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Artikel aus der Rubrik Metropolregion

Tourismusentwicklung in Sachsen

Es sind die Großstädte, die die Entwicklung vorantreiben, nicht der Wassertourismus

Foto: Ralf Julke

„Knapp 100.000 Erwerbstätige in der sächsischen Tourismuswirtschaft“, vermeldete das Sächsische Landesamt für Statistik in dieser Woche. Auch wenn die Zahl eher schon zwei Jahre alt ist, sie ist ziemlich erhellend. Auch weil sie zeigt, wie Tourismus in Sachsen eigentlich funktioniert. Mit den gewässerbezogenen Tourismustraumschlössern in Leipzig hat das alles nichts zu tun. Weiterlesen.

Neues IAB-Betriebspanel Sachsen 2015

Geld ist in sächsischen Unternehmen knapp, Fachkräfte sind knapp, Produktivität zieht wieder an

Grafik: IAB Betriebspanel

Selbst im Wirtschaftsministerium in Dresden wurde am Wochenende gearbeitet: Die Sache mit dem IAB-Betriebspanel musste raus. Immerhin ist es schon seit Ende Juni fertig. Es dauert eh schon immer ewig, bis das der Bundesarbeitsagentur angegliederte Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ein neues Panel für ein Bundesland fertig hat. Und dann muss der zuständige Arbeitsminister auch noch was damit anfangen können. Anmelden und weiterlesen.

Unternehmertum als Randgewächs

Wie es den Solo-Selbstständigen in Sachsen geht, weiß die Regierung mal wieder nicht

Foto: Ralf Julke

Eigentlich wissen Politiker in Deutschland so gut wie nichts über Wirtschaft. Dafür halten sie sich gern für Zampanos, die mit „Standortpolitik“ und Förderpolitik glauben, den Laden steuern und erfolgreich machen zu können. Wenn man aber genauer hinschaut, dann machen sie tatsächlich nur Politik für große Unternehmen, die auch Zeit und Leute haben, bei Ministern und Bürgermeistern täglich auf der Matte stehen zu können. Und die anderen? Anmelden und weiterlesen.

Wind, Solar und Energieeffizienz

Trotz Umsatzrückgang in der Solarbranche ist Sachsens Umweltwirtschaft wieder auf Wachstumskurs

Foto: Matthias Weidemann

Das Jahr 2014 ist zwar auch schon längst Geschichte. Kaum erinnert man sich noch daran, wie heftig damals noch über die Zukunft der Energiewende in Sachsen diskutiert wurde. Heftig wurde über die „Verspargelung“ der Landschaft mit Windkraftanlagen diskutiert. Seitdem ist die Bremse drin. Da ist es schon eher erstaunlich, dass die sächsische Umweltwirtschaft 2014 endlich wieder wachsende Umsätze verbuchen konnte. Anmelden und weiterlesen.

Eine Studie zur schönen neuen Arbeitswelt

Acht von zehn Beschäftigten klagen über Termindruck, Multitasking und Informationsflut

Grafik Arbeitsagentur Sachsen

Die moderne Arbeitswelt macht krank. Das können nicht nur die Krankenkassen bestätigen, die regelmäßig ihre Fallzahlen auswerten. Auch eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesarbeitsagentur bestätigt es. Man hat auch extra 7.000 Beschäftigte befragt, was sie im Arbeitsleben besonders belastet. Anmelden und weiterlesen.

IWH-Sommer-Befragung in der ostdeutschen Industrie

Nun warten alle, ob der Brexit die Stimmung wieder verhagelt

Foto: Ralf Julke

Vielleicht sollte man Unternehmen doch nicht so häufig befragen, wie das in Deutschland geschieht? So alle paar Wochen? Was ja erst dieses wilde Getrommel der Meldungen ergibt à la „Stimmung bricht ein“, „Lage trübt sich“, „Unternehmer sehen schwarz“. Nur um dann durch die nächste Meldung konterkariert zu werden: „Aufschwung im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe geht weiter“. Anmelden und weiterlesen.

Dringende Mahnungen an einen viel zu sicheren Wirtschaftsminister

Sachsen muss dringend die Rücklagen aus dem Kohlebergbau sichern

Foto: Matthias Weidemann

Da hat sich Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) keinen Gefallen getan, als er am 2. Juli staatsmännisch vermelden ließ, die Lausitz habe nun endlich wieder Sicherheit, nachdem die schwedische Regierung dem Verkauf der Braunkohlesparte von Vattenfall an die tschechische Investorengruppe EPH zugestimmt hatte. Tatsächlich hat sich Schweden damit einfach aus der Verantwortung gestohlen. Anmelden und weiterlesen.

Schwedens Regierung stimmt Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte an EPH zu

Ist die Lausitz jetzt in Sicherheit oder freuen sich da ein paar Minister zu früh?

Foto: Marko Hofmann

Wenn sich Martin Dulig da mal nicht gewaltig geirrt hat, als er sich am Samstag, 2. Juli, über den angekündigten Verkauf der Braunkohlesparte von Vattenfall an die tschechische EPH freute wie ein Schneekönig. Noch am 24. Juni hatte die schwedische Regierung gezögert, dem Verkauf zuzustimmen. Doch am 2. Juli meldeten nun diverse Medien, dass die Regierung dem Deal nun doch zugestimmt hat. Anmelden und weiterlesen.

IWH-Analyse zur Wirtschaftsentwicklung im Osten

Kein Aufholprozess mehr, aber wer wächst denn da im Osten eigentlich?

Grafik: IWH

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ist ein durchwachsenes Institut. Mal gibt es relativ seltsame Meldungen zum Mindestlohn, dann wieder legt man umfassende Analysen vor, die zeigen, warum der Osten hinterherkleckert und was getan werden könnte, um das zu ändern. Vielleicht. Möglicherweise. Denn es hängt wie so oft wieder mal am Geld. Anmelden und weiterlesen.

Preiskrise und ein ratloses „Soforthilfe“-Paket

Es ist falsch, das aktuelle Landwirtschaftssystem in Sachsen mit noch mehr Geld zu füttern

Foto: Ralf Julke

Völlig auseinander liefen am Donnerstag, 23. Juni, im Sächsischen Landtag die Vorschläge, wie man die tief in der Krise steckende Landwirtschaft retten könnte. Nicht nur bei Milch haben ja Sachsens Bauern ein Problem mit dem wachsenden Überangebot und den gefallenen Preisen. Doch wo die Grünen nur den Umstieg in eine andere, nachhaltige Landwirtschaft als Ausweg sehen, wollen CDU und SPD das Problem weiter mit den alten Methoden lösen. Anmelden und weiterlesen.

Nach dem Brexit

Wirtschaftlich wird der Austritt Großbritanniens auch sächsische Export-Unternehmen treffen

Foto: Ralf Julke

Den Kurssturz des Britischen Pfund gab es dann gleich am Freitagmorgen, 24. Juni, dem Tag, an dem klar war, dass die Briten am 23. Juni mit 52 zu 48 Prozent für den Austritt Großbritanniens aus der EU gestimmt hatten, für den „Brexit“. Das wird zwangläufig wirtschaftliche Folgen haben für beide Seiten. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat schon mal versucht, die möglichen Folgen zu zeichnen. Anmelden und weiterlesen.

Sächsischer Landtag schafft Wasserentnahmeabgabegebühr wieder ab

Wasserkraftbetreiber sind gerettet, doch eine Lösung für die schlechte Gewässerqualität in Sachsen ist noch immer nicht gefunden

Foto: Ralf Julke

Das hat mal richtig gekracht im Sächsischen Landtag am Mittwoch, 22. Juni. Nach drei Jahren war die einst von CDU und FDP eingeführte Wasserentnahmegebühr für Wasserkraftbetreiber Geschichte. Drei Jahre lang hat man mit dieser Gebühr die Wasserkraftbetreiber unter Druck gesetzt und in existenzielle Nöte gebracht. Der Punkt geht natürlich an die SPD, die sich diese Rücknahme eines Sinnlos-Gesetzes zur Aufgabe gemacht hatte. Anmelden und weiterlesen.

Auch die Reserve der marginal Beschäftigten ist bald aufgebraucht

Sachsens Erwerbstätigenzahl wuchs im ersten Quartal 2016 wieder deutlich

Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Der Mindestlohn hat gewirkt. Und wie. Und sogar richtig. Denn genau das steckte ja hinter dem nur scheinbar sonderbaren Effekt des Jahres 2015, als ausgerechnet in Ostdeutschland im Allgemeinen und in Sachsen im Speziellen die Erwerbstätigenzahl deutlich zurückging. Ein Effekt, den es in Sachsen seit dem Frühjahr 2010 nicht mehr gegeben hatte. Nun steigt sie wieder. Auch das war zu erwarten. Anmelden und weiterlesen.

Zahlt am Ende wieder der Steuerzahler für die Braunkohle-Folgekosten in Sachsen?

Grüne fordern dringend einen Stresstest für die in Sachsen tätigen Kohlekonzerne

Foto: Matthias Weidemann

In Sachen Braunkohle sind die Regierungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg wie Schlafwandler. Sie kämpfen für den Weiterbetrieb von Tagebauen und Kraftwerken noch auf Jahrzehnte, verlassen sich dabei darauf, dass die Kohlekonzerne schon genug Rücklagen gebildet haben, um die Bergbaufolgen zu beseitigen. Dabei ist gar nichts gesichert und Milliarden-Kosten könnten auf die drei Bundesländer zurollen. Anmelden und weiterlesen.

Commerzbank-Studie zum digitalen Wandel

Sächsischer Mittelstand agiert im digitalen Wandel zurückhaltend, sucht aber dringend qualifizierte Fachkräfte

Grafik: Commerzbank AG

Es ist eines dieser Schlagworte der Gegenwart: „digitale Transformation“. Die ist längst im Gang. Es gibt kein Unternehmen mehr, das sich nicht dem digitalen Wandel hat anpassen müssen. Jüngst hat ja eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die Welt erschreckt mit Zahlen zum möglichen Wegfall von Arbeitsplätzen durch Digitalisierung. Die Commerzbank kommt in einer eigenen Studie zu einem völlig anderen Ergebnis. Anmelden und weiterlesen.

Aktueller Konjunktur- und Strukturbericht der mitteldeutschen Wirtschaftskammern

Globale Unsicherheiten machen vor allem den Exportunternehmen der Region Halle/Leipzig Sorgen

Grafik: IHK zu Leipzig

Dass Wirtschaft nichts mit starren Ländergrenzen zu tun hat, das weiß man im Raum Halle/Leipzig nur zu genau. Alles ist hier verflochten - die Logistik der Einen hängt mit der Rohstoffproduktion der Anderen zusammen, die Vernetzung der Großstädte mit der Standortwahl wichtiger Technologieunternehmen. Deswegen veröffentlichen die mitteldeutschen Kammern auch regelmäßig gemeinsame Konjunkturberichte. Anmelden und weiterlesen.

Eine kleine Studie zum Substituierbarkeitspotenzial

Wie viele Arbeitsplätze könnten in Sachsen durch Digitalisierung ersetzt werden? Und wie viele entstehen neu?

Karte: Bundesarbeitsagentur, IAB

Man kann es ja mal versuchen, dachte sich das der Bundesarbeitsagentur angegliederte Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und berechnete das Substituierbarkeitspotenzial von Arbeitsplätzen auf Länderebene. Substitution heißt in diesem Fall: Wie viele Arbeitsplätze könnten heute schon durch Computer oder computergesteuerte Maschinen erledigt werden? Aber: Werden sie es auch? Anmelden und weiterlesen.

Verockerte Flüsse, steigendes Grundwasser

Bleibt Sachsen künftig auf den Tagebau-Folgekosten allein sitzen?

Foto: Matthias Weidemann

Braunkohleverstromung ist kein preiswertes Geschäft, auch wenn es einige Politiker, Manager und Lobbyisten immer wieder behaupten. Es ist eine der teuersten Arten, Strom zu produzieren. Denn das Teuerste sind die Folgekosten, wenn die geschundene Landschaft wieder repariert werden muss. Im Osten Deutschlands hat das bislang schon über 11 Milliarden Euro gekostet. Und der Bund will nicht mehr zahlen. Anmelden und weiterlesen.

Pension mit Heinzelmännchen

Historisches Gebäude auf dem Eilenburger Burgberg wurde zur Herberge

Foto: Stadt Eilenburg

Eigentlich ist es ein historischer Ort. Schon 981, als „Ilburg“ das erste Mal urkundlich erwähnt wurde, stand wohl eine Burg auf dem Berg, Zentrum der Grafschaft jenes Friedrich, der der Ahne jener Wettiner war, die 1089 die Markgrafschaft Meißen zum Lehn bekamen. Womit dieser Burgberg in Eilenburg quasi zur Geburtsstätte des wettinischen Sachsen wurde. Nun kann man da oben übernachten. Anmelden und weiterlesen.

Kohle-Verkauf in der Lausitz

Linksfraktion unterstützt Campact-Petiton für einen Stresstest für Kohle-Käufer EPH

Foto: Marko Hofmann

Der Energiekonzern EPH sei ein Konzern mit Verflechtungen in Steueroasen und undurchsichtigen Firmenstrukturen, und der „will Vattenfalls Braunkohlesparte in der Lausitz kaufen. Für das Land Sachsen wäre das ein hochriskantes Geschäft“, schreibt Sabine Kunze auf der Petitionsplattform WeAct in einer Petition an Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) und fordert ihn auf, den tschechischen Kohlekonzern EPH einem Stresstest zu unterziehen. EPH ist der einzige Bieter für das Kohlegeschäft von Vattenfall. Anmelden und weiterlesen.