Artikel zum Schlagwort Neandertaler

Neues aus der DNA-Werkstatt der Leipziger Forscher

Jetzt verraten schon winzige DNA-Spuren in Höhlensedimenten die einstige Anwesenheit von Neandertalern

Foto: El Sidrón Forschungsteam

Archäologen sind echte Forensiker. Erst recht, seit sie die Sache mit der DNA für sich entdeckt haben. Damit können sie nicht nur den verzweigten Stammbaum der Menschheit immer genauer rekonstruieren, Wanderungsbewegungen und Verwandtschaften nachweisen. Jetzt können sie menschliche Anwesenheit sogar in Höhlen nachweisen, in denen kein Knöchelchen der einstigen Bewohner mehr zu finden ist. Anmelden und weiterlesen.

Winzigen Gehörknöchelchen auf der Spur

Besaßen auch die Neandertaler schon ein komplexes Sprachvermögen?

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie, A. Stoessel & P. Gunz

Er ist derzeit der meistbefragte Unbekannte in der Vorzeitforschung: der Neandertaler, jener seltsame Verwandte, der schon Jahrhunderttausende in Europa lebte, bevor vor 40.000 Jahren der moderne Mensch aus Afrika zuwanderte. Und dann starb er einfach aus. Dabei scheint er sogar ganz ähnliche Sprechfähigkeiten wie wir heute besessen zu haben, vermuten jetzt ein paar Leipziger Wissenschaftler. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forscher entschlüsseln uralte Proteine von Neandertalern aus dem Châtelperronien

Ein Baby ordnet die Grotte des Fées jetzt in die Geschichte der Neandertaler ein

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie, M. Hardy

Dieser verflixte Neandertaler. Erst galt er ja als unser aller direkter Urahn. Dann wurde er einfach mal aus dem Stammbaum geschmissen und zum fernen Vetter erklärt, der noch ein Weilchen neben unseren frisch aus Afrika zugewanderten Vorfahren leben durfte. Und dann ausstarb, so wie das Mammut. Doch irgendwie war er wohl doch nicht der tumbe Bursche, als der er oft genug gemalt wurde. Selbst das Châtelperronien gehört zu seinen Zivilisationsleistungen. Was aber nicht bewiesen war. Anmelden und weiterlesen.

Immer diese Völkerwanderungen

Leipziger Forscher weisen früheste Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Knochen aus einer Höhle in Nordspanien nach

Grafik: MPI für evolutionäre Anthropologie, Kennis & Kennis Madrid Scientific Films

Das hätte sich der Neandertaler ganz gewiss nicht träumen lassen, dass Zehntausende Jahre nach seinem Verschwinden ein paar Wissenschaftler ernsthaft nachforschen würden, wie es eigentlich um seine Verwandtschaftsverhältnisse bestellt ist. Dass seine Gene in unserem Erbgut vorkommen, das ist nun seit ein paar Jährchen bekannt. Aber dass er auch noch mit dem Denisova-Menschen in Berührung kam, das verblüfft auch die Leipziger Forscher. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Wissenschaftler finden genetischen Beleg für menschliche DNA im Neandertaler-Erbgut

Neandertaler-Erbgut aus dem Altai erzählt von einer ganz frühen Begegnung mit dem modernen Menschen aus Afrika

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie / Grafik: Ilan Gronau

Svante Pääbo war es, der die Forschung zu den genetischen Spuren des Neandertalers in Leipzig erst so richtig in Gang gebracht hat. Seitdem hat sich das Max-Planck-Institut in Leipzig zu einem der wichtigsten Hotspots in der Neandertaler-Forschung entwickelt. Und es vergeht kaum ein Monat, in dem keine neuen Erkenntnisse über den Burschen ans Tageslicht kommen, der sich auch im Erbgut des modernen Menschen wiederfindet. Anmelden und weiterlesen.

Vermischung in prähistorischen Zeiten

Neandertalergene haben das Immunsystem moderner Menschen gestärkt

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie/ B. Viola

Es ist, als wäre er fröhlich wieder auferstanden, der Neandertaler. Erst wird in Leipzig sein Genom entschlüsselt, dann gehen die Spurensucher im menschlichen Genom auf die Suche nach jenen Bausteinen, an denen sich die Vermischung von Neandertaler und modernem Menschen nachweisen lässt. Und dann stellt sich heraus, dass die Vermischung sogar Wertvolles in unserem Erbgut beigetragen hat. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forscher helfen bei der genauen Datierung

Muscheln belegen, dass der moderne Mensch einst über den Libanon nach Europa kam

Foto: Marjolein Bosch, MPI für evolutionäre Anthropologie

Eigentlich ist es kein richtiger Streitfall mehr, wenn Forscher über den Weg des modernen Menschen von Afrika nach Europa nachdenken. Die logischste Route war schon immer die Levante, jener Landstreifen im Nahen Osten, in dem bis heute die historischen Konflikte brodeln. Dort hielten sich unsere Vorfahren auf, bevor sie vor ungefähr 40.000 Jahren dem Neandertaler in Europa das Leben schwer machten. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Max-Planck-Forscher helfen beim Nachweis

Leipziger MPI: Der moderne Mensch eroberte den Norden Italiens wohl schon vor 40.000 Jahren

Foto: Daniele Panetta

So ein bisschen sind sie die Neandertaler-Spezialisten unter den Forschern Europas: die Forscher vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Nicht weil sie all die sensationellen Funde machen, die dann mit Feuerwerk durch die Medien gehen. Sondern weil sie die modernste Technik haben, um das Erbgut zu entziffern. Da sind sie auch bei wissenschaftlichen Streitfällen gefragt. Anmelden und weiterlesen.