Artikel aus der Rubrik Medien

Staatsfern geht anders

Ständige Publikumskonferenz kritisiert die wiederholte Quoten-Mauschelei im neuen ZDF-Staatsvertrag

Montage: L-IZ

Dumm und dämlich verdienen sich die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mit der vor zwei Jahren eingeführten Rundfunkabgabe. 1,5 Milliarden Euro haben ARD, ZDF & Co. zusätzlich eingestrichen, ohne dass sich an ihrem Sendeschema oder gar der politischen Einflussnahme irgendetwas signifikant geändert hätte. Im Gegenteil: Die Politik jubelt über die gelungene Abzocke. Wie etwa Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Weiterlesen.

Die medienpädagogische Arbeit steht dabei immer im Zentrum

Tanners Interview mit Christoph Marx (Fachtag Medienbildung in der frühen Kindheit)

Foto: Volly Tanner

Wenn 12-jährige Mädchen Nacktbilder von sich für einen Zehner bei What´s App verticken, um sich das neueste Style-Magazine zu kaufen, läuft irgendetwas schief. Auch wenn Kindergartenkinder hauptsächlich mit Star-Wars-Schwertern aufeinander eindreschen, scheint logisch, dass zuhause die Glotze im Dauereinsatz ist. Was tun? Man könnte mit den Fingern natürlich nach oben zeigen und „Verbot-Verbot“ schreien, andererseits könnte man es auch mal mit Bildung versuchen. Christoph Marx geht den schwereren Weg mit seinen Kollegen und befasst sich mit Medienbildung in der frühen Kindheit. Anmelden und weiterlesen.

Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung

Das Audio zum Nachhören: “Lügenpresse” – Zum Umgang von Medien und Öffentlichkeit mit den neuen “Wutbürgern”

Foto: L-IZ.de

"Lügenpresse". Ein Wort, das in den letzten Wochen vermehrt in Zusammenhang mit den ...egida-Demonstrationen wieder auftauchte - auch in Leipzig. Die Friedrich-Ebert-Stiftung will sich dem Thema mit einer Podiumsdiskussion annähern und betitelt ihre Einladung mit "Zum Umgang von Medien und Öffentlichkeit mit den neuen Wutbürgern". Die L-IZ wird heute Abend per Livestream die Veranstaltung aus der Tagungslounge in der Katharinenstraße 6 übertragen. Beginn 18 Uhr. Anmelden und weiterlesen.

Hörbücher, QR-Codes und E-Book-Store

Literatur ist in Leipzig längst mehr als nur Buch

Foto: www.franklybooks.com

Der Februar-Treff des Börsenvereins ist auch jedes Mal Gelegenheit für Verleger aus Mitteldeutschland, das vorzustellen, was sie jenseits des klassischen Büchermachens so anstellen. Hörbücher zum Beispiel, Bücher, die ins Internet verlinken oder gleich E-Books. Kein leichter Markt. Denn die technischen Möglichkeiten verändern sich zwar rasend schnell. Tun das aber auch die Lesegewohnheiten? Anmelden und weiterlesen.

Korrupte Medienmacht, der Buchbesprechung 2. Teil

Wie sich die großen Medienkonzerne den Zugriff auf die Meinungsmacht sichern

Foto: Ralf Julke

Der Prozess, der die Medienlandschaft in der Bundesrepublik immer mehr zum faden Brei macht und Kreativen die simple Lebensgrundlage entzieht, hat mit dem großen deutschen Geld zu tun und den Verschiebungen in der Landschaft, die mit dem Wachsen einiger weniger, milliardenschwerer Medienkonzerne einher ging. Allen voran der Bertelsmann-Konzern, der nicht nur im Film und TV mitmischt, sondern auch im Verlagsgeschäft und in der Presse. Anmelden und weiterlesen.

Korrupte Medienmacht, der Buchbesprechung 1. Teil

Nicht nur im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk werden die Medien-Milliarden ohne Kontrolle verbrannt

Foto: Ralf Julke

Manchmal muss man erst mit der Nase so richtig draufgestoßen werden, um zu merken, wie viel da eigentlich schief läuft im Land. Nicole Joens ist das passiert. In "Tanz der Zitronen" hat die jahrelang erfolgreiche Drehbuchautorin darüber geschrieben, wie sie so langsam ein Bild davon bekam, wie undurchschaubar, inkompetent und verfilzt der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Deutschland schon ist. Anmelden und weiterlesen.

Medienstadt Leipzig?

Die Leipziger Internet Zeitung beantwortet einen Brief des Medienstadt Leipzig e.V. einfach nicht

Foto: Matthias Weidemann

Manchmal bekommt man ja so Briefe. Mit der Post. Mit der richtigen Post: 62 Cent pro Sendung und hübscher Stempel aus dem Briefzentrum. Der Medienstadt Leipzig e.V. hat uns jetzt so ein Briefchen geschickt. Und anderen wohl auch, die man so kennt aus der Medienlandschaft. Man feiert demnächst auch in diesem kleinen Verein zur Förderung kultureller und wissenschaftlicher Projekte Geburtstag. Und möchte was veröffentlichen. Anmelden und weiterlesen.

Als eBook liest man Sachbücher, keine Fantasy

Leipzigs Stadtbibliotek wird immer hybrider

Repro: L-IZ

Verwandelt sich Leipzigs Stadtbibliothek in ein UFO? Wird es Lesefutter künftig nur noch digital geben? Wenn man so manche Meldung aus der Branche liest, könnte man das durchaus glauben. Und das Märchen vom totgesagten Papierbuch auch. Natürlich tut sich was im Digitalen. Nur ein bisschen anders, als gedacht, stellt Susanne Metz, Leiterin der Stadtbibliothek Leipzig, fest. Anmelden und weiterlesen.

Umbau der Stadtbibliothek Leipzig geht weiter

Stadtteilbibliothek Plagwitz wird saniert, Grünau bekommt ein Bildungszentrum und im Osten fehlt noch was

Foto: Ralf Julke

Quo vadis, Leipziger Stadtbibliothek? Die Frage durfte vor sieben Jahren durchaus noch gestellt werden. Da hatte die Stadtbibliothek schon ein paar Jahre Sparkurs hinter sich, hockte in einigen sichtlich heruntergewirtschaften Gebäuden und der Ankaufetat für neue Medien war ein Witz. Aber ging es nicht der ganzen Kultur so? - In der Stadtbiblithek wurde das Ruder damals herumgerissen. Das Ergebnis ist eine hübsche Million. Anmelden und weiterlesen.

Diskriminierung als gesellschaftlicher Tatbestand

Das neue Heft “Leipziger Zustände” bilanziert diesmal auch AfD, Legida und Co.

Foto: Ralf Julke

Alle zwei Jahre erscheint so ein Heft "Leipziger Zustände" seit 2008. Mehr ist nicht drin. Auch wenn die Betreiber von ChronikLe.org zusammen mit der RAA Sachsen gern öfter so ein Heft vorlegen würden, das eben nicht nur eine Zustandsbeschreibung ist. Das geht auf der Website viel besser. Tatsächlich ist es jedes Mal der Versuch, ein Stück gesellschaftliche Wirklichkeit zu analysieren. Derzeit noch ohne Hoffnung auf Besserung. Anmelden und weiterlesen.

Bibliothekarisches Neuland: HTWK Leipzig geht mit ALMA in die Cloud

Die Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig führt als erste Bibliothek in Deutschland das Bibliotheksmanagementsystem ALMA ein. Das Besondere daran: Es ist vollständig cloudbasiert und bietet erstmals die Verwaltung verschiedener Medien wie Bücher, Onlineressourcen und Datenträger aus einer Hand. Die Systemumstellung wurde am Montag, 12. Januar, abgeschlossen. Der neue Katalog "Kapri" steht somit ab sofort allen Nutzern und Nutzerinnen zur Verfügung. Anmelden und weiterlesen.

Noch ein bisschen Advent auf der L-IZ: Erst Ausgrenzung schafft den Nährboden für Extreme

Weiter geht's im Advent auf der L-IZ. Und zwar mit einer Frage, die uns von breitbrüstigen Kommentatoren immer wieder um die Ohren gehauen wird so nach dem Motto: "Dürft ihr nicht!" - Die Frage lautet: Dürfen Journalisten parteiisch sein? - Die Antwort lautet ganz einfach: Sie dürfen nicht nur, sie müssen. Der Journalismus ist nun einmal ein Kind der Aufklärung. Und das Anliegen seiner besten Vertreter war immer, im Namen der Wahrheit parteiisch zu sein. Anmelden und weiterlesen.

Wenn’s knirscht im Winterwald: Die L-IZ feiert jetzt Advent

Heute ist ein bisschen Advent auf der L-IZ. Ganz klassischer Advent, wie er früher einmal war, als der Weihnachtsmann noch alle (kaputten) Spielsachen einsammelte, damit sie zur Bescherung wieder heil und wie neu die Kinderherzen klopfen ließen: "Alle Puppen sind verschwunden, hab nicht mal mal den Bär gefunden ..." Bei uns sind es nur Artikel. Aber Bescherung ist ja gleich. Es handelt sich nur noch um Stunden, 48 oder so. Das ist die schönste Zeit im Advent: Man hat endlich mal Zeit, zur Besinnung zu kommen. Anmelden und weiterlesen.

Auftragnehmer im Umfeld von ARD und ZDF

Tanz der Zitronen (2): Warum Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Deutschland derart schlecht geworden ist

Foto: Ralf Julke

Eine Frage, die die Drehbuchautorin Nicole Joens in ihrem Buch "Tanz der Zitronen" umtreibt, ist eine, die durchaus mit einem mittlerweile undurchschaubaren Gewirr der abhängigen Firmen und Auftragnehmer im Umfeld von ARD und ZDF zu tun hat: Warum tauchen einige Produktionsfirmen immer wieder mit millionenschweren Produktionsaufträgen auf? Anmelden und weiterlesen.

Wut im Bauch und Schalk im Nacken

Tanz der Zitronen (1): Warum Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Deutschland derart schlecht geworden ist

Foto: Ralf Julke

Das Buch hat Nicole Joens 2013 geschrieben und veröffentlicht. Mit Wut im Bauch und Schalk im Nacken. Sie sitzt schon am nächsten und das wird nicht weniger bissig werden. Und es beschäftigt sich ebenfalls wieder mit einem System, das man in Deutschland "Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk" (ÖRR) nennt. Auch wenn das Buch auf den ersten Blick wirkt wie ein exotischer Roman. Bei den "Zitronen" geht es nicht um Zitrusfrüchte. Anmelden und weiterlesen.

Linke-Antrag im Medienausschuss

Experten bestätigen Forderungen nach sozial gerechtem Rundfunkbeitrag

Der seit zwei Jahren erhobene Rundfunkbeitrag ist alles mögliche - nur nicht aufkommensneutral oder gar sozial ausgewogen. Das war eine der vielen Feststellungen im Gutachten für den Bundesfinanzminister, das im Dezember veröffentlicht wurde. Doch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble machte schon wenige Tage nach Veröffentlichung klar, dass ihn das nichts anginge. Rundfunk sei nun einmal Ländersache. Man darf gespannt sein, wie sich jetzt die Länder aus der Sache herauswinden. Die sächsische Linksfraktion hat schon mal einen Antrag gestellt. Anmelden und weiterlesen.

Fachkräftemangel in Mitteldeutschland

Neues “Regjo”-Heft benennt das Mega-Thema für 2015

Neues "Regjo"-Heft benennt das Mega-Thema für 2015. Foto: Ralf Julke

So sachlich gab sich das "Regjo"-Magazin bislang noch nicht. Gern gab man den Heften übergreifende Titel, die auch so eine Ahnung davon aufkommen ließen, dass man eine Region wie Mitteldeutschland auch vernetzt, vieldimensional und im Fluss denken kann. Diesmal zeigt sich das Anliegen ganz nüchtern auf dem Titel: "Fachkraft gesucht". Der Nachwuchsmangel macht sich bemerkbar. Und er wird auch 2015 ein Mega-Thema sein. Anmelden und weiterlesen.

2015 – was kommt: Ein Zielschießen, das die L-IZ garantiert nicht mitspielt

Mehr zum Thema: Kurzer Blick in die Glaskugel: Die Zukunft des (hyper-)lokalen Journalismus Gefragt nach der Zukunft des … Das Beste am LeadAward 2014: Ein Außenminister liest den Medienmachern die Leviten Eigentlich ist der seit 1992 … MDR-Werbetochter interessiert sich auf einmal für Online-Werbung: Laut Markenstudie finden 69 Prozent der Deutschen Internet-Werbung schlecht Die offizielle Pressekonferenz … Der Leitfaden “Targeting – Begriffe und Definitionen” als PDF zum download. Anmelden und weiterlesen.

Rundfunkabgabe ist eine Steuer: Gutachten für den Bundesfinanzminister bestätigt alle Kritikpunkte

Es gibt Momente im Journalistenleben, da staunt man, weil am Horizont ein kleiner Lichtstreif der Vernunft auftaucht. Heftig wurde diskutiert über die Reform der Rundfunkgebühren in Deutschland, Politiker unterschiedlichster Parteien übten Schulterschluss, als aus dem Rundfunkbeitrag per Federstrich eine Haushaltsabgabe gemacht wurde und heftigst abgestritten wurde: Es ist keine Steuer! - Nun stellt ein ganz offizielles Dokument fest: Doch, es ist eine Steuer. Und sie hat das Grundproblem der Öffentlich-Rechtlichen Sender nicht gelöst. Anmelden und weiterlesen.

Ganz in Schwarz: Neustädter Markt Journal erscheint – mal wieder – zum letzten Mal

Aus und vorbei oder auf ein Neues? Im Leipziger Osten kann man das nie wissen. Hier sind selbst die Wirte noch ein bisschen rebellisch. Und wenn man Schluss machen muss mit einem schönen Projekt, dann denkt man eben übers Weitermachen nach. Das letzte "Neustädter Markt Journal" erscheint in Schwarz. Ganz unten steht (und ganz oben auch): "Auf Wiedersehen!" Anmelden und weiterlesen.