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Windkraft

BWE kritisiert Staatsminister: Sachsens Regionalministerium wird zum Bremsklotz der Energiewende

Es wird noch scheppern in der schwarz-grün-roten Koalition in Sachsen. Denn sie ist mit einem Baufehler gestartet, der schon ein Jahr nach Start der Koalition zeigt, dass damit alle Modernisierungsversuche aus den kleineren Parteien abgeblockt werden können. Die Gründung eines Ministeriums für Regionalentwicklung war ein genialer Schachzug der CDU, könnte man sagen. Wenn es für Sachsens Klimazukunft nicht eine ausgemachte Katastrophe wäre. Das thematisiert einmal mehr der zunehmend frustrierte Landesverband WindEnergie.

Trödelei bei sächsischen Regionalplänen macht das neue Klimaprogramm zum zahnlosen Tiger

Das Sächsische Energie- und Klimaprogramm ist ein Thema, bei dem nicht nur Marco Böhme, Energie- und Klimaschutzpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, wie auf Kohlen sitzt. Im Koalitionsvertrag von CDU, SPD und Grünen wurde zwar ein schnellerer Ausbau von Photovoltaik- und Windenergieanlagen beschlossen. Aber tatsächlich stockt der Ausbau, während die Landesregierung ganz offiziell für den Weiterbetrieb der schmutzigen Kohlekraftwerke gekämpft hat. Bremst da jemand?

Sachsen droht ein Debakel beim Ausbau der Windenergie

Während die Welt mitten in einer sich zuspitzenden Klimakrise steckt und erneuerbare Energien im Frühjahr neue Rekorde bei der Stromproduktion verzeichneten, droht ausgerechnet jetzt ein radikaler Abriss aller Bemühungen. Denn bei Solar- und Windenergie greifen ausgerechnet jetzt die Instrumente, die für beide Technologien in Deutschland das Ende bedeuten, wenn Bund und Länder nicht endlich handeln. Am Montag reichten die deutschen Solarunternehmen Verfassungsbeschwerde ein. Und in Sachsen droht sogar der Rückbau der Windkraftkapazität.

Sachsens Landwirtschaftsminister hat auch auf seine letzten Tage keine Lust zum Umweltschutz

Überfordert war Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) von seinem Amt von Anfang an. Im Grunde hat er das komplette Umweltressort in seinem Ministerium in den vergangenen fünf Jahren auf Stillstand gestellt. Der Diplom-Agraringenieur hat sich auch nicht einmal bemüht zu verstehen, was er da eigentlich für Aufgaben gehabt hätte. Ein Interview des MDR mit dem Überforderten machte es am Dienstag, 30. Juli, nur allzu deutlich.

Stefan Brangs besichtigt mit seinem Amtskollegen Hendrik Fischer den Windpark Schlalach

Der Windpark Schlalach in der Gemeinde Mühlenfließ (Landkreis Potsdam-Mittelmark) gilt als echtes Vorzeigeprojekt in Sachen Windkraft. Insgesamt 22 Anlagen mit einer Leistung von jeweils 2,3 bis 3,0 MW stehen hier. Damit erzeugt Schlalach in etwa den Strom, den eine Stadt mit 80.000 Einwohnern verbraucht – und das fast ohne CO2-Belastung.

Torsten Herbst MdB: Mindestabstände zu Windkraftanlagen endlich gesetzlich festlegen

Am vergangenen Freitag hat die FDP-Bundestagsfraktion einen Gesetzentwurf in den Deutschen Bundestag eingebracht, der den Bundesländern mehr Freiräume bei der Regulierung von Mindestabständen zu Windkraftanlagen zugestehen soll. Damit soll unter anderem sicher gestellt werden, dass Windräder nicht zu dicht an besiedeltem Gebiet errichtet werden.

Grüne beantragen eine Landes-Servicestelle „Windenergie“ im Freistaat

Seit 2009 bremst die sächsische Landesregierung, hat sie die Bedingungen zum Bau oder Ausbau von Windenergieanlagen in Sachsen so verschärft, dass der Zubau praktisch zum Erliegen gekommen ist. Statt die Energiewende wirklich aktiv zu gestalten, setzt die Staatsregierung auf Stillstand. Die Grünen fassen sich bei so einer Art Nicht-Gestaltung nur an den Kopf und beantragen ein echtes Windenergie-Programm.

Grüne: Windenergie und Naturschutz müssen zusammen gedacht werden

Anlässlich des Global Wind Days am 15. Juni fordern Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen einen verstärkten Ausbau von Windenergieanlagen in Sachsen bei gleichzeitiger Einbeziehung und Prüfung von naturschutzfachlichen Gesichtspunkten. Dazu Jürgen Kasek, Landesvorstandssprecher: „Die verbindlichen Klimaschutzziele des Pariser Abkommens machen es notwendiger denn je, dass Sachsen seinen Beitrag leistet und den Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere auch die Nutzung der Windenergie, vorantreibt. Sachsen könnte bei Nutzung von 2 % der Landfläche außerhalb von Wäldern und Schutzgebieten und Einhaltung eines Abstandes von 1000m zur nächsten Siedlung bis zu 10 Gigawatt installierte Windleistung erreichen und seinen Strombedarf bilanziell vollständig decken, so das Fraunhofer Institut bereits 2011.“

Linke streitet für ein Gesetz, das den Sachsen die Teilhabe an Windkraftanlagen ermöglichen soll

Der Blick auf die Energiewende ändert sich, wenn Bürger die Möglichkeit haben, selbst Anteile an Energieanlagen zu erwerben. Bei Solaranlagen ist das jetzt schon möglich. Auch in Leipzig gibt es Bürgersolaranlagen. Bei klassischen Großkraftwerken ist es praktisch unmöglich. Aber wie sieht es bei Windkraftanlagen aus? Sachsens Linke möchte, dass die Sachsen auch die Chance haben, sich an lukrativen Windenergieanlagen zu beteiligen.

Leipziger Stadtwerke beteiligen sich an Windpark der BOREAS Energie GmbH

Ab 2017 erzeugen die Leipziger Stadtwerke noch mehr umweltfreundlichen Strom aus Windkraft. Das Unternehmen investierte rund drei Millionen Euro in eine 70-prozentige Beteiligung an einem von der BOREAS Energie GmbH errichteten Windpark in der Nähe von Gotha. Die verbleibenden 30 Prozent hält weiterhin die BOREAS Energie GmbH.

Trotz Umsatzrückgang in der Solarbranche ist Sachsens Umweltwirtschaft wieder auf Wachstumskurs

Das Jahr 2014 ist zwar auch schon längst Geschichte. Kaum erinnert man sich noch daran, wie heftig damals noch über die Zukunft der Energiewende in Sachsen diskutiert wurde. Heftig wurde über die „Verspargelung“ der Landschaft mit Windkraftanlagen diskutiert. Seitdem ist die Bremse drin. Da ist es schon eher erstaunlich, dass die sächsische Umweltwirtschaft 2014 endlich wieder wachsende Umsätze verbuchen konnte.

Sachsen braucht dringend ein Energieprogramm 2020

Am 10. März veröffentlichte die Sächsische Energieagentur (SAENA) mal wieder eine kleine Statistik zu den Erneuerbaren Energien in Sachsen. 2015 als Bezugsjahr. Aber die Statistik zu den Erneuerbaren Energien hängt in Sachsen noch viel weiter zurück als andere Statistiken. Eigentlich weiß man derzeit nur, wo man 2013 stand. Alles andere ist nur geschätzt.

Selbst die SPD erhöht jetzt den Druck auf den SPD-Energieminister, und die Grünen fordern endlich einen Richtungswechsel

Tut sich endlich was? Beendet Sachsen endlich seine Blockadepolitik bei den Erneuerbaren Energien? Öffnet es endlich den Weg hin zu einem Land, das den Großteil seiner Energie tatsächlich aus natürlichen Energiequellen bezieht? Der Druck kommt jetzt auch erstmals deutlicher aus der SPD-Fraktion.

CDU-SPD-Regierungskoalition verabschiedet neuen Windkrafterlass

Am 2. November 2015 haben das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und das Sächsische Staatsministerium des Innern einen neuen „Windkrafterlass“ verabschiedet, der die Abstände zwischen Windrädern und der umgebenden Wohnbebauung regelt.

So schafft Sachsen bis 2025 niemals die Klimaziele der Bundesrepublik

Am Freitag, 20. November, wurde im Sächsischen Landtag auch wortgewaltig über den neuen Windenergieerlass der Regierungskoalition debattiert. Er war zwar eindeutig eine Abkehr von der harten "Nein"-Linie der vorherigen CDU/FDP-Regierung. Aber an der entscheidenden Stelle ist er dafür windelweich geworden. Planungssicherheit sieht anders aus, kritisieren die Grünen.

Grünen-Abgeordneter liest im Sächsischen Landtag der AfD für ihre krumme „Bürger“-Rhetorik die Leviten

Vielleicht ist es ein Fehler, über die diversen Vorlagen, Anfragen, Anträge der AfD - ob im Stadtrat oder im Sächsischen Landtag - nicht zu berichten. Auch wenn man dabei das Gefühl hat, dass der geballte Blödsinn eigentlich keine Erwähnung wert ist. Aber wenn 13 Prozent der Sachsen meinen, sie müssten die AfD wählen, wenn am Sonntag Landtagswahlen wären, dann gibt das schon zu denken.

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