfestival aus der Taufe gehoben. Ab 2021 wird es einen neuen Direktor und künstlerischen Leiter bekommen: Christian Watty.

Die neue Spielstätte des LOFFT auf der Spinnerei. Foto: Tom Dachs
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Das LOFFT lädt am Wochenende erstmals ein zu einem Besuch auch hinter den Kulissen von Halle 7

Zum ersten Mal am neuen Standort auf der Leipziger Baumwollspinnerei startet das LOFFT jetzt in eine Spielzeit. Einziehen konnte das ambitionierte Theater in seine neue Spielstätte in der Halle 7 in der Spinnerei schon im Frühjahr. Aber jetzt beginnt die erste komplett geplante Saison im neuen Haus. Das Haus öffnet am 7. und 8. September für die zahlreichen Besucher/-innen des Herbstrundgangs der Spinnereigalerien seine Tore und bietet einen intimen Blick hinter die Kulissen. Sogar nachts!

Detail des Kubus „Expedition 4x6“. Foto: Axel Kunz
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Schaubühne und Naturkundemuseum machen ab September Forschung im Kubus am Naturkundemuseum lebendig

Für gewöhnlich führt Leipzigs Naturkundemuseum ein Schattendasein. Die Suche nach einem neuen Haus entwickelt sich zum quälenden Langstreckenlauf. Aber im September wird es einmal etwas anders sein. Seit Tagen wird an einem eisernen Kubus auf dem Platz vor dem Naturkundemuseum gearbeitet. Hier haben Naturkundemuseum und Schaubühne Lindenfels im September Spannendes vor. Titel des Abenteuers: „Expedition 4x6“.

Das „Ost-Passage-Theater“. Foto: Michael Freitag
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Ost-Passage-Theater zeigt zum Spielzeitfinale eine performative Kunstinstallation zur Waffenverbotszone

Die erste Spielzeit ist geschafft. Das kleine ambitionierte Theater hat sich etabliert im Leipziger Osten, mittendrin in jenem Gebiet, von dem sächsische Innenminister glauben, dass es hier so gefährlich ist wie nirgendwo sonst in Sachsen. Das im Kuppelbau des ehemaligen Kinos gelegene Nachbarschaftstheater in der Konradstraße 27, das einige Leipzigerinnen und Leipziger noch als „Lichtschauspielhaus“ kennen sollten, beendet seine erste Spielzeit.

Sommertheater „Der Frieden“. Foto: Simeon Wutte
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Ab 26. Juli spielt das Sommertheater „Der Frieden“ im Lene-Voigt-Park

Sommerzeit ist in Leipzig schon seit etlichen Jahren auch Sommertheaterzeit. Aber ein Ort, der bisher eher nicht zu den beliebten Spielorten gehörte, ist der Lene-Voigt-Park. Und genau dort werden alle, die sich auf den Weg machen, ab dem 26. Juli ein besonderes Sommertheater erleben: Inmitten der Open-Air-Saison spielen professionelle Schauspieler und Schauspielerinnen das Stück „Der Frieden“ in der Version von Peter Hacks.

Sibirien. Foto: Thilo Neubacher
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Westflügel Leipzig zeigt das Figurentheater „Sibirien“ erstmals mit Live-Audiodeskription

Vom 5. bis 7. Juli findet in Leipzig das Louis Braille Festival statt – das europaweit größte Treffen der Blinden- und Sehbehinderten-Selbsthilfe. Es wird mit mehr als 3.000 blinden und sehbehinderten Besuchern gerechnet. Und einige werden sich ganz bestimmt auch auf den Weg in den Westflügel machen. Denn am Westflügel Leipzig findet erstmals in Deutschland Figurentheater mit Live-Audiodeskription statt und ermöglicht es so, blinden und sehbehinderten Menschen diese Theatergattung neu erlebbar zu machen.

Turandot. Foto: Schaubühne Lindenfels
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Ein altes Stück von Carlo Gozzi in der Schaubühne Leipzig neu inszeniert

Nach dem italienischen Original von Carlo Gozzi bringt das mehrfach ausgezeichnete Theaterkollektiv Compania Sincara die Geschichte um die männermordende Prinzessin Turandot als ein virtuos interdisziplinäres Spiel aus mythisch-fantastischer Erzählung und progressiver Gesellschaftsvision zur Premiere. Gemeinsamkeit statt Exklusivität, Offenheit statt Abgrenzung, Kraft statt Angst. Auf einmal wird ein altes Stück sehr gegenwärtig.

Das Schiff des fliegenden Holländers. Foto: Oper Leipzig,Tom Schulze
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Heute ist Premiere von Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ im Opernhaus

Wagner ist ja so typisch für die Nachwehen der Romantischen Schule und das Scheitern bürgerlicher Erlösungsträume, die gerade bei Wagner mit Überschwang und Verklärung verbunden sind. Und mit einem Hang zur mythischen Übersteigerung. Dafür steht auch sein „Fliegender Holländer“, 1843 uraufgeführt. Am heutigen Samstag, 30. März, erlebt das Musikdrama wieder Premiere am Opernhaus Leipzig.

Schneewittchen. Foto: Tom Schulze
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Spieglein, Spieglein an der Wand: Oper Leipzig spielt “Schneewittchen”

Wenn in der Intendanz Ulf Schirmers eine musikalische Epoche zu kurz gekommen ist, dann die Gegenwart. Neue Musik suchte man auf dem Spielplan bislang vergebens. Seit Samstag befindet sich mit Marius Felix Langes Märchenoper „Schneewittchen“ wieder ein Werk eines zeitgenössischen Komponisten im Programm. Die Premiere stieß auf helle Begeisterung.

Leipziger Meuten. Foto: Schauspiel Leipzig
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Das Schauspiel zeigt die Doppelbefragung „Jeder stirbt für sich allein/Die Leipziger Meuten“

Mit Sascha Lange und seiner akribischen Forschung kam das Thema der „Leipziger Meuten“ erst wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit: Da gab es wirklich bis weit in die NS-Zeit hinein Gruppen junger Menschen in der Stadt, die sich der Gleichschaltung und Uniformierung widersetzten. Das Schauspiel Leipzig bringt die „Leipziger Meuten“ jetzt erstmals auf die Bühne.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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