1.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Thema

Lärmschutz

Landesumweltamt schaltet Bürgertelefon zum Tag gegen Lärm

Mit der Corona-Pandemie hat sich unsere Geräuschumgebung verändert. Während vorher der Verkehrslärm oder die Belästigung durch abendliche Veranstaltungen im Mittelpunkt standen, stören im Homeoffice plötzlich auch andere Geräusche wie Baulärm oder der Lärm aus der Nachbarschaft.

Umweltdezernat lehnt ab: Beim teuren Lärmschutz geht es erst einmal nur um Menschen, nicht um die Tiere im Wald

Dem Ratsinformationssystem ist zwar nicht zu entnehmen, wer die Petition geschrieben hat. Dabei war das Anliegen eigentlich gut verständlich, das da formuliert wurde. Jeder weiß es, der im südlichen Leipziger Auwald unterwegs ist: Je näher man an der Bundesstraße 2 unterwegs ist, umso lauter dröhnt der Verkehrslärm durch den Wald. Das macht nicht nur den menschlichen Aufenthalt im Wald sehr stressig.

Wenn die Bahn nicht will, hat auch die Stadt keine Handhabe zur Lärmminderung in Stötteritz

Ein neues Lärmgutachten zur Güntzstraße gibt es auch ein halbes Jahr, nachdem sich die Anwohner dieser Straße direkt neben den Gleisen der S-Bahn in Stötteritz hilfesuchend an Leipzigs Verwaltung gewendet hatten, nicht. Damals mussten sie erfahren, dass sie vielleicht eine Chance auf Lärmschutzwände gehabt hätten, wenn sie sich zehn Jahre vorher an der Bürgerbeteiligung zum Planbeschluss für das S-Bahn-Netz beteiligt hätten. Nur: Die meisten haben davon nie erfahren. Und schon 2017 stellte sich die Bahn stur.

Für die Bürger in Rathen wird es leiser

Im Rahmen der Machbarkeitsuntersuchung Elbtal hat die Deutsche Bahn als erste Teilmaßnahme im Kurort Rathen Schienenstegdämpfer auf einer Gesamtlänge von 3.000 Metern eingebaut. Die Investitionen für diese aktiven Schallschutzmaßnahmen belaufen sich auf insgesamt 850.000 Euro.

Wie sich Leipzig 2017 an Bahn und Eisenbahnbundesamt die Zähne ausbiss

2018 war das, da durften sich die von Bahnlärm Betroffenen auch einmal an der Lärmaktionsplanung Schiene der Bahn beteiligen, hoffend, die Bahn würde auf solche Bürgerwortmeldungen auch einmal positiv reagieren. Leipziger Bahnlärmbetroffene haben da ja andere Erfahrungen gemacht, zum Beispiel jene in der Stötteritzer Güntzstraße, deren Wohnhäuser es nach Ansicht der Bahn gar nicht gibt. Jetzt hoffen sie, dass sie in der Leipziger Lärmaktionsplanung Gehör finden.

Internationaler Tag gegen Lärm am 25. April

Am 25. April 2018 findet der 21. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day statt. Das Motto lautet dann „Laut war gestern!“. Am internationalen Aktionstag gegen Lärm möchte der Ökolöwe die Aufmerksamkeit auf die Ursachen von Lärm und seine negative Auswirkungen lenken. „Fast 30.000 Leipzigerinnen und Leipziger sind täglich einem gesundheitsschädlichen Lärmpegel ausgesetzt. Der Hauptverursacher ist hierbei der Verkehrslärm, insbesondere der Kfz-Verkehr“, sagt Tino Supplies, verkehrspolitischer Sprecher des Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.

Die Deutsche Bahn informiert über Lärmsanierungsmaßnahmen in Rückmarsdorf

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes“ führt die Deutsche Bahn Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes im Bereich Leipzig-Rückmarsdorf, an der Strecke Leipzig Hbf—Großkorbetha durch. Errichtet werden soll eine Lärmschutzwand beziehungsweise der Einbau von schalldämmenden Bauteilen wie Lärmschutzfenster oder spezielle Lüfter in Wohngebäude.

Grüne: Lärmschutz ist auch Gesundheitsschutz

Im Rahmen der EU-Umgebungslärmrichtlinie müssen Gemeinden und Städte bis zum 30. Juni 2017 die Lärmkarten für sämtliche Ballungsräume, Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstraßen sowie die Umgebung von Großflughäfen vorlegen, mit denen bis Juli 2018 die Fortschreibung der Lärmaktionspläne erfolgen soll.

Diskussion am 26. April: Lärmpausen – ein möglicher Beitrag für mehr Lärmschutz am Flughafen?

Unter dem Titel „Lärmpausen – ein möglicher Beitrag für mehr Lärmschutz am Flughafen?“ lädt die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Sachsen am Mittwoch, 26. April, 19:00 Uhr, ins Soziokulturelle Zentrum „Große Eiche“ (Leipziger Straße 81, 04178 Leipzig) zur Diskussion. Es diskutieren Christoph Brunn (Öko-Institut e.V, Umweltrecht & Governance), Bert Sander (Netzwerk der Bürgerinitiativen am Flughafen Leipzig/Halle), Uli Köhler (Leiter Unternehmensentwicklung und -politik bei der Mitteldeutschen Flughafen AG) und Stephan Kühn (verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion). Moderiert wird die Veranstaltung vom umweltpolitischen Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion Wolfram Günther.

Passiver Lärmschutz zu 81 Prozent umgesetzt und A 380 über den Dächern von Rackwitz gibt es auch nicht

Es gibt Themen in der sächsischen Regierungspolitik, die sind wie Watte. Da kann man nachfragen und reinpieksen, und man bekommt doch immer nur dieselben, watteweichen Antworten. Wie beim Flughafen Leipzig/Halle und dem dortigen Schallschutz. Aus Sicht der sächsischen Regierung ist alles paletti. Auch beim passiven Schallschutz. Auch wenn der nach zehn Jahren immer noch nicht fertig ist.

Dialogforum Flughafen Leipzig/Halle: Vorschläge für die zeitlich versetzte Bahnnutzung zur Entlastung der Anwohner erarbeitet

Das Dialogforum Flughafen Leipzig/Halle hat Prüfungsvorschläge für eine zeitlich versetzte Nutzung der Start- und Landebahnen erarbeitet. Dies geht aus der Sitzung mit Vertretern der Stadt Leipzig, des Flughafens sowie Bürgerinitiativen, Ortschaftsräten und Stadtratsfraktionen hervor. Die unterschiedlichen Varianten, welche der Fluglärmkommission im Rahmen eines Antrags zur Prüfung vorgelegt werden, sollen den Lärm für die aktuell betroffenen Stadtteile mindern und damit die Anwohner entlasten.

Warum hat der Flughafen Leipzig/Halle keinen eigenen Fluglärmschutzbeauftragten?

Wenn ein Thema wie die Fluglärmproblematik am Flughafen Leipzig/Halle zu lange ausgesessen wird, dann schaukelt sich der Konflikt logischerweise auf. Und immer öfter wird sich der Leipziger Stadtrat damit beschäftigen. Denn es fällt schon auf: Die größte betroffene Stadt im Fluglärmgebiet duckt sich komplett weg. Und die Frage ist berechtigt: Wer kämpft eigentlich für die Belange der Betroffenen? Wo ist der Lärmschutzbeauftragte?

Von 100 Millionen Euro im passiven Schallschutz können die Leipziger Flughafenanwohner nur träumen

Es gibt so ein paar Dinge, die immer wieder für ein heftiges Seufzen im Lärmgebiet rund um den Flughafen Leipzig/Halle sorgen. Etwa wenn irgendein LVZ-Redakteur wieder frank und frei behauptet, der Flughafen habe schon über 100 Millionen Euro für passiven Schallschutz ausgegeben. Das klingt immer gut, hat aber mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun.

Für mehrere sächsische Städte sind Durchfahrtsverbote auch ein Argument des Lärmschutzes

Leipzig ist nicht die einzige Stadt, die sich irgendwann nicht mehr zu helfen wusste und in einem ganzen Straßenzug ein Durchfahrtsverbot für Lkw verhängte. Das war vor fünf Jahren in der Harkortstraße/Floßplatz. Auch andere sächsische Gemeinden haben die schweren Laster mit ihrer hohen Staubemission aus Teilen des Straßennetzes verbannt. Wer genau, das wollte der linke Landtagsabgeordnete Marco Böhme gern wissen.

Aktuell auf LZ

- Advertisement -