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Tarifvertrag

Tarifvertrag für Beschäftigte im nichtärztlichen Dienst gefordert

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) will die tariflose Zeit im Fachklinikum Brandis beenden und forderte den Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen auf. „In den vergangenen Monaten haben sich eine Vielzahl der Beschäftigten gewerkschaftlich organisiert. Jetzt ist es an der Zeit, den seit Jahren bestehenden tariflosen Zustand zu beenden“, sagt Andreas Menzel, Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Gesundheit in Leipzig.

Tariferfolg bei X-FAB – Erste Chip-Fabrik im Silicon Saxony tarifgebunden

Gute Nachrichten aus der Mikroelektronik-Branche: Am 1. April 2021 tritt bei X-FAB Dresden ein umfassendes Tarifwerk in Kraft. Dieses beinhaltet unter anderem Lohnsteigerungen, ein innovatives Entgeltsystem, Altersvorsorge und Weihnachtsgeld.

Krisengewinner Amazon verweigert weiterhin verbindlichen Tarifvertrag zum Schutz der Beschäftigten

Während die Corona-Krise die Innenstädte verwaisen lässt, steigt das Bestellaufkommen in Onlineshops um ein Vielfaches. Dadurch gelang es, dass Amazon seinen Umsatz beträchtlich steigern konnte. Umso unnachgiebiger zeigt sich Amazon im Umgang mit seinen Mitarbeitern.

Tarifvertrag für Kabelwerk in Meißen

Nach mehrwöchigen Gesprächen haben die IG Metall Riesa und der Arbeitgeber ein Verhandlungsergebnis über einen Haustarifvertrag für die rund 120 Beschäftigten im Kabelwerk in Meißen erzielt. Der Haustarifvertrag wird ab 1. April 2021 in Kraft treten und bringt zahlreiche Verbesserungen für die Kolleginnen und Kollegen: 100 Euro mehr Geld pro Monat, eine einheitliche Arbeitszeit von 38 Stunden pro Woche, ein transparentes Entgeltsystem sowie Investitionszusagen seitens des Arbeitgebers.

Kirchliche Arbeitgeber kontra Nächstenliebe

Ver.di Mitglieder kritisieren die Blockade des flächendeckenden Tarifvertrags durch kirchliche Arbeitgeber der Caritas und Diakonie. Die Leidtragenden dieser Entscheidung sind vor allem weibliche Beschäftigte. Die Gewerkschaft nimmt den Frauentag zum Anlass, Beschäftigte im Schloss Osterstein in der Senioren- und Seniorenpflegeheim gGmbH in Zwickau mit Blumen zu begrüßen.

Homann: Verweigerung der Caritas-Arbeitgeber ist unsolidarisch

Henning Homann, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Freitag zum Scheitern des Flächentarifvertrags Pflege: „Das Scheitern des Flächentarifvertrags Pflege durch die ablehnende Haltung der Caritas-Arbeitgeber ist ein Skandal.“

Ablehnung des Pflege-Tarifvertrags ist ein Schlag ins Gesicht der Pflegekräfte

Ein einheitlicher Branchentarifvertrag für die Pflege ist am Veto der Caritas vorerst gescheitert. Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Susanne Schaper: „Die Ablehnung ist ein Schlag ins Gesicht der Pflegekräfte, die seit Jahren für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen streiten.“

Bundesweiter Tarifvertrag für die Altenpflege wäre ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung

Simone Lang, pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, am Dienstag nach dem Besuch der Christlichen Sozialstation Meißen zum Tarifvertrag in der Altenpflege und zu notwendigen weiteren politischen Schritten im Pflegebereich: „Die Beschäftigten in der Altenpflege in Deutschland sollen zum 1. August flächendeckend einheitliche und in vielen Fällen höhere Löhne erhalten. Hierfür haben Ver.di und die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche beim geplanten Tarifabschluss noch einmal nachgebessert.“

Ärzte fordern Tarifvertrag

Das Arbeitszeitgesetz gilt für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland – es sei denn, sie arbeiten am Fachklinikum Brandis. Dort verstößt der Arbeitgeber seit Jahren bei der Dienstplanung der Ärztinnen und Ärzte gegen geltendes Recht. Die Ärzteschaft der Rehaklinik hat die Geschäftsführung daher mehrfach dazu aufgefordert, mit dem Marburger Bund als gewerkschaftlicher Vertretung der Ärzte Tarifverhandlungen zu führen.

„Wir können streiken, auch mit Abstand!“: ver.di will Warnstreiks ausweiten

Die Zeichen stehen auf Streik: Seit Dienstag, dem 22. September, streiken in ganz Deutschland Beschäftigte des öffentlichen Diensts. Das betrifft unter anderem das Personal in Kliniken, Kitas, in der Pflege oder im öffentlichen Nahverkehr. Hintergrund der Arbeitsniederlegung war der für die Gewerkschaft ver.di enttäuschende Ausgang der zweiten Tarifverhandlungsrunde in Potsdam. „Von Respekt und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten war nichts zu spüren“, sagte ver.di-Chef Frank Werneke nach Ende der zweitägigen Verhandlung am vergangenen Wochenende. Nun könne allein mit guter Unterstützung, „das heißt mit wirklich vielen Warnstreiks in den nächsten Wochen“, die Chance bestehen, am dritten Verhandlungstermin zu einem angemessenen Ergebnis zu kommen, so Werneke.

Die Weichen sind gestellt: Ärztinnen und Ärzte im ÖGD brauchen einen arztspezifischen Tarifvertrag

Die sächsische Landesvorsitzende des Marburger Bundes, Dipl. Med. Sabine Ermer, und der Vorsitzende des Landesverbandes des Öffentlichen Gesundheitsdienstes Sachsen, Dr. Harald Uerlings, haben sich bei einem Treffen in Leipzig darüber ausgetauscht, wie der Öffentliche Gesundheitsdienst auf Landesebene gestärkt werden kann.

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