Zeitreise

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Hart bleibt Hart: Vor zehn Jahren hörte der „singende Sachse“ Jürgen Hart auf zu singen

Auf dem Südfriedhof offenbart es der Grabstein, der auch seine Unterschrift trägt: am 9. April 2002 starb Jürgen Hart. "....Ist das schon so lange her?", fragen sich Leipziger, von denen er ein Original war. Jürgen Hart. "Sing, mei Sachse, sing!" Werden Leute an dieses Lied, ach was, diese Hymne der Sachsen, erinnert, lachen sie. Wikipedia lässt die Einstufung als Volkslied gelten.

Roland Mey an der abgeschiedenen Gedenkstätte auf dem Südfriedhof. Foto: Ralf Julke
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Die Gedenkanlage für die Opfer der Gewaltherrschaft – und ein paar Namen zu viel

Das Wetter soll besser werden, die Temperaturen sollen wieder steigen. Was an den kühlen Ostertagen nicht klappte, kann man bald nachholen. Auch einen Spaziergang auf Leipzigs großem Friedhof, dem Südfriedhof. Es ist ein Ort, auf dem Leipziger Geschichte dicht beieinander liegt. Manchmal ohne Hinweispfeil, ohne ein kleines Achtungszeichen. Und es sind oft die eher schmucklosen Gräber, die zu Denken geben.

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Ein Besuch auf dem Südfriedhof: Die Gedenkanlage für die Opfer der Gewaltherrschaft – und ein paar Namen zu viel

Das Wetter soll besser werden, die Temperaturen sollen wieder steigen. Was an den kühlen Ostertagen nicht klappte, kann man bald nachholen. Auch einen Spaziergang auf Leipzigs großem Friedhof, dem Südfriedhof. Es ist ein Ort, auf dem Leipziger Geschichte dicht beieinander liegt. Manchmal ohne Hinweispfeil, ohne ein kleines Achtungszeichen. Und es sind oft die eher schmucklosen Gräber, die zu Denken geben.

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Verständigung über Erinnerungsarbeit in Sachsen: Entwurf für neues Gesetz bezieht zwei Leipziger Gedenkstätten ein

Die politische Kontroverse um die Erinnerung an die beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts scheint beigelegt. Vier Landtagsfraktionen und die Opferverbände einigten sich auf einen Entwurf für ein neues Gedenkstättengesetz. Neu in die Förderung einbezogen werden die Gedenkstätte für Zwangsarbeit und die zentrale Hinrichtungsstätte der DDR in Leipzig.

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800 Jahre Klinikum St. Georg: Das Stadtkrankenhaus startet heute seine Festwoche

Als Kaiser Otto IV. am 20. März 1212 Markgraf Dietrich zu Meißen die Gründung eines Klosters in Leipzig bestätigte, war da auch die Gründungsurkunde des dem Kloster angehörenden Hospitals. Und dieses Hospital wird nun, nach vielen Wandlungen, ebenfalls 800 Jahre alt - heute als Städtisches Krankenhaus St. Georg. Das wird jetzt in der Festwoche vom 19. bis 24. März ebenfalls gefeiert.

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Grünau hat Geschichte: Das Frauen-KZ in Schönau und eine Fliegerschule

Der Erinnerung an die Zwangsarbeiterinnen des ehemaligen Frauen-KZ in Schönau will sich die neue Interessengemeinschaft "Grünau hat Geschichte" annehmen. Mit der Thematik verbunden ist das Gelände eines Beruflichen Schulzentrums. Dort sei seit den 1930-er Jahren eine "Ausbildungsstätte" gewesen, steht auf der offiziellen Webseite der Ruth-Pfau-Schule.

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Eine Ausstellungseröffnung und eine Frage: Würden die Leipziger Meuten heute als extremistisch gelten?

Seit dem 30. Januar 2012 ist im Leipziger Schulmuseum die Ausstellung "Die Leipziger Meuten - Jugendopposition 1933 - 1945" zu sehen. Projektleiter Alexander Lange schlug bei der Ausstellungseröffnung den Bogen in das Sachsen unserer Tage. Ob die Jugendopposition gegen das NS-Regime von manchem heute das Etikett "extremistisch" angeheftet bekäme, stellt der Historiker als Frage in den Raum.

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Alles bereit für 1813-1913-2013: Doppeljubiläum der Völkerschlacht soll ein europäisches Fest des Friedens werden

300.000 Tonnen Porphyr dräuen am südlichen Horizont Leipzigs im wahrsten Sinne monumental. Einst grau und drohend, jetzt strahlend und verheißungsvoll. Und das in jeglicher Hinsicht. Jedenfalls wenn man der Botschaft der Auftaktveranstaltung im Congress Center Leipzig am Dienstagabend, 24. Januar, zum Völkerschlacht-Doppeljubiläum 2013 Glauben schenkt.

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2012 – was kommt: Auch das Krankenhaus St. Georg feiert 800 Jahre

Nicht nur Thomanerchor und Thomasschule feiern 2012 ihr 800jähriges. Mit der Gründung des Augustinerchorherrenstiftes St. Thomas entstand 1212 mutmaßlich auch das erste Leipziger Hospital mit dem späteren Namen "Spittal sente Jorgen", das heutige Städtische Krankenhaus St. Georg. Oder besser: einer seiner Vorläufer. Eine Krankenhausgeschichte.

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Erinnerung an Erich Köhn: Erläuterungstafel zum Straßenschild in der Erich-Köhn-Straße wird heute eingeweiht

Am heutigen Montag, 2. Januar, wird am Straßenschild der Erich-Köhn-Straße an der Ecke Georg-Schwarz-Straße in Lindenau eine Erläuterungstafel eingeweiht. Die feierliche Einweihung findet um 15 Uhr statt. Fast auf den Tag genau 68 Jahre nach dem Tod von Erich Köhn im KZ Buchenwald erhält die nach ihm benannte Straße eine Erläuterungstafel zum Straßenschild.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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