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Thema

Ver.di

Nach real-Tarifflucht: ver.di ruft die Beschäftigten zum Streik auf

Nach der Tarifflucht des SB-Warenhauses real und der angekündigten, drastischen Lohnabsenkung ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die 34.000 Beschäftigten an diesem Freitag (13. Juli) zu bundesweiten Streiks auf. „Wir wollen keine Dumpinglöhne, wir kämpfen für Löhne, von denen man leben kann“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger heute in Berlin.

ver.di ruft am 12. Juli zum Warnstreik auf

Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des nichtärztlichen Dienstes am Donnerstag,12. Juli 2018, in der Zeit von 6:00 bis 22:30 Uhr zum ersten Warnstreiktag auf. Seit Anfang des Jahres laufen Tarifverhandlungen über den Mantel- und Entgelttarifvertrag.

Keine Lohnerhöhung für OBI-Beschäftigte

Im Tarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel wurde zum 1. Juni 2018 eine Erhöhung der Löhne und Gehälter von 2 % vereinbart. Die OBI-Beschäftigten merken davon aber nichts. OBI verweigert den Beschäftigten die Bezahlung nach Tarif.

Tarifverhandlungen am Klinikum St. Georg gehen weiter

Die Tarifverhandlungen zwischen dem Klinikum St. Georg und ver.di werden am 2. Juli 2018 fortgesetzt. Gemeinsam mit ver.di hatte sich die Geschäftsführung des Klinikums auf diesen Verhandlungstermin geeinigt, nachdem ein Gutachten zur Beurteilung der wirtschaftlichen Auswirkungen von Tariferhöhungen in Auftrag gegeben wurde.

Tarifgespräche für die Sportbäder Leipzig GmbH

Wenn in den nächsten Wochen wieder zahlreiche Leipzigerinnen und Leipziger für eine Abkühlung in die Freibäder strömen, sorgen die Beschäftigten für den reibungslosen und sicheren Badespaß. Mit Verwunderung hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) daher die Entscheidung der Geschäftsführung der Sportbäder Leipzig zur Kenntnis genommen, von ihrem Vetorecht Gebrauch zu machen und den Beschäftigten die bereits mit dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst vereinbarte Lohnerhöhung nicht geben zu wollen.

Galeria Kaufhof: Gespräche über Eckpunkte zur Neuausrichtung

In „konstruktiver und sachlicher Atmosphäre sind gestern, 08.06.2018, in Frankfurt die Gespräche über einen Sanierungs- und Beschäftigungssicherungstarifvertrag bei Galeria Kaufhof fortgesetzt worden. Man habe mit der Unternehmensleitung zunächst über notwendige Eckpunkte gesprochen, auf deren Grundlage dann über ein gemeinsam getragenes Sanierungskonzept für das angeschlagene Warenhausunternehmen mit seinen rund 17.000 Beschäftigten verhandelt werden soll, teilte die Verhandlungskommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit.

Erklärung zum Stand der Beratungen über die Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen

Gemeinsame Erklärung der Vertreter/innen anerkannter Organisationen der Patientenvertretung, der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft und des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Stand der Beratungen über die Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen nach § 137 SGB V .

Bertelsmann Konzern Tochter plant skandalöse Standortschließungen

Wie heute den Betriebsräten der ARVATO Standorte Gera, Halle, Magdeburg, Suhl, Cottbus und Leipzig mitgeteilt wurde, beabsichtigt die Bertelsmann Tochter ARVATO die genannten Standorte zum 30.06.2019 zu schließen. Alle von Schließung bedrohten Standorte sind Ex-Telekom Standorte, die in den Jahren 2007-2008 durch die Telekom verkauft wurden.

Tarifverhandlungen am Klinikum St. Georg Leipzig gGmbH

Am 8. Mai 2018 findet die dritte Verhandlungsrunde zur Vergütung zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Geschäftsführung am Klinikum St. Georg Leipzig gGmbH statt.

Nochmaliger Streik bei der LVB? Tarifverhandlungen für Nahverkehrsbetriebe in Sachsen vorerst abgeschlossen

Ob sich wirklich alle nach der großen Streikbereitschaft am Freitag, den 13. April 2018 in Leipzig mit dem Tarifabschluss vom 2. Mai 2018 anfreunden können, wird sich noch zeigen. Die Gewerkschaft Ver.di jedenfalls hat nun ein Ergebnis aus der Verhandlung am Mittwoch für die Angestellten von LVB, Leo-Bus und weitere Nahverkehrsunternehmen in Sachsen präsentiert. Unter einer „Erklärungsfrist“ bis zum 31. Mai 2018 - erst dann kann der Vertrag gültig werden. Man will noch einmal mit den Mitgliedern über das Erreichte und das Unerreichte sprechen.

Amazon-Beschäftigte antworten auf Preisverleihung an Jeff Bezos mit Streik ab Mitternacht

Ver.di ruft ab 0:00 Uhr die Beschäftigten bei Amazon in Leipzig am Donnerstag, 03.05.18, zum Tagesstreik auf. Gestreikt wird bis zum Ende der Spätschicht am Donnerstag. „Die Ausführungen vom Amazon Chef Jeff Bezos im Rahmen der Preisverleihung des Spiegel-Awards am letzten Dienstag waren eine Provokation. Die Beschäftigten warten vergeblich auf Urlaubsgeld, ein angemessenes Weihnachtsgelt und tariflich geregelte Löhne. Jeff Bezos spricht davon, dass er „stolz auf die Arbeitsverhältnisse und die Gehälter ist, die bei Amazon gezahlt werden.“

Streik bei Amazon wird bis Mittwochabend fortgesetzt

Auf der heutigen Streikversammlung vor dem Amazon FC in Leipzig haben die Beschäftigten eine Verlängerung des Streiks bis Mittwochabend beschlossen. Eine Delegation der Streikenden wird am morgigen Dienstag nach Berlin zur Preisverleihung des Springer Awards an Jeff Bezos fahren.

Streik ab Mitternacht bei Amazon in Leipzig

Ab 0:00 Uhr ruft ver.di heute Montag die Beschäftigten von Amazon in Leipzig wieder zum Streik auf. „Die Blockadehaltung der Amazon Geschäftsführung gegenüber der Aufnahme von Tarifverhandlungen treibt die Beschäftigten immer wieder zum Streik“, so ver.di Streikleiter Thomas Schneider. „Statt eines respektvollen und fairen Umgangs mit den Beschäftigten ergaunert sich Amazon Wettbewerbsvorteile auf dem Rücken der Mitarbeiter.“

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst: Nach dem Streik die Ernüchterung?

Frank Bsirske hatte am 13. April anlässlich des zur Stilllegung der LVB geratenen Warnstreiks in Leipzig den Eindruck gemacht: Hier sei viel möglich. Vor allem sechs Prozent, gut vielleicht fünf oder 4,5 mehr Lohn binnen der nächsten 12 Monate, angesichts der streikbereiten Leipziger Erzieher, Stadtangestellten, LVB-Mitarbeiter ein Eindruck, den viele auf der Abschlusskundgebung auf dem Wagner-Platz durchaus teilten. Herausgekommen ist ein Ergebnis, welches seit gestern Abend die Kommentarspalten der Zeitungen mit reichlich Verärgerung füllt.

Galeria Kaufhof: ver.di ist zu Verhandlungen bereit, Mitarbeit an Neuausrichtung des Unternehmens angeboten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist bereit, mit Galeria Kaufhof Gespräche über eine Neuausrichtung des Unternehmens aufzunehmen. Voraussetzung hierfür sei, zunächst gemeinsame Eckpunkte zwischen Unternehmen und Gewerkschaft zu schaffen. In einem weiteren Schritt könnten danach die Verhandlungen über einen Sanierungstarifvertrag aufgenommen werden.

Eine durchschlagende Warnung: Ver.di legt die LVB in Leipzig lahm + Video Rede Frank Bsirske (Ver.di)

Als sich um 10 Uhr die Demonstranten sammeln, ist eines schon klar. Der ÖPNV in Leipzig ist zum Erliegen gekommen, der Warnstreik hat die maximale Wirkung entfaltet. Bereits am Morgen, 4:22 Uhr, gab die LVB angesichts des 3 Uhr begonnenen Ausstandes bekannt, dass nun wohl doch bis zirka 14 Uhr ausnahmslos keine Bahnen und Busse in Leipzig fahren würden. Noch gestern am Abend hatte man offenbar gehofft, es würde nicht so dicke kommen, was so manchen Fahrgast erst am heutigen Morgen die Dimension klarmachte. Dafür erlebte Ver.di einen sehr erfolgreichen Tag.

Alle Räder stehen still …: Impressionen vom Streiktag + Videos

Erst gestern 16 Uhr beschloss Ver.di laut Sprecher Stefan Hilbig über den kurzfristigen Warn-Streik von 3 Uhr bis 14 Uhr am heutigen Freitag, 13. April, bei den öffentlichen Nahverkehrsbetrieben und informierte kurz darauf die Medien. Noch gestern Abend hieß es seitens der LVB, die genaue Dauer des Streiks sei unbekannt. Seit heute morgen ist klar: von „Warnung“ kann bei diesem Streik kaum die Rede sein, Leipzig hat seit 3 Uhr praktisch keinen ÖPNV mehr, Busse und Bahnen blieben fast komplett in den Depots. Bis 14 Uhr „fahren keine Busse und Straßenbahnen der LVB“, so die LVB heute um 4:22 Uhr auf der Internetseite der L-Gruppe. Erst nach 6 Uhr folgten dann die ersten Informationen auf Twitter.

Alle Räder stehen still …: Streik in Leipzig und Sachsen

Da steht den Leipziger Bürgern ja am Freitag, 13. April, einiges ins Haus. Busse und Bahnen werden ausfallen, die Kinderbetreuung wird an vielen Stellen nicht oder nur eingeschränkt angeboten und eine Kundgebung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz kommt noch obenauf. Zu dieser versammeln sich ab 9:30 Uhr die öffentlichen Angestellten und die Mitarbeiter der LVB, Leobus und LSVB zur gemeinsamen Demonstration. Gleichzeitig wird es Streiks in Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen geben. Dass der Ausstand von öffentlich Angestellten und Nahverkehrsmitarbeitern auf einen Tag fällt, ist dabei kein Zufall, wie Ver.di auf L-IZ – Nachfragen hin schildert.

Beschäftigte im Leipziger Nahverkehr streiken am 13.04.2018

Nachdem die Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen am 9. April den Beschäftigten ein provozierendes Angebot unterbreitet haben, stehen die Signale auf Konfrontation. Bereits unmittelbar nach der Verhandlung äußerte sich der ver.di Verhandlungsführer Gerd Doepelheuer: „Mit dem von der Arbeitgeberseite ernsthaft als Angebot bezeichneten Verschlechterungskatalog werden die Leistungen der Beschäftigten herabgewürdigt. Das können wir nur als gezielte Provokation verstehen, die wir mit unseren Mitteln beantworten werden“.

Solidarität mit dem Streik der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes der sächsischen Kommunen und des Bundes zur Durchsetzung ihrer Forderungen

Seit März verhandeln Gewerkschaften und kommunale Arbeitgeber für mehr als zwei Millionen Beschäftigte von Bund und Kommunen in Deutschland. Verdi fordert sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Das lehnen die Arbeitgeber auch nach zwei Verhandlungsrunden bislang ab. Daher weitete Verdi die Warnstreiks vor der dritten Verhandlungsrunde am 15. und 16. April bundesweit bereits ab Dienstag aus.

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