Artikel aus der Rubrik Medien

Und was passiert jetzt? - Teil 23

Herr L., seine Mascha, die wilden Tiere und der Mond

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Leserclub„So, so“, sagte sie. – „Ähem“, machte er. Und hörte ganz genau, wie sie aufmerkte und ihre Ohren spitzte: „Ja?“ – Ein unverkennbares „Ja?“. So eines, nach dem nur noch eines kommen kann: das komplette Geständnis. Männer kennen das ja. Manche ziehen sich dann die Pelzjacke an und gehen in die Kneipe an der Ecke, um sich bis zur Nasenspitze zuzulöten. Anmelden und weiterlesen.

In eigener Sache oder 1.500 x 99 Euro

Leser fragen, wir antworten: Was kostet die Herausgabe der L-IZ.de? Warum 1.500 Abos?

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Liebe Leser, liebe Freunde der L-IZ.de, liebe Freikäufer, bereits seit dem 6. August ist das Team der L-IZ in neuen Fahrwassern unterwegs. Die Aktion „Freikäufer“ hat Fahrt aufgenommen. Bis heute (Stand 20. September 2016) haben sich 93 Unterstützer über die bereits vorher eingetragenen 760 Abonnenten hinaus angemeldet und sind zu uns an Bord gekommen. Wie erklärungsbedürftig unser Vorhaben ist, spüren wir täglich in vielen Mails, bei Anfragen in den sozialen Netzwerken oder auch in persönlichen Gesprächen. Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Zwischenwarnung

Eine Begegnung der dritten Art mit Warneffekt für alle Schafe

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LeserclubEigentlich war hier an dieser Stelle jetzt eine sanfte Überleitung in eine hübsche Bettszene vorgesehen. Die wird noch kommen, keine Bange. Aber irgendwie scheint meinen Kollegen die Geschichte mit dem ganzen Auftritt sehr gut bekannter Raubtiere doch ein bisschen heiß geworden zu sein. Da haben sie mir gestern richtig ins Gewissen geredet: „Der erste Anwalt hat schon angerufen, Leo!“ Anmelden und weiterlesen.

Nichts ist alternativlos!

Die neue Leipziger Zeitung widmet sich den Brüchen einer zunehmend gespaltenen Stadtgesellschaft

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Für alle Leser„Love is the answer“, meint Lina. Aber Friedenstauben lassen wir in der neuen „Leipziger Zeitung“, die morgen erscheint, nicht fliegen. Es wäre zu schön, wenn Love & Peace und ein friedliches Gemüt genügen würden, die Übel der Welt zu bereinigen. Aber Tatsache ist: Ohne Müh und Schweiß wird die Welt keinen Deut besser. Aber: Kriegen die Bewohner der sächsischen Armutshauptstadt den Hintern hoch, um gegen TTIP und CETA zu demonstrieren? Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 22

Ein Kapitel, in dem Herr L. über einen Haufen gut bekannter Tiere stolpert

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LeserclubWie Sie ja inzwischen nachgelesen haben, hat auch noch der Hase mit Platz unterm Pilz gefunden. Und der Fuchs schaute dumm in die Welt. Und ganz problemlos passten zu den zwei Maschas auch zwei Olegs an den großen Küchentisch, samt Herrn L. natürlich. Aber erst nachher. Nachdem Nudelholz und Pfanne zum Einsatz gekommen waren. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 21

Ein Kapitel, in dem Oleg zeigt, wie man Tschaika fährt, und auf L. ein Nudelholz wartet

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Leserclub„Hier ist kein Platz mehr!“ – „Dann rückt doch etwas näher zusammen“, heißt es in einem alten und beliebten Klassiker.* – „Na gut, versuchen wir’s!“ Und sie rückten enger zusammen, so dass auch noch der Schmetterling und das Mäuschen unter den Pilz kriechen konnten. Und sogar ein Spatz passte noch drunter. Aber zwei Olegs, breit wie Küchenschränke? Da zweifelte L. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 20

Herr L. fährt mit den Olegs mal kurz zum Hermannkai

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LeserclubWer an diesem Nachmittag etwas aufmerksamer auf große schwarze Limousinen geachtet hätte, hätte das Fahrzeug mit seinen polierten Chromleisten sicher auch in der Nähe des Herrmannkais entdecken können, fast im Schritttempo schwebend, während drinnen zwei Herren aufmerksam die schmucküberladenen Fassaden beäugten und die flatternden Absperrbänder der Justiz. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 19

Herr L. weiß inzwischen, wie man mit vom Leben gebeutelten Kommissaren umgeht

Grafik: L-IZ

LeserclubIn einem großen schwarzen Wagen bogen sie ein in die Trauerweidenallee zum Friedhof, glitten an den verdutzten Blumenverkäuferinnen, den verblüfften Steinmetzen und den blitzenden Scheiben des Sarggeschäftes vorbei. Die Bremsen quietschten nicht. Oleg hatte seinen TSCHAIKA gut in Schuss. Und so schwebte das Fahrzeug geradezu vor die kleine Gastwirtschaft, die nicht mal eine Aufschrift trug. Auch wenn alle Welt wusste, wie sie hieß. Anmelden und weiterlesen.

In alle Flure geschmissen

Leo kämpft sich durchs Gratis-Werbeblatt für Leipzigs neuesten Erfolgszirkus

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KommentarFür alle LeipzigerHaben Sie auch so ein vages Gefühl, dass der Oberbürgermeister dieser Stadt in einer völlig anderen Welt lebt als Sie und ich? Ich jedenfalls schon. Schon länger. So ein brausiges. Mit jeder Menge Zucker drin. Seit gestern erst recht. Da schmiss wieder so ein reitender Bote bergeweise Papier in alle Hausflure, auch in unseren. Kann auch ein Springer gewesen sein, ein rasenballiger. Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 18

Herr L. wird vom Zug überfahren, muss aber trotzdem zum Friedhof

Grafik: L-IZ

LeserclubWie fühlt man sich, wenn einen eine russische Taigatrommel überfährt? Wahrscheinlich genau so: Erst sieht man die gewaltige Maschine als Gottes Eiserne Faust auf sich zujagen, dann prallt man mit dem Ural zusammen, sieht Sputniks und Lunochods. Dann erwischt einen die potenzielle Energie und verwandelt sich in einen Dampfhammer mit Knockout. Und dann wird Herr L. natürlich noch geohrfeigt. Anmelden und weiterlesen.

Die August-Ausgabe der Leipziger Zeitung

Randale in Connewitz, Lehrerdesaster in Sachsen, Unister-Tragödie & ein paar spitze Gedanken zum Drama des Lokaljournalismus

Foto: L-IZ

Manchmal dauert’s ein bisschen länger, erst recht, wenn bei zwei wichtigen Geschichten, die unbedingt noch in der neuen „Leipziger Zeitung“ stehen sollten, die Antworten fehlten und damit wichtige Bausteine. Was macht man da? Lässt man Löcher oder lässt man die Zeitung eine Woche später erscheinen? Beide Geschichten sind drin - die Januar-Randale in Connewitz genauso wie die Unister-Story. Weiterlesen.

Medienmachen im Lokalen

Innehalten in der Häppchenjagd oder Warum Journalismus wieder nachhaltig werden muss

Foto: L-IZ

Wofür braucht man eigentlich Medien? Die einen wünschen sich ja partout so etwas wie ein Winkelement, mit dem der schreibende Journalist angibt, was die Richtung ist. Was schon in der Diskussion ein Problem wird. Die einen möchten gern linksherum geführt werden, die anderen lieber – na ja - durch die Mitte, auch wenn’s dabei eher rechtsherum geht. Das ist alles niederer Blödsinn für Follower. Weiterlesen.

Rundfunksalat mit Folgen

Linksfraktion will gern eine Drei-Länder-Medienanstalt und irgendwie auch was Digitales und was Demokratisches

Foto: Ralf Julke

Im Frühjahr fand die Linksfraktion im Sächsischen Landtag, man müsste das Sächsische Privatrundfunkgesetz mal wieder auffrischen. Es passt nicht mehr in die Zeit, die ja bekanntlich digital geworden ist. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern hat man das ja schon entsprechend geändert und allen digitalen Mediennutzern eine analoge Rundfunksteuer verpasst. Aber wie geht man mit dem Rest der freien Medienlandschaft um? Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 17

Herr L. bekommt ein Stelldichein in der Allerletzten Instanz verpasst

Grafik: L-IZ

LeserclubSie wissen ja, dieser kaffeeverkleckerte Morgen deutete für Herrn L. in drei Richtungen. Eine Kompassnadel wies nach Schwaben, eine nach St. Petersburg. Und eine - das ahnte Herr L natürlich nicht - in eine muffige Kneipe mit dem honorigen Namen „Allerletzte Instanz“. Anmelden und weiterlesen.

Medienmachen im Lokalen

Wie viel Journalismus bekommt man eigentlich für ein trockenes Brötchen?

Foto: Ralf Julke

Es ist schon erstaunlich. Sogar ein englischer Komiker hat schon mitbekommen, dass da irgendwas kaputt ist im Regionaljournalismus. Auch in England. „Wir müssen für Journalismus bezahlen“, teilt John Oliver seinen Anhängern in einem Youtube-Video mit. Also für nass. Ein Widerspruch, auf den die „Süddeutsche“ in ihrem Beitrag zu Olivers berechtigter Mahnung hinwies. Weiterlesen.

Das Vertrauen entzogen

Warum Journalisten immer öfter nur noch die halbe Geschichte erzählen

Foto: Marko Hofmann

Man ärgert sich ja dieser Zeit immer wieder über Kollegen und Kolleginnen, die ihre Arbeit nur halb machen. Wie am Montag, 8. August, eine Kollegin bei „Zeit Online“, die aus aktuellem Anlass eine Geschichte schrieb mit dem Titel „Eine Welt ist nicht genug“. Es ging um den „Earth Overshoot Day“, der in diesem Jahr am 8. August war, fünf Tage früher als im Vorjahr. Anmelden und weiterlesen.

Spielwiesen, Boulevard und jede Menge Newsmaker der dritten Art

Wer bekommt denn eigentlich die 1,4 Milliarden Euro für Online-Werbung in Deutschland?

Foto: Ralf Julke

Wer macht denn nun den Reibach im Internet? Wo fließen die steigenden Werbeumsätze hin? Denn die gibt es. Von 1,054 Milliarden sind die Online-Werbeeinnahmen von 2012 bis 2015 in Deutschland auf 1,425 Milliarden gestiegen. Behauptet zumindest das Jahrbuch der Landesmedienanstalten. Und die haben wieder beim Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) abgeschrieben. Und wo haben die es her? Weiterlesen.

Von Facebook & Co. gefressen

Der Online-Werbemarkt für Medien existiert nicht mehr

Grafik: L-IZ

Es geht nicht ohne. Wir haben jetzt zwölf Jahre lang versucht, ein journalistisches Webangebot auf die Beine zu stellen, das sich vor allem aus Werbeerlösen finanziert. Das war mal ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Und viele Verlage, die zwischen 1995 und 2004 reichweitenstarke Websites betrieben haben, haben davon auch profitiert. Doch spätestens seit 2008 ist der Wurm drin. Manche sagen: noch länger. Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 16

Die schöne Belinda oder Warum zu viel Mitgefühl die schönste Geschichte zerhaut

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LeserclubEs wurde damals kein Skandal. Obwohl die Geschichte um Belinda alle Zutaten dazu hatte. Aber selbst L. hatte den Fall längst vergessen und ein alter, abgegriffener Groschen fiel auch bei ihm erst, als er an diesem späten Morgen mit seinem Ressortchef aneinander geriet. Immerhin lechzte die GANZE STADT nach neuen Sensationsmeldungen zum Panama-Papier-Skandal. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 15

Herr L. ärgert gleich in früher Stunde ein paar Leute und steigt in staubige Ecken hinab

Grafik: L-IZ

LeserclubUnd so landete L. unverhofft nach einer Stippvisite in den Katakomben des Rathauses in den staubigen Tiefen seines alten Aufhebeschrankes. Da lagerte er all seine vollgeschriebenen Notizbücher und ärgerte sich immer wieder, wenn er mal hinunter musste in diese Zeitmaschine, über seine eigene schreckliche Klaue. Die war schon damals schlecht, als der Vorfall mit dem Toten im Zoo die Stadt in Aufregung versetzte. - Wie man so sagt. Anmelden und weiterlesen.