Artikel zum Schlagwort Björn Höcke

Liveticker ab 17:30 Uhr

Ein echter Scheißtag: Grimma, Björn Höcke und der Gegenprotest

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDas anonyme Bekenntnisschreiben auf der für alle nutzbaren Plattform „indymedia“ endet mit der Hoffnung, die Grimmaer mögen den Fäkalienhaufen für Björn Höcke liegen lassen. Man habe am „frühen Morgen des 9. August haben wir das Rathaus in Grimma beschmutzt und beschmiert. Nun schmückt dessen Eingangsbereich ein Graffiti sowie ein fetter Haufen Kacke, der symbolisch für die Scheisze steht, die in Grimma gerade abgeht.“ Auf Nachfrage in der Grimmaer Stadtverwaltung handelte es sich wohl um tierische Fäkalien und die Polizei sei eingeschaltet. Gegen 9:30 Uhr sei nicht mehr viel erkennbar gewesen vom morgendlichen Protest gegen den heutigen Weiterlesen

Wahlkampfveranstaltung der AfD

Protest gegen Höcke: Oberbürgermeister von Grimma warnt wegen „Leipzig nimmt Platz“-Demonstration vor beschädigten Autos

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserWieder einmal sorgt eine antifaschistische Demonstration in einer sächsischen Kleinstadt für Aufregung – diesmal in Grimma. Dort möchte am Freitag, den 9. August, das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ gegen einen Auftritt des thüringischen AfD-Vorsitzenden Björn Höcke im Grimmaer Rathaus protestieren. Der Oberbürgermeister der Stadt warnt deshalb vor Beschädigungen an Fahrzeugen. Weiterlesen

Kolumne

Überm Schreibtisch links: Bismarck – Kairos mit „Eisen und Blut“

Foto: Siedler Verlag Cover

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelDa wurde es richtig historisch: Auf dem diesjährigen „Kyffhäuser-Treffen“ der „Flügellanten“ innerhalb der AfD verkündete dessen thüringischer Landesvorsitzende die Inanspruchnahme des „großen Preußen“ Otto von Bismarck für die Ehrung „durch die Partei“. Björn Höcke, einmarschiert in einer Art Mixtur aus Beethoven-Pathos und „Volksfreund“-Winkelement, verlieh sie seinem Veranstaltungsorganisator. Zuvor pries er Bismarck als „Kairos der Geschichte“. Weiterlesen

Von Allianzen und Unvereinbarkeiten

Gastkommentar von Christian Wolff: AfD und Evangelische Kirche

Foto: privat

Für alle LeserEs ist schon, wie der Sachse zu sagen pflegt, putzig: Die Rechtsnationalisten von der AfD legen ein Positionspapier vor mit dem Titel: „Unheilige Allianz – Der Pakt der evangelischen Kirche mit dem Zeitgeist und den Mächtigen“. Das stellten sie am vergangenen Dienstag in Berlin vor – unter dem Banner „Pfaffen sollen beten und nicht regieren“ (Martin Luther). In dem Papier beschweren sich die AfD-Fraktionsvorsitzenden aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern darüber, dass die Evangelische Kirche ihren eigentlichen Aufgaben nicht nachkomme. Weiterlesen

Immunität aufgehoben

Wegen Foto der getöteten Sophia Lösche: Staatsanwaltschaft Chemnitz darf gegen Höcke ermitteln

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNach dem Tod der damals 28-jährigen Studentin Sophia Lösche im Sommer dieses Jahres hatten zahlreiche Rechtsradikale den Fall für ihre Zwecke missbraucht. Sie verwiesen darauf, dass sich die junge Frau für Geflüchtete engagiert hatte und damit selbst eine Verantwortung trage. Auf der Pro-Chemnitz/Pegida/AfD-Demonstration am 1. September 2018 in Chemnitz war ihr Foto zu sehen. Danach hatten Familienangehörige unter anderem Anzeige gegen Björn Höcke erstattet. Der Justizausschuss des Thüringer Landtages hat nun Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Chemnitz ermöglicht. Weiterlesen

Antrag auf Genehmigung zur Durchführung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Abgeordneten des Thüringer Landtages Björn Höcke

Foto: L-IZ.de

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat gemäß Artikel 55 Absatz 2 der Verfassung des Freistaates Thüringen und Ziffer 1a) des Beschlusses des Thüringer Landtages vom 5.12.2014 zur Immunität von Abgeordneten beim Präsidenten des Thüringer Landtages beantragt, eine Entscheidung über die Genehmigung zur Durchführung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Abgeordneten Björn Höcke wegen des Verdachts eines Vergehens nach § 33 KunstUrhG herbeizuführen. Weiterlesen

Antrag auf Genehmigung zur Durchführung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Abgeordneten Björn Höcke

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat gemäß Artikel 55 Absatz 2 der Verfassung des Freistaates Thüringen und Ziffer 1a) des Beschlusses des Thüringer Landtages vom 05.12.2014 zur Immunität von Abgeordneten beim Präsidenten des Thüringer Landtages beantragt, eine Entscheidung über die Genehmigung zur Durchführung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Abgeordneten Björn Höcke wegen des Verdachts eines Vergehens nach § 33 KunstUrhG herbeizuführen. Weiterlesen

Björn Höcke und die neue Geschichte

Kommentar: Mahnmale am Wendehals

Screenshot von politicalbeauty.de

Für alle Leser„Und der war wirklich mal Geschichtslehrer?“ fragte mich zu Beginn dieses Jahres ein Schüler meines Geschichtskurses der 12. Klasse. Thema des Unterrichts war „Chefideologe“ Björn Höcke, der von den Jugendlichen auch unter berühmter Vornamensverwechslung mal belächelt, mal mit Kopfschütteln registriert wurde. Das war im Januar 2017, als am 17. des Monats der thüringische Landesvorsitzende im Dresdner Ballhaus Watzke seine weniger ruhmreiche, dafür berüchtigte Rede zur „deutschen Erinnerungskultur“ hielt. Weiterlesen

Über die Causa Bornhagen

Gastmanns Kolumne: Weg mit den Stelen oder mit dem „Schuldkult“

© UIP

Für alle LeserDas hätte in Bornhagen vor kurzer Zeit sicher noch keiner gedacht: Dass der kleine Ort im Thüringischen nahe der Hessischen Grenze mal berühmt werden würde. Dieser Tage ist es bekanntlich dennoch geschehen: Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS), eine Vereinigung von philosophisch geprägten Aktionskünstlern, hat dem prominentesten Einwohner des Ortes, Björn Höcke, ein Denkmal vor die Fenster gestellt: 24 Stelen, dem Holocaust-Mahnmal in Berlin nachempfunden, zur Auffrischung Höckes Erinnerung an den von den Nazis organisatorisch vorbildlich geplanten Völkermord. Weiterlesen

Grotesk und verlogen

Gastkommentar von Christian Wolff: Zum Antrag, Björn Höcke aus der AfD auszuschließen

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserHeute hat der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland (AfD) in einer Telefonkonferenz mehrheitlich den Parteiausschluss von Björn Höcke, Landesvorsitzender der AfD in Thüringen, beantragt. Als Grund wird seine Dresdner Rede vom 17. Januar 2017 genannt. Interessant und aufschlussreich: Auf der Homepage der AfD sucht man eine inhaltliche Begründung des Antrags vergeblich. Frauke Petry, die angeblich den Ausschlussantrag betrieben hat, sprach heute im Deutschlandfunk von einem „wichtigen Tag für die AfD“. Weiterlesen