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Tagebau

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Torgau – Leipzig – Delitzsch: „Verlorene Orte“ auf Wanderschaft

Eine Ausstellung geht auf Wanderschaft: „Verlorene Orte. Braunkohleabbau und Strukturwandel im Delitzscher Revier“ ist vom 18. Juni bis zum 30. Oktober 2022 im Museum Barockschloss Delitzsch zu sehen. Erstmals hatte die über den Sächsischen Mitmach-Fonds gestaltete Sonderschau von Juli bis November 2021 auf Schloss Hartenfels in Torgau zahlreiche Besucher empfangen. Im Zentrum der Ausstellung stehen […]

Antonia Mertsching. Quelle: Die Linke

Antonia Mertsching (Linke): Staatsregierung lässt Folgeschäden des Tagebaus Turów weiter nicht untersuchen

Die Lausitzer Abgeordnete der Linksfraktion, Antonia Mertsching, hatte sich bei der Staatsregierung nach den Bergbaufolgeschäden des Tagebaus Turów im Dreiländereck erkundigt (Drucksache 7/8474) und bezüglich des Grundwassers unter anderem erfahren: „Beschaffenheitsmessungen werden keine durchgeführt, was allein wegen der Nichtexistenz von Beschaffenheitsmessstellen im Bereich des Zittauer Beckens auch nicht möglich wäre.“ Mertsching hat sich inzwischen im […]

Jeder Hof zählt – auch in Lützerath

Der Hof von Eckardt Heukamp in Lützerath soll zwangsenteignet und abgerissen werden. Denn das Dorf und sein Hof liegen am Rand des Tagebaus „Garzweiler II“, wo RWE Braunkohle fördert. RWE will den Tagebau ausweiten und plant dafür Lützerath und die umliegenden Dörfer abzureissen.

Blick in den Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Foto: Matthias Weidemann

Entwicklung des Aktionsraum Vereinigtes Schleenhain

Wenn das Kraftwerk Lippendorf spätestens Ende 2035 vom Netz geht, ändern sich auch die bisherigen Planungen für den Tagebau Schleenhain. Es werden dort weniger Flächen für den Braunkohlenabbau benötigt als ursprünglich vorgesehen. So wird das Abbaufeld Groitzscher Dreieck nicht mehr in Anspruch genommen; auch das Kapitel bergbaubedingter Umsiedlungen ist beendet. Zugleich muss mit den Vorbereitungen für die Nachnutzung der stillzulegenden Abbaustätten schneller begonnen werden.

Wie geht es weiter mit der Bergbaufolgelandschaft Profen?

Zu einem öffentlichen digitalen Konzeptforum am 2. Juni 2021, 17 Uhr, für das „Länderübergreifende Regionale Entwicklungskonzept für die Bergbaufolgelandschaft Profen“ (LüREK) laden der Landkreis Leipzig, der Burgenlandkreis und sieben Kommunen der Region ein.

Antonia Mertsching. Quelle: Die Linke

Antonia Mertsching (Linke): Tagebaubetrieb in Turów vorerst gestoppt

Die Diskussion über die Erweiterung des Tagebaus Turów im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien dauert an – Tschechien hat eine Staatenklage gegen Polen angestrengt, dessen Regierung am Ausbau festhält. Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker hat die Bundesregierung aufgefordert, dass sich Deutschland der Klage anschließt.

Dr. Daniel Gerber, Foto: Grüne Fraktion Sachsen, Martin Jehnichen

Tagebau Turów: Sachsens Regierung will den polnischen Nachbarn weiter mit Samthandschuhen anfassen  

Der Ausschuss für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft hat sich am Donnerstag, 22. April, unter anderem mit einem Antrag der Fraktion Die Linke zum Thema Tagebau Turów beschäftigt. Mit dem Antrag wird die Staatsregierung aufgefordert, auf Bundesebene auf eine Unterstützung der Staatenklage gegen die Republik Polen wegen der Erweiterung des Tagesbaus hinzuwirken. Während die Staatsregierung noch zögert, halten die Grünen einen Klagebeitritt für sinnvoll.

Antonia Mertsching. Quelle: Die Linke

Antonia Mertsching: Tschechien bei Staatenklage wegen des Tagebaus Turów beistehen

Antonia Mertsching, Sprecherin der Linksfraktion für die Themen Braunkohle, Lausitz und Strukturwandel, sagt zur Aktuellen Debatte auf Antrag Grünen-Fraktion „Tagebau Turów: Transparenz schaffen und EU-Recht einhalten – der Kohleausstieg ist eine europäische Aufgabe“: „Die Tschechische Republik wehrt sich derzeit bei der Europäischen Kommission mit einem Vertragsverletzungsverfahren (Staatenklage) auf der Grundlage des Artikels 259 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) gegen das Ansinnen der Republik Polen, den Braunkohletagebau Turów im Dreiländereck auszubauen und dessen Nutzungsdauer zu verlängern.“

Anna Cavazzini, Abgeordnete der Grünen im EU-Parlament. Foto: LZ

Petition gegen Tagebau-Ausbau in der Grenzstadt Túrow

In der Grenzstadt Túrow beantragt der polnische Energieversorger PGE die Ausdehnung und Verlängerung eines Braunkohletagebaus mit weitreichenden Folgen für Sachsen und die Tschechische Republik. Dagegen hat die tschechische Regionalbehörde in Liberec zusammen mit 10 Gemeinden und Greenpeace Tschechien am 26.11.2019 eine Petition eingereicht, die von über 10.000 Europäerinnen und Europäern unterstützt wurde.

Drittes Bergmannsfrühstück in Borna am 4. Dezember

Die Stadt und die Region Borna sind neben dem Karabinier-Regiment und der Zwiebel vor allem durch den Bergbau bekannt – seit weit über einhundert Jahren. Der Bergbau hat die Entwicklung maßgeblich bestimmt, war Segen und Fluch zugleich: Einerseits fanden hier tausende Menschen sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze, andererseits erfolgte durch den Bergbau ein tiefer Eingriff in unsere Umwelt.

Foto: Tim Wagner

Tagebau Garzweiler blockiert, Hambach Bahn sowie Nord-Süd Bahn besetzt

Seit wenigen Minuten stehen die Bagger im Tagebau Garzweiler still. Fast zeitgleich besetzten Aktivist*innen die Hambach Bahn beim Tagebau Hambach. Seit mehr als 19 Stunden ist die Nord-Süd Kohlebahn zum Kraftwerk Neurath - dem größten Kraftwerk Deutschlands - bereits besetzt. Damit sind alle zentralen Knotenpunkte des Rheinischen Kohlereviers blockiert. Parallel zu den Aktionen von Ende Gelände finden mehrere Großdemonstrationen von Fridays for Future, Umweltverbänden und dem Bündnis "Alle Dörfer Bleiben!" direkt am Tagebau Garzweiler statt.

Der Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Foto: Luca Kunze

Sternmarsch für den Erhalt aller Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier

Um gegen die Zerstörung von Dörfern für den Braunkohleabbau zu demonstrieren, ruft die Initiative „Alle Dörfer Bleiben!“ am 23. März zu einem Sternmarsch aus den Dörfern am Tagebau Garzweiler in den akut bedrohten Ort Keyenberg auf. Zur Veranstaltung werden mehrere tausend Teilnehmende aus ganz Deutschland erwartet.

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