Artikel zum Schlagwort Herbst ’89

Ausstellungseröffnung: „Alltägliches aus ’89“ – Frauenleben in der DDR in der Volkshochschule Leipzig

Foto: Ralf Julke

Am kommenden Montag, dem 2. September, wird um 18 Uhr in der Volkshochschule Leipzig eine neue Ausstellung eröffnet. "Alltägliches aus ‘89" entstand im Rahmen des Projektes "Mutter sorg’ dich nicht. Hier ist alles in Ordnung." des Soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig. Es zeigt weibliche Sichtweisen des Herbstes 1989 - ein Zeitpunkt, zu dem heute meist Männer gehört und zitiert werden, obwohl die Frauen ebenbürtig an den Umbruchsprozessen beteiligt waren. Weiterlesen

Raus aus Entmündigung, Sprachlosigkeit und Ausgrenzung

Fenster zur Freiheit: Wie die radix-blätter das Ende der SED-Herrschaft gedanklich vorbereiteten

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls es die DDR noch gab, gehörte Peter Wensierski als Reporter für diverse Zeitschriften und ab 1986 für das Fernsehmagazin „Kontraste“ zu den bekanntesten Berichterstattern über all das, was in der DDR geschah. Denn Öffentlichkeit über die Vorgänge in der DDR wurde fast ausschließlich über westliche Medien hergestellt. Aber in diesem Buch erzählt Wensierski eine Geschichte, die mit dem Titel „Fenster zur Freiheit“ eigentlich nicht erfasst wird. Weiterlesen

Unterwegs im Archiv – Kostenlose Führungen jeden letzten Mittwoch im Monat

Es war kein Zufall, dass sich der Zorn der Demonstranten im Herbst ´89 besonders gegen die Stasi richtete. Der riesige Überwachungsapparat agierte im Geiste Mielkes, der seinen Generälen eingeschärft hatte: „Genossen, wir müssen alles wissen!“. Wichtige Helfer in diesem Kampf gegen den "Klassenfeind" waren die inoffiziellen Mitarbeiter (IM). In den Hinterlassenschaften der Stasi lagert das Herrschaftswissen aus 40 Jahren SED-Diktatur und ihrer Geheimpolizei. Weiterlesen

Maestro auf dem Wahlzettel

Wie Kurt Masur im Mai 1989 zum Leipziger Stadtverordneten gewählt wurde

Quelle: BStU / Roland Mey

Für alle LeserDass der einstige Leipziger SPD-Stadtrat Roland Mey seine ganz besondere Sicht auf den viel gefeierten einstigen Gewandhauskapellmeister Kurt Masur hat, haben wir ja an dieser Stelle mehrfach berichtet. Manch Medium hat Kurt Masur ja geradezu zum Bürgerrechtler gemacht. Doch für Mey, der auch fürs Leipziger Bürgerkomitee aktiv war, ist Masur eine zerrissene Gestalt. Seine Streitschrift „Kurt Masur entzaubert“ wird immer dicker. Weiterlesen

Sonderführungen am Tag der Deutschen Einheit erinnern an die Bedeutung der Friedlichen Revolution und das Ende der Teilung

Foto: L-IZ.de

In Erinnerung an eines der bedeutendsten Ereignisse der Nachkriegsgeschichte bietet die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ am Mittwoch, den 3. Oktober 2018, mehrere Sonderführungen unter dem Motto „Von der Stasi-Repression zur Deutschen Einheit“ und zweimal den Stadtrundgang „Auf den Spuren der Friedlichen Revolution“ an. Weiterlesen

Lichtfest 2018: Initiativgruppe und Stadtratsfraktionen könnten jetzt tatsächlich zusammenfinden

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wäre ein Wunder gewesen, wenn es nicht zur Sprache gekommen wäre. Am Mittwoch, 29. August, hatten Stadt und Veranstalter eingeladen zur Vorstellung der Pläne für das Lichtfest 2018. Und alles drumherum. Da vergisst man zumeist, dass rund um den 9. Oktober in Leipzig stets ein ganzes Bündel eindrucksvoller Veranstaltungen stattfindet, die sich mit dem Erbe der Friedlichen Revolution beschäftigen. Aber wie ist das nun mit der Initiativgruppe? Weiterlesen

Ein Offener Brief zur kommenden Stadtratsentscheidung

Bürgerrechtler bitten dringend darum, die Initiativgruppe Herbst ’89 nicht auszubooten

Lichtfest 2015. Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAuf einmal drängt die Zeit. Am 22. August soll die Vorlage der Verwaltung „Veranstaltungen zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution 9. Oktober 2019“ im Stadtrat landen. Und damit auch der von vier Fraktionen getragene Änderungsantrag, die Verantwortung für die jährlichen Feste zum 9. Oktober von der Initiativgruppe „Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig 9. Oktober“ auf ein „Kuratorium Friedliche Revolution 1989“ zu übertragen. In der Initiativgruppe schrillen sämtliche Alarmglocken. Weiterlesen

Was hat denn der Polizeipräsident im Kuratorium zu suchen?

Vier Ratsfraktionen setzen ein klares Zeichen gegen die Eventisierung des Leipziger Lichtfestes

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs kommt selten vor, dass sich im Leipziger Stadtrat gleich vier Fraktionen zusammentun, um einen Änderungsantrag einzubringen. Da die vier schon die Mehrheit sind im Stadtrat, ist er quasi schon beschlossen, auch wenn die Vorlage des Kulturdezernats „Veranstaltungen zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution 9. Oktober 2019“ erst nach der Sommerpause zum Beschluss ansteht. Aber der öffentlich ausgetragene Streit im Frühjahr hat gezeigt, dass man nicht einfach immer so weitermachen kann. Und so schon gar nicht. Weiterlesen

Aufbruch – Verantwortung – Offenheit: 1989 und heute

Die Podiumsdiskussion am Montag, 19. März, 19 bis 20:30 Uhr, in der Alten Handelsbörse, Naschmarkt 1, geht der Frage nach, inwieweit diese Begriffe die Friedliche Revolution im Herbst 1989 zutreffend charakterisieren. Zugleich gilt es nach der Bundestagswahl zu fragen: Wo braucht die Bundesrepublik Deutschland Veränderung, was ist zu bewahren und zu schützen und wie ist der politische Diskurs zu führen? Weiterlesen

Bürgerrechtler schicken einen Brief an Burkhard Jung

Die Initiativgruppe fürs Lichtfest muss kleiner werden, damit sie wieder Profil bekommt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Austritt von Uwe Schwabe aus der Initiativgruppe „Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig, 9. Oktober 89“ und seine Kritik an der Vorbereitung des Lichtfestes trafen auf Resonanz. Wenn auch nicht unbedingt auf die erwartete. Das verbliebene Gremium vertiefte sich lieber in Abwehrschlachten: Ist doch alles in Ordnung und man arbeitet gut zusammen! – Aber daran zweifelt nicht nur Uwe Schwabe. Weiterlesen

Verkündet, beschlossen, besiegelt

Wie Kurt Masur 1989 seine Ehrenbürgerwürde bekam

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferDie Verehrung von Roland Mey für den langjährigen Gewandhauskapellmeister Kurt Masur (1927-2015) ist eine besonders innige. Und lange. Gewachsen ist sie mit dem Leipziger Revolutionskult um Kurt Masur, der seit 1990 regelrecht behängt wurde mit Preisen und Ehrungen für den Herbst 1989, in dem er durchaus eine Rolle spielte. Das mit dem Preisbehängen fing schon im Dezember 1989 an. Was Roland Mey seltsam fand. Da hat er nachgefragt. Weiterlesen

Lesungen, lange Ausstellungsnacht und dezentrales Lichtprojekt am Tag der Friedlichen Revolution in der „Runden Ecke“

Foto: L-IZ.de

Der 9. Oktober ist längst zum städtischen Gedenktag geworden. An jenem Tag entschied sich in Leipzig, ob die Revolution gegen die SED-Diktatur in der DDR eine blutige oder eine friedliche werden würde. Um an den Mut der weit über 70.000 Menschen zu erinnern, die vor 28 Jahren für Freiheit und Demokratie auf die Straße gingen, bietet die Initiative „Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig 9. Oktober 1989“ gemeinsam mit der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH und der Stadt Leipzig wieder ein abwechslungsreiches Programm. Weiterlesen

Podiumsdiskussion am 5. Oktober: „Aufbruch – Verantwortung – Offenheit: 1989 und heute“

Foto: Stadt Leipzig

Das Motto „Aufbruch – Verantwortung – Offenheit“ bildet die inhaltliche Klammer für das Lichtfest 2017. In der Podiumsdiskussion am Donnerstag, 5. Oktober, 19:00 bis 20.30 Uhr (Alte Handelsbörse, Naschmarkt 1) wird darüber debattiert, inwieweit diese Begriffe die Friedliche Revolution im Herbst 1989 zutreffend charakterisieren. Zugleich gilt es, kurz nach der Bundestagswahl zu fragen: Wo braucht die Bundesrepublik Deutschland Veränderung, was ist zu bewahren, was ist zu schützen, wie ist der politische Diskurs zu führen? Weiterlesen

Leipzig war's nie allein

Rainer Eckert beschreibt, wie die Revolution 1989 auch in Potsdam ins Rollen kam

Foto: Ralf Julke

Für Freikäufer Die Potsdamer also auch? Natürlich. Was man aus Leipziger Sicht oft nicht wahrnimmt, ist die Tatsache, dass die Friedliche Revolution 1989 fast überall in der DDR gleichzeitig geschah. Die Auslöser waren ja auch überall dieselben. Nur eigneten sich Städte wie Leipzig natürlich eher dazu, auch zum Sammelpunkt der Revolution zu werden. Aber was passierte in Potsdam? Das hat Rainer Eckert nun doch mal interessiert. Weiterlesen

Lange Ausstellungsnacht und dezentrale Lichtprojekte in der „Runden Ecke“ zum Tag der Friedlichen Revolution

Am 9. Oktober lädt das Bürgerkomitee Leipzig e.V. zur langen Ausstellungsnacht ein, die im Anschluss an das Lichtfest in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ stattfinden wird. Interessierten bietet sich hier bei Rundgängen durch die Ausstelllungen die Möglichkeit, Zeitgeschichte am Original-Ort zu erleben. Ergänzend werden auch zwei dezentrale Lichtinstallationen die „Runde Ecke“ als bedeutungsvollen Ort der Friedlichen Revolution in Leipzig markieren. Weiterlesen

9. Oktober 2016: EU-Parlamentspräsident hält Rede zur Demokratie

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, wird am 9. Oktober, dem „Tag der Friedlichen Revolution“, die diesjährige Rede zur Demokratie in der Leipziger Nikolaikirche halten. Die Rede gehört neben dem Friedensgebet in der Nikolaikirche und dem Lichtfest Leipzig zum Kernprogramm der Veranstaltungsreihe „Herbst ´89“ anlässlich des Jahrestages der Friedlichen Revolution. Weiterlesen

Medienmacht, Zensur und Öffentlichkeit in der DDR und der SBZ

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig hat seine Ausstellung zur Medienpolitik der DDR online gestellt

Foto: Ralf Julke

Seit der vergangenen Woche ist eine Website online, an der der Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. 2014 und 2015 fleißig gearbeitet hat: die virtuelle Ausstellung „Rotstift. Medienmacht, Zensur und Öffentlichkeit in der DDR.“ Eigentlich ist es eine Wanderausstellung, die im April 2015 erstmals in Leipzig zu sehen war. Erstaunlicherweise bei der LVZ. Aber das Thema ist auch ein Jahr später noch hochaktuell. Weiterlesen

Mitarbeiter des Evangelischen Pressedienstes schreiben ihr Buch zur Friedlichen Revolution

Die Entstehung einer Revolution in lauter kleinen, knackigen Reportagen erzählt

Foto: Ralf Julke

Es ist ein echtes Fleißprojekt, dem sich die Mitarbeiter des Evangelischen Pressedienstes (epd) zwei Jahre lang gewidmet haben. Sie haben ihre Sicht auf das Ende der DDR, die Friedliche Revolution und den Weg zur Deutschen Einheit zusammengetragen in lauter gut lesbaren Kapiteln und ein Buch draus gemacht. Hier ist es. Sogar Manfred Stolpe war überrascht. So umfassend habe er die Geschichte noch nicht gelesen. Weiterlesen

„Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit?“

Leipzig lädt auch am 9. Oktober 2015 wieder zum Lichtfest mit Kerzen, Erinnerungen und antikem Chor

Foto: Ralf Julke

Leipzigs Lichtfest ist berühmt. In Israel, in Stuttgart, in Karlsruhe - selbst im durch sein Lichterfest bekannten Lyon schaut man mit Hochachtung nach Leipzig. Zumindest auf das, was Jürgen Meier hier seit acht Jahren anstellt. Er ist der künstlerische Kopf hinter dem, was seitdem am 9. Oktober in Leipzigs Innenstadt passiert. Er besorgt - wenn es mal wieder wie 2009 und 2014 um den Ring geht - die Installations-Künstler, Performance-Artisten und Musiker. Weiterlesen

Eine Leipziger-Herbst-Geschichte nun als Sonderausgabe: Fritzi war dabei

Cover: Klett Kinderbuch Verlag

Manchmal muss man gar nicht selbst dabei gewesen sein, um eine Geschichte richtig erzählen zu können. Sogar richtiger als so Mancher, der behauptet, 1989 dabei gewesen zu sein, als ein ganzes Land auf die Straße ging. Hanna Schott - aufgewachsen in Augsburg, Verden, Korbach und Aachen, war 1989 nicht dabei, als die Leipziger auf die Straße gingen. Aber sie hat eine der schönsten Geschichten darüber geschrieben. Weiterlesen