Artikel zum Schlagwort Reiseführer

Ein Landschaft, die es als Radwanderland endlich wiederzuentdecken gilt

Mit Lutz Heydick 165 Kilometer immer die Mulde hinab

Foto: Ralf Julke

Was macht man eigentlich als Verleger, wenn man den Verlag an die Kinder abgegeben hat? Bücher natürlich. Bücher, zu denen man im Verlegeralltag keine Zeit gefunden hatte. Man schwingt sich aufs Rad und erkundet die eigene Heimat. Denn Heimat ist, was man wirklich mit eigenen Augen gesehen und mit allen Sinnen erspürt hat. Das Land an der Mulde zum Beispiel. Anmelden und weiterlesen.

Ein handliches Büchlein nicht nur fürs Reformationsjahr

Auf dem Lutherweg eine der schönsten Landschaften Sachsens entdecken

Foto: Ralf Julke

Das Jahr der Jahre ist heran – 2017, der Höhepunkt in der Luther-Dekade, Jubiläum des Thesenanschlags. Und überall in Lutherland laufen ältere Herren in schwarzen Talaren herum und geben begeisterten Touristen ein Gefühl von 1517. Lauter Luthers überall. Auch auf dem Lutherweg, den es als Extra-Route seit 2015 auch in Sachsen gibt. Man kann ihn mit touristischem Heißhunger bereisen. Anmelden und weiterlesen.

Mit Dieter Bellmann und Liane Steinbrecher unterwegs

27 völlig unterschiedliche Puzzle-Teile aus der reichen Landschaft des heutigen Sachsen

Foto: Ralf Julke

Wenn Dieter Bellmann im Zusammenspiel mit Liane Steinbrecher in diesem auch für den Lehmstedt Verlag eher ungewöhnlichen Buch etwas gelingt, dann ist es, zu zeigen, was für ein reiches und letztlich unübersehbar buntes Land Sachsen eigentlich ist. Es fällt kein einziges politisches Wort im ganzen Buch. Die beiden sind einfach nur unterwegs, wie sie es schon 2005 bis 2015 für den MDR waren. Anmelden und weiterlesen.

Eher Zeit- als eine Städtereise

Mit Konstantin Hermann einmal quer durch die sozialistische Phase des nicht-existenten Sachsen

Foto: Ralf Julke

Die beiden Bücher ähneln sich: Der eine, Martin Kaule, hat „Sachsen 1945 – 1989“ unter die Lupe genommen, der andere, Konstantin Hermann, „Sachsen 1949 – 1990“. Es steht auch beide Male „Historischer Reiseführer“ drauf. Aber tatsächlich hat Hermann etwas vollkommen anderes gemacht. Es ist eher ein kompaktes Geschichtsbuch geworden, das an vielen Stichworten erläutert, wie das war im Sachsen der Nichtstaatlichkeit. Anmelden und weiterlesen.

Kein gemütliches Hanse-Städtchen, aber dafür ein Platz für große Schiffe

Kiel, die Stadt, die man am besten nicht zur Kieler Woche besichtigt

Foto: Ralf Julke

Man bekommt tatsächlich nicht überall das Gleiche. Auch nicht, wenn man alle Städte an der deutschen Waterkant bereist - und Steffi Böttger ist noch lange nicht rum bei dieser Erkundungstour. Mit Kiel hat sie nun die Hauptstadt von Schleswig-Holstein besucht. Eine Stadt, die man vor allem wegen eines Ereignisses kennt: der Kieler Woche. Anmelden und weiterlesen.

Narren, Fürsten, Kerkermeister

Torgau als Residenzstadt der Lutherzeit, Ort der Begegnung und Wiege des leckeren Stollen

Foto: Ralf Julke

Vielleicht muss alles genau so beginnen: Als Reisender und Spaziergänger entdeckt man die prachtvollen sächsischen Städte wieder, rückt sie wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit - und dann kommen vielleicht ein paar Leute wieder auf Ideen, was man aus diesen Kleinoden in heutigen Zeiten machen kann. Aus Torgau zum Beispiel. Anmelden und weiterlesen.

Oldenburg mit Fußgängerzone, Schloss, Grünkohl und Hafen

Im Kühlen Norden stolpern über Ossietzky, Jaspers und die quälende Frage nach Freiheit und Vernunft

Foto: Ralf Julke

Zwischendurch mal nach Oldenburg? Schwierige Frage. Auch wenn man hier jenen Fürsten wiederbegegnet, die man jüngst erst in Eutin getroffen hat. Nur ist Eutin ein idyllisches Fleckchen gegen das umtriebige Oldenburg in Oldenburg, immerhin einstmals ein eigenständiger Freistaat, seit 1946 Teil von Niedersachsen. Seit 1973 Universitätsstadt. Anmelden und weiterlesen.

Wo 929 alles anfing

Meißen an einem Tag mit Porzellan, Wein, Albrechtsburg, Dom, aber ohne Stern-Combo

Foto: Ralf Julke

Schon erholt vom Ausflug nach Bern? Jetzt machen wir es mal einfach: Diesmal geht es nach Meißen. Uwe Winkler hat die Stadt, in der Sachsen im Grunde zwei Mal (929 und 1990) geboren wurde, besucht und in einen Tag gepackt, was man sich auf Schusters Rappen so erlaufen kann. Und Meißen gehört nun einmal zum Juwelenschatz der historisch bewahrten sächsischen Städte. Anmelden und weiterlesen.

Bären, Brunnen, Eidgenossen

Die Schweiz kompakt im rauschenden Bogen der Aare

Foto: Ralf Julke

Hauptstädte sind etwas Seltsames. Sie neigen dazu, zur Essenz ihres Landes zu werden. Geschichte verdichtet sich, auch weil sich repräsentative Bauten und Museen ballen. Und manchmal wirken gerade die Hauptstädte wie herausgeputzte Denkmale der Sicht aufs eigene Gewordensein: Bern zum Beispiel, das Hauptstädtchen der Schweiz. Anmelden und weiterlesen.

Lehmstedts Stadtführer überspringt die Grenze

Mit zwei Rundgängen auf den Spuren von Reformern, Rebellen und Dichtern in Zürich

Foto: Ralf Julke

Manchmal ist es eine kleine, ziemlich vernünftige Idee, die sich dann im Leben eines Verlegers zu einer richtig erfolgreichen Sparte mausert und einen Mann wie Mark Lehmstedt wohl mit der Zeit zum Karl Baedeker der Gegenwart macht. Dabei fing das mal mit einem Stadtführer für Leipzig ganz unscheinbar an. Und nun erobert er schon die Schweiz. Anmelden und weiterlesen.

Marien überall

Ein ganzes Pilgerbüchlein mit Marienwallfahrten, Kirchen, Pilgerwegen und berühmten Marienbildern

Foto: Ralf Julke

Diverse Bücher über Pilgerrouten und Wallfahrtsorte hat Dirk Klingner schon veröffentlicht. Mit diesem Bändchen legt er mal ein Spezialthema vor, das so speziell gar nicht ist, denn Maria scheint auch heute noch eine besondere Rolle im Kanon der Pilgerziele zu spielen. Vielleicht einfach, weil sie das ist, was viele Gläubige suchen: eine Frau und Mutter. Anmelden und weiterlesen.

Mit Henner Kotte in der Sächsischen Schweiz

Was man entdecken kann, wenn man einen Nationalpark mit Blick fürs kleine Besondere erkundet

Foto: Ralf Julke

Als Schauplatz für allerlei Morde hat der Leipziger Krimi-Autor Henner Kotte die Sächsische Schweiz schon für sich entdeckt. Und da er gern so realitätsnah wie möglich arbeitet, hat er sich die Tatorte natürlich auch angeschaut. Und irgendwie öffnete sich dabei sein Herz ganz weit – nicht für die Täter, sondern für die Landschaft. Solche Berge gibt es ja in Leipzig nicht. Anmelden und weiterlesen.

Dem Vorbild für gewaltfreien Widerstand auf der Spur

Ein kleiner, kompakter Reiseführer zu den Lebensstationen Dietrich Bonhoeffers

Foto: Ralf Julke

Das Format, das der St. Benno Verlag da für Pilgerwege und Wallfahrtsorte entwickelt hat, scheint gut anzukommen. Das Büchlein ist schmal, passt wirklich sogar in Jacken- und Hemdentaschen und in die Handschuhfächer von Autos. Kleine Karten ermöglichen, sich die Touren vor Reiseantritt zusammenzustellen. Und dann fährt man zielgenau los. Dass das sogar auf den Spuren Dietrich Bonhoeffers möglich ist, zeigt dieser Band. Anmelden und weiterlesen.

Ein sagenhaftes Plätzchen

Den Ursprüngen der Sagen rund um Rosstrappe, Teufelsmauer und (Hexen-)Tanzplatz wandernd auf der Spur

Foto: Ralf Julke

So ins Detail ist auch der Mitteldeutsche Verlag mit seinen Wanderführern noch nicht gegangen. Bisher wurden in dieser Reihe eher größere Landschaften wie das Mansfelder Land, Halle oder Leipzig und Halle gleich im Doppelpack porträtiert. Sozusagen Kraftpakete für Leute, die auf einer Tour ganz viel auf einmal sehen wollen. Aber auch hier gilt: Wer zu Fuß geht, erlebt mehr. Anmelden und weiterlesen.

Sachsen mal von seiner realsozialistischen Seite

Ein historischer Reiseführer durch die sächsische Geschichte 1945 bis 1989

Foto: Ralf Julke

Die Idee liegt eigentlich auf der Hand. Es gibt wissbegierige Reisende, die wollen sich nicht einfach nur die üblichen „Highlights“ angucken, wenn sie in deutsche Landschaften fahren, die sind an Themen, Zeiten und Geschichte interessiert. Selbst diesem seltsamen Kapitel SBZ und DDR, das man nun wirklich nur im deutschen Osten besichtigen kann. Frustrationserlebnis garantiert. Anmelden und weiterlesen.