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Historischer Roman

Im Aufwind der Macht: Ein mitreißender Roman über den berühmtesten sächsischen General der Napoleonzeit

Der Titel ist ein wenig irreführend, denn nichts strebte Johann Adolf von Thielmann weniger an als Macht. Er ist der Held dieses Romans, in dem der Dresdner Autor Wolfgang David ihn durch jene beiden Jahre begleitet, in denen er erst den Russlandfeldzug Napoleons mitmacht und die sächsischen Truppen bei Borodino befehligt, bevor er im Frühjahr 1813 die Seiten wechselt. Und dabei galt er nach 1806 als größter Unterstützer Napoleons in Sachsen.

Johann Sebastian Bachs Töchter: Carola Moosbach erzählt die Lebensgeschichte der vier überlebenden Töchter des großen Komponisten

Eigentlich hätte man so ein Buch von einer Leipziger Forscherin oder auch einem Forscher erwartet, wo ja nun Leipzig das große Zentrum der Bach-Forschung ist. Aber in diesem Fall war die Kölner Autorin Carola Moosbach schneller. Oder das Thema brannte ihr einfach auf den Nägeln. Denn über die berühmten Bach-Söhne wissen wir eine Menge. Aber der Leipziger Thomaskantor hatte auch Töchter. Waren die etwa unwichtig und untalentiert?

Und wenn die Welt voll Teufel wär: Luthers aufregende Reise zum Reichstag nach Worms

Vieles ist auf einen markigen Spruch eingedampft in der Erinnerung an Martin Luther. Sein Auftritt in Worms auf dem Reichstag zum Beispiel auf dieses legendäre: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.“ Als wenn das so leicht gewesen wäre. Und als wenn es eine schnurgerade Linie vom Thesenanschlag in Wittenberg 1517 zum Wormser Reichstag gegeben hätte. Aber der Weg nach Worms war kurvenreich. Und auch Dr. Martin Luther ahnte 1517 nicht, wo er 1521 landen würde.

Preis der Macht: Das grandiose Finale von Sabine Eberts Barbarossa-Reihe „Schwert und Krone“

Schon Finale. Mit „Preis der Macht“ beendet Sabine Ebert ihre große Roman-Serie „Schwert und Krone“ über das Zeitalter Barbarossas. Am Ende ist auch Friedrich I. tot, der als Barbarossa regelrecht zur Legende in der deutschen Erinnerung geworden ist. Doch seinen Tod erleben wir nicht mit. An den erinnert sich nur Heinrich der Löwe auf seinem Totenbett. Er ist der Einzige, der alle die Helden dieser Geschichte überlebt hat. Und das Erstaunliche ist: Es gab sie tatsächlich alle.

Siebenhöfen: Bernd Sikora schreibt einen Jugendroman zur ganz frühen Industriegeschichte im Erzgebirge

Wie verarbeitet man eigentlich seinen Kummer als Architekt und Kenner historischer Baukunst, wenn gerade in dem Moment, in dem Sachsen sich als Land der Industriekultur feiert, reihenweise die Zeugen der frühesten Industriearchitektur abgerissen werden? Für Bernd Sikora war es doppelt schmerzhaft, weil es 2016 auch ein Bauwerk in seiner erzgebirgischen Kindheitslandschaft betraf: die Meinertsche Spinnmühle in Oelsnitz.

Quintus und der Feuerreiter: Wie Quintus Schneefahl das Ende der Republik aus nächster Nähe miterlebt

Die Trilogie ist komplett. Den ersten Band der Lebensgeschichte des Quintus Schneefahl veröffentlichte der in Leipzig geborene Thomas Persdorf, der heute als Autor in Mainz lebt, noch 2013 im Engelsdorfer Verlag in Leipzig. Der begleitete den jungen Journalisten, der heftig mit seiner Epilepsie zu kämpfen hat, bis in die stürmische Nachkriegszeit und in den revolutionären November 1918. Schon das für die heutige deutsche Romanlandschaft etwas Seltenes, dass ein Autor sich tatsächlich wieder in die Wirren der Geschichte stürzt.

Herz aus Stein: Ein neues Kapitel im großen Barbarossa-Panorama mit starken Frauen, blutigen Kriegen und hartherzigen Herrschern

Sie hat sich in die Herzen der Leser geschrieben. Und nicht nur derer, die in historischen Romanen ein Stück Weltflucht ins Mittelalter vollziehen, um mal endlich wegzukommen von dem Gegrübel über eine unbegreifliche und bedrohliche Gegenwart. Sie hat auch so manchen Historiker begeistert. Denn so wie Sabine Ebert das 12. Jahrhundert lebendig werden lässt, wird Geschichte auch für all jene greifbar, die mit dem drögen Stoff aus Schulbüchern nie etwas anfangen konnten.

Ich habe Licht gebracht! Der mitreißende Lebensroman der Louise Otto-Peters

In den Buchhandlungen gibt es längst eigene Regale für Historische Romane. Die meisten Titel beschäftigen sich dort mit dem Mittelalter. Wenige Autorinnen und Autoren trauen sich in jüngere Zeiten, denn da geht es auf einmal um Fragen, die heute noch immer brennen. Und die oft so trocken abgehandelt werden, als wären das keine Menschen aus Fleisch und Blut gewesen. Louise Otto zum Beispiel. Eine Revolutionärin? Seit wann sind deutsche Revolutionen weiblich?

Zeit des Verrats: Der dritte Band aus Sabine Eberts großem Barbarossa-Epos

Scheinbar ist er der große Held in dieser gewaltigen Romanreihe, die Sabine Ebert gleich begann, nachdem sie mit den Romanen zu den „sächsischen Jahren“ 1813 und 1815 fertig war: Friedrich I., genannt Barbarossa, deutscher Kaiser und König und eine der eindrucksvollsten Gestalten der deutschen Geschichte. Aber in Wirklichkeit sind bei Sabine Ebert die Frauen die Heldinnen. Starke und eindrucksvolle Frauen, die ihren Männern mindestens das Wasser reichen können.

„Das V der Kraniche“: Im zweiten Band der Trilogie verschlägt es Quintus Schneefahl nach Oberschlesien, Rapallo und in das Berlin der goldenen Jahre

In seinem Buch „Im Taumel“ hat ja Kersten Knipp gerade die Folgen des „Schicksalsjahrs“ 1919 für Europa aufgearbeitet – ein komplexes und selten wirklich vermitteltes Thema. Die Weimarer Republik wird auch medial fast immer nur auf „die Goldenen Zwanziger“, Hyperinflation und Börsencrash reduziert. Dass sich für Millionen Europäer ihr Leben radikal veränderte, wird selten wahrgenommen. Und noch seltener zum Roman gemacht wie in Thomas Persdorfs zweitem Band der Romantrilogie „Quintus – das Leben eines Hochbegabten“.

Mit „Sudička“ erweckt Dieter Kalka die Welt der Sorben zwischen Elbe und Oder zum Leben

Für FreikäuferDa versagt das Gedächtnis. Diesen Klang des Erzählens, den gab es zuletzt in leinengebundenen Jugendbüchern, die man einst stapelweise verschlang und dabei eintauchte in den Sog eines Erzählens, das alte Zeiten, sagenhafte Landschaften und längst vergangene Völker wieder lebendig werden ließ samt ihren Träumen, ihren Göttern und der Unendlichkeit der Zeiten. Als Autoren noch farbig erzählten. So wie Dieter Kalka mit dieser Sehnsuchtsgeschichte aus der Sorbenzeit.

Ein fatal gescheiterter Kreuzzug, das Schicksal selbstbewusster Frauen und der Aufstieg des jungen Falken

Für FreikäuferMit den „Hebamme“-Büchern wurde Sabine Ebert berühmt. Mit den Büchern zur Völkerschlacht hat sie die Herzen der Leipziger erobert und auch gleich noch ihren Lebensmittelpunkt nach Leipzig verlegt. Und dann hat sie sich gleich in ein neues, großes Geschichtspanorama gestürzt, das auf Jahre ihre Leser in Bann schlagen wird: „Schwert und Krone“, das Zeitalter Barbarossas. Den kennen die meisten sogar irgendwie.

Vom König zum König: Christian Lohmeier versucht, das früheste Kapitel der deutschen Geschichte zu rekonstruieren

Für Freikäufer Die Deutsche Literaturgesellschaft ist ein Verlag, der Bücher herausbringt, die in anderen Verlagen ihre Schwierigkeiten hätten. Unter anderem, weil sie eigentlich noch viel Arbeit brauchen. Gerade wenn es um historische Themen geht, die einer zum Leben erwecken möchte. Denn wie war denn das damals, als aus dem Ostfrankenreich so langsam Deutschland wurde?

„Was soll vergrabenes Gold …“ – Der Zankapfel Lipsk und die Fakenews der Mächtigen

Für FreikäuferNa gut, den 800-Seiter wird nicht jeder im Urlaub schaffen. Es sei denn, es gibt jetzt noch sechs Wochen Regenwetter. Selbst dann wird es nicht leicht, denn Joachim Oelßner hat sich mit diesem Buch zu einem der spannendsten Kapitel der Leipziger Geschichte eine Herkulesaufgabe gestellt. Denn vor 800 Jahren war in Leipzig richtig was los. Zutaten: ein König, Markgrafen, Bischöfe, Ritter. Und ein berühmter Minnesänger.

Wie Sabine Ebert das Zeitalter Barbarossas, der Welfen, Askanier und Wettiner mit breiter Palette zum Leben erweckt

Es ist der Beginn einer großen Reise durch eine Zeit, in der in Deutschland Kaiser regierten, Herzogtümer umkämpft waren und Markgrafschaften erobert wurden, als legendäre Fürstengeschlechter die Reichspolitik bestimmten und der Eigensinn starker Fürsten das ganze Land in Krieg und Hunger stürzen konnte. Ein Zeitalter, das Sabine Ebert schon seit Jahren beschäftigt.

Das ganz und gar nicht langweilige Leben von Luthers Mutter Margarethe

Luther-Romane gibt es wie Sand am Meer, auch ein paar über seine geliebte Käthe. Aber über seine Mutter hat noch niemand ein ganzes Buch geschrieben. Da muss man erst einmal drauf kommen. Aber wenn man sich – wie die beiden schreibenden Zwillingsschwestern Claudia und Nadja Beinert – in das Thema vertieft, wird ein ganzes Zeitalter lebendig. Eines, in dem es ziemlich hart zuging.

Wer war eigentlich Christine Benedikte Naubert? Und was hat es mit ihrem „Bund des armen Konrads“ auf sich?

Zur Buchmesse legte Sylvia Kolbe den neuesten Roman der Leipziger Schriftstellerin Christiane Benedikte Naubert (1752-1819) vor: „Der Bund des armen Konrads. Getreue Schilderung einiger merkwürdigen Auftritte aus den Zeiten der Bauernkriege des sechzehnten Jahrhunderts.“ Erschienen 1795 im Leipziger Verlag Weygand. Seit 2006 holt sie das Werk der fast vergessenen Autorin wieder ans Licht. Warum macht sie das? Die L-IZ hat mal nachgefragt.

Die Kathedrale der Ewigkeit: Teil 2 einer furiosen Liebesgeschichte aus dem mittelalterlichen Naumburg

Die Geschichte ist ein großes Bergwerk, aus der sich Autoren historischer Romane bedienen können, so viel sie wollen. Das haben schon Alexandre Dumas und Walter Scott getan. Bekanntlich mit Erfolg. Und irgendwie ist der historische Roman seit ein paar Jahren zu einer eigenen Erfolgsgeschichte geworden: Autoren und Leser stürzen sich in wachsender Schar in ferne Vergangenheit. 1.000 Jahre dürfen es schon sein. Wie in der Trilogie von Claudia und Nadja Beinert.

„1813 – Kriegsfeuer“: Sabine Ebert will mit neuem Roman Mythen entzaubern

Die Leipziger Nikolaikirche ist für Sabine Ebert "ein Ort von hoher Symbolkraft". In dem berühmten Sakralbau wird die Schriftstellerin am 14. März 2013 ihren neuen Roman "1813 - Kriegsfeuer" vorstellen. Für die Autorin eine "sehr große Ehre". Ebert sieht ihr neues Werk als Antikriegsroman. Im Mittelpunkt steht die Leipziger Völkerschlacht.

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