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Neues Rathaus

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Blick über das künftige Baugelände am Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: LZ

Ab heute im Neuen Rathaus zu sehen: Ausstellung zeigt Entwürfe für den Forschungsbau Global Hub am Leuschnerplatz

Eigentlich ist schon so gut wie alles verplant am Wilhelm-Leuschner-Platz. Im Norden baut der Freistaat Sachsen seinen Wissenschaftscampus mit der Juristenfakultät und dem Forum Recht, im Süden soll irgendwie mit der Markthalle auch noch die Musikschule und die Volkshochschule Platz finden. Und in der Mitte entsteht das Global Hub. Die Architekturentwürfe dafür werden ab heute […]

Der Abstieg zum Großen Bürgermeister. Foto: Ralf Julke

Dringende Frage: Was wird aus dem Großen Bürgermeister?

Das waren noch Zeiten, als sich Leipzigs Stadtväter nicht nur um ein neues Rathaus bemühten, sondern auch gleich noch um die Bedürfnisse ihrer Mitbürger. So entstanden nämlich parallel zum Neubau des Neuen Rathauses auch gleich noch zwei öffentliche Bedürfnisanstalten. Eine davon existiert noch. Aber es ist offensichtlich, dass die heutigen Stadtväter damit nichts anfangen können. Und so kümmert sich jetzt nicht nur das Jugendparlament um den Großen Bürgermeister. Auch die CDU findet den Vorstoß überfällig.

Das Corona-Testzentrum im Neuen Rathaus. Foto: LZ

Kritik an reduzierten Testzeiten im Neuen Rathaus

Das mit Abstand wichtigste Testzentrum in Leipzig hat seine Öffnungszeiten in dieser Woche deutlich reduziert. Waren es vor Ostern noch 64 Stunden pro Woche, in denen sich Leipziger/-innen im Neuen Rathaus auf das Coronavirus testen lassen konnten, sind es nun nur noch 40. Vor allem in den Abendstunden und am Wochenende wurden Testmöglichkeiten gestrichen. Kritik an dieser Entscheidung kommt unter anderem aus der Linkspartei und von der FDP.

Paternoster im Neuen Rathaus. Foto: Ralf Julke

Stadtrat entscheidet im nächsten Doppelhaushalt, ob der Paternoster im Neuen Rathaus eine Generalkur bekommen kann

Er ist ein Relikt, ein geradezu museales Teil: der Paternoster im Neuen Rathaus, 1986 in seiner jetzigen Form gebaut und zuletzt besonders durch allerlei Wehwehchen in der Presse. Im Frühjahr 2019 musste er über Wochen stillgelegt werden, weil Teile völlig verschlissen waren. Damals wurde er noch relativ preiswert repariert. Aber das sichert nicht seine Zukunft. Im Februar wandte sich deshalb die Linksfraktion mit dem Alarmruf an die Welt: „Rettet den Paternoster!“

Bauleiter Marc Thiele erläutert den Stand der Arbeiten im neuen Sitzungssaal. Foto: Ralf Julke

Der neue Sitzungssaal im Neuen Rathaus nimmt Gestalt an: Podeste, Tische, Stühle und Übertragungstechnik werden installiert

Ein Weilchen war es wieder recht still geworden um den Sitzungssaal der Ratsversammlung im Neuen Rathaus. Am Dienstag, 9. Juni, lud das Amt für Gebäudemanagement dann doch wieder die Presse zum nächsten Vor-Ort-Termin. Denn auch wenn es so still war, haben die Bauleute seit November eine Menge geschafft. Die Decke ist geschlossen, die Besucherränge wurden denkmalgerecht erweitert und so langsam sieht der Saal aus, wie ihn sich die Leipziger Fraktionen gewünscht haben.

Neues Rathaus bei Nacht. Foto: Michael Freitag

Rathausbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet

Die Abteilung Stadtbeleuchtung hat die Scheinwerfer zur Anstrahlung des Neuen Rathauses von konventionellem Leuchtmittel auf energieeffiziente LED-Technologien umgestellt. Dafür wurden die bereits bestehenden 16 Scheinwerferstandorte auf dem Dach sowie auf den Fahrdraht- und Beleuchtungsmasten des Rathausgebäudes genutzt.

Mit Architekt Marc Thielmann im Sitzungsaal. Foto: Ralf Julke

Der Sitzungssaal im Neuen Rathaus wird ein bisschen teurer und ein bisschen später fertig als geplant

Geplant war der Umbau des Sitzungssaals des Leipziger Stadtrates im Neuen Rathaus für rund 3,9 Millionen Euro, als im Juni die Umbauarbeiten begannen. Aber die Bauplaner stellten dann, als endlich alle Verkleidungen abgenommen waren, doch wieder fest, dass einige Bauteile nicht den alten Unterlagen entsprachen. Es musste also umgeplant werden und oft eine ganz andere, individuell zugeschnittene Lösung gefunden werden. Der neue Sitzungssaal wird also um 485.000 Euro teurer.

Die Holzvertäfelung und die Besucherempore im Sitzungssaal bleiben erhalten. Foto: Ralf Julke

Umbau und Modernisierung des Sitzungssaales im Neuen Rathaus

Vor einem Monat hat der Stadtrat das letzte Mal im alten Sitzungssaal getagt. Vor einer Woche, zu seiner letzten Sitzung in alter Zusammensetzung, zog er schon um in den benachbarten Festsaal. Denn im Sitzungsaal wurde alles herausgerissen, was nicht niet- und nagelfest war – bis auf Teile der Decke, der Rückwand und des Zuschauerbalkons. Denn die bleiben erhalten. Am Mittwoch durfte die Presse die Baustelle besuchen.

Einweihung des Rathausvorplatzes. Foto: Ralf Julke

Innenminister und OBM weihten am Freitag den neu gestalteten Platz vorm Neuen Rathaus ein

Wahrscheinlich sind bald Ferien. Eiligst werden überall in Leipzig neu gestaltete Plätze feierlichst eingeweiht und Bürgermeister und Minister reisen herum und zelebrieren die Übergabe ans herbeigeeilte Volk. Gern auch parallel. Am Freitag, 1. Juni, gab es die offizielle Übergabe des Rathausvorplatzes, der seit 2016 aufwendig umgebaut wurde und mit Pollern gesichert, denn eine öffentliche Straße ist das nicht mehr.

Die vorgeschlagene Variante III für den Sitzungssaal. Grafik: Stadt Leipzig

Der Sitzungssaal des Leipziger Stadtrats wird im Frühjahr 2019 für 3,9 Millionen Euro umgebaut

Eigentlich war Anfang 2017 schon fast alles klar. Der Stadtrat hatte sich für die Variante 3 aus den Vorschlägen der Stadtverwaltung zum Umbau des Sitzungssaales im Neuen Rathaus ausgesprochen. Aber dann tauchten gerade in den Ausschüssen doch noch einige wichtige Änderungswünsche auf. Das Dezernat Stadtentwicklung und Bau musste noch einmal nachjustieren. Jetzt hat es den überarbeiteten Beschluss allein für die Wunschvariante vorgelegt. Wenn der Stadtrat zustimmt, könnte noch 2019 losgebaut werden.

Alte Vorplatzgestaltung mit altem Fahnenmastsockel (links im Bild). Foto: Ralf Julke

Alte Fahnenmaste sollen irgendwann vors Neue Rathaus zurückkehren

Eigentlich gehörten sie ja irgendwie zum historischen Erscheinungsbild des Neuen Rathauses: die alten Fahnenmaste, die für heutige Sichtweisen geradezu kolossal waren. Das späte 19. Jahrhundert war ein Prunk- und Protzzeitalter, das auch riesige Fahnen an die Maste hängte. Aber die alten Mastrümpfe wurden jetzt mit Neugestaltung des Ratshausvorplatzes demontiert. Die Freibeuter-Fraktion hätte sie gern wieder am Rathaus gehabt.

Da steht einer. Foto: Ralf Julke

Wie hält es eigentlich die Verwaltung mit der Mülltrennung im Neuen Rathaus?

Wie erfolgt eigentlich die Mülltrennung im Neuen Rathaus? Man erfährt es nicht. Es gibt keine Hinweistafeln darauf. Und die Abfallbehälter etwa in den Beratungsräumen sind spärlich und eigentlich auch nicht fürs Mülltrennen gedacht. Schon im Frühjahr hat sich das Leipziger Jugendparlament des Mülltrennproblems in den Leipziger Schulen angenommen. Jetzt ist das Neue Rathaus dran.

Bauarbeiten am Rathausvorplatz. Foto: Ralf Julke

Rathausvorplatz soll seine Straßenfunktion verlieren

Am Ende fragt man sich nur noch: Warum wurde dann die Gunst der Stunde nicht genutzt, vor dem Eingang zum Neuen Rathaus tatsächlich einen modernen Platz mit Aufenthaltsqualität zu schaffen? Warum hat man doch wieder eine Straße in Planung gegeben, die nun auch noch ihre Straßenfunktion verlieren soll? Denn dieses Stück Straße möchte die Verwaltung jetzt einziehen.

Neue Rathaus Leipzig. Der Vorplatz in der heutigen Gestalt. Foto: L-IZ.de

Rathausvorplatz wird ab 11. September neu gestaltet

Am Montag, 11. September, wird mit den Arbeiten zur Umgestaltung des Rathausvorplatzes begonnen. Bis zum geplanten Bauzeitende im Juni 2018 soll auf der Länge der Rathausfassade ein attraktiver, platzähnlicher Bereich mit Natursteinpflaster und einseitigem Gehweg entstehen. Begonnen wird vor dem Rathaus. Der Abschnitt entlang dem Gebäude der Deutschen Bank wird 2018 gebaut. Der innere Martin-Luther-Ring wird abschnittsweise voll gesperrt. Die Führung der Fußgänger und Radfahrer im Baufeld und zu den Eingängen wird gewährleistet.

Der westliche Teil des Rathausvorplatzes. Karte: Stadt Leipzig

Ein Rathausvorplatz, der doch wieder eine Straße mit eingesparten Bürgersteigen wird

Wenn man sich die Pläne zum neuen Rathausvorplatz so anschaut, dann fragt man sich schon: Warum wurde eigentlich nie darüber nachgedacht, hier ein ordentliches Freiheitsdenkmal hinzustellen? Klar, eigentlich weiß man es: Bevor man so mutig ist, kommt ein strenger Mann vom Amt für Denkmalschutz und macht erst mal klar, dass die beiden pompösen Fahnenstangen stehen bleiben müssen. Relikte wilhelminischer Fahnenprächtigkeit.

Foto: Stadt Leipzig

Rathausvorplatz wird neu gestaltet

Das Areal vor dem Haupteingang zum Neuen Rathaus wird umgestaltet. Auf der Länge der Rathausfassade entsteht ein attraktiver, platzähnlicher Bereich mit Natursteinpflaster und einseitigem Gehweg vor dem Rathaus. Vor dem Hauptportal ist ein dessen Breite aufnehmender repräsentativer Vorplatz geplant, der von der Fassade bis zu den historischen Fahnenmasten reicht. Der Abschnitt entlang dem Gebäude der Deutschen Bank wird als Straße mit asphaltierter Fahrbahn und Gehwegen gebaut. Durch die Entsiegelung ehemaligen Verkehrsflächen wird zudem das Grün des Promenadenrings vergrößert.

Ausstellung über 25 Jahre Seniorenbeirat im Neuen Rathaus

In der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses ist bis 20. März eine Poster-Ausstellung anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Seniorenbeirates zu sehen. Sie gibt einen Überblick über die Aktivitäten und Initiativen des Seniorenbeirates seit 1991. Außerdem sind ausdrucksstarke Portraits von Seniorinnen und Senioren zu sehen, die im Auftrag des Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e.V. entstanden.

Animation von Variante II für den neuen Sitzungssaal. Foto: Stadt Leipzig

Mit Variante III soll endlich wieder Licht und Freiheit einziehen in den Sitzungssaal des Neuen Rathauses

Eigentlich ging es ursprünglich nur um eine elektronische Abstimmanlage und bessere Stühle, als der Stadtrat 2014 beschloss, den Sitzungssaal im Neuen Rathaus zu erneuern. Aber dann wäre der Wunsch, endlich in einem modernen Sitzungssaal tagen zu können, beinah am Denkmalschutz gescheitert. Beinah hätte Leipzig seine nächste Eulenspiegelei bekommen und ein Stück unbequemer DDR erhalten.

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