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Die Glaswand für St. Pauli ist da: Erklärung der 58 spricht sich deutlich gegen die Abschottung aus

Ende Oktober wurde die gläserne Trennwand für das Paulinum der Universität angeliefert, jenes Bauteil, das den ausschließlich kirchlich genutzten Teil des Raums vom großen Versammlungsraum trennen soll, der auch als Aula genutzt werden soll. Für die einen ist das Teil die klare Trennung zwischen Religion und profaner Nutzung. Die Kritiker sehen darin eine bewusste Abgrenzung von religiösen Wurzeln und Werten.

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Zoo Leipzig: Zwei-Millionen-Marke schon im November geschafft

Im vergangenen Jahr war's der 15. Dezember, als der Zoo Leipzig meldete, man habe die magische Besucherzahl von 2 Millionen erreicht. Natürlich war die Eröffnung von Gondwanaland am 1. Juli 2011 schuld daran. Die Riesentropenhalle wurde zum Besuchermagneten für den Leipziger Zoo - und war es auch 2012: Diesmal konnte der zweimillionste Besucher schon am 26. November empfangen werden.

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“Wir sind keine Gegenbewegung – wir sind für etwas”: Die Aktionsgruppe “Essenz” im langen L-IZ – Interview (Teil 2)

Reicht es eigentlich, zu kritisieren oder "mal darüber zu reden", wenn man heutige Fragen und Probleme doch besser anpacken könnte? Sicher, ganz so einfach ist das dann doch nicht, eine Haltung zu bestimmten Fragen unserer Zeit kommt nicht vom Himmel gefallen. Doch da wo sich so mancher einfach mal gegen etwas entscheidet, wollen die Macher bei der Aktionsgruppe positive Signale setzen, Lösungen nicht nur besprechen, sondern umsetzen. Von jungen Menschen, die längst ihre Welt (er)leben, viel verstanden und noch eine Menge vor haben im zweiten Teil des langen L-IZ - Interviews mit Vertretern von "Essenz".

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Endlich darüber reden, dass Asylbewerber arbeiten dürfen: Die Leipziger Aktionsgruppe “Essenz” im langen L-IZ-Interview (Teil 1)

Vor gut vier Wochen tauchten sie auf. Wie aus dem Nichts. "Essenz" steht auf der Fahne und konkrete positive Aktionen wollen die jungen Leipzigerinnen und Leipziger in dieser Gruppe durchführen. Ob Impro-Theater, Büchersammeln für Asylbewerber oder Debatten anregen, eine Gruppe von rund 50 Studenten, Lehrern und Schülern in Leipzig wollten nicht mehr zuschauen, sondern selbst anpacken. Ein kleines Stück Gesellschaft verändern, sich selbst bilden, die große weite Welt im lokalen Raum bessern - all dass ist die "Essenz" der laufenden und kommenden Aktionen.

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20. Louise-Otto-Peters-Tag am 23. und 24. November: Kunst und KünstlerInnen im Umfeld von Louise Otto-Peters

Das Motto, das Louise Otto-Peters 1849 ihrer neugegründeten "Frauen-Zeitung" gab, klingt 2012 so modern wie damals: "Dem Reich der Freiheit werb' ich Bürgerinnen". Der Kampf um eine "Frauenquote" in deutschen Aufsichtsräten ist nur ein leiser, schamhafter Nachklang dieses Anspruches. Es ist mal wieder Zeit für einen Louise-Otto-Peters-Tag. Eigentlich sind's sogar drei Tage.

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Krötengottesdienst in der Nikolaikirche: Was die Bibel den Banken zu sagen hat

Am Mittwoch, 21. November, ist Buß- und Bettag. Ein Tag, den St. Thomas und St. Nikolai mit einem Programm von Podiumsdiskussionen und Workshop würdigt unter dem Motto "anders wachsen". Nicht nur der Gottesdienst am Morgen mit Margot Käßmann in der Thomaskirche ist ein Höhepunkt, auch der Abschlussgottesdienst am Abend in der Nikolaikirche ist einer - in dem ein besonderer Partner sein Projekt vorstellt: attac Leipzig.

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Ernst Ulrich von Weizsäcker und der ökologische Wandel: Was große Autos mit falscher Wirtschaftstheorie zu tun haben

Für einen Physiker wie Ernst Ulrich von Weizsäcker ist das klar: Energiepolitik ist Wirtschaftspolitik. Und man muss sie marktwirtschaftlich betrachten. Wie es die üblichen Marktwirtschaftler, die in den letzten 20 Jahren immer wieder Deregulierung gepredigt haben, eben nicht tun. "So steht das bei Adam Smith eben nicht", sagt von Weizsäcker am 14. November in der Volkshochschule in Leipzig.

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Ernst Ulrich von Weizsäcker zur notwendigen Energiewende: Wir müssen das Licht anmachen am Ende des Tunnels

Eine Klimakonferenz nach der anderen scheitert. Seit Kyoto ist im Grunde nichts mehr passiert. Selbst die Bundesrepublik Deutschland hält sich zurück. Mikado-Situation nennt Ernst Ulrich von Weizsäcker das, was die Staaten bei all diesen Konferenzen pokern, schachern und blocken lässt. "Der erste, der sich bewegt, hat verloren", benennt von Weizsäcker am Abend des 14. November diese Haltung, bei der sich Industrienationen und Schwellenländer gegenseitig behindern.

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Ernst Ulrich von Weizsäcker zu Gast in Leipzig: Schaffen wir die ökologische Wende?

Am 14. November war Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker der letzte Gast in Daniela Kolbes Gesprächsreihe "Wie wollen wir leben", in die sie die Leipziger eingeladen hatte, um die Arbeit der Enquete Kommission des Bundestages "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität", deren Vorsitzende sie ist, kennen zu lernen - und mit einigen markanten Akteuren ins Gespräch zu kommen. Für Ernst Ulrich von Weizsäcker wurde extra die Aula der Volkshochschule gebucht.

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Ist Leipzig das schlechtere Berlin? Aktuelle Armutsstudie sieht Leipzig weiter ganz vorn

Ein Viertel der Leipziger sind von Armut bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine gerade veröffentlichte Erhebung des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts WSI. Das ist noch immer der Spitzenwert unter Deutschlands Metropolen. Seit 2009 fällt die Zahl jedoch. Das Etikett "Armutshauptstadt" bleibt an Leipzig weiter haften. Ein Stigma machte vor zwei Jahren an Weißer Elster und Pleiße die Runde. Leipzig sei die "Armutshauptstadt" Deutschlands, so das Ergebnis einer damals veröffentlichten Studie.

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Ein Buß- und Bettag mal ganz anders: “anders wachsen” am 21. November in Thomas- und Nikolaikirche

Am 21. November werden viele Leipziger nicht in den Federn liegen bleiben, auch wenn es der Buß- und Bettag ist. Viele werden sich beeilen, dass sie rechtzeitig einen Platz in der Thomaskirche ergattern. Dort beginnt um 9:30 Uhr der Eröffnungsgottesdienst mit Margot Käßmann. Der Gottesdienst ist der Auftakt für einen ganzen Tag unter dem Motto "anders wachsen".

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Jubiläum Leipzig 2015: Das Kuratorium hat sich konstituiert

Zur Vorbereitung des Festjahres der 1.000jährigen Ersterwähnung Leipzigs im Jahr 2015 hat sich am Montag, 12. November, auf der Neuen Messe Leipzig das Kuratorium "1.000 Jahre Leipzig" konstituiert. Namhafte Vertreter aus den hiesigen Bereichen der Wirtschaft, Wissenschaft oder Justiz waren genauso vertreten wie die Religionsgemeinschaften sowie Privatpersonen, die sich besonders eng mit der Stadt Leipzig verbunden fühlen.

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Neue FES-Studie zu rechtsextremen Einstellungen (2): Soziale Spaltung ist der Nährboden für Vorurteile

Was stärkt rechtsextreme Grundeinstellungen? - Es sind Ängste und ungeprüfte Vorurteile, die hier latent vorhanden sind. Oder sogar zunehmen, wenn das persönliche Leben auf einmal von wirtschaftlichen Zwängen bedroht scheint. Oder von einer Politik, die den Nerv für die Ängste und Veränderungen längst verloren hat und nur noch mit "Sachzwängen" argumentiert, nichts mehr erklärt und auch nichts mehr gestaltet.

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Neue FES-Studie zu rechtsextremen Einstellungen (1): Zunehmende Ressentiments in abdriftenden Regionen

Das, was Oliver Decker, Johannes Kiess und Elmar Brähler am Montag, 12. November, in Berlin vorstellten, war eine Ohrfeige. "Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012" heißt die Ohrfeige. Es ist ihre neueste Studie zu rechtsextremen Einstellungen in der deutschen Gesellschaft. Und sie sagen es auch deutlich: Rechtsextremismus ist auch das Ergebnis falscher Politik.

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Toleranz als Schlüsselqualifikation im 21. Jahrhundert: Leipziger Tag der Stadtgeschichte 2012 zum Thema “Stadt und Glauben”

Um "Stadt und Glauben" geht es beim diesjährigen "Tag der Stadtgeschichte". Zwischen dem 15. und 18. November 2012 zeigen Vorträge, Diskussionen und Exkursionen Leipzigs religiöse Traditionen und die heutige multikulturelle Wirklichkeit. Toleranz nennt Leipzigs Superintendent Martin Henker im L-IZ-Interview "eine Schlüsselqualifikation im 21. Jahrhundert".

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Mehr Geld für die Pflege heißt höhere Beiträge: CDU-Sozialexperte Alexander Krauß im Interview

Der sächsische CDU-Sozialexperte Alexander Krauß fordert eine stärkere Erhöhung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung. Zugleich sieht er bei der Seniorenarbeit die Kommunen in der Pflicht. "Die Zahl der Grundsicherungsempfänger wird sich in Leipzig bis 2030 mehr als verdoppeln", beschreibt Krauß im L-IZ-Interview eine Folge sinkender Renten.

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Aufsuchende Straßensozialarbeit: Bemühen um städtische Regelfinanzierung und erste Schritte in Grünau

"Wir sind seit Juni dieses Jahres im Stadtteil Grünau unterwegs", berichtet Tino Neufert von "mobileStreetwork" im L-IZ-Interview über die aktuelle Arbeit des Projekts der aufsuchenden Straßensozialarbeit für Alkoholkranke. Vorgespräche im Leipziger Osten liefen bereits. Für das Gesamtprojekt setzt der Streetworker auf die Regelfinanzierung durch die Stadt Leipzig.

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Wie wollen wir morgen leben? – Die Diskussionen, der Streit und die Visionen einer Enquete-Kommission

Wie wichtig ist der Sieg von Barack Obama bei den US-Präsidentschaftswahlen? Ist er wichtig? Und wenn ja: Was spielt das für eine Rolle für Deutschland? - Durchaus ein paar Fragen, die am Dienstagabend, 6. November, in der Luft lagen. Da hatte Daniela Kolbe ihre Bundestagskollegin Edelgard Bulmahn nach Leipzig eingeladen in ihre Gesprächsreihe "Wie wollen wir leben?".

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Zoo Leipzig ist traurig: Schwellhai-Nachwuchs ist gestorben

Der am 25. Oktober dieses Jahres geschlüpfte Kalifornische Schwellhai (Cephaloscyllium ventriosum) ist am Sonntag, 4. November, gestorben. Es ist davon auszugehen, dass die Adaptation nach dem Schlupf nicht optimal erfolgt ist und das Tier dadurch nicht lebensfähig war, teilt der Zoo Leipzig dazu mit.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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