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Thema

Stahmeln

Der Stadtrat tagte: Leipzigs Stadtrat sagt drei Mal Nein zum „europäischen Frachtdrehkreuz“ + Video

„Eine ,Klatsche‘ für den OBM“, nennt es Lutz Weickert, der sich seit Jahren gegen den Lärm am Flughafen Leipzig/Halle engagiert, was da am Donnerstag, 9. Juli, im Leipziger Stadtrat passierte. Dort kam zu später Stunde die neue „Stellungnahme der Stadt Leipzig zu geänderten Teilen des Regionalplanentwurfs Leipzig-Westsachsen“ zur Abstimmung – plus zwei Änderungsanträge. Doch was die Leipziger/-innen da erlebten, war gelebte Demokratie pur. Und ein dreifacher Misstrauensantrag gegen die bürokratischen Schattenkriege all derer, die den Flughafen immer weiter ausbauen wollen.

Ortschaftsrat von Lützschena-Stahmeln findet eine weitere Schwerlastverkehrstrasse durch den Ortsteil inakzeptabel

Seit März gibt es wieder einen veritablen Konflikt im Leipziger Nordwesten. Die Stadt will eine neue Straße zum Güterverkehrszentrum bauen. Das ist zwar über Radefelder Allee, Louise-Otto-Peters-Allee und die A 14 gut angebunden. Aber die Stadt will jetzt eine weitere Erschließungsstraße bauen. Und der Ortschaftsrat Lützschena-Stahmeln wehrt sich verzweifelt dagegen, dass diese Straße nun auch noch durch den lärmgeplagten Ortsteil geht.

Entwürfe zum Wohnquartier „Zur Alten Brauerei“ sind bis zum 22. März im Neuen Rathaus zu sehen

In der vergangenen Woche wurde in der 4. Etage des Neuen Rathauses wieder mal eine Ausstellung eröffnet, die die Planentwürfe für ein neues Wohnquartier zeigt, diesmal für das Quartier „Zur Alten Brauerei“ auf dem ehemaligen Gelände der Sternburg-Brauerei in Lützschena Stahmeln. Bis zum 22. März sind die Entwürfe dort zu besichtigen.

Der Stadtrat tagt: Solidarität mit den Mitarbeitern der LVZ-Druckerei + Video

Oberbürgermeister Burkhard Jung und die Ratsversammlung sollen sich für den Erhalt der LVZ-Druckerei einsetzen. Das hat der Stadtrat am Mittwoch, den 13. Februar, beschlossen. Zudem soll der OBM direkte Gespräche mit den Verantwortlichen führen. Laut Verwaltung ist das bereits geschehen. Und die Vorgänge selbst sind auch schon weiter.

Gegen den „Megatrend im Pressemarkt“ kann auch Leipzig nichts ausrichten

Welchen Einfluss hat Leipzigs Verwaltung eigentlich auf so etwas wie die geplante Schließung der LVZ-Druckerei in Stahmeln? Im November versuchten Linksfraktion und SPD-Fraktion im Stadtrat, das Thema auf die Handlungsebene der Verwaltung zu hieven. Die Stellungnahme, die das Wirtschaftsdezernat jetzt vorgelegt hat, verrät nur allzu deutlich, dass die Konzernentscheidung schon längst gefallen ist und der Einfluss der Stadt minimal ist. Und die Sozialpläne hat sich die Druckerei-Belegschaft mittlerweile selbst erstreikt.

Auch der sächsische Wirtschaftsminister lehnt Auskünfte zur Förderung der LVZ-Druckerei ab

Zwei Versuche war es ja wert, nun – nach immerhin 25 Jahren – mal rauszubekommen, mit welchen Summen eigentlich 1993 der Neubau der LVZ-Druckerei in Stahmeln gefördert wurde. Eigentlich müsste ja so etwas zur Transparenz einer Demokratie gehören. Denn es sind ja Steuergelder, die da ausgereicht werden, um Unternehmen beim Neustart zu helfen. Aber es ist genau der Punkt, an dem unsere Gesellschaft sich in Nebelgrau auflöst. Immer noch.

Die Stadtverwaltung will tatsächlich erst am 1. Oktober von der geplanten Schließung der LVZ-Druckerei erfahren haben

ver.di spricht von Tarifflucht, der Betriebsrat schrieb Offene Briefe an die SPD, der Leipziger Stadtrat hat sich schon mit der geplanten Schließung der LVZ-Druckerei in Stahmeln beschäftigt. Und die Linksfraktion wollte genauer wissen, ob sich der OBM denn nun einsetzt, um die 260 Arbeitsplätze in Stahmeln doch noch zu retten. Die Verwaltung hat jetzt geantwortet.

AfA in der SPD formulieren Widerstand gegen LVZ-Druckerei-Schließung in Stahmeln

Viel ist nicht übrig von der alten Druckereistadt Leipzig. Und das, was noch übrig war, kam mit der Krise der Zeitungen ins Schlingern. Oder auch nicht. Niemand weiß das so richtig. Auch nicht, was den Madsack-Konzern bewog, die LVZ-Druckerei Ende 2019 komplett schließen zu wollen. Was letztlich bedeutet, dass bereits im Sommer das Ende naht. Ein Thema, mit dem sich jetzt die Leipziger SPD etwas eingehender beschäftigt hat.

SPD und Linke schreiben gemeinsamen Antrag und SPD-Mitglieder einen Offenen Brief

Das ist ein Aufreger. Erst recht, seit sich Anfang des Monats der Betriebsrat der LVZ-Druckerei in Stahmeln an diverse SPD-Ortsgruppen und Verantwortliche gewandt hat, sich für den Erhalt der 1993 gegründeten Druckerei mit ihren 260 Mitarbeitern einzusetzen. Immerhin hält die SPD über ihre Beteiligungsgesellschaft DDVG rund 20 Prozent Anteile an der Madsack-Gruppe. Und der Brief zeigt Wirkung.

Mitarbeiter der Stahmelner LVZ-Druckerei wenden sich mit einem Protestbrief an die SPD

Eigentum verpflichtet. Auch das hätten die Mitarbeiter des Druckhauses Stahmeln am Dienstag, 7. November, in ihren Brief an die SPD-Bundestagsfraktion, an OBM Burkhard Jung und die SPD Ortsvereine Leipzig schreiben können. Denn mit der geplanten Schließung der LVZ-Druckerei in Stahmeln hat auch die SPD zu tun. Sie ist Anteilseigner der LVZ-Konzernmutter Madsack.

Kann Leipzigs OBM die Schließung der LVZ-Druckerei in Stahmeln verhindern?

Manchmal verblüffen einen auch die Linken im Stadtrat. Da verliert die Leipziger Volkszeitung seit Jahren immer mehr Abonnenten und die Auflage schnurzelt zusammen, so wie bei allen Regionalzeitungen. Es war nur eine Frage der Zeit, wann sich das vor 25 Jahren gebaute eigene Druckhaus nicht mehr rechnet. Sind die Manager in Hannover also dumm? Und kann Leipzigs OBM an der Schließung der Druckerei irgendetwas ändern? Wohl eher nicht.

LVZ-Druckerei in Stahmeln soll Ende 2019 geschlossen werden

Am Montag, 1. Oktober, bestätigte sich, worüber die L-IZ schon am 29. August berichtete: Am Montagabend teilte die Geschäftsführung der LVZ-Druckerei in Stahmeln den Beschäftigten mit, dass der Betrieb zum 31. Dezember 2019 geschlossen wird. Davon sind insgesamt etwa 60 Beschäftigte in der Druckerei und rund 200 in der ausgegliederten Zeitungsweiterverarbeitung betroffen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, teilt die Gewerkschaft ver.di mit.

Haltestelle Stahmeln wird endlich barrierefrei umgebaut

Ab Juni wird es für alle Straßenbahnnutzer Richtung Schkeuditz wieder aufregend. Dann nehmen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) die nächste Haltestelle und den nächsten Abschnitt auf der Strecke Wahren-Stahmeln in Angriff. Die Haltestelle Pittlerstraße ist ja schon barrierefrei umgebaut. Jetzt folgt die nächste Haltestelle in Stahmeln. Die Landesdirektion hat das Projekt genehmigt.

Brückenbau zwischen Gundorf und Lützschena

Zwischen Gundorf und Lützschena, werden ab 4. Oktober drei Brücken abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Es handelt sich um die Brücken über einen unbenannten Luppe-Nebenarm, über die Heuweg-Luppe und die Namenlose Luppe. Sie liegen im Zuge der Straße Am Pfingstanger und der Lützschenaer Straße, die die beiden Ortsteile verbinden. Die drei Bauwerke weisen erhebliche Schäden sowie zu geringe Abflussprofile auf und sind auf 6 t Last beschränkt. Sie müssen zwingend erneuert werden, damit die Verkehrsverbindung über die beiden Straßen aufrechterhalten werden kann. Ende März 2018 sollen die neuen Brücken fertig sein.

Neue Brücke für Geh- und Radweg An der Mühle Stahmeln

Die Holzbrücke im Zuge des Geh- und Radwegs An der Mühle Stahmeln über die Weiße Elster muss durch einen Neubau ersetzt werden. Die Gesamttragkonstruktion ist so geschädigt, dass eine bloße Reparatur nicht mehr sinnvoll wäre. Die stark frequentierte Brücke verbindet Stahmeln mit der Burgaue und dient damit dem Zugang zum Naherholungsgebiet im Süden von Wahren.

Stahmeln: Brücke an der Mühle bekommt neuen Überbau

Die Brücke an der Mühle über die Weiße Elster in Stahmeln, auf der ein Geh- und Radweg in den Auenwald verläuft, soll Anfang 2017 durch eine neue ersetzt werden. Das beschloss die Verwaltungsspitze. Das alte Holzbauwerk ist stark geschädigt, vor allem durch Fäulnis an den aus Leimholzbindern bestehenden Hauptträgern. Der neue Überbau soll sich am äußeren Erscheinungsbild der alten Brücke orientieren. Er besteht im Wesentlichen aus vorgefertigten Betonteilen. Die Widerlager und das Geländer des alten Bauwerks werden weiter genutzt.

Interkulturelles Sportfest in Stahmeln begeistert alle Generationen

Menschen aus verschiedenen Ländern, Sprachen und Kulturen - ein Thema, welches die Leipziger in den kommenden Jahren nicht mehr loslassen dürfte. Am Samstag begann auch in Stahmeln diesbezüglich Neues, eingeladen hatten der Rugby Club Leipzig (RCL), die Initiative Pandecheion, Netzwerk Integration und die Initiative Weltoffenes Gohlis. Zum ersten interkuturellen Sportfest gabs - natürlich - Rugby, aber auch Kricket und weiteren Sport. Gelohnt hat sich der Weg aber auch kulinarisch. Es gab Köstlichkeiten, unter anderem aus Ruanda und Syrien. Doch das Wichtigste war wohl: Besonders unkompliziert entwickelten sich die Begegnung bei den Kindern.

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