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Artikel aus der Rubrik Medien

Schluss mit der politischen Hinterzimmerei

Nichtnutzer bewerben sich um einen Sitz im MDR-Rundfunkrat

Foto: Matthias Weidemann

Ist das frech oder tollkühn? Oder macht die in Dresden beheimatete Intitiative "Mediennutzung ohne Zwangsgebühren" nur das, was Bürger mit Rückgrat tun sollten? Sie hat am Dienstag, 4. August, offiziell einen Sitz für Nichtnutzer im Rundfunkrat des MDR beantragt. Über dieses dubiose Gremium haben wir ja schon mehrfach berichtet, auch über die Unwilligkeit der sächsischen Regierung, die Gremienzusammensetzung zu ändern. Anmelden und weiterlesen.

Demonstrationsbetrachtungen & Gedanken

Die Livedebatte am 3. August: Legida & Pegida gegen die Diffamierung der L-IZ + Livestream + Galerie

Foto: L-IZ.de

In diesen rauen Zeiten, voller Brandanschläge und Bösartigkeiten in Sachsen wird leider oft ein wenig Dankbarkeit vermisst. Vor allem im Netz, wo der Hass rast und sich die Worte oft im Gegeneinander überschlagen. Wir wollen dankbar sein. Denn immer, wenn die Peggy da ist, steigen die Zugriffszahlen auf der L-IZ. Das freut die Werbekunden und auch wir wissen nach getanem Werk, warum wir vom islam- und mittlerweile auch ausländerfeindlichen Getümmel vom Leipziger Ring berichteten. Dass die Freunde aus Dresden und Leipzig nun auch noch uns auserkoren haben, wenn es um die übliche Rundumweltkritik geht, ist schon fast zuviel der Anmelden und weiterlesen.

Will Sachsens Regierung wirklich mehr Informationen im MDR?

Ohne einen modernen MDR-Rundfunkrat und eine transparente Kontrolle wird es keinen besseren MDR geben

Foto: Matthias Weidemann

Was macht eine Regierung, die an der Kontrolle des Rundfunks nichts ändern will? Sie geht in den Kohl-Modus, sitzt die Sache so lange aus, wie es das Sitzfleisch hergibt - und die Geduld der Untertanen. Und damit die gar nicht erst unruhig werden, gibt es ab und zu eine Merkelsche Streicheleinheit. So wie am Freitag. 31. Juli, in der "Sächsischen Zeitung". Anmelden und weiterlesen.

Zeitungskrieg oder doch nur kreuzlahme Ente?

Ein paar Worte zu einem Krawall-Artikel im „Kreuzer“ und der Gegenwart der Leipziger Zeitung

Foto: Ralf Julke

Was ist nur aus dem Leipziger "Kreuzer" geworden? Einstmals, so ungefähr vor 20 Jahren, durchaus ein kritisches und ernstzunehmendes Stadtmagazin. Ein Ruf, von dem der "Kreuzer" bis heute zehrt, den er aber aktuell mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln ruiniert. Wer mag, findet in der aktuellen Ausgabe eine Geschichte über die "Leipziger Zeitung", überschrieben mit "Angst und Schrecken in L.E. City". Weiterlesen.

Wieviel kosten denn die trimedialen Gottesdienste?

Chef der Sächsischen Staatskanzlei lehnt Schollbachs Frage zu den Kosten der MDR-Kirchenredaktion ab

Screenshot: L-IZ

Wahrscheinlich mögen sich die beiden irgendwann: Der Leiter der Sächsischen Staatskanzlei, Dr. Fritz Jaeckel (CDU), und der Linke-Landtagsabgeordnete André Schollbach. Der eine ist qua Amt für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) zuständig. Und der andere ärgert ihn mit Anfragen zur Finanzierung der beiden großen Kirchen in Sachsen - und zum MDR. Erst im Mai hatte Schollbach Jaeckel auch noch eine Öffentliche Beschwerde verpasst, weil er falsch Auskunft gegeben hatte. Anmelden und weiterlesen.

Vorbild Österreich

Computer sind keine Rundfunkgeräte und bedingen nicht zwangsläufig Rundfunkgebühren

Foto: Ralf Julke

Eine erstaunliche Meldung tickerte das Online-Portal heise.de am Dienstag, 21. Juli: "Keine Rundfunkgebühren für Computer". Unklarheit ließ das Portal freilich gar nicht erst aufkommen: Es war das höchste österreichische Gericht, das so eindeutig entschieden hatte. Die österreichische GEZ, die dort GIS heißt, hatte dieselbe Mauschelei versucht wie die Gebühreneinzugszentrale der deutschen Öffentlich-Rechtlichen. Anmelden und weiterlesen.

Kriminalität und die Nennung von Nationalitäten

Leserdialog zum Artikel „Wie ein wilder Medienrummel die Problemwahrnehmung der Leipziger binnen Jahresfrist aufmischen kann“

Foto: Ralf Julke

Leserbrief von "Tobias" (Pseudonym) an unsere Redaktion unter der Überschrift „Medienbeeinflussung“. (Aufgrund des Inhaltes nur mit Vornamen): Gerade in diesem Artikel wird deutlich, wie links-grün eingefärbt die meisten Medien sind. Hier wird einfach unterstellt, dass Menschen nur ihr Kreuz bei Problemen mit Ausländern machen, weil es von Medien "aufgebläht" wurde. Genau das Gegenteil kann der Fall sein. Anmelden und weiterlesen.

Die Vergreisung Mitteldeutschlands

Neues „Regjo“-Heft beschäftigt sich mit demografischen Umbrüchen – tut aber niemandem weh

Foto: Ralf Julke

Das "Regjo"-Magazin, dessen 41. Ausgabe dieser Tage erschienen ist, ist so eine Art Appetizer: Die Mannschaft um Herausgeber Claus-Peter Paulus bringt es tatsächlich fertig, für jedes einzelne Heft dieses Mitteldeutschland-Magazins ein Mega-Thema zu setzen, das den Nerv der Region trifft - und dann ist es wie in der Eulenspiegelgeschichte mit dem Wirt, der für den reinen Duft aus der Küche bezahlt werden möchte. Anmelden und weiterlesen.

Läuft's in Mitteldeutschland und klemmt's mal wieder?

Neues „Median“-Heft beschäftigt sich mit Chancen und Problemen der Mobilität in Mitteldeutschland

Foto: Ralf Julke

Das passte dann schon mal: Die Metropolregion Mitteldeutschland legt ein neues "Median"-Heft unter dem Titel "Läuft." vor - und gar nichts läuft. Die Post streikt erst mal und das Heft ist länger als eine Woche unterwegs. Zum Glück veraltet das Thema nicht so schnell. Im Gegenteil: Die ganze Region sitzt in den Startlöchern. Oder grübelt noch, wie man starten könnte. Oder denkt sich Blaupausen aus für eine Zeit, in der Politiker anders ticken. Anmelden und weiterlesen.

Ein paar kritische Töne zum MDR-Produzentenbericht 2013

Produzenten aus Mitteldeutschland haben augenscheinlich ein Problem mit den Vorstellungen der MDR-Redakteure

Foto: Matthias Weidemann

Ab und zu erfährt auch der Sächsische Landtag ein bisschen was zum Mitteldeutschen Rundfunk. Dann ist die Senderanstalt auch mal Thema im Ausschuss für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien. Der hat nun zu seiner Sitzung am 18. Mai gleich vier Berichte für den Landtag produziert. Einer davon hat sich mit den Produktionen, die der MDR in Auftrag gibt, beschäftigt. Ein ganz heikles Thema. Anmelden und weiterlesen.

Rundfunkstaatsvertrag für den MDR

Über „Staatsferne“ sind die Regierungen in Mitteldeutschland augenscheinlich heillos zerstritten

Foto: Matthias Weidemann

In sechs Monaten ist Heiligabend. Und eines ist jetzt schon sicher: Das Fernsehprogramm wird genauso belämmert, oberflächlich und banal, wie es die letzten 24 Jahre auch war. Beim Drei-Länder-Sender wird sich nichts ändern. Selbst wenn es die drei Landesregierungen fertigbringen, den Rundfunkstaatsvertrag geändert zu bekommen. Die Macht aus der Hand geben will die sächsische Regierung auf keinen Fall. Anmelden und weiterlesen.

Beruhigende Antwort aus der Staatskanzlei

Sachsens Regierung meidet Google Analytics, wo es geht

Foto: Ralf Julke

Wie sicher geht der Freistaat Sachsen eigentlich mit den Daten seiner Bürger um? Eine durchaus berechtigte Frage in einer Zeit, in der nicht nur Geheimdienste sämtliche Regeln brechen und Privatsphären missachten, sondern große amerikanische Konzerne mit den Profilen der Internetnutzer richtig Geld verdienen. Für Valentin Lippmann, Sprecher für Datenschutz der Grünen-Fraktion im Landtag, war das mal eine Anfrage wert. Anmelden und weiterlesen.

Deutsche Gebührenzahler füttern das korrupte System der FIFA

Ständige Publikumskonferenz fordert sofortigen Stopp der direkten bzw. indirekten Finanzierung der FIFA durch Rundfunkbeiträge

Foto: L-IZ.de

Eigentlich wissen es alle. Immer wieder haben die öffentlich-rechtlichen Sender mitgepokert, wenn die FIFA die Fernsehrechte für die Fußball-WM ausgeschrieben hat. Und weil private Sender eifrig mitgepokert haben, sind die Summen in den vergangenen Jahren regelrecht in die Höhe geschossen. Und ARD und ZDF wollen einfach weitermachen - trotz der Korruptionsvorwürfe gegen die FIFA-Spitze. Anmelden und weiterlesen.

Facebook & Co.

In eigener Sache (3): Hurra, wir verkaufen uns?

Foto: L-IZ.de

Es gibt echte Zeitfressermaschinen? Ja, es sind die Orte, an denen im Netz das Geld mit Daten verdient wird. Allen voran Google und Facebook, welche erst die Netzgewohnheiten der User durch Kommunikationsplattformen veränderten und somit Zeit und Aufmerksamkeit banden. Hinter den Kulissen hat das blaue Netzwerk gemeinsam mit Google den Werbemarkt in den vergangenen Jahren ohne eigene Inhalte, also dem Teuersten produzierender Journalisten, im Netz kannibalisiert. Während sich noch so manche Regionalzeitung im Preisdumping versuchte, lagen Facebook und Google längst konkurrenzlos drunter. Nun folgt Stufe 3, die Übernahme der Inhalte. Weiterlesen.

Medien

In eigener Sache (2): Die Rückseite der „Macht“

Foto: L-IZ.de

Alle „Macht“ hilft nichts. Die Umsätze der ernstzunehmenden Medien stiegen branchenweit seit 2013 nicht mehr, den wachsenden Aufwand, die wachsenden Artikelmengen und die Kommentarspalten juristisch im Griff zu behalten, wurden zum Spagat. Auch bei uns. Ein branchenweites Problem deshalb, wie diverse Aktionen auch großer Zeitungen zeigten, dass etwas an der Mechanik nicht stimmte. So wurden seit Anfang 2014 Kommentarfunktionen auf Zeitungsseiten aus ökonomischen (oder teils ideologischen) Gründen eingeschränkt. Die Agenturmeldungen hingegen waren schon vorher bei allen gleich. Ein rarer Eigenerklärungstext (Teil 2). Weiterlesen.

Wie viel Einfluss hat die Politik?

MDR-Rundfunkstaatsvertrag: Sachsens Medienminister weicht konkreten Antworten aus

Foto: Matthias Weidemann

Wir brauchen ein anderes Verständnis von Politik. Eines, das auf Fakten, Kenntnis und Transparenz beruht. Es kann nicht sein, dass verantwortliche Politiker in entscheidenden Positionen so tun, als könne man öffentliche Belange immer noch wie zu Zeiten des Alten Fritz in Geheimkabinetten verhandeln. Das betrifft auch den MDR-Staatsvertrag. Nach welchen Prämissen verhandelt eigentlich Sachsens Staatsregierung? Anmelden und weiterlesen.

1.000 Jahre "Bild" in Leipzig

Leo Leu liest den Zuckerschock der „Bild“-Zeitung zum Stadtjubiläum

Foto: Leo Leu

"Nu gomm schon, Leo, das griegste auch noch hin." - "Och nee, ich bin noch ganz geschafft vom letzten Mal." - "Gomm schon. Is doch Jubilejum!" - Das dachten sich ja auch die Kollegen der "Bild" am Floßplatz. Wahrscheinlich haben sie im Januar beisammen gesessen und diskutiert: "Was machen wir denn nun zum 1.000-Jährigen? Eine Sonderausgabe?" - "Ich schlage eine Sonderausgabe vor." - Also mein Vorschlag wäre: eine Sonderausgabe." Anmelden und weiterlesen.

Medien

In eigener Sache (1): Die Leipziger Internet Zeitung am Scheideweg

Foto: L-IZ.de

Seit Ende Januar 2015, also nun im vierten Monat haben wir unsere Leipziger Internet Zeitung umgestellt. Von Beginn an wussten wir um die immer wieder auftretende Erklärungsbedürftigkeit unseres „L-IZ Leserclubs“. Ein Angebot, welches auch und vor allem eine Bitte um Unterstützung und Miteinander ist. Angesichts der Erfahrungen der letzten Jahre eine nachdrückliche. Gejammert haben wir in dieser Zeit und die Jahre davor nie und werden es auch jetzt nicht beginnen. Aber wir werden schon allein aus ökonomischen Gründen weiterhin nicht anders handeln, als unsere Leser nunmehr verstärkt um finanzielle Unterstützung für eine seit über 10 Jahren klar definierte Leistung Weiterlesen.

Leipzig ist auch drin

Ein PWC-Versuch, den digitalen Stand der deutschen Städte zu ergründen

Screenshot: L-IZ

Nachtigall, ick hör dir trapsen. Die Wirtschaftsberatungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) hat ein neues Ranking erstellt. Oder besser: erstellen lassen. Man hat ein Marktforschungsinstitut beauftragt und die Uni Bonn den ganzen Bembel auswerten lassen. Punkte wurden vergeben. Und am Ende gab es so eine Art Prozentwertung. Leipzig taucht auch drin auf - auf Platz 6. Hinter Bonn und Düsseldorf. Anmelden und weiterlesen.

Nur vier Frauen im MDR-Rundfunkrat

Mit dem derzeitigen Frauenanteil ist der MDR-Rundfunkrat deutschlandweit das absolute Schlusslicht

Foto: Matthias Weidemann

"Rundfunkrat vertritt Interessen der Allgemeinheit", behauptet doch der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) feucht-fröhlich auf seiner Website zum Rundfunkrat, der seit Kurzem wieder mal im Licht der Öffentlichkeit steht. Aber nicht durch besonders wirksame Arbeit. Sondern durch die offenkundig gewordene Tatsache, dass die Landesregierungen der drei zuständigen Bundesländer sich mit Händen und Füßen gegen eine Reform sträuben. Anmelden und weiterlesen.