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Leben

Museum für Musikinstrumente unter neuer Leitung: Josef Focht arbeitet an einer neuralgischen Stelle in der musikalischen Landschaft Leipzigs

Josef Focht ist seit 1. Juli Professor für Instrumentenkunde/Organologie.
Das Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig hat seit Kurzem einen neuen Direktor: Prof. Dr. Josef Focht. Der zum 1. Juli 2014 berufene Professor für Instrumentenkunde/Organologie sitzt an einer neuralgischen Stelle in der musikalischen Landschaft Leipzigs. "Als Professor unterrichte ich in der Musikwissenschaft Geschichte, Herstellung und Handel alter und neuer Musikinstrumente, als Museumsdirektor möchte ich jenes erforschte Wissen an die Öffentlichkeit vermitteln", erklärt Focht. mehr…


1.000 Jahre Leipziger Ersterwähnung: Stanislaw Tillich ist jetzt Mitglied im Club

Torsten Bonew und Stanislaw Tillich im Ladenlokal des Leipzig 2015 e.V.
Am Freitag, 8. August, besuchte Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, das Ladenlokal des Leipzig 2015 e.V. und trat dem Verein als privates Mitglied bei. „Ich bin überzeugt, dass die 1.000-Jahrfeier nicht nur die Stadt Leipzig ziert, sondern auch ihre Strahlkraft über Sachsen und Deutschland hinaus entwickelt. Das Schöne an der Gründung eines Vereins ist, dass sich die Bürger aktiv in die Mitgestaltung einbringen können und das Jubiläum nicht durch die Rathausspitze vorgegeben wird“, sagte Stanislaw Tillich bei der Gelegenheit. mehr…


Leipziger Propsteikirche: Jetzt produziert auch die Photovoltaik auf dem Kirchdach und am Turm

Blick auf die Solarseite des Turms und die Solarfläche auf dem Dach der Kirche St. Trinitatis.
Der Turm der neuen Leipziger Propsteikirche zeigte sich am Freitag, 8. August, erstmals in voller Pracht: Die Fassade aus flächendeckendem Porphyr wurde sichtbar, nachdem am Vormittag die letzten Gerüstteile entfernt wurden. Jedermann kann sich nun vorstellen, wie die ganze Kirche in diesem Porphyr-Kleid aussehen wird. mehr…


OLG Düsseldorf hebt Titelverbot auf: Voland & Quist darf „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“ weitervertreiben

Julius Fischer: Die schönsten Wanderwege der Wanderhure.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf ist der Rechtsauffassung von Voland & Quist gefolgt und sieht den Titel „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“ als durch die Kunstfreiheit gedeckt an. Das Urteil des LG Düsseldorf vom 27. März, das den Weitervertrieb des Titels verboten hatte, wurde damit aufgehoben. Am 5. August teilte das OLG Düsseldorf ganz offiziell mit: "Die Wege der Wanderhure genießen Kunstfreiheit". mehr…


Connewitzer Spitze: Die Streetball-Saison ist eröffnet

Streetballanlage an der Connewitzer Spitze
Auf der sogenannten Connewitzer Spitze zwischen Biedermann- und Wolfgang-Heinze-Straße kann ab sofort Streetball gespielt werden. Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) und Umwelt- und Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) gaben die im Sanierungsgebiet Connewitz-Biedermannstraße gelegene Anlage heute frei. Junge Leute starteten den Spielbetrieb mit einem sogenannten Tip-Off. mehr…


Ein Projekt fürs Lichtfest 2014 nimmt Gestalt an: Wie die Leipziger 1989 in Bewegung kamen

Sigrid Sandmann vorm InterCity-Hotel.
Was kommt eigentlich dabei heraus, wenn eine Künstlerin einen Aufruf startet, um Leipziger zum Gespräch über den Herbst 1989 einzuladen? Nicht die üblichen Allgegenwärtigen, die schon alles gesagt haben zu ihrem Anteil an diesem Herbst, sondern querbeet - vor allem die Menschen zwischen 50 und 60, für die der Herbst auch einen Bruch in ihrem Leben bedeutete? Was haben sie 25 Jahre später zu erzählen? mehr…


Paulinum der Universität: Montage der ersten Epitaphe hat begonnen

In sechs Meter Höhe wird das Cronmeyer-Epitaph montiert.
Fertig sein soll alles im Frühjahr 2015. Der Architekt experimentiert noch mit den Lichtsäulen. Die Klimaanlage ist zwar schon eingebaut, geht aber noch nicht in Betrieb, solange im Paulinum der Staub fliegt. Der Fußboden ist fast fertig, die Fußbodenheizung auch. Und hoch oben auf Gerüsten werden jetzt die ersten Epitaphe montiert. Vier davon werden allein im Andachtsraum hängen. mehr…


Katholikentag 2016 in Leipzig: Nun schreibt Oberbürgermeister Jung

Ein nachdenklicher OB Jung
Ob mit oder ohne Gott, der Katholikentag sei für alle wichtig. Am 25. Juli 2014 erschien eine Stellungnahme des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung, welche diese Grundhaltung verkündet. Darin wirbt Jung für Toleranz gegenüber dem Katholikentag, betont dessen Bedeutung für die Stadt und vergleicht die anstehenden kommunalen Zuschusszahlungen in Höhe von einer Million Euro, welche am 17. September 2014 im Leipziger Stadtrat beraten werden sollen, mit den nicht näher benannten Zuschüssen zum Deutschen Turnfest und zu den Worldskills 2013. Nun sei von den Leipzigern Großmut gefragt, wenn es um die Unterstützung des Katholikentages 2016 gehe. mehr…


Katholikentag 2016 in Leipzig: Ein Interview mit ZdK-Sprecher Bolzenius zum Stand der Dinge

Rathaus und Propsteikirche in Leipzig vis á vis
Am 25. bis 29. Mai 2016 wird der „Katholikentag“ in Leipzig stattfinden. Im L-IZ - Interview ist sich Theodor Bolzenius, Pressesprecher des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) darin sicher. Doch in den vergangenen Tagen und mit der Stadtratssitzung vom 16. Juli 2014 sind Zweifel aufgekommen, ob die Stadt Leipzig dazu einen Beitrag von einer Million Euro über die drei Millionen des Freistaates Sachsen hinaus leisten wird. Die Entscheidung wurde auf den 17. September vertagt, noch existieren keine schriftlichen Vereinbarungen - Zeit genug, um Stadt, Land und ZdK zu fragen, wie alles gelingen soll - mit oder ohne Stadtzuschuss. mehr…


One Million Euro Baby: Wie der 100. Katholikentag eine zukunftsweisende Veranstaltung wird

Das neue Kreuz über Leipzig
Gerade erst erschien ein neuer, satirischer Beitrag des Kollegen Holger Witzel beim Stern. Unter dem seit Jahren ausgestoßenen Aufruf „Schnauze Wessi“ geht der Leipziger Journalist erneut gekonnt durch die vorrangig westdeutschen Befindlichkeiten zum gerade sanft verstorbenen Leipziger „Einheits- und Freiheitsdenkmal“. Und stellt die Frage nach dem Willen und Werden der „Eingeborenen“ in Leipzig. Wer dies eine rückwärtsgewandte, zu vernachlässigende Sicht nennt, darf sich schon auf den entschlossenen Widerstand der 80-prozentig ungläubigen Leipziger gegen eine Zahlung von einer Million Euro Steuergeld für den „Katholikentag“ einrichten. mehr…


Ein Gastkommentar von Pfarrer i.R. Christian Wolff: Um Gottes Willen - 1 Million für Katholikentag

Thomaskirchpfarrer i.R. Christian Wolff
Mit der Vertagung des Beschlusses über die Zuschusszahlung der Stadt Leipzig für die Vorbereitung des 100. Katholikentages sind zwei Dinge gleichzeitig eingetreten. Einerseits das Gefühl, es müsse nochmals genauer über die Verwendung der Gelder informiert werden, denn es tauchte am 16. Juli das Wort „Informationsdefizit“ auf. Andererseits öffnete es den Raum für eine breitere gesellschaftliche Debatte. Christian Wolff hat die Gelegenheit ergriffen und äußerte sich heute in einem Statement zum Thema „Katholikentag 2016“ in Leipzig. mehr…


Zoo Leipzig: Die Flamingo-Lagune ist fertig - aber wo bleiben die Flamingos?

Banddurchschnitt mit Dr. Jörg Junhold, Irmela von Nordheim und Burkhard Jung.
Die Flamingos im Leipziger Zoo haben es derzeit nicht leicht. Da haben sie sich nun jahrelang als rosarotes "Begrüßungskomitee" am Beginn des Zoo-Rundganges bewährt, standen tapfer auf einem Bein in ihrem kleinen Bassin, das eigentlich eher für drei, vier Goldfische ausgelegt war. Und nun mussten sie umziehen. In einen sonnigen Stall, wo nix los ist. Nur am Freitag ging mal die Tür auf und hundert Kameraobjektive erschreckten die Vögel: Was ist los? Was soll das? mehr…


Die Latte tiefergelegt: Sächsische Polizei ringt um kleineren, jüngeren Nachwuchs

Polizisten dürfen jetzt kürzer sein
Polizist ist in Sachsen kein Traumberuf mehr. Zu viele Überstunden, mäßige Bezahlung und auch mit dem Prestige ist es oft genug nicht weit her. Mit der Wertschätzung seitens der obersten Dienstherren fängt es an und die haben in den vergangenen Jahren eher mit Medaillen statt besserer Arbeits- und Einkommensbedingungen gearbeitet. Nun hat offenbar auch das Innenministerium erkannt, das trotz der Einkürzungen im Zuge der höchst umstrittenen Polizeireform händeringend Nachwuchs rekrutieren muss. Also werden die Einstellungsbedingungen verändert. mehr…


„Scheiß Juden“: Zwei Demonstrationen zum Nahostkonflikt in Leipzig

Pro-Israel-Demo am 17. Juli 2014.
Über den Nahostkonflikt wird seit den erneut aufgeflammten Kämpfen wieder verstärkt berichtet. Dass diese Auseinandersetzung auch vor der eigenen Haustür stattfinden kann, zeigte sich am Donnerstag, dem 17. Juli. Zwei Kundgebungen befassten sich mit der Thematik. Auf dem Richard-Wagner-Platz fand eine Gaza-Solidaritätskundgebung statt, organisiert vom Arbeitskreis Nahost. Eine Gegenveranstaltung mit dem Titel „Gegen den antijüdischen Krieg und seine Unterstützer“ startete dagegen um 17:00 Uhr zeitgleich am Willy-Brandt-Platz, veranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus Leipzig. An beiden Veranstaltungen beteiligten sich jeweils zwischen 150 und 200 Menschen. mehr…


Moses hebt in Leipzig mahnend den Finger: „Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!“

Kunstaktion "Das 11. Gebot" in der Grimmaischen Straße.
Am Dienstag und Mittwoch, 15. und 16. Juli, sorgt eine kleine Kunstaktion aus Jena für Aufmerksamkeit in der Grimmaischen Straße: „Das 11. Gebot“ kritisiert die geplante Subventionierung des 100. Katholikentags 2016 in Leipzig, über die am Mittwoch, 16. Juli, in der Leipziger Ratsversammlung abgestimmt wird. mehr…


Zoo meldet Zuwachs im Giraffenkindergarten: Dritter Giraffennachwuchs des Jahres und Erfolgsmeldung auch bei den Zebras

Die beiden Giraffen-Jungtiere in der Afrika-Savanne.
Der dritte Giraffennachwuchs in diesem Jahr ist da: Am Donnerstag, 10. Juli, gegen 12:00 Uhr brachte das erfahrene Giraffenweibchen Ashanti (geb. 17.08.2001 in Ostrava, seit 2003 in Leipzig) ein gesundes weibliches Jungtier zur Welt. Bereits nach einer Stunde stand das Kleine putzmunter auf den Beinen und trank bei der Mutter, die sich liebevoll um ihren Schützling kümmerte, meldet der Zoo Leipzig. mehr…


Ein gescheiterter Wettbewerb: Europäischer Demokratiepreis statt überflüssiges neues Freiheits- und Einheitsdenkmal

Ratlose Leipziger in der Austellung der Wettbewerbsentwürfe 2012.
Am 16. April wurde im Leipziger Stadtrat zum wiederholten Male über das weitere Verfahren im Wettbewerb zum Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal beraten – diesmal über einen Antrag der Stadtratsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, die einen Abbruch des Wettbewerbes fordert und dessen Wiedervorlage in 25 Jahren! Dazu die Freigabe der für das Denkmal vorgesehenen innerstädtischen Brache Wilhelm-Leuschner-Platz für die städtebauliche Entwicklung. mehr…


Frisch getauft auf die Schiene: Regio-Shuttle der Erfurter Bahn wirbt ab sofort für das Lichtfest Leipzig am 9. Oktober 2014

Der Zug mit der Lichtfest-Werbung im Hauptbahnhof Leipzig.
Mit einer kurzen Sektdusche wurde am Montag, 14. Juli, ein Regio-Shuttle der Erfurter Bahn getauft. Der Zug ist mit Motiven des Lichtfests Leipzig gestaltet und wirbt ab sofort für das 25-jährige Jubiläum der Friedlichen Revolution. Als Botschafter für Leipzig ist der Zug künftig in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern unterwegs. mehr…


100. Katholikentag 2016 in Leipzig: Wir zahlen nicht für eure Party

Baustelle der Propsteikirche in Leipzig (vor 3 Monaten)
Am 25. Mai 2016 soll er starten, der 100. Katholikentag mit einem Gastgeber namens Leipzig. Die Stadt fühlt sich hörbar geehrt, sieht enorme Potentiale in der Außenwirkung und ist deshalb gern bereit, das Stadtsäckel zu öffnen und eine Million Euro beizusteuern. Geht es nach den Grünen zuviel, 300.000 Euro müssten auch genügen. Die Piraten stellen die Frage längst grundsätzlicher. Wieso zahlt in einem Land, in dem Kirche und Staat angeblich getrennt agieren der Steuerzahler über Bund, Land und Kommune gesamt 4,5 Millionen Euro in die Veranstaltungskasse einer katholischen Party in der Glaubensdiaspora Leipzig ein? mehr…


Sächsischer Literaturpreis 2014 geht an Jan Kuhlbrodt

Jan Kuhlbrodt.
Der Literaturpreis 2014 des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst geht an Jan Kuhlbrodt. Diesen Vorschlag der Jury hat die sächsische Kunstministerin Sabine von Schorlemer nunmehr bestätigt. „Mit Jan Kuhlbrodt wird ein sächsischer Autor geehrt, dessen Wirken sich durch alle Genres zieht und in seiner literarischen Schaffensbreite außergewöhnlich ist", stellt die Jury zu ihrer Entscheidung fest. mehr…



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