Artikel zum Schlagwort Wildtiere

Hinweise zum Schutz von Haustieren

Tierseuchenmonitoring bei Wildtieren 2019/2020

Foto: Landkreis Leipzig

Staatliche Monitoringprogramme helfen, einen Überblick zu bestimmten Tierseuchen im Wildtierbereich zu erhalten, die eine potentielle Gefahr für Haus- und Nutztiere und z. T. den Menschen darstellen. Im Wesentlichen geht es um die Afrikanische Schweinepest, die Klassische Schweinepest, die Aujeszkysche Krankheit, Brucellose, Salmonellose, Tollwut und Aviäre Influenza. Weiterlesen

Scheue Rehe hautnah erleben: Wildgattertag in Oberrabenstein mit tollem Programm

„Das Reh – Wildtier des Jahres“ ist das Motto des diesjährigen Wildgattertages in der gleichnamigen Einrichtung in Oberrabenstein. Am Sonntag, den 22. September, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr lädt der Verein „Tierparkfreunde Chemnitz e. V.“ in Zusammenarbeit mit dem BUND, dem Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland, alle großen und kleinen Gäste ein, Wissenswertes über diesen scheuen Kulturfolger zu erfahren und natürlich die Tiere live zu erleben.   Weiterlesen

Wie warnt man Menschen vorm Füttern der putzigen Wildtiere?

Schilder zum Wildtierfütterungsverbot werden in Leipzig immer wieder Opfer wilder Vandalen

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserEs gibt Dinge, da helfen auch jedes Jahr erneute Belehrungen und Warnungen durch die Verwaltung nicht. Wie beim Füttern wilder Tiere. Fast alle wissen, dass man wilde Tiere auch in der Stadt nicht füttern darf. Aber einige bringen es augenscheinlich nicht übers Herz, das zu unterlassen. Eine Tatsache, die im September die Freibeuter aufgriffen und fragten, ob man das nicht mit großen Aufklärungsschildern klären könnte. Weiterlesen

Wildtier, Haustier, Mensch

NABU-Diskussionsabend über das Verhältnis von Menschen und Tieren

Viele Menschen haben heute den Kontakt zur Natur verloren. Sie wollen zwar den Wildtieren, die ihnen am Herzen liegen, helfen, doch aus Unkenntnis führt das oft zu Problemen für die Tiere, denen man eigentlich helfen will. Nutrias werden mit Küchenabfällen gefüttert, Vögel mit verschimmeltem Brot, Eichhörnchen mit Keksen, Waschbären mit Wurst – diese Liste könnte man beliebig fortsetzen. Wildtiere werden aus einer menschlichen Perspektive betrachtet, man nimmt an, dass sie ohne menschliche Hilfe nicht überleben können. Weiterlesen

Der Stadtrat tagt: Leipzig voll auf Elefanten?

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVerwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning hatte die undankbare Aufgabe, zwei Dinge zum Thema „Wildtiere im Zirkus“ in Leipzig zu verkünden. Zum einen, dass die Landesdirektion Sachsen den Ratsbeschluss, keine Wildtier-Zirkusse mehr auf kommunalen Flächen zuzulassen, rechtlich beanstandete. Und nun – als Folge daraus – nur die Möglichkeit bestehe, den eigenen Beschluss zurückzunehmen oder zu klagen. Gegen die Landesdirektion. Auch wenn die ganze Sache eher auf Bundesebene entschieden werden müsste. Weiterlesen

Tierschutzbeirat äußert Unverständnis zur Aufforderung der Landesdirektion Sachsen, den Stadtratsbeschluss zur Petition „Wildtierverbot auf kommunalen Flächen in Zirkusbetrieben“ zu verwerfen

Der Stadtratsbeschluss zur Petition vom 20.02.2016, „Keine kommunalen Flächen für Zirkusbetriebe mit Wildtieren“ zur Verfügung zu stellen, wurde vom Stadtrat positiv mehrheitlich abgestimmt und von der Stadtverwaltung bekräftigt, indem eine Aufforderung der Landesdirektion Sachsen zur Aufhebung des Beschlusses abgelehnt wurde und in Widerspruch gegangen worden ist. Weiterlesen

Stadtratsbeschluss nichtig

Ein aufgehobenes Verbot in Leipzig: Wildtiere im Zirkus

Foto: Sebastian Beyer

Für alle LeserHurra, der Zirkus kommt in die Stadt. So jedenfalls liest sich die Vorankündigung des „Circus Krone“, welcher ab dem 30. August 2017 auf dem Leipziger Cottaweg für sieben Tage mit einem „Jahrhundert-Programm“ gastieren möchte. Mit dabei unter anderem der „Nashornbulle TSAVO, gigantische Elefanten und Papageien im Freiflug unter der Circuskuppel. Nicht zu vergessen die Legende des Lachens: Superclown Fumagalli.“ Nashörner, Elefanten in einem Zirkus auf städtischem Grund – war da nicht mal ein Leipziger Stadtratsbeschluss? Weiterlesen

Tierseuchen bei Wildtieren: Ergebnisse der Überwachung 2016 und Ausblick 2017

Wildtiere sind zum einen selbst von Tierseuchen betroffen, zum anderen können sie bekämpfungspflichtige Seuchen aber auch auf Haus- und Nutztierbestände und ggf. den Menschen übertragen. Daher werden im Rahmen der staatlichen Tierseuchenvorsorge auch regelmäßig Wildtiere in das Seuchenmonitoring miteinbezogen. So werden Proben von erlegtem Schwarzwild und von verhaltensauffälligen oder verendet aufgefundenen Füchsen, Marderhunden und Waschbären auf verschiedene Krankheiten untersucht. Zudem gibt es ein aktives (erlegte Vögel) und ein passives (Totfunde) Geflügelpest-Monitoring bei Wildvögeln. Weiterlesen

Tierarzt stellt Anzeige gegen Betreiber

„Berolina“ und die Elefanten: Das Veterinäramt gibt Teil-Entwarnung

Foto: Privat

Am 21. März stellte ein Leipziger Tierarzt nach eigenen Beobachtungen im Zirkus „Berolina“ eine Anzeige gegen die Betreiber. Insbesondere der Zustand eines Elefanten, aber auch weitere Details der Vorführungen hatten ihn nach seinem Zirkusbesuch dazu bewogen, Alarm zu schlagen. Nun meldete sich das Veterinäramt der Stadt beim Zirkus und anschließend bei der L-IZ. Mit einem Befund irgendwie mittiger Natur. Weiterlesen

Tierarzt stellt Anzeige gegen Betreiber

Der Zirkus ist in der Stadt: „Berolina“ und die Elefanten

Foto: Privat

Seit dem 24. Februar 2016 ist der Stadtratsbeschluss der Stadt Leipzig zum Thema Wildtiere im Zirkus getroffen. Darin heißt es, dass keine kommunalen Plätze mehr für Zirkusbetriebe zur Verfügung gestellt werden, welche „nichtmenschliche Primaten, Elefanten, Großbären, Nashörner, Flusspferde und Giraffen mitführen.“ Nun ist seit dem 18. März 2016 der Zirkus „Berolina“ auf dem Cottaweg und hat die Pforten geöffnet. Zu sehen gibt es unter anderem drei Elefanten – mindestens einer offenbar in schlechtem Zustand. Meint zumindest ein Leipziger Tierarzt, der in zwei Vorstellungen zugegen war und nun Anzeige stellte. Weiterlesen

Tierhaltung in der Länderkammer

Nach Stadtratsbeschluss in Leipzig: Auch der Bundesrat votiert erneut gegen Wildtiere im Zirkus

Foto: Sebastian Beyer

Erst am 24. Februar 2016 hatte der Stadtrat in Leipzig nach einer Petition und letztlich auf Antrag der SPD-Fraktion den Beschluss gefasst, zukünftig Zirkusunternehmen keine kommunalen Flächen mehr zu vermieten, wenn diese Wildtiere zur Schau stellen. Nun kam heute eine erneute „Antwort“ vom Bundesrat, welcher seit 2003 versucht, ein generelleres bundesweites Verbot auf den Weg zu bringen. Weiterlesen

Grüne: Für den Tierschutz war gestern ein guter Tag in Leipzig

Gestern stand endlich die Petition „keine kommunalen Flächen mehr an Zirkusbetriebe mit Wildtieren zu vergeben“, auf der Tagesordnung der Ratsversammlung. Sie kommt von einer sehr engagierten Initiative, die dem systemimmanenten Tierleid in den Zirkusbetrieben nicht mehr tatenlos zusehen will. Zumal ein Wildtierverbot in Zirkussen bereits zweimal vom Bundesrat beschlossen wurde, zuletzt 2011, aber immer noch nicht von der Bundesregierung umgesetzt ist. Weiterlesen

Für den Petitionsausschuss gibt es eine klare Haltung

Zirkusse mit dressierten Wildtieren haben in der Stadt Leipzig nichts zu suchen

Foto: Anett Paul

Windelweich war die Stellungnahme der Leipziger Stadtverwaltung respektive des Dezernats Umwelt, Ordnung, Sport zur Petition "Wir fordern die Stadt Leipzig auf, keine kommunalen Flächen mehr an Zirkusbetriebe mit Wildtieren zu vergeben". Im Dezember vertagte der Stadtrat das Thema kurzerhand, nachdem auch der Petitionsausschuss signalisiert hatte, dass der Standpunkt der Verwaltung nicht nachvollziehbar war. Weiterlesen

Petition zum Wildtierverbot für gastierende Zirkusse

Leipzigs Ordnungsdezernat scheut ein Verbot von Wildtieren und will lieber die Zirkusleitlinie zur Pflicht machen

Foto: Anett Paul

Kurz und knapp hielt sich Judith Gromeyer, als sie im Herbst die Petition "Wir fordern die Stadt Leipzig auf, keine kommunalen Flächen mehr an Zirkusbetriebe mit Wildtieren zu vergeben" bei der Stadt Leipzig einreichte. Der Stadtrat stand dem Anliegen offen gegenüber. Jetzt hat die Stadtverwaltung ihren Standpunkt dazu formuliert. Sie stimmt nicht 100-prozentig zu, bietet aber so etwas wie eine Alternative an. Weiterlesen

Das große Fressen

Nicht nur an der Weißen Elster fehlen Schilder zum Fütterungsverbot für Wildtiere

Foto: Marko: Hofmann

Da fühlte sich L-IZ-Autor Marko Hofmann beim vorweihnachtlichen Familienspaziergang am Karl-Heine-Kanal doch irgendwie an ein paar Geschichten aus der L-IZ erinnert, die im Frühling die Leser erregten: Da ging es um die Fütterung von wilden Tieren an der Weißen Elster in Schleußig. Aber solche Geschichten verhallen. Und da fiel ihm zu den mampfenden Nutrias am Aurelienbogen nur noch der spöttische Spruch ein: "Das große Fressen hat begonnen." Weiterlesen

Petition erfolgreich im Ausschuss

Der Stadtrat tagte: Wildtiere im Zirkus? In Leipzig fehlt noch die Antwort

Foto: Anett Paul

Eines steht bereits fest – es werden immer mehr. Immer mehr Städte weigern sich, kommunale Flächen an Zirkusbetriebe zu vermieten, wenn diese ihre Shows mit Wildtieren gestalten. Über 40 sollen es mittlerweile in Deutschland sein. Seit Mitte 2015 ist eine Initiative in Leipzig gestartet, dies auch in der (Klein)Messestadt zu erreichen. Eine Petition fand 3.381 Unterschriften, der Petitionsausschuss der Stadt stimmte ihr zu. Und dennoch kam es am gestrigen 16. Dezember zu keiner Beschlussfassung im Stadtrat. Weiterlesen

Fütterung von Wildtieren in Leipzig

Grüne Stadtbezirksbeirätin aus Leipzig-Südwest freut sich über Antragserfolg im Stadtrat

Foto: Ralf Julke

Es war wieder so ein richtig klassisches Eigentor, das die Leipziger Stadtverwaltung hinlegte, als sie einen Antrag aus dem Stadtbezirksbeirat Südwest in Bausch und Bogen ablehnte. Es ging um die Frage, wie man der wachsenden Wildtierpopulation an der Weißen Elster Herr werden könnte. Das Ordnungsdezernat verwendete drei Seiten, um zu betonen: "Der Antrag muss abgelehnt werden." Gar nichts musste. Weiterlesen

Fütterungsverbot für Wildtiere in Schleußig

Stadtbezirksbeirat Leipzig-Südwest lässt sich Arbeitsverweigerung des Ordnungsdezernats nicht gefallen

Foto: Ralf Julke

Kann Leipzigs Verwaltung nicht kommunizieren? Augenscheinlich ist das so. Auf erstaunliche Weise ähnelt ein Vorgang in Schleußig dem Kommunikationsdesaster rund um den Floßgraben. Um Tiere geht es auch hier - aber diesmal nicht um den Eisvogel. Eher um Nutrias, Waschbären, Füchse und Enten. Und - wie am Floßgraben - um die Unvernunft von Menschen. Angefangen hat es eigentlich schon vor Jahren. Weiterlesen