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Theater

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Ben Becker. Foto: Fritz Brinckmann

Ich, Judas: Ben Becker gibt noch einen drauf

Seit Ben Becker im November 2015 im Berliner Dom mit seinem Solo-Programm „Ich, Judas“ startete, hat er Kirche um Kirche gefüllt. Durchs ganze Land ist er gereist und hat in den sakralen Räumen der Republik das Schicksal jenes Apostels zur Sprache gebracht, dem die Bibel alle Schuld am Verrat auflädt. Und kein Thema scheint so gegenwärtig wie genau dieses: der Verrat. Vorstellung um Vorstellung war ausverkauft. 2019 legt Ben Becker deshalb noch mehrere Vorstellungen auf. Eine in Leipzig.

Der Froschkönig, Nina Maria Föhr. Quelle: Wintertheater Leipzig

Der Froschkönig – Freilicht-Wintertheater in der Moritzbastei

VerlosungVom 30.11. bis 22.12.2018 können Kinder und Eltern gleichermaßen zwischen den Steinmauern im Innenhof der Moritzbastei mit uns träumen. Wer möchte vom goldenen Teller der Königstochter naschen und einen Blick in den Brunnen wagen? Ein Schauspiel nach den Brüdern Grimm in zauberhaft vorweihnachtlicher Atmosphäre. Für die Veranstaltung am Samstag, 15.12., 17 Uhr, können Freikäufer (Leserclub-Mitglieder) 1x2 Familien-Tickets ergattern. +++Die Verlosung ist beendet+++

Nicobobinus oder Die verwegene Reise ins ferne Land der Drachen. Foto: Tom Schulze

TdJW adaptiert Terry Jones’ Kinderbuch-Hit „Nicobobinus“

Weihnachtszeit ist Märchenzeit. Das Theater der Jungen Welt ist das Risiko eingegangen, mit Terry Jones’ Kinderbuch „Nicobobinus“ einen Stoff zu adaptieren, der im deutschsprachigen Raum relativ unbekannt ist. Die Premiere war ein voller Erfolg.

Tannhäuser. Foto: Tom Schulze

Tannhäuser in Leipzig: Fiebriger Tenor rettet Wagnerianern den Abend

Im Opernhaus wird wieder Wagner gespielt. Mit „Tannhäuser“ stand am Sonntag die erste der sechs Opern des Leipziger Komponisten auf dem Programm, die in dieser Saison am Augustusplatz gegeben werden. Im Fokus standen der neue „ständige Gastdirigent“ Felix Bender und der schwedische Heldentenor Daniel Frank.

Nono Battesti / Compagnie Dessources, Brüssel: „Double“ („Doppelt“). Foto: Benjamin Struelens, Walloon Brabant

Ticketverlosung zur euro-scene Leipzig 2018

VerlosungNächste Woche findet die euro-scene Leipzig vom 6. bis 11. November statt. Das Festival zeitgenössischen Theaters und Tanzes zeigt 11 Gastspiele aus 7 Ländern in 20 Vorstellungen und 8 Spielstätten. Unter dem Motto „Bühnen – Klang – Welten“ widmet sich das Festival der Vielfalt von Musik in Theater und Tanz zwischen Live-Musik, Klang, Geräusch, Text und Stille. Leserclubmitglieder die Möglichkeit, für zwei Tanzstücke Tickets zu ergattern. +++Die Verlosung ist beendet+++

Die Herzogin von Chicago. Foto: Kirsten Nijhof

Operette trifft Musical: Publikumserfolg für Kalmans „Herzogin von Chicago“

Fällt der Name Emmerich Kálmán, ist meist von der „Csárdásfürstin“ die Rede. „Die Herzogin von Chigaco“ findet sich dagegen nur selten auf den Spielplänen der Operettenbühnen wieder. In Leipzig verpassten Regisseur Ulrich Wiggers und Kapellmeister Tobias Engeli dem angestaubten Werk eine Frischzellenkur und feierten mit ihrem erfrischenden Konzept einen Publikumserfolg.

Eingang zum Haus Dreilinden. Foto: Gernot Borriss

Die Musikalische Komödie könnte 2019/2020 für eine Spielzeit ins Westbad umziehen

Fast vergessen ist die Zeit, als die Fraktionen im Stadtrat wilde Vorschläge machten, wie man die Kulturbetriebe der Stadt zusammenlegen und damit Millionenbeträge sparen könnte. Noch länger her ist die Debatte über die Musikalische Komödie, weil man einfach kein Geld fand, um das Haus Dreilinden endlich mal zu sanieren. Und jetzt wird es tatsächlich saniert. Und für eine Spielzeit braucht das Haus einen Ausweichort. Der scheint sogar schon gefunden zu sein.

King Liar. Foto: Theaterturbine

Ab August gibt’s „King Liar“ in der Moritzbastei

Man denkt zwar an einen gewissen Immobilien-Tycoon, der sich mit Prahlereien auf den Präsidentenstuhl der USA hinaufgetobt hat, wenn man ein Stichwort wie „King Liar“ hört. Aber wenn ab dem 8. August im Sommertheater der Moritzbastei „King Liar. Reine Familiensache“ auf dem Spielplan steht, dann geht es doch eher wie bei Shakespeare zu: Ein alternder Vater gibt die Macht ab. Aber genau das ist der Prüfstein, an dem sich erweist, welches der Kinder ... na ja, so ungefähr.

Das LOFFT-Schild am Theaterhaus wird abgenommen. Foto: LOFFT

Das LOFFT geht jetzt auf eine halbjährige Odyssee durch den Leipziger Westen

Die Hoffnung ist groß, dass die künftige Spielstätte für das LOFFT in der Baumwollspinnerei rechtzeitig fertig ist. Denn ab jetzt ist das freie Theater, das sich bislang ein Haus mit dem Theater der Jungen Welt am Lindenauer Markt teilte, erst einmal heimatlos. Nach knapp 20 Jahren hat das LOFFT am Dienstag, 26. Juni, feierlich seinen Auszug aus dem Theaterhaus am Lindenauer Markt begangen.

Die Nibelungen. Foto: Richard de Nova

Leipzigs Schauspielstudierende bringen „Die Nibelungen“ auf die Sommerbühne im Grassi

Und jetzt: die Nibelungen! Die haben zwar keinen Geburtstag. Und bis heute weiß man auch nicht wirklich, wer der Sänger war. Aber das Epos scheint prima zu passen in unsere Zeiten, wo grimmige alte Haudegen wieder eine irre Freude daran haben, die Burg anzuzünden und eine ordentliche Schlägerei anzurichten. Es überrascht also nicht, wenn die Schauspielstudenten der HMT in diesem Jahr eine dramatische Bearbeitung des Stoffs auf die Sommerbühne bringen.

Das Geheimnis der Hebamme. Foto: Landesbühnen Sachsen

„Das Geheimnis der Hebamme“ feiert auf der Freilichtbühne Rathen Premiere

Für Liebhaber der Geschichte lohnt sich ab Freitag, 8. Juni, die Fahrt nach Rathen. Denn dort bringen die Landesbühnen jetzt – in der Bearbeitung von Odette Bereska – die Bühnenversion des Roman-Bestsellers „Das Geheimnis der Hebamme“ der sächsischen Autorin Sabine Ebert zur Premiere. Mit den „Hebamme“-Romanen wurde Sabine Ebert berühmt, bevor sie sich in Leipzig der Völkerschlacht widmete und danach (wieder) in die Zeit Barbarossas eintauchte.

Sommerbühne am Gohliser Schlösschen. Foto: Helga Schulze-Brinkop

Die Freiluft-Theater-Saison am Gohliser Schlösschen beginnt am 2. Juni mit „Gefährliche Liebschaften“

Wenn die Einladungen zu den Sommertheaterpremieren kommen, dann weiß man, dass wirklich die warme Jahreszeit angefangen hat. Und seit Jahren längst der klassische Ort für das Freilufttheater ist das Gohliser Schlösschen. Der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e. V. lädt auch in diesem Jahr wieder von Juni bis September gemeinsam mit starken künstlerischen Partnern wie dem Schauspiel Leipzig und dem Leipziger Duo BauchBeineHirn zu Kulturgenuss der Extraklasse unter freien Himmel vor der bezaubernden historischen Kulisse ein.

Christel Römer, Sabine Tietzen (v.l.). Foto: Anja Schwede

Premiere für „App zum Unglücklichsein“ am 11. Mai

Am 11. Mai hat ein ganz besonderes Zeitstück Premiere in der Moritzbastei. Der Theaterladen Selbst & Los präsentiert sein neues Stück „App zum Unglücklichsein“, ein Theaterstück inspiriert durch „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick. Der amerikanische Psychotherapeut und Kommunikationswissenschaftler hat sich wie kaum ein anderer mit der Frage beschäftigt, wie wir selbst in unserem Kopf die Welt konstruieren und oft genug selbst dafür sorgen, dass wie vor lauter Negativdenken aus der Angst nicht mehr herauskommen.

Foto: Stefan Hoyer

Das Theater der Jungen Welt feiert mit Adaption eines neurologischen Fachbuchs Premiere

Aristoteles, da Vinci, Gage und Maguire. Sie alle haben versucht, die Wirkungsmechanismen im menschlichen Gehirn aufzuschlüsseln. Das Theater der Jungen Welt inszenierte am vergangenen Freitag mit der Uraufführung des Stückes „Kann das Gehirn das Gehirn verstehen?“ unter Leitung von Regisseurin Tatjana Rese und Dozent Matthias Eckoldt der FU Berlin, eine kleine Geschichte der Hirnforschung.

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