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Artikel aus der Rubrik Zeitreise

Hinter Bauplanen verschwunden

Reger-Gedenktafel kann an Regers Todestag noch nicht am Rossplatz montiert werden

Foto: Stadt Leipzig

Das mit der Gedenktafel für Max Reger am Ort seines frühen Todes, das wird leider nichts. Die LWB sanieren ausgerechnet jetzt, da Max Regers 100. Todestag begangen wird, das Gebäude, wo die Gedenktafel angebracht werden soll. Original ist das Gebäude natürlich nicht mehr. Wo 1916 das Hotel Hentschel stand, stehen heute die Ringbauten aus den 1950er Jahren. Anmelden und weiterlesen.

Ein unmöglicher Besuch beim berühmtesten Leipziger Weltreisenden

Am Dienstag, 10. Mai, ist Friedrich-Gerstäcker-Day

Foto: Ralf Julke

Diesen Geburtstag nehmen wir vorweg. Damit, wer mag, vielleicht sogar hingehen kann: Salomonstraße 3. Da steht zwar kein Haus, auch kein Denkmal, nicht mal ein geschnitzter Pirat. Aber wo sonst sollte man den 200. Geburtstag eines der berühmtesten Leipziger Schriftsteller feiern? Am 10. Mai wäre Friedrich Gerstäcker 200 Jahre alt geworden. Anmelden und weiterlesen.

Auch in Leipzig erinnern noch Straßen an Wegbereiter des deutschen Kolonialismus

Die andere Seite des Statistik-Direktors Ernst Hasse

Karte: Stadt Leipzig

Am 24. fragte die „Zeit“ online: „Wen wir ehren. In deutschen Städten heißen Straßen immer noch nach Kolonialverbrechern und Sklavenhändlern. Warum?“ Im Beitrag beschäftigte sich Christian Kopp mit den Straßen, die in deutschen Städten noch immer an den deutschen Kolonialismus und seine Hauptakteure erinnern. Das ist auch in Leipzig noch heute der Fall. Anmelden und weiterlesen.

Serie Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten, Teil 18

„Leipzig ist zu vornehm, zu groß“: Die Brüder Grimm in Leipzig

Foto: Karsten Pietsch

Im Prospekt des Turm-Verlags vermutlich von 1913 wird die Jubiläumsausgabe der Kinder- und Hausmärchen gesammelt durch die Brüder Grimm angekündigt. Über zwei Zeilen und fett gedruckt sind die Namen des Zeichners der ca. 150 Bilder Otto Ubbelohde sowie von Dr. Robert Riemann, der die Einleitung verfasste und Herausgeber war. Anmelden und weiterlesen.

Serie Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten, Teil 17

Grimms Märchen aus dem Turm-Verlag. Eine Buchstadt-Erinnerung.

Foto: Karsten Pietsch

Nicht dass uns für diese Serie die Orte ausgegangen wären, aber die Leipziger Buchmesse läuft gerade, Bücher über Schlösser und Burgen gibt’s da bestimmt viele. Buchverlage sind auf ihre Art auch Schätze und Schlösser. Leipzigs Graphisches Viertel ist bis auf das Haus des Buches und einzelne Adressen Vergangenheit. Anmelden und weiterlesen.

Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten, Teil 15

Mit Martin Luther im Leipziger Barfußgässchen – 50 Gulden zum Doktor-Werden

Foto: Karsten Pietsch

Martin Luther soll Leipzig erstmals am 9. Oktober 1512 besucht haben. Man fragt sich, ob er nicht schon vorher, etwa auf dem Weg von Erfurt nach Wittenberg, über Leipzig gereist ist. Im Oktober 1512 stand seine Doktorprüfung an der Wittenberger Universität an. Am 4. Oktober hatte er die Lizenz dazu erhalten. Anmelden und weiterlesen.

Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten, Teil 14

Martin Luthers „Pleißenburg“. Die Disputation 1519. Glaube und Macht. Auftakt.

Foto: Karsten Pietsch

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert. Anmelden und weiterlesen.

Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft

Im September entdeckt Leipzigs Bildermuseum einen begabten Leipziger Kunsthistoriker wieder

Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig

Manchmal suchen Museen aus ihren Beständen auch Dinge hervor, die etwas mit ihrer eigenen Geschichte zu tun haben. Mit ihrer ganz frühen Geschichte, als alles noch in den Kinderschuhen steckte und ein gewisser Albert von Zahn Kustos am Haus war. Wer? Selbst Dr. Marcus Andrew Hurttig lässt gern beiläufig fallen: "Den kennt sowieso kein Mensch." Anmelden und weiterlesen.

Reger, wer?

Eine Spurensuche nach dem Leipziger Musiker, dessen 100. Todestag sich im Mai jährt

Foto: Stadt Leipzig

Denkbar nüchtern bringt die Stadt Leipzig auf den Punkt, warum im Jahr 2016 unbedingt der 100. Todestag von Max Reger gewürdigt werden sollte: "Reger, der sich kompositorisch in der Tradition von Bach und Brahms sah, hatte ab 1907 bis zu seinem Tod im Jahr 1916 eine Professur für Tonsatz und Komposition am Königlichen Konservatorium Leipzig sowie 1907 bis 1908 den Posten des Universitätsmusikdirektors inne und schuf hier die von ihm sogenannten 'Herzblutwerke'." Anmelden und weiterlesen.

300. Geburtstag eines Leipziger Dichters

Originalgrabplatte Christian Fürchtegott Gellerts ist wieder vollständig und auf dem Johannisplatz startet ein Erinnerungsprojekt

Foto: Rapidobject GmbH

Es war auch ein Gellert-Jahr, das 2015 gefeiert wurde. 1715 wurde der seinerzeit berühmteste deutsche Schriftsteller, der als Poetikprofessor in Leipzig wirkte, in Hainichen geboren. Begraben ist er heute auf dem Leipziger Südfriedhof. Aber die eigentliche Grabplatte hängt im Grassi-Innenhof - seit Montag, 14. Dezember, auch wieder mit dem Bildnis Gellerts. Anmelden und weiterlesen.

Frieher wars so scheene

Leipzig hat auch 2015 ein paar Legenden gefeiert, die historisch so nicht stimmen

Foto: Ralf Julke

Da und dort machen sich ja Leute Gedanken der Art "Bin ich ein Leipziger?" Natürlich. Denn den Leipziger an und für sich gibt es nicht. Tatsächlich ist Leipzig wie eine bunte Schichtentorte, bei der man vorm Anschneiden nur die bunte Verzierung sieht. Das sind die Mythen und Legenden der Stadt. Eine Legende hat ja in diesem Jahr ihr 850-jähriges gefeiert. Anmelden und weiterlesen.

Streitfall älteste Stadtansicht

Der 1. Band der Stadtgeschichte bietet eine dritte Himmelsrichtung – aber richtig ist wohl die vierte

Cover: Leipziger Universitätsverlag

Den Umschlag des ersten Bandes zur Leipziger Stadtgeschichte schmückt ein heiß umstrittenes Bild: die älteste Darstellung der Stadt Leipzig. Bis 2001 galt der im Auftrag des Leipziger Rates angefertigte Holzschnitt zu den Zerstörungen des Schmalkaldischen Krieges 1547 als älteste erhaltene Stadtansicht. "Es kam einer kleinen Sensation nahe, als vor wenigen Jahren in der Universitätsbibliothek Würzburg eine Ansicht Leipzigs aus dem Jahre 1537 entdeckt wurde." Anmelden und weiterlesen.

Eisenbahnobelisk zurück am historischen Standort

Gleich neben der Fernbushaltestelle zeigt der Obelisk, welchem Transportmittel wirklich die Zukunft gehört

Foto: Ralf Julke

Jetzt haben die Busreisenden, die in der Goethestraße auf ihre Fernbusse warten, wieder ein paar Sitzmöglichkeiten mehr. Am Freitag, 4. Dezember, wurde der neu aufgestellte Eisenbahnobelisk in der Schwanenteichanlage hinter der Oper Leipzig wieder der Öffentlichkeit übergeben. Jetzt steht er wieder da, wo er ursprünglich 1878 hingestellt worden war. Anmelden und weiterlesen.

Am 9. Dezember mal nach Lindenau

Eine Geburtstags-Vortrags-Ausstellung für den Künstler und Kritiker Max Schwimmer

Foto: Leipziger Antiquariat e. k.

Geburtstage liegen allerhand am Wege, wenn man sie nur alle unterbekommt in seinem Kalender und den Überblick behält über die Berühmten und Gefeierten. Einer hat am 9. Dezember Geburtstag, wäre 120 Jahre alt geworden, wenn ihm so ein Methusalem-Alter beschieden gewesen wäre: Max Schwimmer, einer aus der goldenen Generation, könnte man fast sagen. Zumindest aus einer besonderen Generation. Anmelden und weiterlesen.

Spurensuche in den Tiefen der Leipziger Frühgeschichte

Premiere für den ersten Band der Leipziger Stadtgeschichte am 24. November

Cover: Leipziger Universitätsverlag

Den Dienstag, 24. November, können sich Freunde der Leipziger Geschichte schon einmal rot anmalen im Kalender. Dann wird der Band 1 der neuen "Geschichte der Stadt Leipzig", der die Leipziger Geschichte von den Anfängen bis zur Reformation behandelt, zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. An die Buchpräsentation um 18 Uhr in der Universitätsbuchhandlung Leipzig schließt sich eine Signierstunde mit dem Herausgeber Enno Bünz an. Anmelden und weiterlesen.

Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten, Teil 9

„Wie macht er das, Francke?!“ Der König visitiert ein Waisenhaus in Halle/Saale

Foto: Karsten Pietsch

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert. Anmelden und weiterlesen.

Mit schönstem Blick in den Hof der "Großen Feuerkugel"

Vor 250 Jahren begann Goethe in Leipzig das Leben, die Liebe und auch ein bisschen Jura zu studieren

Foto: Ralf Julke

Muss man es noch erwähnen? Goethe war hier. Deutschland ist zwar nicht das Land der Dichter und Denker, wie gern behauptet wird. Aber zumindest kennt man den einen oder anderen Dichter und feiert ihn auch fleißiger als den einen oder anderen Kriegsherren oder König. Und da Goethe manchmal reiselustig war, war er auch an vielen erstaunlichen Orten - vom Bodetal bis zum Brocken, in Wetzlar, Weimar und auch in Leipzig. Das jährt sich nun. Anmelden und weiterlesen.

Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten Teil 8

Auf der Suche nach Leipzigs Pleißenburg unter Tage … Das 2. Kapitel

Foto: Karsten Pietsch

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert. Anmelden und weiterlesen.

Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten, Teil 7

Auf der Suche nach Leipzigs Pleißenburg unter Tage … Das 1. Kapitel

Foto: Karsten Pietsch

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert. Anmelden und weiterlesen.

30 Bach-Kantaten und die Johannes-Passion

Christine Blanken hat einen Bach-Kantatendichter in Nürnberg aufgestöbert

Foto: Sammlung Bach Archiv Leipzig

Der Birkmann war's! Und wer noch? Es sieht ganz so aus, als ob sich einige Rätsel um die Arbeitsweise des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach jetzt als etwas entpuppen, was man in modernen Zeiten Teamwork nennt. Dass Bach sich seine Texte beim Librettisten bestellt hat, war bekannt. Aber die meisten dieser Autoren waren bislang nicht fassbar. Aber jetzt hat man einen erwischt: Birkmann hieß er. Anmelden und weiterlesen.