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Windkraft

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Strommasten und Windräder westlich vom BMW Werk Leipzig. Foto: Ralf Julke

Der Stadtrat tagte: Ob Leipzig seine Windkraft ausbauen kann, steht noch völlig in den Sternen + Video

Diese Anfrage der Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat kam eindeutig zu früh. Verständlicherweise, denn der Ukraine-Krieg hat klargemacht, dass Deutschland schnellstmöglich aus der Abhängigkeit von russischem Erdgas und Erdöl herausmuss. Und das geht nur mit einem deutlichen Ausbau der alternativen Energieerzeugung. Aber welches Potenzial hat Leipzig da eigentlich? Immerhin geht es ja auch um die Versorgungssicherheit […]

Volker und Cornelia Quaschning: Energierevolution jetzt! Foto: Ralf Julke

Energierevolution jetzt! Das Buch, das zeigt, wie auch Deutschland die Pariser Klimaziele einhalten kann

„Bei der Energiewende haben wir kein Problem der Technik oder der Finanzierung, sondern ein Kommunikationsproblem“, schreibt Volker Quaschning auf Twitter. Er ist Professor für regenerative Energiesysteme und betreibt zusammen mit seiner Frau Cornelia auch einen Podcast, in dem beide erklären, wie Energiewende in Deutschland funktioniert. Aber beide wissen auch, wer da seit 30 Jahren bremst und den Bürgern einredet, das ginge alles nicht. Ein ziemlich peinlicher Zustandsbericht für Deutschlands so gern gefeierte Ingenieure.

Woher kommt der Strom für Sachsens Wasserstoffstrategie? Foto: Ralf Julke

Wasserstoffstrategie und neue Bauordnung: Endlich mehr Platz für Windkraftanlagen in Sachsen

Über zwei Jahre hat es gedauert, einen der zentralen Punkte aus dem Koalitionsvertrag von CDU, Grünen und SPD in Sachsen endlich zur Beschlussreife zu bringen. Am Dienstag, 18. Januar, konnten die Minister Wolfram Günther (Grüne), Martin Dulig (SPD) und Sebastian Gemkow (CDU) in Dresden endlich die Wasserstoffstrategie für den Freistaat vorstellen. Denn eins ist mittlerweile auch dem Koalitionspartner CDU klargeworden: Wenn Sachsen jetzt seine Wasserstoffbasis nicht ausbaut, steht es nach dem Abschalten der Kohlekraftwerke nackt im Wind.

Strommasten und Windräder westlich vom BMW Werk Leipzig. Foto: Ralf Julke

BWE kritisiert Staatsminister: Sachsens Regionalministerium wird zum Bremsklotz der Energiewende

Es wird noch scheppern in der schwarz-grün-roten Koalition in Sachsen. Denn sie ist mit einem Baufehler gestartet, der schon ein Jahr nach Start der Koalition zeigt, dass damit alle Modernisierungsversuche aus den kleineren Parteien abgeblockt werden können. Die Gründung eines Ministeriums für Regionalentwicklung war ein genialer Schachzug der CDU, könnte man sagen. Wenn es für Sachsens Klimazukunft nicht eine ausgemachte Katastrophe wäre. Das thematisiert einmal mehr der zunehmend frustrierte Landesverband WindEnergie.

Windräder am BMW Werk im Leipziger Norden. Foto: Ralf Julke

Trödelei bei sächsischen Regionalplänen macht das neue Klimaprogramm zum zahnlosen Tiger

Das Sächsische Energie- und Klimaprogramm ist ein Thema, bei dem nicht nur Marco Böhme, Energie- und Klimaschutzpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, wie auf Kohlen sitzt. Im Koalitionsvertrag von CDU, SPD und Grünen wurde zwar ein schnellerer Ausbau von Photovoltaik- und Windenergieanlagen beschlossen. Aber tatsächlich stockt der Ausbau, während die Landesregierung ganz offiziell für den Weiterbetrieb der schmutzigen Kohlekraftwerke gekämpft hat. Bremst da jemand?

Windenergie in Sachsen. Foto: L-IZ.de

Sachsen droht ein Debakel beim Ausbau der Windenergie

Während die Welt mitten in einer sich zuspitzenden Klimakrise steckt und erneuerbare Energien im Frühjahr neue Rekorde bei der Stromproduktion verzeichneten, droht ausgerechnet jetzt ein radikaler Abriss aller Bemühungen. Denn bei Solar- und Windenergie greifen ausgerechnet jetzt die Instrumente, die für beide Technologien in Deutschland das Ende bedeuten, wenn Bund und Länder nicht endlich handeln. Am Montag reichten die deutschen Solarunternehmen Verfassungsbeschwerde ein. Und in Sachsen droht sogar der Rückbau der Windkraftkapazität.

Windenergie in Sachsen. Foto: L-IZ.de

Sachsens Landwirtschaftsminister hat auch auf seine letzten Tage keine Lust zum Umweltschutz

Überfordert war Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) von seinem Amt von Anfang an. Im Grunde hat er das komplette Umweltressort in seinem Ministerium in den vergangenen fünf Jahren auf Stillstand gestellt. Der Diplom-Agraringenieur hat sich auch nicht einmal bemüht zu verstehen, was er da eigentlich für Aufgaben gehabt hätte. Ein Interview des MDR mit dem Überforderten machte es am Dienstag, 30. Juli, nur allzu deutlich.

FDP-Bundestagsabgeordneter Torsten Herbst. Foto: L-IZ.de

Torsten Herbst MdB: Mindestabstände zu Windkraftanlagen endlich gesetzlich festlegen

Am vergangenen Freitag hat die FDP-Bundestagsfraktion einen Gesetzentwurf in den Deutschen Bundestag eingebracht, der den Bundesländern mehr Freiräume bei der Regulierung von Mindestabständen zu Windkraftanlagen zugestehen soll. Damit soll unter anderem sicher gestellt werden, dass Windräder nicht zu dicht an besiedeltem Gebiet errichtet werden.

Strommasten und Windräder westlich vom BMW Werk Leipzig. Foto: Ralf Julke

Grüne beantragen eine Landes-Servicestelle „Windenergie“ im Freistaat

Seit 2009 bremst die sächsische Landesregierung, hat sie die Bedingungen zum Bau oder Ausbau von Windenergieanlagen in Sachsen so verschärft, dass der Zubau praktisch zum Erliegen gekommen ist. Statt die Energiewende wirklich aktiv zu gestalten, setzt die Staatsregierung auf Stillstand. Die Grünen fassen sich bei so einer Art Nicht-Gestaltung nur an den Kopf und beantragen ein echtes Windenergie-Programm.

Jürgen Kasek. Foto: Landesverband Bündnis 90 / Die Grünen

Grüne: Windenergie und Naturschutz müssen zusammen gedacht werden

Anlässlich des Global Wind Days am 15. Juni fordern Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen einen verstärkten Ausbau von Windenergieanlagen in Sachsen bei gleichzeitiger Einbeziehung und Prüfung von naturschutzfachlichen Gesichtspunkten. Dazu Jürgen Kasek, Landesvorstandssprecher: „Die verbindlichen Klimaschutzziele des Pariser Abkommens machen es notwendiger denn je, dass Sachsen seinen Beitrag leistet und den Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere auch die Nutzung der Windenergie, vorantreibt. Sachsen könnte bei Nutzung von 2 % der Landfläche außerhalb von Wäldern und Schutzgebieten und Einhaltung eines Abstandes von 1000m zur nächsten Siedlung bis zu 10 Gigawatt installierte Windleistung erreichen und seinen Strombedarf bilanziell vollständig decken, so das Fraunhofer Institut bereits 2011.“

Windräder im Leipziger Norden. Foto: Ralf Julke

Linke streitet für ein Gesetz, das den Sachsen die Teilhabe an Windkraftanlagen ermöglichen soll

Der Blick auf die Energiewende ändert sich, wenn Bürger die Möglichkeit haben, selbst Anteile an Energieanlagen zu erwerben. Bei Solaranlagen ist das jetzt schon möglich. Auch in Leipzig gibt es Bürgersolaranlagen. Bei klassischen Großkraftwerken ist es praktisch unmöglich. Aber wie sieht es bei Windkraftanlagen aus? Sachsens Linke möchte, dass die Sachsen auch die Chance haben, sich an lukrativen Windenergieanlagen zu beteiligen.

Windkraftanlagen im Leipziger Nordosten. Foto: Ralf Julke

Leipziger Stadtwerke beteiligen sich an Windpark der BOREAS Energie GmbH

Ab 2017 erzeugen die Leipziger Stadtwerke noch mehr umweltfreundlichen Strom aus Windkraft. Das Unternehmen investierte rund drei Millionen Euro in eine 70-prozentige Beteiligung an einem von der BOREAS Energie GmbH errichteten Windpark in der Nähe von Gotha. Die verbleibenden 30 Prozent hält weiterhin die BOREAS Energie GmbH.

Solarpark von Solverde. Foto: Matthias Weidemann

Trotz Umsatzrückgang in der Solarbranche ist Sachsens Umweltwirtschaft wieder auf Wachstumskurs

Das Jahr 2014 ist zwar auch schon längst Geschichte. Kaum erinnert man sich noch daran, wie heftig damals noch über die Zukunft der Energiewende in Sachsen diskutiert wurde. Heftig wurde über die „Verspargelung“ der Landschaft mit Windkraftanlagen diskutiert. Seitdem ist die Bremse drin. Da ist es schon eher erstaunlich, dass die sächsische Umweltwirtschaft 2014 endlich wieder wachsende Umsätze verbuchen konnte.

Der Zuwachs der Erneuerbaren Energien in Sachsen (ab 2014 als Prognose). Grafik: SAENA

Sachsen braucht dringend ein Energieprogramm 2020

Am 10. März veröffentlichte die Sächsische Energieagentur (SAENA) mal wieder eine kleine Statistik zu den Erneuerbaren Energien in Sachsen. 2015 als Bezugsjahr. Aber die Statistik zu den Erneuerbaren Energien hängt in Sachsen noch viel weiter zurück als andere Statistiken. Eigentlich weiß man derzeit nur, wo man 2013 stand. Alles andere ist nur geschätzt.

CDU-SPD-Regierungskoalition verabschiedet neuen Windkrafterlass

Am 2. November 2015 haben das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und das Sächsische Staatsministerium des Innern einen neuen „Windkrafterlass“ verabschiedet, der die Abstände zwischen Windrädern und der umgebenden Wohnbebauung regelt.

Windkraftanlagen im Leipziger Nordosten. Foto: Ralf Julke

So schafft Sachsen bis 2025 niemals die Klimaziele der Bundesrepublik

Am Freitag, 20. November, wurde im Sächsischen Landtag auch wortgewaltig über den neuen Windenergieerlass der Regierungskoalition debattiert. Er war zwar eindeutig eine Abkehr von der harten "Nein"-Linie der vorherigen CDU/FDP-Regierung. Aber an der entscheidenden Stelle ist er dafür windelweich geworden. Planungssicherheit sieht anders aus, kritisieren die Grünen.

Windräder am BMW Werk im Leipziger Norden. Foto: Ralf Julke

Grünen-Abgeordneter liest im Sächsischen Landtag der AfD für ihre krumme “Bürger”-Rhetorik die Leviten

Vielleicht ist es ein Fehler, über die diversen Vorlagen, Anfragen, Anträge der AfD - ob im Stadtrat oder im Sächsischen Landtag - nicht zu berichten. Auch wenn man dabei das Gefühl hat, dass der geballte Blödsinn eigentlich keine Erwähnung wert ist. Aber wenn 13 Prozent der Sachsen meinen, sie müssten die AfD wählen, wenn am Sonntag Landtagswahlen wären, dann gibt das schon zu denken.

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