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Artikel aus der Rubrik Metropolregion

Linke-Abgeordnete fragt mal nach den Rückstellungen von Vattenfall und Mibrag

Reichen die Rückstellungen der sächsischen Bergbaubetreiber überhaupt aus für die Tagebausanierung?

Foto: Matthias Weidemann

So langsam werden einige Akteure in der sächsischen Braunkohlepolitik nervös. Zumindest ganz unten in der Rede-Hierarchie, da, wo man sofort spürt, wenn etwas nicht stimmt - in den Kommunen. Es sind zuerst die Kommunen in der Lausitz, die Alarm melden, denn die Gewerbesteuereinnahmen gehen drastisch zurück. Grund ist das schlechte Geschäftsergebnis des wichtigsten Steuerzahlers: Vattenfall. Anmelden und weiterlesen.

Sachsen hinkt bei Breitbandausbau hinterher

Passen die sächsischen Förderinstrumente für den Breitbandausbau überhaupt?

Karte: Bundesmninisterium für Verkehr und digitale Infrastruktur / Breitbandatlas

Vielleicht ist es an der Zeit, zu akzeptieren, dass Breitband-Netze teure Infrastrukturen sind und dass es auch in einem Flächenland wie Sachsen nicht unbedingt Sinn macht, das ganze Land bis in die hinterste Ecke so schnell wie möglich mit leistungsstarken Breitband-Verbindungen auszustatten. Anmelden und weiterlesen.

Kleine 25-Jahres-Bilanz für Sachsens Industrie

Der lange Weg zur wieder zaghaft blühenden sächsischen Industrielandschaft

Foto: Ralf Julke

Es gibt Jubiläen, die gibt's gar nicht. Zum Beispiel: "25 Jahre Industrie in Sachsen". Aber die sächsischen Landesstatistiker in Kamenz wollten es unbedingt feiern, bevor nun auch gleich der 25. Jahrestag der deutschen Einheit kommt. Aber am Anfang stand kein Hosianna. Am Anfang wurde ein ganzer veralteter Industriepark abgewrackt - mit entsprechend heftigen Folgen. Anmelden und weiterlesen.

Noch immer dominieren in Sachsens Wäldern die brandgefährlichen Nadelbäume

NABU Sachsen fordert vom Freistaat einen konsequenten Waldumbau

Foto: Ralf Julke

Am 12. August hat Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt die Journalisten mal zum Waldbesuch eingeladen. Er wollte auch öffentlich um Verständnis für die Waldbewirtschaftung werben, die aus den schönen romantischen Wäldern manchmal regelrechte Schlachtfelder macht. Aber so nebenbei mahnte er auch, wie dringend der Waldumbau in Sachsen ist. Ein Thema, bei dem er beim NABU Sachsen sofort Zustimmung findet. Anmelden und weiterlesen.

Politischer Murks macht Energiewende teuer

Weil die Stromtrassen nach Bayern fehlen, zahlen ostdeutsche Stromkunden bei Netzentgelten 2015 richtig drauf

Foto: Ralf Julke

Wahrscheinlich sollten sich die ostdeutschen Bundesländer in nächster Zeit einfach mal zusammentun und den Bayern eine gepfefferte Rechnung schicken. Erst mal über den schönen Betrag von 25 Millionen Euro. Denn so viel kostet die schlichte Tatsache, dass im heißen Sommer 2015 die großen Gleichstromtrassen in den deutschen Süden noch immer nicht existieren. Anmelden und weiterlesen.

Was eine Bevölkerungsprognose des BBSR so ganz beiläufig zeigt

Aus der föderalen Bundesrepublik wird ein Land der Metropolen

Grafik: BBSR

Vielleicht hören wir auch an dieser Stelle irgendwann auf, von demografischer Entwicklung zu reden, wenn es gar keine ist, sondern nur so aussieht. Denn mit Demografie haben die Schrumpfungen ländlicher Räume und das Wachstum der Metropolen in Deutschland eigentlich nichts zu tun. Auch wenn Harald Herrmann, Direktor des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), wieder von Demografie geredet hat. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs Flughafenchef muss gehen

Für Mitteldeutschland wäre ein einziger internationaler Flughafen die richtige Lösung gewesen

Foto: Flughafen Leipzig-Halle

Manche Geschichten, die kann man zehn Jahre lang erzählen. Sie stehen einsam in der Welt. Wie die Geschichten zu den beiden sächsischen Flughäfen Leipzig und Dresden. Jahrelang von der verantwortlichen Politik ignoriert. Kein Thema, kein Problem. Und dann kommt nach reiflichem Überlegen doch ein Minister zu der Einsicht: Oh doch, es ist ein Problem. Und das Personalkarussell beginnt zu kreisen. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem Auto- und Fahrradland

Das Leipziger IfL veröffentlicht mal eine Karte der deutschen Fahrradhersteller

Karte: Leibniz-Institut für Länderkunde

Man darf staunen: Deutschland ist nicht nur ein Autobauerland. Es ist auch noch immer eines der großen Herstellerländer für Fahrräder. Doch irgendwie ist diese Branche nicht ganz so spektakulär wie die der Autobauer. Höchste Zeit also, mal eine Karte zu zeigen, auf der die deutschen Fahrradproduzenten alle zu sehen sind, fand das in Leipzig heimische Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL). Anmelden und weiterlesen.

Umsiedlungsstopp für Nochten II

Sachsens Regierung weiß von nichts und will auch nichts ändern

Foto: Marko Hofmann

Das dürfte auch Dr. Jana Pinka, Sprecherin für Umweltpolitik und Ressourcenwirtschaft der Linksfraktion, verblüffen, was sie dieser Tage als Antwort von der sächsischen Staatsregierung bekommen hat. Am 26. Juli hatte der Vattenfall-Konzern offiziell verkündet, dass die Umsiedlungsvorbereitungen für den Tagebau Nochten II gestoppt werden. Pinka wollte nun wissen, was die Staatsregierung nun tun wolle. Anmelden und weiterlesen.

Ein bisschen was zu Spargel, Erdbeeren und Statistikern

2015 war auch in Sachsen ein gutes Erdbeerjahr

Foto: Ralf Julke

Was für ein hübsches Wort: Gemüsevorerhebung. Ein echtes Statistikerwort. Benutzt haben es die sächsischen Landesstatistiker vor ein paar Tagen, um schon mal ein bisschen Bilanz zu ziehen zu Erdbeer- und Spargelsaison. Die ist ja nun spürbar schon ein bisschen vorbei. Aber war es wirklich so eine schlechte Erdbeersaison, wie die Statistiker gemeldet haben? Anmelden und weiterlesen.

Landwirtschaftsminister im Verteidigungsmodus

Jede Menge Geld für neue Ställe in Sachsen – nur bei der Kontrolle wird’s dünn

Sachsens Landwirtschaftsminister sind schon seit Längerem in der Defensive. Das wissen sie auch - aber wohl nicht, wie sie das ändern sollen. Das Ergebnis: Sie gehen auch schon bei Mitteilungen über Stallbesuche in die Knie. Überschrift: "Tierproduktion sachlich beurteilen. Moderne Ställe garantieren tier- und umweltgerechte Haltung". So geschehen nach einer Bauernhofbesichtigung von Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt am Mittwoch, 5. August. Anmelden und weiterlesen.

Jobs weg? Preise rauf? Wirtschaftseinbruch?

Sachsens Statistiker haben die ersten Wirkungen des Mindestlohns untersucht

Foto: Ralf Julke

Es ist fast vergessen. Nur bei Statistikern nicht. Vor einem Jahr waren die Medien voller Leidensgesänge in Sachen Mindestlohn. Der wurde ja bekanntlich per 1. Januar 2015 eingeführt. Ohne dass die Welt unterging. Aber - wie es aussieht - auch ohne dass die sächsischen Unternehmen das wahrgemacht haben, was sie in einem "Konjunkturtest" des ifo Institutes angekündigt haben. Anmelden und weiterlesen.

So kann man keine Schulden abbauen

Selbst in der sächsischen Handelsbilanz macht Griechenland kräftig minus

Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Auch Sachsens Statistiker haben sich im heißen Monat Juli ein wenig dem Thema Griechenland gewidmet. Sie haben extra ein Faltblatt erstellt, in dem die Wirtschaftsbeziehungen mit dem südeuropäischen Land einmal zusammengefasst sind. Denn Wirtschaft ist nun einmal das A und O. Hier werden am Ende die Gelder erwirtschaftet, mit denen Schulden abgebaut werden können. Oder auch nicht. Anmelden und weiterlesen.

Ein LVZ-Beitrag zu Außenhandel und Steuerbefreiungen unter der Lupe

Wird die ostdeutsche Wirtschaft von Russland-Sanktionen getroffen oder doch eher vom abgestürzten Rubelkurs?

Grafik: IW Halle

Irgendwo da draußen ist Sommerloch. Zeit und Platz für wilde Interviews mit Leuten, die lange nicht zu Wort kamen. Mario Ohoven zum Beispiel, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), der in der LVZ vom Samstag, 1. August, mal wieder für Steuererleichterungen für Reiche werben durfte. Und gleichzeitig vermeldete die Zeitung: "Russland-Sanktionen treffen Ost-Wirtschaft immer härter". Anmelden und weiterlesen.

Die falschen Sorgen der deutschen Bauwirtschaft

Auf Sachsens Deponien gibt es keinen Entsorgungsnotstand, sondern ein Recycling-Problem

Foto: Marko Hofmann

Eigentlich besteht in Sachsen keine Gefahr, was die Deponierung von Bauschutt betrifft, auch wenn sich Dr. Jana Pinka, Sprecherin für Umwelt- und Ressourcenpolitik der Fraktion Die Linke, nun besorgt zeigt über eine mehr als durchwachsene Antwort der Sächsischen Staatsregierung auf ihre Kleine Anfrage zur Deponierung von Bauschutt in Sachsen. Anmelden und weiterlesen.

Lkw-Kohletransporte nach Lippendorf wurden seit 2015 intensiviert

Acht Prozent der geförderten Braunkohle gehen nicht nach Lippendorf

Die L-IZ hatte schon darüber berichtet, dass zunehmend Schwerlastverkehr mit Braunkohle aus dem Tagebau vereinigtes Schleenhain abtransportiert wird, anstatt für das Kraftwerk Lippendorf verwendet zu werden. Obwohl von Seiten der Mibrag einst ausdrücklich darauf verwiesen wurde, dass man die geförderte Braunkohlemenge auch wirklich für den Kraftwerkskoloss südlich von Leipzig benötigte. Ganz einfach falsch, wie sich nun tatsächlich herausstellt. Anmelden und weiterlesen.

Mit Kohle macht man keine guten Geschäfte mehr

Kohlesparte reißt Vattenfall auch im zweiten Quartal 2015 in die roten Zahlen

Foto: Vattenfall / Uwe Dobrig

"Energiekonzern: Vattenfall macht rund drei Milliarden Euro Verlust", titelte der "Spiegel" gleich am Dienstag, 21. Juli, nachdem der schwedische Energiekonzern seine Halbjahresergebnisse vorgelegt hatte. Der Konzern selbst äußerte noch einen Zahn schärfer: "Hohe Abschreibungen und weiterhin niedrige Strompreise an der Börse beeinflussen Quartalsergebnis von Vattenfall". Vielleicht wird Magnus Hall, Präsident und CEO von Vattenfall AB, das Jahr 2015 verfluchen. Anmelden und weiterlesen.

Baden-Württembergs Umweltminister wird in der "Zeit" deutlich

Eine „Kapazitätsreserve“ mit Kohlemeilern ist „Hartz IV für alte Kraftwerke“

Foto: Ralf Julke

Vattenfall hat nur ganz leise geklatscht, die Mibrag etwas lauter. Und die sächsische Regierung hat beinah gejubelt, als die von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel geplante "Klimaabgabe" gekippt wurde. "Versorgungssicherheit" hatten die Gegner der "Klimaabgabe" ganz fett in ihre Reden geschrieben. Das Gegenteil werden wir bekommen, stellt Franz Untersteller, der Umweltminister von Baden-Württemberg nun fest. Er bezieht Position zu abgeschalteten Kraftwerken, Stromkapazitäten und fehlenden Stromtrassen. Anmelden und weiterlesen.

Hälfte des sächsischen Grundwassers in schlechtem chemischen Zustand

Grüner Landtagsabgeordneter kritisiert Überdüngung der Äcker in Sachsen

Foto: Gernot Borriss

Nicht nur in Flüssen und Seen in Sachsen ist die Nitratbelastung zu hoch, auch im Grundwasser. Die Ursache dafür sind vor allem zu hohe Düngermengen, die in der industrialisierten Landwirtschaft auf die Felder gebracht werden. Ein Thema, das eigentlich der Bund endlich besser regulieren wollte. Doch der hat noch nicht einmal die Vorstufe für einen Gesetzentwurf fertig, kritisierte am 14. Juli der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Anmelden und weiterlesen.

Gesetzesmurks Wasserentnahmegebühr in Sachsen

Sächsische Regierung kassiert bei Privaten richtig ab – und erklärt die eigenen Talsperren zur Bagatelle

Foto: DiG/trialon

Die umstrittene Wasserentnahmegebühr in Sachsen entfaltet Wirkung. Keine wirklich sinnvolle. Eher eine chaotische. Das Wort Willkür will Dr. Jana Pinka, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion die Linke im Sächsischen Landtag, zwar noch nicht verwenden, aber es gehört hierher. Denn auch zwei Jahre nach Einführung der Abgabe ist nicht sichtbar, welchen Sinn sie eigentlich macht. Anmelden und weiterlesen.