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Drogenpolitik

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Der Stadtrat tagte: Cannabis für alle!? + Video

Am 15. Juni stand ein Thema gleich zu Beginn auf der Tagesordnung des Leipziger Stadtrates, das es in sich hat und schon in der Vergangenheit für hohe Wellen in der Diskussion gesorgt hatte: die Legalisierung von Cannabis. Auch wenn die vier beantragenden Stadträte eigentlich ein „Modellprojekt zur legalen Abgabe von Cannabis“ beantragt haben. Aber das […]

linXXnet. Foto: Marko Hofmann

Auftakt Veranstaltungsreihe „Progressive Drogenpolitik zwischen Hedonismus und Gesundheitsprävention“

Am 21. Juni 2022 startet das linXXnet eine 3-teilige Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Progressive Drogenpolitik zwischen Hedonismus und Gesundheitsprävention“. Seit Jahren, ja Jahrzehnten stagniert die bundesdeutsche Drogenpolitik. Trotzdem es durchdachte, fachlich fundierte Konzepte im Bereich der akzeptierenden Arbeit mit Drogenkonsumierenden gibt, müssen wegen des rigorosen Verbots auch schadensminimierender Ansätze beim Umgang mit Substanzkonsum immer wieder […]

Gern übersehen: die legale Droge Alkohol. Foto: Ralf Julke

Suchtbericht der Stadt Leipzig 2021: Leipziger Drogenpolitik zwischen Suchtprävention und polizeilichem Kontrolldruck

Am Dienstag, 2. November, hat die Stadt Leipzig den Suchtbericht 2021 mit den Daten aus 2020 veröffentlicht. Sein Problem bleibt dasselbe wie bei den Suchtberichten vergangener Jahre: Es ist kein Suchtbericht. Und er rückt dem Problem einer von Süchten dominierten Gesellschaft auch nicht auf den Grund. Im Grunde beschreibt er nur einige Folgen legaler und illegaler Drogen, die Arbeit der Beratungsstellen und die repressive Sicht der Polizei.

Südfriedhof Leipzig. Foto: Ralf Julke

Wie Sachsens Regierung Drogenpolitik betreibt, ist sie tödlich für die Betroffenen

Am heutigen 21. Juli ist Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher/-innen. Ein Tag, der eigentlich auch zum Nachdenken darüber anregen sollte, ob die Drogenpolitik in Sachsen Sinn macht, ob sie überhaupt hilft oder doch nichts anderes ist als Drohpolitik, mit der Repression und Polizeizugriffe erzwungen werden, wo eigentlich echte Hilfe für die Betroffenen gebraucht wird. Den Druck spürt auch eine Stadt wie Leipzig.

Zentrum vieler aktueller Debatten im Leipziger Osten: das Pögehaus in der Hedwigstraße 20. Foto: Michael Freitag

Debatte: Drogenpolitik im Leipziger Osten + Video

LZ/Auszug aus Ausgabe 57VideoAm Mittwoch, den 11. Juli, war es wieder einmal so weit: Die Polizei vermeldete, in der Bülowstraße im Leipziger Osten eine tote Person gefunden zu haben. Die Umstände blieben zunächst zwar unklar, jedoch hatte die Polizei einen klaren Verdacht: Es handelt sich um einen Drogentoten. Ende Juni widmete sich nun eine Podiumsdiskussion im Pöge-Haus speziell der Situation im Leipziger Osten.

Der richtige Ort: Das Pöge-Haus an der Hedwigstraße im Leipziger Osten. Foto: L-IZ.de

Am 28. Juni im Pöge-Haus: Podium zu Drogenpolitik im Leipziger Osten

Am 28.06.18, um 20 Uhr, veranstaltet der Pöge-Haus e.V. in Kooperation mit dem Bürgerverein Neustädter Markt e.V. und dem Quartiersmanagement Leipziger Osten die Podiumsdiskussion Drogenpolitik im Leipziger Osten „Zwischen Revolution und Repression“. Die Veranstaltung findet im Saal des Pöge-Hauses, Hedwigstraße 20 statt. Der Eintritt ist frei.

Amphetaminpaste des Drogenfundes von Shiny Flakes auf PK am 12.03.2015

Ulbigs alter 10-Punkte-Plan zum Kampf gegen Crystal ist bisher keine Erfolgsgeschichte

Sachsen ist ein schizophrenes Land. Mit martialischem Posen kämpft man nun seit Jahren „gegen Drogen“, veranstaltet Razzien, erhöht den Druck auf die „Drogenszene“ – und man bekommt die Zahlen dennoch nicht in den Griff. Die Drogenabhängigen bleiben abhängig. Die Dealer finden immer wieder Kundschaft. Die Zahl der hilfesuchenden Crystal-Abhängigen in Sachsen stagniert auf hohem Niveau.

Christin Melcher. Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Grüne: Ausfinanzierung der Suchthilfe in Sachsen muss deutlich verbessert werden

Am 21. Juli wird der Menschen gedacht, die aufgrund von Drogenmissbrauch ums Leben gekommen sind. Im Jahr 2016 starben in Deutschland 1.333 Menschen an den Folgen des Konsums sogenannter illegaler Drogen, mehr als im Vorjahr (1.226). Die Zahl von Menschen, die am Missbrauch legaler Drogen gestorben sind, wird in dieser Statistik nicht erfasst.

René Jalaß (Linke). Foto: DiG/trialon

René Jalaß (Linke): Menschenleben retten! Sachsens Drogenpolitik tötet

Anlässlich des nationalen Gedenktages für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21. Juli erklärt René Jalaß, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke: Seit 1998 erinnern Eltern, Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte bundesweit an verstorbene Drogengebraucher*innen. Über 150 Organisationen in über 60 Städten haben in den letzten Jahren den 21. Juli zu einem festen Aktionstag werden lassen. Auch in diesem Jahr finden Mahnwachen, Gottesdienste, Infostände und weitere Aktionen statt, um für eine wirksamere und liberalere Drogenpolitik zu werben.

360 Kilogramm Drogen, gefunden im Fall Shiny Flakes. Foto: Alexander Böhm

Kraftmeierei ändert gar nichts am Drogenproblem in Sachsen

"Entkriminalisierung von Drogen jetzt!", meldeten sich am 26. Juni, dem internationalen Antidrogentag, die jungen Liberalen zu Wort und forderten mehr Ehrlichkeit im Umgang mit Drogen. Reagiert hat darauf der Dresdner AfD-Stadtrat Jörg Urban. Der sitzt auch für die AfD im Sächsischen Landtag. Aber so richtig begriffen, worum es den jungen Liberalen ging, hat er wohl nicht. Er sah nur einen Grund zum Poltern.

Am 21. Juli: Bundesweiter Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Am 21. Juli findet am Blindenpark im Rosental ab 17 Uhr eine Gedenkstunde für verstorbene Drogenabhängige statt. Pfarrerin Ulrike Franke wird eine Andacht unter freiem Himmel halten. Wie schon in den vergangenen Jahren lädt anschließend das „Fest des Lebens“ ab 18 Uhr in offener Atmosphäre zu Gesprächen, zum gemeinsamen Erinnern und zum Feiern ein.

Motto JU Veranstaltung „Hart, härter, Crystal Meth“ am 02.07.2015 im Studio 3

Grüne fragen nach Hilfen für Crystal-abhängige Mütter und deren Kinder in Sachsen

Die Zahl der Neugeborenen von Crystal-abhängigen Müttern steigt in Sachsen seit 2007 drastisch an. In den vergangenen drei Jahren habe es bei landesweit ungefähr 35.000 Geburten pro Jahr jeweils zwischen 160 und 180 betroffene Kinder gegeben, stellte der Kinderarzt und Neonatologe Jürgen Dinger vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden am 15. April in einem Beitrag der „Sächsischen Zeitung“ fest.

Alkoholwerbung animiert Jugendliche tatsächlich zum exzessiven Alkoholgenuss. Foto: Ralf Julke

TV-Spots verführen Jugendliche zum Alkoholmissbrauch

Sie wirkt tatsächlich - das hat jetzt selbst die Gesundheitsberater der DAK überrascht: "Alkoholwerbung verführt Jugendliche zum Komasaufen". Vielleicht ist die Erklärung ganz simpel und menschlich: Wenn Werbespots bei der Darstellung eines Produkts Wohlergehen und Glück assoziieren, dann festigt sich irgendwann die Vorstellung, mit dem Erwerb auch das versprochene Wohlgefühl zu bekommen. Eine Studie begründet die These jetzt.

Sächsisch-tschechischer Dialog zur Bekämpfung von Crystal trägt erste Früchte

Gestern trafen sich nach seinem Besuch im Juli in Prag erneut Justizminister Gemkow und sein tschechischer Kollege Pelikán in Dresden, um ihre Bemühungen im Kampf gegen die Modedroge Crystal fortzusetzen. Minister Pelikán betonte die Bedeutung und den Erfolg des grenzüberschreitenden Dialoges und verwies darauf, dass die Tschechische Republik aktuell im Bereich der Bekämpfung von Crystal gesetzgeberisch tätig geworden ist.

Motto JU Veranstaltung „Hart, härter, Crystal Meth“ am 02.07.2015 im Studio 3

Podiumsdiskussin über Crystal Meth: “Die Droge passt zum Zeitgeist“

Über kaum eine andere Droge wurde in den letzten Jahren so viel diskutiert, kaum so viel skandalisiert und kaum so viel gewarnt. Am Donnerstagabend lud die Junge Union Leipzig zu einer Podiumsdiskussion ins Studio 3 ein, um über die Droge, die Gefahren und mögliche Gegenstrategien zu sprechen. Konsens im Podium bestand in der Notwendigkeit, mehr Präventionsarbeit zu leisten.

Billigere und legale Droge: Alkohol in Flaschen. Foto: Ralf Julke

Auch Sachsen braucht endlich eine ehrliche Drogenpolitik

Am Freitag, 26. Juni, war ganz offiziell Weltdrogentag. Den Tag hat 1987 die Generalversammlung der Vereinten Nationen festgelegt, um ein Zeichen gegen Drogenmissbrauch zu setzen. Tatsächlich heißt der Tag "International Day against Drug Abuse and Illicit Trafficking", eine Formel, die sogar Wikipedia nur ungenau mit "Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr" übersetzt. Hat das in Sachsen jemanden beschäftigt am Freitag?

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