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Artikel aus der Rubrik Lebensart

Das Leben Jesu unter leuchtenden Fenstern

Am Sonntag bekommt die Thomaskirche ihren neogotischen Altar von 1889 wieder

Foto: Ralf Julke

Noch vier Tage, dann wird gefeiert. Dann bekommt die Thomaskirchgemeinde ihren neuen alten Altar wieder. Seit 2014 wird daran gearbeitet, das Kunstwerk aus dem 19. Jahrhundert zu restaurieren. Seit 2014 fehlt ja auch sichtlich was im Altarraum der Thomaskirche: Damals ging der lange Zeit dort stehende Pauliner-Altar wieder zurück an die Uni Leipzig. Die hatte ihn ja nur ausgeliehen. Anmelden und weiterlesen.

Historischer Leipzig-Kalender für 2017

Eine Moderne Stadt schwelgt schon um 1900 in Gastlichkeit und Lebensart

Foto: Ralf Julke

Der August ist ein schrecklicher Monat. Bei sommerlichen Temperaturen wird man daran erinnert, dass auch dieses Jahr einmal zu Ende geht, dass Winter wird und Weihnachten kommt. Der erste Bote des nahenden Unheils ist immer der Leipzig-Kalender, den LTM und Stadtgeschichtliches Museum gemeinsam herausgeben. Anmelden und weiterlesen.

800 Jahre Großzschocher

Zum Ortsteiljubiläum 2017 gibt es nicht nur einen Kalender, sondern auch ein Lexikon und eine große Dia-Show

Foto: Ralf Julke

Was macht man nur, wenn man nun schon fast alles erzählt hat zur 800-jährigen Geschichte eines Dorfes wie Großzschocher? Und doch noch nicht alles, weil man beim Stöbern immer noch etwas findet? Eigentlich ist kein Leipziger Ortsteil mittlerweile so detailliert beschrieben worden wie Großzschocher-Windorf. Und keiner hat so regelmäßig auch noch einen Jahreskalender. Anmelden und weiterlesen.

Gedrucktes Finale für einen Comic-Workshop

Am Freitag feiert der deutsch-französische Comic „Schick#9“ sein Erscheinen im Noch besser leben in Plagwitz

Foto: H. Martin

Wir leben in Zeiten, in denen Europa von mehreren Seiten unter Beschuss steht. Nicht nur Islamisten und Nationalisten versuchen, die Idee einer weltoffenen Staatengemeinschaft zu zerstören. Auch Autokraten aller Couleur versuchen, den Kontinent wieder in ein Zeitalter des Misstrauens zu manövrieren. Umso wichtiger sind Projekte wie das deutsch-französische Fanzine „Schick“, dessen neunte Ausgabe am Freitag in Plagwitz Release feiert. Anmelden und weiterlesen.

Nach 350 Jahren zurück in der Geburtsstadt

Im Leibniz-Jahr bekommt Leipzigs Lange Nacht der Wissenschaften auch einen eigenen Leibniz

Foto: Ralf Julke

Am Freitag, 24. Juni, feiern Leipzigs Hochschulen und Forschungseinrichtungen die nächste Lange Nacht der Wissenschaften. Da öffnen dann wieder mehr als 70 Einrichtungen ihre Türen für 318 Veranstaltungen und laden alle Leipziger ein zum Besuch. Und das Besondere im Jahr 2016: Diesmal ist Gottfried Wilhelm Leibniz höchstpersönlich dabei. Das Wunderkind, das die Leipziger Uni seinerzeit nicht haben wollte. Anmelden und weiterlesen.

Wettbewerb um das Gaggaudebbchen 2016

Acht Mal Vortragsfreude mit Lene Voigt und die stille Freude des Nadelbäumchens

Foto: Ralf Julke

Wie weiter mit Lene und ihrer Gesellschaft? Die Frage schwebte natürlich auch am Dienstag, 31. Mai, wieder im Saal der „Sanftwut“, wo die Lene-Voigt-Gesellschaft seit Jahren gern zu Gast ist, wenn sie ihre Wettbewerbe austrägt. Am Dienstag war wieder der Wettbewerb der Jüngsten dran - der um das Gaggaudebbchen, der kleinste seit Jahren. Aber einer, der es in sich hatte. Anmelden und weiterlesen.

Fünf Jahre TicToys

Fünf Jahre Kampf gegen knallig bunt, stinkend und giftig

Tony und Matthias ti(c)ken auch heute noch mit ihrem ersten Spielzeug. Foto: privat

Vor fünf Jahren zogen Matthias Meister und Tony Ramenda aus, um die Spielzeugwelt zu revolutionieren. Mit nachhaltig hergestellten und regional produzierten Spielzeugen. Vier Spielzeuge haben die beiden mit ihrer Firma TicToys nun schon nicht nur in die Leipziger Parks gebracht. Eine echte Veränderung der Spielzeugkultur sehen die beiden trotzdem (noch) nicht. Ein Gespräch über fünf Jahre Naturstoff-Spielzeuge versus knallig bunte, stinkende und giftende Plastespielzeuge... Anmelden und weiterlesen.

Kunst, Film, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Konzerte und Kabarett

Katholikentag Leipzig: 300 Kulturveranstaltungen mit bewusst regionalen Akzenten

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Aus dem Topf der Kulturförderung habe der Katholikentag sein Geld bekommen, erklärte die Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann in einem Interview: „Klar, kann man jetzt wieder argumentieren: Das ist ja auch Kulturförderung, weil da drei Orchester auftreten. Mit dieser Argumentation können wir auch ein Helene-Fischer-Konzert fördern.“ Nun ist das Kulturprogramm vorgestellt worden. 143 Gruppen und Einzelkünstler werden kommen, über 300 Kulturveranstaltungen werden angeboten. Anmelden und weiterlesen.

"Geschichte ist Gegenwart"

Tanners Interview mit dem Kulturvermittler Beat Toniolo

Foto: Volly Tanner

Beat Toniolo ist Schweizer und arbeitet und liebt zeitweise und regelmäßig in Leipzig. Seine Sicht der Dinge zu erhören wiederum ist aufschlussreich, schließlich endet für ihn die Welt nicht an der deutschen Grenze. Dabei lächelt er gern und knödelt ein angepasstes, leichtes Schwitzerdütsch. Tanner fragte ihn nach Wohl und Weh und Marianne Sägebrecht und Diana Feuerbach. Anmelden und weiterlesen.

Statt eines Nachrufs - Erinnerungen von Karsten Pietsch

Kurt Masur – Musiker und Politik (Teil 2)

Foto: Ralf Julke

Ein Straßenmusikfestival im Sommer 1989 schien die Politik der DDR zu gefährden, so dass die Staatsmacht die Straßenmusik unterband, Musiker in Gewahrsam nahm. Kurt Masur lud sich Publikum und Leute ins Haus ein, die Verantwortung tragen würden oder tragen sollten. Im Hauptfoyer wurde es eng, auch auf den Treppenstufen reichten die Sitzplätze nicht aus. Anmelden und weiterlesen.

Statt eines Nachrufs - Erinnerungen von Karsten Pietsch

Kurt Masur – Tempel der Musik, Doktor h.c. und die Rettung des Mendelssohn-Hauses (Teil 1)

Foto: Ralf Julke

Vor ein paar Wochen noch leitete Kurt Masur in Leipzig ein Dirigenten-Seminar. Abends sah man ihn und Ehefrau Tomoko in Auerbachs Keller, von Tisch zu Tisch sprach es sich herum: „Kurt Masur ist da!“ Er war kein gebürtiger Leipziger, aber ein Stück Leipzig. Am 19. Dezember 2015 starb Kurt Masur. Am 14. Januar 2016 nimmt Leipzig in der Thomaskirche Abschied von ihm. Anmelden und weiterlesen.

Die drei Schlechtgelaunten

Die „Beethoven“-Skulptur von Markus Lüpertz hadert seit dem 18. Dezember vorm Leipziger Bildermuseum mit ihrem Genius

Foto: Ralf Julke

Seit dem 18. Dezember steht eine große Bronzeskulptur neben dem Eingang zum Museum der bildenden Künste: ein 274 Zentimeter hoher Bronzeguss des von Markus Lüpertz 2014 für den Bonner Stadtgarten geschaffenen "Beethoven". Beethoven in Leipzig? Noch ein Kandidat für die Notenspur? Oder ein Leipziger Versuch, die westeuropäische Postmoderne nachzuholen? Anmelden und weiterlesen.

Ein sagenhafter Reiterunfall im Jahr 1215

Am Bayrischen Bahnhof interpretieren Leipziger Stadtmaler die Stadtgeschichte mal auf ihre Weise

Foto: Ralf Julke

Das Leipziger Ersterwähnungs-Jubiläum wird noch eine ganze Weile im Stadtbild präsent sein. Dafür sorgt die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) zusammen mit dem Graffitiverein e.V.. Und wie das aussehen kann, ist seit Donnerstag, 17. Dezember, ganz offiziell am LWB-Plattenbau Riemannstraße 8-10 zu sehen, gleich am Bayrischen Bahnhof, auch wenn Autofahrer beim Einbiegen Schwierigkeiten haben dürften, das große Wandbild zu entschlüsseln. Anmelden und weiterlesen.

Verschollen, gerettet und gleich weiterverliehen

Ölbild des Bach-Enkels Wilhelm Friedrich Ernst wird ab 2016 im Bachmuseum Leipzig gezeigt

Foto: Bach-Archiv Leipzig

In den letzten Jahren hat das Leipziger Bach-Archiv seine Forschungsarbeit deutlich erweitert. Neben den Arbeiten zum allseits berühmten Leipziger Thomaskantor Johann Sebastian Bach sind auch verstärkt die Forschungen zu Leben und Werk seiner Söhne und Enkel in den Fokus gerückt. Und am Sonntag, 6. Dezember, feierte das Leipziger Bach-Archiv so einen Enkel: Wilhelm Friedrich Ernst. Die Spur führt nach Berlin. Anmelden und weiterlesen.

"Ich war bis vor vier Jahren ein absolutes Trampeltier"

Tanners Interview mit der Tribal Fusion Dance Aktrice Madama Salan

Foto: Sabuas Lichtraum

Wie der Tanner in feinster Selbsteinschätzung gerne sagt, hat er die Beweglichkeit eines Holzsoldaten aus der Truppe Urfins. Deshalb schaut er gern zu, wenn andere Menschen dies besser können, dieses Tanzen. Und er erfreut sich an dem Crossover unterschiedlichster Kulturen. So traf er auf Madame Salan. Und sie erzählte ihm Wissenswertes über Erlangen, nein, über sich. Anmelden und weiterlesen.

Dresdner Orgelbauer der Firma Jehmlich montieren ihr Opus Nr. 1161

Orgelabnahme am 26. Februar 2016, Paulinum-Eröffnung unbestimmt

Foto: Karsten Pietsch

"Auf der Empore wird es Oratorien geben, hier ist Platz für 130 Leute Orchester und Chor“, so hat es David Timm schon vor Augen. Da steht der Universitätsmusikdirektor noch auf dem Baugerüst, hinter ihm die große Orgel, wie in die Aula-Wand eingearbeitet. Einige Pfeifen stehen im Orgelprospekt, viele andere stehen noch in Folie verpackt an der Seite. An einen Orgel-Ton ist heute noch nicht zu denken. Anmelden und weiterlesen.