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Thema

Freiheit

Freiheit digital: Die Freiheit der Zehn Gebote in der Welt der digitalen Gesetzlosigkeit

Wie fängt man die Besprechung so eines Buches am besten an? So vielleicht: Gott schickte seine zehn Gebote per WhatsApp auf Moses' Smartphone und mahnte: „Gib das weiter an deine Follower! Wichtig!“ – Oder besser so: „Und Paulus schrieb eine Mail an die verirrten Schafe in der digitalen Wüste: Das Meeting findet heute offline statt. Bringt Brot und Wein mit. Es gibt echte Menschen.“

Zwischen Gut und Böse: Zwei philosophische Köpfe untersuchen die Leerstelle mitten in unserer Gesellschaft

Wenn sich ein Philosoph und ein philosophierender Wissenschaftsjournalist treffen, dann könnte das eine fröhliche Begegnung im Biergarten werden, aber auch ein ernsthaftes Gespräch, in dem sie die Frage zu klären versuchen, die die Philosophen seit 3.000 Jahren nie wirklich beantworten konnten: Was ist eigentlich das Gute und das Böse? Und wie gehen wir damit um, so als emotionsgetriebene Menschen, die meist gar nicht die Zeit haben, noch groß nachzudenken, bevor sie prekäre Entscheidungen treffen?

Nachdenken über … die Grundbedingungen der Freiheit

Sie irren sich, Herr Assheuer, könnte ich hier beginnen. Kann ich auch. Thomas Assheuer hat zwar Philosophie und Germanistik studiert und ist Redakteur im Ressort Feuilleton bei der „Zeit“. Und am 10. Mai hat er dort seinen Beitrag „Die Panik der liberalen Geister“ veröffentlicht. Aber kein Schlachtruf ist so trügerisch wie der der Freiheit.

Ein kontemplatives Erlebnis frei nach „Maria Stuart“: MARIANNE hat Premiere im WERK 2

Zu einer recht ausgefallenen Inszenierung laden die Cammerspiele Leipzig am heutigen 22. September ein. Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen der Industriekultur in Leipzig. In diesem Rahmen rückt der Leipziger Künstler Sven Glatzmaier die Halle A der WERK 2 – Kulturfabrik in ein ganz neues Licht. In Anlehnung an Motive des Gefangenseins und der Freiheit aus Schillers Drama „Maria Stuart“ entsteht mit der interdisziplinären Messe MARIANNE ein kontemplatives Erlebnis.

All you need is less: Warum die Freiheit zu einem reichen Leben in unseren eigenen Händen liegt

Im ersten Moment saß da der Zweifel: Ach Gottchen, wieder so ein Aufräum-Buch, so ein Leben-Entrümpelungs-Buch, das den Lerser/-innen helfen soll, sich von ihrem angehäuften Sammelplunder zu trennen!? So ein Konsum-Überdruss-Buch? – Der an einen Beatles-Song angelehnte Titel täuscht. Es geht um viel mehr. Das verrät schon der Autorenname Niko Paech.

Frei nach Schiller: Die Gedanken sind nicht frei, wenn Einer nicht den Mut zur Freiheit hat

LEIPZIGER ZEITUNG/Zur Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelManchmal schält sich erst beim Lesen der frisch gedruckten „Leipziger Zeitung“ heraus, wo eigentlich der Schwerpunkt des Monats lag. Oder liegt. Welches Thema wirklich die Stadt oder gleich die ganze Gesellschaft tatsächlich bewegt hat. Nicht nur aufgeregt, so wie die üblichen Themen, über die sich die Zeitgenossen in unsozialen Medien zerfleischen. Das heimliche Mega-Thema in der Juli-Ausgabe ist tatsächlich das Thema Freiheit.

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und das Junge Ensemble des TfN – Theater für Niedersachsen auf Demokratietour

Flugblätter fliegen von der Ballustrade des Theater für Niedersachsen auf den Platz nieder. Rüya Gürcan, André Trzewik und Birte Freimann strecken ihre Hände nach oben, um weitere Blätter in den Spätsommerhimmel von Hildesheim zu werfen. Die drei sind ein Teil des Jungen Ensembles des Theater für Niedersachsen.

Über Mut, Werte, Veränderung und die Benutzung des eigenen Kopfes zum Denken

Wenn Tobias Hollitzer vom Bürgerkomitee Leipzig richtig gezählt hat, feiert Leipzig am 9. Oktober das zehnte Lichtfest. Das kann man eine Tradition nennen, mit der 1999, als Leipzig zum ersten Mal daran dachte, die „Friedliche Revolution“ mit einer Feier zu würdigen, nicht unbedingt zu rechnen war. Den nächsten Anlauf gab es ja dann 2007 auf dem Nikolaikirchhof. Erst mal probehalber: Interessiert das die Leipziger überhaupt noch?

Die neue Ausgabe der Leipziger Zeitung beschäftigt sich mit Rockern, Kreativen und den Abgründen der Selfie-Kultur

Wenn man nur dranbleibt, dann merkt man, wo es in unserer Gesellschaft krankt, kracht und knirscht. Selbst wenn man es so nicht plant und die Autoren der Leipziger Zeitung einfach aufmerksam bleiben in ihren Geschichten. Die neue LZ Nr. 33 liegt heute am Kiosk. Und wir hätten dick und fett drüber schreiben können: „Egoismus macht krank“. Ja, „Brexit“ kommt auch drin vor.

Warum ein Zweifler und Zürner wie dieser Luther heute so aktuell ist und so sehr fehlt

Man kann sich reiben an dem Burschen. Man kann sich an diesem Jubiläum reiben, diesem 500. Jahrestag eines Zeitenbruchs, den der Wittenberger Professor gar nicht wollte. Und trotzdem steht er da als Gigant, wirkt sogar den heutigen Zeitgenossen überdimensional. Unübersehbar: So ein Typ fehlt. Einer, der die richtigen Fragen an die Kirchentür hämmert. Und einen Künstler wie Harald Birck zu ganzen Serien anstiftet.

Ein kluges und aufrüttelndes Buch über den ermordeten russischen Hoffnungsträger Boris Nemzow

Seit gut zwei Jahren schaut man auch aus Deutschland wieder verstärkt nach Russland. Mit dem Einmarsch auf der Krim und in der Ost-Ukraine scheint Russland wieder auf dem Weg zu einer Großmacht zu sein, die ihre Interessen mit militärischer Gewalt durchzudrücken versucht. Immer wieder steht Präsident Putin im Fokus der Aufmerksamkeit. Welche Rolle spielt er tatsächlich? Und welche Rolle spielte er beim Mord an Boris Nemzow am 27. Februar 2015?

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