Artikel aus der Rubrik Medien

Diskriminierung als gesellschaftlicher Tatbestand

Das neue Heft “Leipziger Zustände” bilanziert diesmal auch AfD, Legida und Co.

Foto: Ralf Julke

Alle zwei Jahre erscheint so ein Heft "Leipziger Zustände" seit 2008. Mehr ist nicht drin. Auch wenn die Betreiber von ChronikLe.org zusammen mit der RAA Sachsen gern öfter so ein Heft vorlegen würden, das eben nicht nur eine Zustandsbeschreibung ist. Das geht auf der Website viel besser. Tatsächlich ist es jedes Mal der Versuch, ein Stück gesellschaftliche Wirklichkeit zu analysieren. Derzeit noch ohne Hoffnung auf Besserung. Anmelden und weiterlesen.

Bibliothekarisches Neuland: HTWK Leipzig geht mit ALMA in die Cloud

Die Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig führt als erste Bibliothek in Deutschland das Bibliotheksmanagementsystem ALMA ein. Das Besondere daran: Es ist vollständig cloudbasiert und bietet erstmals die Verwaltung verschiedener Medien wie Bücher, Onlineressourcen und Datenträger aus einer Hand. Die Systemumstellung wurde am Montag, 12. Januar, abgeschlossen. Der neue Katalog "Kapri" steht somit ab sofort allen Nutzern und Nutzerinnen zur Verfügung. Anmelden und weiterlesen.

Noch ein bisschen Advent auf der L-IZ: Erst Ausgrenzung schafft den Nährboden für Extreme

Weiter geht's im Advent auf der L-IZ. Und zwar mit einer Frage, die uns von breitbrüstigen Kommentatoren immer wieder um die Ohren gehauen wird so nach dem Motto: "Dürft ihr nicht!" - Die Frage lautet: Dürfen Journalisten parteiisch sein? - Die Antwort lautet ganz einfach: Sie dürfen nicht nur, sie müssen. Der Journalismus ist nun einmal ein Kind der Aufklärung. Und das Anliegen seiner besten Vertreter war immer, im Namen der Wahrheit parteiisch zu sein. Anmelden und weiterlesen.

Wenn’s knirscht im Winterwald: Die L-IZ feiert jetzt Advent

Heute ist ein bisschen Advent auf der L-IZ. Ganz klassischer Advent, wie er früher einmal war, als der Weihnachtsmann noch alle (kaputten) Spielsachen einsammelte, damit sie zur Bescherung wieder heil und wie neu die Kinderherzen klopfen ließen: "Alle Puppen sind verschwunden, hab nicht mal mal den Bär gefunden ..." Bei uns sind es nur Artikel. Aber Bescherung ist ja gleich. Es handelt sich nur noch um Stunden, 48 oder so. Das ist die schönste Zeit im Advent: Man hat endlich mal Zeit, zur Besinnung zu kommen. Anmelden und weiterlesen.

Auftragnehmer im Umfeld von ARD und ZDF

Tanz der Zitronen (2): Warum Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Deutschland derart schlecht geworden ist

Foto: Ralf Julke

Eine Frage, die die Drehbuchautorin Nicole Joens in ihrem Buch "Tanz der Zitronen" umtreibt, ist eine, die durchaus mit einem mittlerweile undurchschaubaren Gewirr der abhängigen Firmen und Auftragnehmer im Umfeld von ARD und ZDF zu tun hat: Warum tauchen einige Produktionsfirmen immer wieder mit millionenschweren Produktionsaufträgen auf? Anmelden und weiterlesen.

Wut im Bauch und Schalk im Nacken

Tanz der Zitronen (1): Warum Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Deutschland derart schlecht geworden ist

Foto: Ralf Julke

Das Buch hat Nicole Joens 2013 geschrieben und veröffentlicht. Mit Wut im Bauch und Schalk im Nacken. Sie sitzt schon am nächsten und das wird nicht weniger bissig werden. Und es beschäftigt sich ebenfalls wieder mit einem System, das man in Deutschland "Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk" (ÖRR) nennt. Auch wenn das Buch auf den ersten Blick wirkt wie ein exotischer Roman. Bei den "Zitronen" geht es nicht um Zitrusfrüchte. Anmelden und weiterlesen.

Linke-Antrag im Medienausschuss

Experten bestätigen Forderungen nach sozial gerechtem Rundfunkbeitrag

Der seit zwei Jahren erhobene Rundfunkbeitrag ist alles mögliche - nur nicht aufkommensneutral oder gar sozial ausgewogen. Das war eine der vielen Feststellungen im Gutachten für den Bundesfinanzminister, das im Dezember veröffentlicht wurde. Doch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble machte schon wenige Tage nach Veröffentlichung klar, dass ihn das nichts anginge. Rundfunk sei nun einmal Ländersache. Man darf gespannt sein, wie sich jetzt die Länder aus der Sache herauswinden. Die sächsische Linksfraktion hat schon mal einen Antrag gestellt. Anmelden und weiterlesen.

Fachkräftemangel in Mitteldeutschland

Neues “Regjo”-Heft benennt das Mega-Thema für 2015

Neues "Regjo"-Heft benennt das Mega-Thema für 2015. Foto: Ralf Julke

So sachlich gab sich das "Regjo"-Magazin bislang noch nicht. Gern gab man den Heften übergreifende Titel, die auch so eine Ahnung davon aufkommen ließen, dass man eine Region wie Mitteldeutschland auch vernetzt, vieldimensional und im Fluss denken kann. Diesmal zeigt sich das Anliegen ganz nüchtern auf dem Titel: "Fachkraft gesucht". Der Nachwuchsmangel macht sich bemerkbar. Und er wird auch 2015 ein Mega-Thema sein. Anmelden und weiterlesen.

Neues “Regjo”-Heft benennt das Mega-Thema für 2015: Fachkräftemangel in Mitteldeutschland

So sachlich gab sich das "Regjo"-Magazin bislang noch nicht. Gern gab man den Heften übergreifende Titel, die auch so eine Ahnung davon aufkommen ließen, dass man eine Region wie Mitteldeutschland auch vernetzt, vieldimensional und im Fluss denken kann. Diesmal zeigt sich das Anliegen ganz nüchtern auf dem Titel: "Fachkraft gesucht". Der Nachwuchsmangel macht sich bemerkbar. Und er wird auch 2015 ein Mega-Thema sein. Anmelden und weiterlesen.

2015 – was kommt: Ein Zielschießen, das die L-IZ garantiert nicht mitspielt

Mehr zum Thema: Kurzer Blick in die Glaskugel: Die Zukunft des (hyper-)lokalen Journalismus Gefragt nach der Zukunft des … Das Beste am LeadAward 2014: Ein Außenminister liest den Medienmachern die Leviten Eigentlich ist der seit 1992 … MDR-Werbetochter interessiert sich auf einmal für Online-Werbung: Laut Markenstudie finden 69 Prozent der Deutschen Internet-Werbung schlecht Die offizielle Pressekonferenz … Der Leitfaden “Targeting – Begriffe und Definitionen” als PDF zum download. Anmelden und weiterlesen.

Rundfunkabgabe ist eine Steuer: Gutachten für den Bundesfinanzminister bestätigt alle Kritikpunkte

Es gibt Momente im Journalistenleben, da staunt man, weil am Horizont ein kleiner Lichtstreif der Vernunft auftaucht. Heftig wurde diskutiert über die Reform der Rundfunkgebühren in Deutschland, Politiker unterschiedlichster Parteien übten Schulterschluss, als aus dem Rundfunkbeitrag per Federstrich eine Haushaltsabgabe gemacht wurde und heftigst abgestritten wurde: Es ist keine Steuer! - Nun stellt ein ganz offizielles Dokument fest: Doch, es ist eine Steuer. Und sie hat das Grundproblem der Öffentlich-Rechtlichen Sender nicht gelöst. Anmelden und weiterlesen.

Ganz in Schwarz: Neustädter Markt Journal erscheint – mal wieder – zum letzten Mal

Aus und vorbei oder auf ein Neues? Im Leipziger Osten kann man das nie wissen. Hier sind selbst die Wirte noch ein bisschen rebellisch. Und wenn man Schluss machen muss mit einem schönen Projekt, dann denkt man eben übers Weitermachen nach. Das letzte "Neustädter Markt Journal" erscheint in Schwarz. Ganz unten steht (und ganz oben auch): "Auf Wiedersehen!" Anmelden und weiterlesen.

Unter Druck: 65 Jahre deutsch-deutsche Mediengeschichte mit starken Storys, scharfen Konflikten und offenen Fragen

Das Thema lag in der Luft. Den Zeitungen brechen die Leser weg, Redaktionen werden ausgedünnt, einzelne Titel verschwinden vom Markt. Sind die Medien in der Krise? Ist das Internet dran schuld? Ist es bald vorbei mit der Freiheit der Medien? Oder geht einfach ihre Glaubwürdigkeit den Bach runter? - Das Zeitgeschichtliche Forum zieht jetzt so eine Art Bilanz zu 65 Jahren Mediengeschichte in drei Ländern. Anmelden und weiterlesen.

Mediennutzung aus Fernseh-Sicht: Geht es um Kanäle oder um Inhalte?

Es wird ja heftigst nachgedacht in deutschen Landen. Zumindest tun ein paar Leute so, die gern die Politik vor sich her treiben, um ihre Position im Medienmarkt zu behaupten - gegen das seltsame Internet zum Beispiel. Sie malen gern den Untergang des Abendlandes an die Wand, beschäftigen sich aber ungern mit dem eigentlichen Akteur, um den es geht: den Mediennutzer. Außer die alljährliche ARD-ZDF-Online-Studie. Aber die ist ja bekanntlich einäugig. Zumindest, was ihre Auftraggeber angeht. Anmelden und weiterlesen.

Kurzer Blick in die Glaskugel: Die Zukunft des (hyper-)lokalen Journalismus

Gefragt nach der Zukunft des (hyper-)lokalen Journalismus, kann meine Antwort nur lauten: "Die kennt niemand - auch ich nicht." Aber ich will mich nicht drücken und zwei weitergehende Fragen aufwerfen: Was genau hat sich eigentlich in den vergangenen - sagen wir 15 - Jahren verändert, wenn wir vom Lokaljournalismus sprechen? Und: Welche Prämissen, die heute die Diskussion prägen, müssen hinterfragt werden? Anmelden und weiterlesen.

Evangelisch weltweit: Die Zeitschrift des Gustav-Adolf-Werks erhält zum 60. Geburtstag einen neuen Namen und ein neues Aussehen

Zu ihrem 60. Geburtstag erschien die Diasporazeitschrift des Gustav-Adolf-Werks, das "Gustav-Adolf-Blatt" im November 2014 erstmals unter einem neuen Namen "Evangelisch weltweit - Das Magazin des Gustav-Adolf-Werks". Den Anlass für den Relaunch bot die Einführung der neuen Wort-Bild-Marke "Weltweit Gemeinden helfen" und des Corporate Designs im vergangenen Jahr. Anmelden und weiterlesen.

Sachsenspot im deutschen TV: 3,3 Millionen Euro für die reine Ausstrahlung im Pantoffelkino

Was kostet nun Sachsens neue Kampagne in Fernsehen und im Kino? 32 Millionen Euro, oder doch weniger? Und wenn: Wie viel genau? - Das hat den medienpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Falk Neubert, dann doch nicht ruhen lassen und er hat nachgefragt. Und wer fragt, bekommt meistens sogar Antworten. Auch von der Sächsischen Staatsregierung. Anmelden und weiterlesen.

Das Beste am LeadAward 2014: Ein Außenminister liest den Medienmachern die Leviten

Eigentlich ist der seit 1992 verliehene LeadAward keine Nachricht wert. Er reiht sich ein in die Flut völlig sinnloser Medienpreise, mit denen sich die Großen der Branche regelmäßig gegenseitig auszeichnen. Doch diesmal wollte die LeadAcademy, die das Ganze veranstaltet, selbst ein bisschen Aufmerksamkeit erzeugen für die Preisverleihung am 14. November. Und schickte ein paar Zitate rum, direkt aus der Festrede von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Anmelden und weiterlesen.

HoGeSa-Demo in Hannover: Ein russischer Livestream im Netz + Updates

Im Nachgang an die HoGeSa - Demo in Köln gab es neben den Strafverfolgungen gegen Randalierer auch Vorwürfe gegen die Medien. Sie hätten ein falsches Bild von der Demonstration gezeigt, Gewalt und Rechtsradikalismus seien nicht der Schwerpunkt gewesen so einige Teilnehmer. Heute nun versammeln sich zur Stunde bislang rund 3.000 von HoGeSa aufgerufene Demonstranten in Hannover. Und das russische Staatsunternehmen Rossija Sewodnja "Russland Heute" überträgt durch sein Tochterunternehmen "Ruptly TV" mit Sitz in Berlin live von der Demonstration in Hannover.
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