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Artikel aus der Rubrik Gesellschaft

Besetzung im Leipziger Süden

Eine marode Brache der Deutschen Bahn erwacht zu neuem Leben

Foto: privat

Am späten Sonntagabend hätten die Besetzer das Areal in der Arno-Nitzsche-Straße eigentlich verlassen sollen. So forderte es die Deutsche Bahn. Doch diese Frist ist verstrichen. Nun ist unklar, wie es im Leipziger Süden weitergeht. Ein selbsternanntes Kulturkollektiv möchte die über Jahrzehnte verfallene Brache zu neuem Leben erwecken. Weiterlesen.

„Haben Sie sonstige Flüssigkeiten dabei?“

Gastmanns Kolumne: Schwerter zu Flugscharen! – Gedanken zum Ferienstart

Foto: L-IZ.de

Leider wird einem diese Frage nicht nur beim Ankommen auf Partys gestellt, sondern auch am Flughafen. Wer sich dieser Tage dort tummelt, wird sich noch auf andere Lästigkeiten einstellen müssen: Es ist schließlich Ferienbeginn und damit eine hochfragile Zeit fürs deutsche Nervenkostüm. Weiterlesen.

„Sachsen rechts unten“

Broschüre mit Schönheitsfehlern: Kulturbüro Sachsen veröffentlicht Überblick über rechte Strömungen im Freistaat

Quelle: Kulturbüro Sachsen

Sachsen hat ein Problem mit Rechtsextremismus. Rassistisches Denken ist tief in der Gesellschaft verankert. Die NPD wurde 2014 im Sächsischen Landtag nach zehn Jahren von einer kaum weniger fremdenfeindlichen AfD abgelöst. Hinzu kommen eine militante Neonazi-Szene, PEGIDA und zahllose Anschläge auf Asylunterkünfte. Das Kulturbüro Sachsen versucht sich in der Broschüre „Sachsen rechts unten“ an einer Bestandsaufnahme. Anmelden und weiterlesen.

Ohne eine Kugel?

Gastkommentar von Christian Wolff: Der Brexit zu Ende gedacht

Foto: Michael Freitag

Großbritannien tritt aus der EU aus. Das Ergebnis der Volksabstimmung ist eindeutig. An der demokratischen Legitimation dieser Entscheidung kann es keinen Zweifel geben. Dennoch ist der Beschluss verheerend und in höchstem Maß beunruhigend – nicht weil das Pfund an Wert verliert, nicht weil es möglicherweise zu wirtschaftlichen Problemen in Großbritannien kommt, nicht weil das Land eventuell vor Neuwahlen steht, nicht weil den Scheidungsprozess jetzt zwei Jahre lang die EU-Bürokraten bestimmen werden, mit denen man eigentlich nichts mehr zu tun haben will. Anmelden und weiterlesen.

Menschenwürdige Pfandsammlung und der Hunger der Bettelarmen

Linke-Stadträtin Naomi-Pia Witte macht nun einen ganz dramatischen Vorschlag für Leipzigs Abfallbehälter

Foto: Ralf Julke

Dass der Antrag des Leipziger Jugendparlaments zu „Menschenwürdiger Pfandsammlung“ auch noch andere Aspekte hat als den von mit Scherben übersäten Wegen und Straßen und einer Gesellschaft, die die Welt in einen riesigen Müllhaufen verwandelt, macht jetzt die linke Stadträtin Naomi-Pia Witte mit einem eigenen Änderungsantrag deutlich. Denn die Kehrseite unserer Wegwerfgesellschaft sind bettelarme Menschen. Ob ihr Vorschlag dann wirklich der richtige ist, wird wohl nicht nur die Leipziger Stadtreinigung bezweifeln. Anmelden und weiterlesen.

Wie konnte es schon wieder so weit kommen?

Gastmanns Kolumne: An der Tanke des Denkens

Karikatur: Schwarwel

Kürzlich traf ich mich mit einem netten Mann, den ich unter anderem deshalb so mag, weil man mit ihm aufs Unterhaltsamste albern sein kann. So war es auch diesmal: Tiefschürfende Gedanken machten halt auf brachialen Gemeinplätzen, Neologismen ergaben sich im bunten Reigen fröhlicher, schier unmöglicher Visionen, Bibelzitate ergossen sich unverschämt passend in eine Geschäftsgründer-Idee. Mit einem Satz: Ich war glücklich. Anmelden und weiterlesen.

Die Verblasung Leipzigs

In Sachen Laubbläser auf weiter Flur: Die Stadt war’s nicht

Foto: Jörg Jauernig

Am 16. Juni erreichte die Stadtverwaltung Leipzig und die L-IZ ein Bild und eine kleine Geschichte von einem unserer Leser dazu. Auf dem Foto ein einsam mit einem Laubbläser hantierender Mann am Ufer der Elster. Die Geschichte dazu: Muss das eigentlich sein, dass die Stadt Leipzig einen Laubbläser einsetzt – ökologische und logische Fragen tauchten auf. Nun teilt die Stadt Leipzig mit: Wir waren es nicht, eher ein von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen beauftragter Dienstleister, der da am Uferbereich mühsam herumpustet. Und so geht eine kleine Geschichte nun durch die Ämter. Weiterlesen.

Antirassistisches Statement

Menschenkette und Brückenfest: Hand in Hand gegen die „enthemmte Mitte“

Foto: L-IZ.de

Ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt setzen – das wollen zahlreiche Initiativen und Gruppen am Sonntag in Leipzig schaffen. Zunächst soll eine Menschenkette vom Rabet bis in die Innenstadt reichen. Anschließend steht im Clara-Zetkin-Park die zweite Auflage des interkulturellen „Brückenfestes“ auf dem Programm. Die Veranstalter hoffen auf mehrere tausend Teilnehmer und Besucher. Anmelden und weiterlesen.

Neue „Mitte“-Studie aus Leipzig

Wenn eine Politik ohne Mitte die Gesellschaft zunehmend polarisiert und die „Mitte“ sich radikalisiert

Cover: Psychosozial Verlag

Alle zwei Jahre veröffentlichen die Forscher vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig eine neue Studie zum emotionalen Zustand unserer Gesellschaft, zumeist als Mitte-Studie bezeichnet, denn die Studie zeigt eben nicht nur die Ränder der Gesellschaft, sondern den zum Teil recht finsteren Zustand der sogenannten Mitte. Sieht es nicht so aus, als habe die sich gründlich radikalisiert? Anmelden und weiterlesen.

Gastkommentar von Christian Wolff: Scheibchenweise

Foto: L-IZ.de

Irgendwie passt es zusammen: Ministerpräsident Bodo Ramelow darf laut Thüringischen Verfassungsgerichtshof Mitglieder der NPD nicht als „Nazis“ bezeichnen. Fast gleichzeitig stellt die Staatsanwaltschaft Leipzig ihre Ermittlungen gegen Tatjana Festerling wegen Volksverhetzung ein. Diese hatte im Januar 2016 dazu aufgerufen, „zu Mistgabeln (zu) greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern (zu) prügeln.“ Sie sieht Festerlings Gewaltaufruf durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt. Anmelden und weiterlesen.

Das Wochenende der Zusammenkunft ist vorbei

Welcome 2 Stay (Tag 3): Gleiche Rechte für alle Menschen

Foto: René Loch

Drei Podiumsdiskussionen, 33 Workshops und 800 Teilnehmer – so lautet die Bilanz der Initiative „Welcome 2 Stay“, die am Wochenende in Leipzig zu einem Kongress zusammenkam. Den Abschluss bildete eine dreistündige Versammlung am Sonntagvormittag. Hier zogen die Teilnehmer ein Fazit und diskutierten darüber, wie es weitergehen soll. Eine Entscheidung ist bereits gefallen: Das nächste Treffen soll im September in Berlin stattfinden. Anmelden und weiterlesen.

„Erschossen wie Robert Blum“

Gastmanns Kolumne: Keine Angaben ohne Gewehr?

Montage L-IZ.de

„Ich bin erschossen wie Robert Blum“, sagte meine Mutter früher immer, wenn sie so richtig erledigt von der Arbeit war. Wir Kinder wussten dann in unserer Harmoniesucht diskretes und wenig forderndes Verhalten an den Tag zu legen. Später hab ich auch mal nachgelesen, was mit diesem bedauernswerten Herrn Blum 1848 so passiert ist. Seit diesem Zeitpunkt hat sich aber nicht viel getan offensichtlich: Erschießen scheint nach wie vor en vogue zu sein. Oder wieder in Mode zu kommen. Denn die Deutschen rüsten wieder auf. Allein in Sachsen, so sagt uns die LVZ von gestern, seien fast 3.000 Kleine Anmelden und weiterlesen.

Ein Wochenende zum Thema Flucht & Asyl in Leipzig

Welcome 2 Stay (Tag 2): Ein System der Entpolitisierung

Eine von mehr als 500 Teilnehmenden: Linke-Chefin Katja Kipping. Foto: René Loch

Nachdem der „Welcome 2 Stay“-Kongress am Freitagabend mit einer Podiumsdiskussion eröffnet wurde, standen am Samstag weitere Panels und zahlreiche Workshops auf dem Programm. Am Abend begann im „Pavillon der Hoffnung“ bereits das große Aufräumen. Sonntagvormittag folgt die dreistündige Abschlussversammlung. Anmelden und weiterlesen.

Ein Wochenende zum Thema Flucht & Integration in Leipzig

Welcome2Stay (Tag 1): „Die schöne Willkommensatmosphäre war nur ein Trugbild“ + Video

Foto: René Loch

Mit einer knapp zweistündigen Diskussion über die sogenannte Willkommenskultur in Deutschland ist am Freitagabend der Kongress „Welcome 2 Stay“ eröffnet worden. Die Initiatoren wollen an diesem Wochenende Willkommensbewegungen aus ganz Deutschland zusammenbringen, europäische Entwicklungen, Integrations-Lösungen und die Gleichheit der Menschen diskutieren. Schwerpunkt des mit zahlreichen Panels und Workshops gespickten Programms ist der Samstag. Anmelden und weiterlesen.

Solidarisch und vernetzt

Die Initiative „Welcome 2 Stay“ möchte Willkommensbewegungen zusammenbringen

Screenshot: welcome2stay.org

Eine „Zusammenkunft der Bewegungen des Willkommens, der Solidarität, der Migration und des Antirassismus“ wollen sie sein: jene Initiativen und Einzelpersonen, die sich am Wochenende im Rahmen des „Welcome 2 Stay“-Kongresses in Leipzig treffen. Die Themen Flucht und Asyl sowie die Frage, wie dem Rechtsruck in der Gesellschaft beizukommen ist, stehen dabei im Mittelpunkt der zahlreichen Diskussionen und Workshops. Anmelden und weiterlesen.

In eigener Sache

Täter ermittelt? Verleumdung von L-IZ-Reporter hat juristisches Nachspiel

Foto: Screenshot

Im März 2015 tauchten in sozialen Netzwerken, allen voran auf verschiedenen Facebookprofilen, fingierte Steckbriefe mit Namen und Foto eines Mitarbeiters der Leipziger Internet Zeitung auf. Angeblich würde die Polizei nach unserem L-IZ-Kollegen Martin Schöler fahnden. Dieser werde wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern gesucht. Der perfide Fall von Verleumdung machte deutschlandweit Schlagzeilen. Laut polizeilichen Ermittlungen sieht nun alles danach aus, als ob hinter der koordinierten Aktion ein bekannter Kampfsportler und einstiger Lok-Hooligan steckte. Anmelden und weiterlesen.

Demonstrationsbeobachtungen

War was? Legida und Pegida heute nur halb live

Foto: L-IZ.de

Interessiert es noch jemanden, was da auf dem Richard-Wagner-Platz und heute mal am Naturkundemuseum stattfindet? Gut - die dauernden Sperrungen immer ... Ok, und die, die in geringer Zahl zum Platz selbst seitens Legida und heute auch Pegida pilgern sicher. Die ersten Eindrücke vor Ort zeigen ein – vergleicht man es mal mit den ersten Tagen der „Bewegung“ - Häufchen mit Deutschlandfahnen. Noch geht es nicht um Fußball, sieht aber schon fast an diesem sommerlichen Abend in Leipzig so aus. Also machen wir doch erst einmal ein paar hübsche Bilder … Anmelden und weiterlesen.

Stop – in the name of love!

Gastmanns Kolumne: „AfD, die Katze lief im Schnee“

Foto: L-IZ.de

Herrschaftszeiten. In den letzten Tagen haben unsere Freunde aus der „Steckt-uns-doch-nicht-immer-in-die-rechte-Ecke“ aber wieder ganz schön aufgedreht. Der Schatten, den die EM vorauswirft, scheint bei vielen eben auch den unterm Pony zu intensivieren: Wir alle haben es mitkriegen müssen: Gauland kann nicht in Frieden leben, wenn ihm der schwatte Nachbar nicht gefällt, obwohl er angeblich dessen Schuss aufs Tor schätzt. Anmelden und weiterlesen.

Mit Anlauf nach Leipzig

Pegida/Legida mobilisiert mit der Mistgabel: Tatjana Festerling will zu OB Jung + Video

Foto: L-IZ.de

In den letzten Monaten hat sich bei Legida und Pegida eine Menge getan, meist hieß die Richtung abwärts. Einerseits traten vor allem in Leipzig immer deutlicher rechtsradikale bis rechtsextreme Kreise auf, andererseits konnte man am 2. Mai 2016 vielleicht noch 250 Teilnehmer zählen. Dies könnte sich am 6. Juni ändern, da man auch bei Pegida in Dresden verstanden hat, dass das Partnerbündnis in der Messestadt gerade zusammenfällt. Um den Trend zu drehen, schickt man wieder einmal Frontfrau Tatjana Festerling nach Leipzig. Zweimal, um genau zu sein, denn am 3. Juni versuchte sie, Oberbürgermeister Burkhard Jung mit einer Mistgabel im Anmelden und weiterlesen.

Eine satirische Kolumne

Das Bildungsalphabet – Z wie Zusammenfassung

Foto: L-IZ.de

Sonntagmorgen. Ein freier Morgen wie jede Woche. Die Zeit neben dem Lehren und Lernen, die eigenen alphabetischen Gedanken dem Rest der Welt mitzuteilen. Wer wird sie überhaupt hören, der „Rest“? Meine Gedanken? In den Ohren klingen mir die Manic Street Preachers. „If you tolerate this then your children will be next“. 26 Grundbuchstaben hat es, das deutsche Alphabet. 26 Mal ein Thema, das sich mit Bildung auseinandersetzen soll. Inwendig. 26 Mal der kolumnistische Versuch, … Zögern … zu zeigen, was wir wissen, auch zu erkennen und darstellen zu können. Es täglich bei-zu-bringen. In der Schule, an die heranzutragen, die Anmelden und weiterlesen.