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Thema

Tagebau

Entwicklung des Aktionsraum Vereinigtes Schleenhain

Wenn das Kraftwerk Lippendorf spätestens Ende 2035 vom Netz geht, ändern sich auch die bisherigen Planungen für den Tagebau Schleenhain. Es werden dort weniger Flächen für den Braunkohlenabbau benötigt als ursprünglich vorgesehen. So wird das Abbaufeld Groitzscher Dreieck nicht mehr in Anspruch genommen; auch das Kapitel bergbaubedingter Umsiedlungen ist beendet. Zugleich muss mit den Vorbereitungen für die Nachnutzung der stillzulegenden Abbaustätten schneller begonnen werden.

LEAG und Sächsisches Oberbergamt regeln die finanzielle Vorsorge zum Kohleausstieg in den Tagebauen Nochten und Reichwalde

Am 30. Juni 2021 haben das Sächsische Oberbergamt (OBA) und die Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) die 2018 abgeschlossene Vorsorgevereinbarung für die Tagebaue Nochten und Reichwalde an den bundesrechtlichen Kohleausstieg angepasst.

Wie geht es weiter mit der Bergbaufolgelandschaft Profen?

Zu einem öffentlichen digitalen Konzeptforum am 2. Juni 2021, 17 Uhr, für das „Länderübergreifende Regionale Entwicklungskonzept für die Bergbaufolgelandschaft Profen“ (LüREK) laden der Landkreis Leipzig, der Burgenlandkreis und sieben Kommunen der Region ein.

Pressestatement zur Ankündigung Polens, sich der EuGH Entscheidung zum Stopp Turóws zu widersetzen

Polen hat angekündigt, sich der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs über die vorläufige Maßnahme zum Stopp des Braunkohletagebau in Turów zu widersetzen. Aktuelle Gespräche zwischen Polen und Tschechien geben widersprüchliches Bild ab.

Stopp für Tagebau Turów – Bündnisgrüne: Wichtiges Signal des Europäischen Gerichtshofs

Gestern hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Polen den Tagebau Turów mit sofortiger Wirkung stoppen muss. Hintergrund ist die Klage der Tschechischen Republik gegen die Erweiterung des Tagebaus nahe seiner Landesgrenze. Das ist das erste Mal, dass sich EU-Mitgliedsstaaten wegen der Einhaltung von EU-Umweltauflagen verklagen.

Antonia Mertsching (Linke): Tagebaubetrieb in Turów vorerst gestoppt

Die Diskussion über die Erweiterung des Tagebaus Turów im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien dauert an – Tschechien hat eine Staatenklage gegen Polen angestrengt, dessen Regierung am Ausbau festhält. Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker hat die Bundesregierung aufgefordert, dass sich Deutschland der Klage anschließt.

Bahnbrechende EuGH-Entscheidung – Kohletagebau in Turów muss mit sofortiger Wirkung gestoppt werden

Heute hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass der Kohletagebau in Turów mit sofortiger Wirkung gestoppt werden muss, bis die finale Entscheidung des Falles vor Gericht getroffen ist. Es ist das erste Mal, dass der EuGH eine solche vorläufige Maßnahme auf Anfrage eines Mitgliedsstaates, Tschechien, in Bezug auf den Schutz der Umwelt festlegt.

Tagebau Turów: Sachsens Regierung will den polnischen Nachbarn weiter mit Samthandschuhen anfassen  

Der Ausschuss für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft hat sich am Donnerstag, 22. April, unter anderem mit einem Antrag der Fraktion Die Linke zum Thema Tagebau Turów beschäftigt. Mit dem Antrag wird die Staatsregierung aufgefordert, auf Bundesebene auf eine Unterstützung der Staatenklage gegen die Republik Polen wegen der Erweiterung des Tagesbaus hinzuwirken. Während die Staatsregierung noch zögert, halten die Grünen einen Klagebeitritt für sinnvoll.

Turów – Bündnisgrüne: Illegalen Tagebau stoppen, unsere Umwelt und Städte schützen

Der Sächsische Landtag debattierte gestern auf Antrag der Fraktion Bündnisgrüne über den illegalen Betrieb des Tagebaus in Turów. Die Bergbaugenehmigung des Tagebaus endete offiziell am 30. April 2020 – doch bis heute wird in Turów Kohle gefördert.

Antonia Mertsching: Tschechien bei Staatenklage wegen des Tagebaus Turów beistehen

Antonia Mertsching, Sprecherin der Linksfraktion für die Themen Braunkohle, Lausitz und Strukturwandel, sagt zur Aktuellen Debatte auf Antrag Grünen-Fraktion „Tagebau Turów: Transparenz schaffen und EU-Recht einhalten – der Kohleausstieg ist eine europäische Aufgabe“: „Die Tschechische Republik wehrt sich derzeit bei der Europäischen Kommission mit einem Vertragsverletzungsverfahren (Staatenklage) auf der Grundlage des Artikels 259 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) gegen das Ansinnen der Republik Polen, den Braunkohletagebau Turów im Dreiländereck auszubauen und dessen Nutzungsdauer zu verlängern.“

Kagelmann: „Der Kohle muss und darf kein einziges Dorf mehr geopfert werden!“

Für den 20. September 2020 ruft die „Grüne Liga – Umweltgruppe Cottbus“ zum Waldspaziergang am Tagebau Nochten auf, um auf die Notwendigkeit der Verkleinerung des Tagebaues zum Schutz der Dörfer aufmerksam zu machen.

„Vom steinzeitlichen Dorf bis zur neuzeitlichen Mühle. 10 Jahre Tagebauarchäologie im Abbaufeld Peres“

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Arbeit der Archäologen, die seit zehn Jahren im Tagebauvorfeld Peres tätig sind. Angefangen bei den ersten Bauern und Viehzüchtern im 6. Jahrtausend v. Chr. bis hin zu den Hinterlassenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts werfen die Untersuchungen ein Licht auf 7000 Jahre Kulturgeschichte im Leipziger Südraum.

Petition gegen Tagebau-Ausbau in der Grenzstadt Túrow

In der Grenzstadt Túrow beantragt der polnische Energieversorger PGE die Ausdehnung und Verlängerung eines Braunkohletagebaus mit weitreichenden Folgen für Sachsen und die Tschechische Republik. Dagegen hat die tschechische Regionalbehörde in Liberec zusammen mit 10 Gemeinden und Greenpeace Tschechien am 26.11.2019 eine Petition eingereicht, die von über 10.000 Europäerinnen und Europäern unterstützt wurde.

Drittes Bergmannsfrühstück in Borna am 4. Dezember

Die Stadt und die Region Borna sind neben dem Karabinier-Regiment und der Zwiebel vor allem durch den Bergbau bekannt – seit weit über einhundert Jahren. Der Bergbau hat die Entwicklung maßgeblich bestimmt, war Segen und Fluch zugleich: Einerseits fanden hier tausende Menschen sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze, andererseits erfolgte durch den Bergbau ein tiefer Eingriff in unsere Umwelt.

Tagebau Garzweiler blockiert, Hambach Bahn sowie Nord-Süd Bahn besetzt

Seit wenigen Minuten stehen die Bagger im Tagebau Garzweiler still. Fast zeitgleich besetzten Aktivist*innen die Hambach Bahn beim Tagebau Hambach. Seit mehr als 19 Stunden ist die Nord-Süd Kohlebahn zum Kraftwerk Neurath - dem größten Kraftwerk Deutschlands - bereits besetzt. Damit sind alle zentralen Knotenpunkte des Rheinischen Kohlereviers blockiert. Parallel zu den Aktionen von Ende Gelände finden mehrere Großdemonstrationen von Fridays for Future, Umweltverbänden und dem Bündnis "Alle Dörfer Bleiben!" direkt am Tagebau Garzweiler statt.

Sternmarsch für den Erhalt aller Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier

Um gegen die Zerstörung von Dörfern für den Braunkohleabbau zu demonstrieren, ruft die Initiative „Alle Dörfer Bleiben!“ am 23. März zu einem Sternmarsch aus den Dörfern am Tagebau Garzweiler in den akut bedrohten Ort Keyenberg auf. Zur Veranstaltung werden mehrere tausend Teilnehmende aus ganz Deutschland erwartet.

LMBV: Hinweis nach zahlreichen Badetoten: Bergbauliche Sperrbereiche beachten!

Anlässlich der bedauerlichen Todesfälle der vergangenen Tage unter anderem in Kiesgruben und Bergbaufolgeseen des Lausitzer und Mitteldeutschen Braunkohlereviers gilt es umso mehr, die ausgewiesenen, bergbaulich bedingten Sperrbereiche in den LMBV-Sanierungsflächen unbedingt zu beachten.

Tagebaubetroffene fordern Mitsprache in Kohle-Kommission

Bei den Gegnern des Braunkohleabbaus regt sich weiter Widerstand. Mit einem Offenen Brief an die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ will man erreichen, in der Kommission mindestens gleichberechtigt behandelt zu werden. Das Bündnis aus Anwohnern aller drei deutschen Tagebaugebiete fordert Mitsprache in der Kommission, deren Einsetzung durch die Bundesregierung kurz bevorsteht. So fordern die Tagebaubetroffenen Wirtschaftsminister Peter Altmaier auf sicherzustellen, dass sie mindestens zwei Sitze in der Kommission erhalten.

Mibrag steckt 45 Millionen Euro in Kohletransport-Anlage für das neue Tagebaufeld Peres

Eines der größten Investitionsvorhaben in der Geschichte des Bergbaukonzerns wurde jetzt angegangen. Auf rund 45 Millionen Euro belaufen sich die Kosten für die Anlage. Sie soll nach und nach den Übergang vom Tagebaugelände Schleenhain ins Abbaufeld Peres in Angriff nehmen. Damit kommen gleichzeitig auch mehr Staub- und Lärmbelastung auf die Bewohner der umliegenden Ortschaften zu. Kritik an dem Projekt kommt auch von der Bürgerinitiative „Pro Pödelwitz“.

EU genehmigt Ausgleichszahlung für die Stilllegung von acht Kohlekraftwerken

Die EU-Kommission gibt sich jegliche Mühe, dem Unsinn der deutschen GroKo nachzueifern. Werden hierzulande die teuren E-Autos mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst, was jenen zugute kommt, die ohnehin genug Geld haben, hat die Kommission nun festgestellt, dass die von Deutschland geplante Gewährung öffentlicher Mittel von 1,6 Mrd. Euro für die schrittweise Stilllegung von acht Braunkohlekraftwerken mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang steht. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die Maßnahme umweltpolitische Ziele der EU fördert, da sie Deutschland hilft, sein CO2-Emissionsziel zu erreichen, ohne den Wettbewerb im Binnenmarkt übermäßig zu verfälschen.

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