Artikel aus der Rubrik Metropolregion

Neue Seiten im Nationalatlas

Was Patentanmeldungen über das West-Ostgefälle bei deutschen Unternehmen sagen und was nicht

Grafik: Nationalatlas, IfL

Die Mitarbeiter des Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig waren wieder fleißig und haben neue Karten für den digitalen Nationalatlas angefertigt. Karten sind sehr aussagekräftig, wenn man zum Beispiel die Verteilung bestimmter Dinge zeigen will – von finanzieller Wirtschaftskraft zum Beispiel. Patentanmeldungen zeigen zum Beispiel, wie schwach der Osten auf der Brust ist. Anmelden und weiterlesen.

Unternehmensbefragung der sächsischen IHKs zum Breitbandausbau in Sachsen

Läuft bei Breitbandausbau in Sachsen alles auf die beiden Knotenpunkte Leipzig und Dresden hinaus?

Karte: Freistaat Sachsen, Breitbandatlas

Die Zukunft ist digital. Das steht eigentlich fest. Und ein immer größerer Teil der Wirtschaft wird auf leistungsfähige Internetzugänge angewiesen sein. Die nicht billig sind und deren Ausbau zuweilen nur schleppend vorangeht. Was dann wieder Wirtschaftstrukturen beeinflusst. Denn wenn Unternehmen keine leistungsstarken Anschlüsse vorfinden, gehen sie dahin, wo es welche gibt. Nach Leipzig zum Beispiel. Anmelden und weiterlesen.

Klimaschutzplan 2050 beschlossen

Sachsens Grüne versuchen, die Regierung aus dem Kohleschlaf zu wecken

Foto: Ralf Julke

Die Grünen glauben ja tatsächlich, man könnte die sächsische Regierung in Sachen Klimapolitik aufwecken, wachtuten, endlich zum Jagen tragen, nachdem in Paris nun tatsächlich einmal Weichen gestellt wurden und das Bundeskabinett am 14. November den Klimaschutzplan 2050 beschloss. Denn der bedeutet eigentlich das Aus für die sächsische Kohlepolitik. Anmelden und weiterlesen.

Wirtschaftsminister lehnt linken Antrag ab

Sachsen kann keine Sicherheiten von Kohleunternehmen einfordern und die Wasserentnahmegebühr bleibt billig

Foto: Matthias Weidemann

In aller Sorge hatte die Linksfraktion im Landtag im September ihren Antrag gestellt, die sächsische Staatsregierung möge „Sicherheitsleistungen für aktive sächsische Braunkohletagebaue anordnen“, jetzt, da Vattenfall seine Braunkohlensparte an den tschechischen Investor EPH abgegeben hat. Wirtschaftsminister Martin Dulig hat den Antrag jetzt kommentiert. Und im Grunde alle Unsicherheiten bestätigt. Anmelden und weiterlesen.

Drohende Altersarmut für viele Selbstständige in Sachsen

Eine Gründer-Generation findet keine Nachfolger, Unternehmertum wird zur Armutsfalle

Foto: Ralf Julke

In Deutschland wird gern von „der Wirtschaft“ geredet, werden gewaltige Förderprogramme aufgelegt, die eigentlich Subventionsprogramme sind. Doch meist geht es dabei nur um die großen Unternehmen. 99 Prozent der Unternehmen, die den Laden eigentlich am Laufen halten, werden auch von der Politik ignoriert – aber eifrig abkassiert. Mit dem Ergebnis, dass gerade Kleinunternehmer in die Armutsfalle laufen. Die erste Partei, die das thematisiert, ist die Linke. Anmelden und weiterlesen.

Rohstoffstrategie und Mobilität im sächsischen Wirtschaftsministerium

Von Nachhaltigkeit kann in der sächsischen Wirtschaftspolitik keine Rede sein

Foto: Ralf Julke

Nachhaltigkeit ist ein schönes Wort, gern benutzt, abgenutzt. Meistens völlig falsch verwendet. Oder eher als hübsches Etikett, wenn eigentlich etwas anderes gemeint ist. So wie am 1. September, als Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) über die sächsische Rohstoffstrategie sprach und einfach das Wort „Nachhaltigkeit“ draufklatschte. Anmelden und weiterlesen.

„Verbändebündnis Wohnungsbau“ kritisiert Regierungskoalition

Bezahlbarer Wohnraum ist noch immer das Aschenbrödel-Thema der Bundespolitik

Wohnungsbau in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Was soll man eigentlich von einer Regierung halten, die die drängenden Probleme der Gegenwart nicht lösen kann oder will? Nicht nur Leipzig hat zunehmende Probleme, einen ausreichenden Wohnungsbau zu bekommen. Sämtlichen deutschen Großstädten geht es so. Und es ist diesmal nicht von der sächsischen Regierung die Rede, sondern von der Bundesregierung in Berlin. Deren Wohnungspolitik wurde jetzt mal unter die Lupe genommen. Anmelden und weiterlesen.

Zweites Quartal 2016: Erwerbstätigenzahl wächst

Der Abbau der marginalen Beschäftigung in Sachsen geht munter weiter

Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Am Donnerstag, 20. Oktober, veröffentlichte das Sächsische Landesamt für Statistik gleich zwei Meldungen – eine zur Beschäftigung im Jahr 2015 und den verblüffenderweise sinkenden Beschäftigtenzahlen. Und gleich dazu die Statistik zum 1. Halbjahr 2016: Der Beschäftigungsaufbau geht (wieder) weiter. Es ist schon erstaunlich, wie der Mindestlohn wirkt. Anmelden und weiterlesen.

Das Lügen und Moralisieren geht weiter

Europa braucht kein CETA, sondern eine neue und faire Handelspolitik

Foto: Ralf Julke

Man kennt sie nicht anders: Immer dann, wenn die Zumutungen der großen amerikanischen Konzerne auf den kleinsten Widerspruch in Europa stoßen, springt die FAZ aus der Kiste und versucht, ihren Lesern einzureden, dass Europa mit so einem Widerstand aufhören würde, „ein ernsthafter Handelspartner“ zu sein. Wie am Mittwoch, 19. Oktober, wieder Klaus-Dieter Frankenberger. Der ist dort eigentlich fürs Außenpolitische zuständig. Anmelden und weiterlesen.

Eine EU-Kommission auf demokratiefeindlichen Abwegen, Juristen appellieren

Der „Investorenschutz“ in TTIP und CETA untergräbt den europäischen Rechtsstaat

Foto: L-IZ.de

Ein mulmiges Gefühl geht um in Europa. „Es seien noch nicht alle Bedenken von Mitgliedstaaten ausgeräumt, sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström zum Auftakt eines Handelsministertreffens in Luxemburg“, meldet der „Spiegel“. Und lässt die wortgewaltige Kommissarin trotzdem mit einer Falschbehauptung zu Wort kommen, die ein sehr grelles Licht auf das wirft, was die EU eigentlich ist. Und was nicht. Anmelden und weiterlesen.

Neue Studie zu den versteckten Kosten der alten Energieerzeugung

Kohle, Atom und Gas kommen den Steuerzahler anderthalb mal teurer als die EEG-Umlage

Foto: Marko Hofmann

Wenn es um die tatsächlichen Kosten unserer Lebensweise geht, dann wird getrickst und geschwindelt, dass die Schwarte knackt. Bestes Beispiel: unsere Energieversorgung. Mit voller Breitseite schießen die Verfechter der alten Energien gegen die erneuerbaren und die verteufelten Umlagen auf den Strompreis. Greenpeace Energy hat sich jetzt einfach mal ausrechnen lassen, was die „Alten“ uns kosten. Teuer sind sie, gar keine Frage. Anmelden und weiterlesen.

Ein Offener Brief von über 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Die Einführung der Finanztransaktionssteuer ist überfällig

Foto: Ralf Julke

Deutschland geht es ja richtig gut, wenn man so manchem bestens versorgten Politiker aus behäbigeren Bundesländern hört. Der Haushalt endet sachte im Plus, da könnte man ja wieder mal Steuern senken und Wohltaten verteilen. Es sind immer wieder deutsche Politiker, die die europäische Dimension der Finanzmisere völlig ausblenden. Zumindest ein Hoffnungsschimmer leuchtet am Horizont: der 10. Oktober. Anmelden und weiterlesen.

UFZ-Forscher haben eine detaillierte Energiewende-Landkarte erstellt

Deutschland ist ein Energiewende-Flickenland und die Großstädte kleckern hinterher

Foto: Ralf Julke

Die Energiewende klemmt. Nicht weil nicht genug Windräder und Solaranlagen gebaut werden, sondern weil wichtige Stromtrassen und Großspeicher fehlen. Da haben auch maßgebliche Politiker gebremst, was ihre kleine Macht hergab. Und trotzdem wächst der Anteil der Erneuerbaren Energie am deutschen Energiemix. Sehr ungleichmäßig freilich, wie Forscher des Umweltforschungszentrums jetzt bilanzieren. Anmelden und weiterlesen.

Eine linke Abgeordnete hadert mit der Antwort des sächsischen Wirtschaftsministers

Russland kauft keine Pferde mehr in Sachsen, aber schicke Autos gehen immer

Foto: Ralf Julke

Es ist augenscheinlich nicht ganz leicht für die Linkspartei in Sachsen, kompetente Sprecher für Wirtschaftspolitik zu finden. Vielleicht sucht sie auch an der falschen Stelle. Am 20. September ärgerte sich die Sprecherin für Mittelstand, Handwerk und Tourismus der Linksfraktion im Landtag über eine Auskunft des Wirtschaftsministeriums, die sie einfach nicht akzeptieren konnte. Anmelden und weiterlesen.

Prognosen zum Bruttoinlandsprodukt

Wirtschaftswachstum im Osten 2016: Brandenburg, Berlin und Sachsen geben im Osten das Tempo an

Grafik: IWH Halle

Was ist eigentlich Wirtschaftswachstum? Das fragt man sich wirklich, wenn die Wirtschaftsinstitute ihre regelmäßigen Prognosen zum Bruttoinlandsprodukt abgeben und versuchen zu erraten, was denn nun eigentlich die Gründe für das Wachstum sind. Wenn es eins gibt. Und eigentlich dürfte es bei der flauen Weltmarktlage keines geben in Deutschland. Und trotzdem verkündeten die „Wirtschaftsweisen“ am 29. September eine dicke 1,9-Prozent-Steigerung. Anmelden und weiterlesen.

Kohlekraftwerk Buschhaus ist ab heute offiziell vom Netz

Was wird jetzt aus den Tagebauerweiterungen der MIBRAG im Leipziger Südraum?

Foto: Matthias Weidemann

Damit hätten dann auch die Niedersachsen nicht gerechnet: Am heutigen Samstag, 1. Oktober, geht das 31 Jahre alte MIBRAG-Braunkohlekraftwerk Buschhaus vom Netz. Erst 2013 hatte die EPH-Tochter das Kraftwerk gekauft und wollte es weiter bis 2030 betreiben. Aber dann fiel den Braunkohleakteuren das schöne Projekt „Kraftwerksreserve“ ein. Und Buschhaus geht ab sofort „in Reserve“. Aber was hat das mit Sachsen zu tun? Anmelden und weiterlesen.

Wie kann Sachsen zu einem richtigen Innovationsstandort werden?

Lippold kritisiert fehlendes Verständnis der sächsischen Regierung für echte Anschubfinanzierung

Foto: Ralf Julke

CDU und SPD reisten ja in letzter Zeit verstärkt herum, um Sachsen als neuen erfolgreichen Innovationsstandort zu verkaufen. Die Wissenschaftsministerin wollte Sachsen gleich mal zu einem neuen „Silicon Valley“ machen. So verkündet am 2. September in Leipzig. Am Mittwoch, 28. September, wurde ein entsprechender Antrag von CDU und SPD im Landtag diskutiert. Anmelden und weiterlesen.

Nach EU-Genehmigung für Verkauf der Vattenfall-Kohlesparte

Linke fordert Sachsens Wirtschaftsminister auf, jetzt konkrete Sicherheitsleistungen von EPH zu fordern

Foto: Matthias Weidemann

Kurz und knapp hielt Vattenfall am Donnerstag, 22. September, die Nachricht: „Die EU-Kommission hat diesen Donnerstag, 22.09.2016, den Verkauf der deutschen Braunkohlesparte von Vattenfall an den tschechischen Energiekonzern EPH und dessen Finanzpartner PPF Investments genehmigt.“ Der sächsische Wirtschaftsminister freute sich postwendend. Anmelden und weiterlesen.

Warum ein Europa-Projekt auch eine Vision für alle braucht, Teil 5

Europäische Wirtschaftskompetenz: Eine Leerstelle mit fatalen Konsequenzen

Foto: Ralf Julke

Man kann die Diskussion über TTIP und CETA nicht nur auf Arbeitsplätze beziehen. Auch wenn das durchaus immer wieder beeindruckt, wenn Politiker mit dem Versprechen, hunderttausende Arbeitsplätze zu schaffen, für solche Freihandelsabkommen werben. Aber es ist bei CETA genauso wie bei TTIP: Die Gefahr, dass das Abkommen Arbeitsplätze vernichtet, ist größer als die Chance, welche schaffen zu können. Anmelden und weiterlesen.

Keine Förderabgabe bis 2020

Sachsens Regierung erlässt den Kohleunternehmen 45 Millionen Euro Abgaben jedes Jahr

Foto: Matthias Weidemann

Zu den vielen Subventionen, die die sächsische Staatsregierung den hier tätigen Kohlekonzernen gewährt, gehört auch der komplette Erlass der Feldes- und Förderabgabe. Eigentlich berechtigt das Bundesberggesetz die Bundesländer, für alle dem Boden entnommenen Bodenschätze entsprechende Abgaben zu erheben. Doch Sachsen verzichtet gnädig auf diese Abgaben. Entsprechend im Sturzflug sind die entsprechenden Einnahmen. Anmelden und weiterlesen.