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Artikel aus der Rubrik Gesellschaft

Gastmanns Kolumne: „Auch Deutsche unter den Opfern“

Foto: L-IZ.de

Früher standen die Menschen einfach am Morgen auf, machten sich eine Tasse Kaffee, schickten den Ehepartner zur Arbeit oder die nächtliche Begleitung nach Hause und guckten ein bisschen aus dem Fenster. Dann brach die Zeit an, in der man - statt aus dem Fenster zu gucken - den Laptop hochfuhr und sich erst einmal informierte, was für Wetter da draußen ist. Weiterlesen.

Junge Menschen halt ... Halt.

Die GSO 2016: Freital, Heidenau, Clausnitz contra Social Center, Druck machen und Marco Böhme

Foto: L-IZ.de

Es gibt diese jungen Menschen, die es so richtig aufregt, was da in den letzten Monaten in Sachsen aufwallt. Und sie wollen so einfach nicht leben. Nun ist es sicher das Privileg der Jugend, ohne Kompromisse einzufordern und das Maximum zu verlangen. Doch Dinge ändern bedeutet auch, Altes abzulegen, es als gestrig abzulehnen und es im Zweifel zu bekämpfen. Rassismus ist so ein Thema. Soziale Ausgrenzung auch. Und Wegschauen ebenso. Über den Ansprachen schwebte zumindest teilweise die Frage aller Fragen: Wie wollen wir zusammenleben? Am besten hört man ihnen mal einfach zu. Weiterlesen.

Bündnistreffen in Leipzig

Interview mit Aktivisten vom Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“: „Die AfD ist die organisierte Form von Rassismus“

Screenshot: L-IZ.de

Kurz nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen im März ist mit „Aufstehen gegen Rassismus“ eine bundesweite Kampagne an den Start gegangen, die es mit dem erstarkenden Rechtsradikalismus in Deutschland aufnehmen möchte. Am kommenden Wochenende findet in Leipzig ein Treffen lokaler und regionaler Aktivisten statt. Zwei von ihnen – Thorben vom Studentenverband „Die Linke.SDS“ und Stephan aus der Verdi-Jugend – sprechen im Interview mit L-IZ.de über die AfD und den Rassismus in Deutschland. Weiterlesen.

Wachsende Ungleichheit und entgrenzte Kapitalmärkte

Wie die Aushöhlung des Wohlfahrtstaates zur Erosion der politischen Grundlagen führt

Cover: FES

Wie rettet man den Sozialstaat? Das war ja eigentlich die Frage hinter der Befragung, die die drei Politikwissenschaftler Roberto Heinrich, Sven Jochem und Nico A. Siegel im November 2015 veranlassten. Sie ließen 2.000 Bundesbürger durch TNS Emnid zur „Zukunft des Wohlfahrtsstaates“ befragen. Herausgekommen ist unter anderem auch die Bestätigung für einen viel angefeindeten Wirtschaftswissenschaftler. Weiterlesen.

Wolle mer se reinlasse?

Gastmanns Kolumne: Für ein bisschen Frischluft im Genderventilator

Foto: L-IZ.de

„Cis-Frau sucht Offline-Vergnügung ohne vorheriges Awareness-Training.“ So oder so ähnlich könnten bald Annoncen aussehen. Denn seit ein paar Tagen bin ich schon wieder klüger: Ich lernte, ich sei eine mehrheitsdeutsche cis-Frau und dürfe deshalb im Grunde gar nicht mitreden beim Thema „Tatsächliche oder eventuell in Teilen herbeigeredete Ausgrenzung von Transmenschen und PoCs.“ Anmelden und weiterlesen.

In Bildern

Mehrere tausend Teilnehmer beim Christopher Street Day + Video

Foto: Alexander Böhm

Am Samstagnachmittag demonstrierten in der Innenstadt von Leipzig mehrere tausend Teilnehmer für die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren und gegen Homophobie und Transphobie im Rahmen des Christopher Street Day. Thematisch lag der Schwerpunkt auf dem Umgang von Religionen mit sexueller Orientierung und geschlechtlicher Vielfalt. Anmelden und weiterlesen.

Antworten von Leo Leu

Herr G. versucht mal, uns was mit Sanktionen zu erklären, du heiliger Bimbam!

Foto: L-IZ

Manchmal haben wir da ein paar Gastleser wie den Herrn G., der uns doch tatsächlich kraft seiner Fähigkeit, ein Lexikon zu lesen, fragt, welche Sanktion wir denn nun meinten, wenn wir von der Sanktionshauptstadt Leipzig schreiben. Aber Herr G. ist sichtlich so ein klassischer Neuzeit-Leser. Er kommt nicht über den ersten Absatz hinaus. Anmelden und weiterlesen.

Noch kein Investor aber zwei runde Geburtstage

Förderstiftung Leipziger Stadtbad lädt im September ein zur Feier des Doppel-Jubiläums

Foto: Förderstiftung Leipziger Stadtbad

Wie feiert man eigentlich eine Hängepartie? Eigentlich gar nicht. Man zuckt die Schultern und lässt die Stadt einfach weiterwursteln in ihrem Versuch, für eines der attraktivsten Gebäude der Stadt einen Investor zu finden. Und feiert einfach ein Doppeljubiläum fürs Leipziger Stadtbad: 100 Jahre Haus und 10 Jahre Förderverein. Denn ohne Herz gäb’s das Haus heute schon nicht mehr. Anmelden und weiterlesen.

En vacances

Gastmanns Kolumne: Wozu in die Ferne schweifen?

Foto: L-IZ.de

Es soll ja Leute geben, die bleiben im Urlaub lieber weise lächelnd zuhause. „Wozu in die Ferne schweifen …?“, sagen sie dann und tun so, als sei die bewährte Antwort in Stein gemeißelt. Ist sie nicht: Erstens ist in der Nähe nicht gut schweifen, zweitens liegt dem nahen Mitmenschen das Gute auch manchmal fern und drittens kann man seine ureigene Belastbarkeit auch einmal jenseits der Erwerbstätigkeit nach Herzenslust überprüfen. Anmelden und weiterlesen.

Wenn man nach Kunst fragt und im Karl-May-Museum in Radebeul landet

Wenn die AfD nach verletzten religiösen Gefühlen fragt

Foto: Karl-May-Museum Radebeul, Dietmar Berthold, 2002

Vielleicht kürt ja die AfD irgendwann die Nachtigall zu ihrem Wappentier. Denn so Manches, was etwa aus der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag kommt, klingt doch sehr nach dem alten Berliner Spruch: „Nachtigall, ick hör dir trapsen“. Dr. jur. Kirsten Muster hat so eine Anfrage gestellt. Titel: „Kunst und Verletzung religiöser Gefühle“. AfD und religiöse Gefühle? War da nicht was? Anmelden und weiterlesen.

Demonstrationsbeobachtungen

Legida gegen Gewalt: Stell Dir vor, es glaubt keiner + Videos

Foto: L-IZ.de

„Connewitz wird brennen“. So lautet ein Twitterpost in der Nacht vom 6. auf den 7. Juli 2016, welchen der Leipziger Nutzer des Netzwerkes bereits wieder gelöscht hat. Doch er beschreibt den noch weiter gezogenen Kreis, welcher sich im Vorfeld des heutigen 9. Juli rings um die Auseinandersetzungen zwischen Legida und ihren Gegnern gezogen hat. Nach dem Überfall auf den Legida-Ordner Ronny U. am Abend des 4. Juli in Böhlen rast eine Welle des Hasses gegen die unbekannten Täter durchs rechte Netz. Heute möchte man seitens Legida ab 15 Uhr auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz „gegen Gewalt“ demonstrieren. Anmelden und weiterlesen.

Vier Monate nach der Besetzung

Das „Social Center“ bleibt vorläufig eine Utopie

Foto: L-IZ

Vier Monate sind vergangen, seit Vertreter des „Social Center“ mit Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) im Rathaus über die Zukunft ihrer Initiative gesprochen haben. Anschließend gaben sich beide Seiten optimistisch. Gemeinsam wolle man nach einer geeigneten Liegenschaft suchen, hieß es. Doch daraus ist offenbar nichts geworden. Die jungen Aktivisten wollen die Sache nun wieder selbst in die Hand nehmen. Anmelden und weiterlesen.

Antworten von Leo Leu

Ein Abschiedsbrief von Frau R. gibt Anlass, mal über so etwas Altertümliches wie Haltung nachzudenken

Foto: L-IZ

Frau R. schrieb uns, dass sie uns nicht mehr mag. Sie hat sich alle Mühe gegeben. Seit drei Jahren. Das ist tapfer, wenn man so ganz anderer Meinung ist als wir hier in der L-IZ. Doch nun hat sie uns ihre Liebe aufgekündigt. Weil wir - da staunte auch ich ein paar Bauklötzer – „jetzt genauso wie die Mainstream-Medien schreiben“. Die L-IZ? Mainstream? Anmelden und weiterlesen.

Demobeobachtungen

Liveticker am 04.07.: Ein paar Worte zum Abschied für heute + Video

Foto: L-IZ.de

Legida darf zurück auf den Richard-Wagner-Platz. Für einige Gegenveranstaltungen bedeutet dies starke Einschränkungen. Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ hat Klage am Verwaltungsgericht eingereicht. Ein interreligiöses Fest wurde abgesagt. Zudem sieht sich ein Student, der im Hauptbahnhof protestieren wollte, mit einer einstweiligen Verfügung konfrontiert. Anmelden und weiterlesen.

Kommentar

Stell dir vor, es spielt Deutschland, und keiner schaut zu

Foto: L-IZ.de

Mehr als 28 Millionen Menschen verfolgten hierzulande am Samstagabend das Duell zwischen Deutschland und Italien im Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft. Unser Autor zählte nicht dazu. Stattdessen begab er sich auf eine Reise durch Leipzig und dachte dabei über Fußball, Deutschland und peinliche Jugendsünden nach. Anmelden und weiterlesen.

Gastmanns Kolumne: Bodycheck – Gedanken einer Fußball-Unsachverständigen

Foto: L-IZ.de

Vaddi brauchte gestern Abend sicher seine Tropfen: Das Viertelfinale zwischen Jogis Jungs und der Squadra Azzurra war nüscht für schwache Herzen: „Eine Reise in den Süden ist für andere schick und fein, doch elf hübsche Italiener wolln noch nicht zuhause sein.“ Mit diesem leicht verbrämten Conny-Frobess-Text lässt sich das gestrige Drama im Elfmeterschießen der deutschen und italienischen Mannschaft wohl zusammenfassen. Wie viele Herzinfarkte wohl die Notaufnahmen verstopften? Anmelden und weiterlesen.

Vor der Legida-Demo am 4. Juli: Die neue Starpower sorgt für Unruhe

Foto: L-IZ.de

Von Pegida hat sich die einstige Frontfrau Tatjana Festerling mittlerweile verabschiedet. Gemeinsam mit Edwin Wagenveld kümmert sie sich nun um den Ableger in Leipzig. Beim ehemaligen Legida-Chef Silvio Rösler und bei Rechtsradikalen sorgt diese Entwicklung für Unmut. Doch auch der durchschnittlich besorgte Bürger scheint bislang nicht allzu beeindruckt vom neuen Spitzenpersonal. Anmelden und weiterlesen.

Mangel an Kommunikation

Besetzer des „Black Triangle“ besuchen die Geschäftsstelle der Deutschen Bahn

Foto: L-IZ

Am Freitagmittag haben etwa 15 bis 20 Besetzer und Sympathisanten des „Black Triangle“ in der Arno-Nitzsche-Straße der Regionalgeschäftsstelle der Deutschen Bahn einen Besuch abgestattet. Sie werben für eine Fortführung des Dialogs. Dieser sei zuletzt komplett abgebrochen. Eine öffentliche Stellungnahme der Bahn lässt ebenfalls weiter auf sich warten. Anmelden und weiterlesen.

Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit

Kommunaler Präventionsrat befragt 6.000 Leipziger

Foto: L-IZ (Archiv)

Der Kommunale Präventionsrat Leipzig möchte 6.000 Bürger der Stadt über ihre Einschätzungen zu den Themen Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit befragen. Die bislang letzte Umfrage fand vor fünf Jahren statt. Insgesamt handelt es sich bereits um die fünfte Befragung dieser Art. Anmelden und weiterlesen.

Besetzung im Leipziger Süden

Eine marode Brache der Deutschen Bahn erwacht zu neuem Leben

Foto: privat

Am späten Sonntagabend hätten die Besetzer das Areal in der Arno-Nitzsche-Straße eigentlich verlassen sollen. So forderte es die Deutsche Bahn. Doch diese Frist ist verstrichen. Nun ist unklar, wie es im Leipziger Süden weitergeht. Ein selbsternanntes Kulturkollektiv möchte die über Jahrzehnte verfallene Brache zu neuem Leben erwecken. Anmelden und weiterlesen.