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Artikel aus der Rubrik Zeitreise

Rätsel im Rosental

Was steht an der Rosentalgasse und verrät nicht, was es ist?

Foto: Ralf Julke

Es gibt allerlei Relikte, die in Leipzig ziemlich beziehungslos herumstehen. Man stolpert drüber, fragt sich, was das ist – und in der Regel steht es nicht dran. Und man ist ja sowieso schon verwirt, wenn man - wie Wolfgang Stoiber, Vorsitzender des NuKLA e.V. - immerfort auf Spurensuche ist nach Leipzigs Gewässer- und Auenlandschaften. Auch das ist ein reines Rätselspiel. Anmelden und weiterlesen.

Mit Carl Friedrich Dauthe am Schwanenteich

Der Mann, der dem klassizistischen Leipzig ein Gesicht gab

Foto: Ralf Julke

Na gut, es war kein runder Geburtstag, der sich da am 13. Juli 2016 zum 200. Mal jährte, nur ein Todestag. Aber in diesem Fall bekamen wir den kleinen Erinnerungsanstoß aus dem Rathaus: Da war doch was! Natürlich. Und es wäre eigentlich auch in diesem Jahr eine kleine Jubiläumsausstellung wert gewesen. Denn kein anderer prägte das klassizistische Leipzig so stark wie der Stadtbaudirektor Johann Carl Friedrich Dauthe. Anmelden und weiterlesen.

Mit Pferdekraft von Reudnitz nach Plagwitz

Im Waldstraßenviertel, wo Leipzigs erste Omnibusgesellschaft ihren Sitz hatte

Foto: Ralf Julke

LeserclubLeipzig und sein Nahverkehr. Wie alt ist das Thema eigentlich? Stillschweigend haben die Leipziger Verkehrsbetriebe in diesem Jahr 120 Jahre „Elektrische“ gefeiert. Aber mit Strom ging es ja nicht los, sondern mit Pferden. Am 18. Mai 1872 nahm die Leipziger Pferdeeisenbahn (LPE) ihren Betrieb auf. Aber auch das war nicht der Beginn des Leipziger Nahverkehrs. Der war schon zwölf Jahre früher. Anmelden und weiterlesen.

Eine Winterreise vor 60 Jahren

Ein Kurzbesuch mit Arnolt Bronnen im Leipzig von 1956

Foto: Ralf Julke

Es gibt Bücher, die bringen einen auf Ideen. Zum Beispiel, mal wieder in anderen Büchern nachzulesen, die man seit Jahren nicht angefasst hat. Ein solches Buch ist Fancis Neniks „Doppelte Biografieführung“, das wir morgen an dieser Stelle besprechen. Da stolpert man dann über einen gewissen Schriftsteller Bronnen. Zwar im Zusammenhang mit „Schwarze Pumpe“. Aber war da nicht was 1956? Anmelden und weiterlesen.

Neuer Gehweg zwischen Möckernscher und Eisenacher Straße als Abkürzung in die Leipziger Geschichte

30 Meter Fußweg, gut gepflastert, zwischen Studentenpfarrer Siegfried Schmutzler und dem roten Feldpostmeister Julius Motteler

Foto: Ralf Julke

Wie wäre es denn mit Kurt-Masur-Gässchen? Wenn denn schon alle möglichen Leute unbedingt ein Plätzchen nach dem jüngst verstorbenen Kapellmeister benennen wollen. In Gohlis gibt es seit Monatsbeginn eines: Eine hübsche Schlippe zwischen Eisenacher Straße und Möckernscher Straße. Eigentlich ein Unikum aus Urzeiten, als hier zwischen mehreren Häusergrundstücken ein handtuchbreiter Streifen einfach frei blieb. Anmelden und weiterlesen.

Geburtstagsständchen für einen Liberalen

Gustav Freytags Lieblingsbierlokal ist heute eine große Baugrube

Foto: Ralf Julke

Es gibt eine Menge Gelegenheiten zum Feiern, die Leipzig versäumt. Zum Beispiel, weil es keinen gibt, der im Rathaus eine Vorlage schreiben könnte: Jubiläum 2016, 1.000 Euro für ein Geburtstagspicknick auf dem Burgplatz. Aber wer hat denn da Geburtstag an diesem 13. Juli? Gustav Freytag heißt der Mann. Heute wäre er 200 Jahre alt geworden. Aber wo sollte man das in Leipzig feiern? Anmelden und weiterlesen.

Archäologische Ausgrabungen an der Nonnenmühlgasse beendet

Spuren von Krieg, Töpfern, barocker Gartenlust und einem Dorf der Jungsteinzeit

Foto: Ralf Julke

In dieser Woche haben die Mitarbeiter des Landesamtes für Archäologie ihre Grabungen an einem besonderen Stück Leipziger Boden beendet. Das Wachstum der Stadt verschafft ja auch ihnen jede Menge aufregender Arbeit. Denn wenn alte Brachen für Neubau vorgesehen sind, dann dürfen die Archäologen graben in Erdschichten hinunter, die seit Jahrhunderten niemand angerührt hat. Anmelden und weiterlesen.

Roland Mey lässt nicht locker

Warum Kurt Masur kein Revolutionsheld ist und die Hochschule für Musik ihre Geschichte aufarbeiten muss

Foto: Ralf Julke

Gerade nimmt ja die Kurt-Masur-Gedächtnis-Musik in Leipzig neue Bergschleifen, geht es einigen Akteuren gar nicht schnell genug, den im Dezember 2015 verstorbenen Gewandhauskapellmeister irgendwie großartig und dauerhaft zu ehren im Leipziger Stadtraum. Schon seit Jahren geht zumindest Roland Mey dieser Zirkus auf den Keks. Jetzt hat er eine neue Streitschrift veröffentlicht. Anmelden und weiterlesen.

Hinter Bauplanen verschwunden

Reger-Gedenktafel kann an Regers Todestag noch nicht am Rossplatz montiert werden

Foto: Stadt Leipzig

Das mit der Gedenktafel für Max Reger am Ort seines frühen Todes, das wird leider nichts. Die LWB sanieren ausgerechnet jetzt, da Max Regers 100. Todestag begangen wird, das Gebäude, wo die Gedenktafel angebracht werden soll. Original ist das Gebäude natürlich nicht mehr. Wo 1916 das Hotel Hentschel stand, stehen heute die Ringbauten aus den 1950er Jahren. Anmelden und weiterlesen.

Ein unmöglicher Besuch beim berühmtesten Leipziger Weltreisenden

Am Dienstag, 10. Mai, ist Friedrich-Gerstäcker-Day

Foto: Ralf Julke

Diesen Geburtstag nehmen wir vorweg. Damit, wer mag, vielleicht sogar hingehen kann: Salomonstraße 3. Da steht zwar kein Haus, auch kein Denkmal, nicht mal ein geschnitzter Pirat. Aber wo sonst sollte man den 200. Geburtstag eines der berühmtesten Leipziger Schriftsteller feiern? Am 10. Mai wäre Friedrich Gerstäcker 200 Jahre alt geworden. Anmelden und weiterlesen.

Auch in Leipzig erinnern noch Straßen an Wegbereiter des deutschen Kolonialismus

Die andere Seite des Statistik-Direktors Ernst Hasse

Karte: Stadt Leipzig

Am 24. fragte die „Zeit“ online: „Wen wir ehren. In deutschen Städten heißen Straßen immer noch nach Kolonialverbrechern und Sklavenhändlern. Warum?“ Im Beitrag beschäftigte sich Christian Kopp mit den Straßen, die in deutschen Städten noch immer an den deutschen Kolonialismus und seine Hauptakteure erinnern. Das ist auch in Leipzig noch heute der Fall. Anmelden und weiterlesen.

Serie Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten, Teil 18

„Leipzig ist zu vornehm, zu groß“: Die Brüder Grimm in Leipzig

Foto: Karsten Pietsch

Im Prospekt des Turm-Verlags vermutlich von 1913 wird die Jubiläumsausgabe der Kinder- und Hausmärchen gesammelt durch die Brüder Grimm angekündigt. Über zwei Zeilen und fett gedruckt sind die Namen des Zeichners der ca. 150 Bilder Otto Ubbelohde sowie von Dr. Robert Riemann, der die Einleitung verfasste und Herausgeber war. Anmelden und weiterlesen.

Serie Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten, Teil 17

Grimms Märchen aus dem Turm-Verlag. Eine Buchstadt-Erinnerung.

Foto: Karsten Pietsch

Nicht dass uns für diese Serie die Orte ausgegangen wären, aber die Leipziger Buchmesse läuft gerade, Bücher über Schlösser und Burgen gibt’s da bestimmt viele. Buchverlage sind auf ihre Art auch Schätze und Schlösser. Leipzigs Graphisches Viertel ist bis auf das Haus des Buches und einzelne Adressen Vergangenheit. Anmelden und weiterlesen.

Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten, Teil 15

Mit Martin Luther im Leipziger Barfußgässchen – 50 Gulden zum Doktor-Werden

Foto: Karsten Pietsch

Martin Luther soll Leipzig erstmals am 9. Oktober 1512 besucht haben. Man fragt sich, ob er nicht schon vorher, etwa auf dem Weg von Erfurt nach Wittenberg, über Leipzig gereist ist. Im Oktober 1512 stand seine Doktorprüfung an der Wittenberger Universität an. Am 4. Oktober hatte er die Lizenz dazu erhalten. Anmelden und weiterlesen.

Schlösser, Burgen, Herrenhäuser mit unendlichen Geschichten, Teil 14

Martin Luthers „Pleißenburg“. Die Disputation 1519. Glaube und Macht. Auftakt.

Foto: Karsten Pietsch

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert. Anmelden und weiterlesen.

Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft

Im September entdeckt Leipzigs Bildermuseum einen begabten Leipziger Kunsthistoriker wieder

Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig

Manchmal suchen Museen aus ihren Beständen auch Dinge hervor, die etwas mit ihrer eigenen Geschichte zu tun haben. Mit ihrer ganz frühen Geschichte, als alles noch in den Kinderschuhen steckte und ein gewisser Albert von Zahn Kustos am Haus war. Wer? Selbst Dr. Marcus Andrew Hurttig lässt gern beiläufig fallen: "Den kennt sowieso kein Mensch." Anmelden und weiterlesen.

Reger, wer?

Eine Spurensuche nach dem Leipziger Musiker, dessen 100. Todestag sich im Mai jährt

Foto: Stadt Leipzig

Denkbar nüchtern bringt die Stadt Leipzig auf den Punkt, warum im Jahr 2016 unbedingt der 100. Todestag von Max Reger gewürdigt werden sollte: "Reger, der sich kompositorisch in der Tradition von Bach und Brahms sah, hatte ab 1907 bis zu seinem Tod im Jahr 1916 eine Professur für Tonsatz und Komposition am Königlichen Konservatorium Leipzig sowie 1907 bis 1908 den Posten des Universitätsmusikdirektors inne und schuf hier die von ihm sogenannten 'Herzblutwerke'." Anmelden und weiterlesen.

300. Geburtstag eines Leipziger Dichters

Originalgrabplatte Christian Fürchtegott Gellerts ist wieder vollständig und auf dem Johannisplatz startet ein Erinnerungsprojekt

Foto: Rapidobject GmbH

Es war auch ein Gellert-Jahr, das 2015 gefeiert wurde. 1715 wurde der seinerzeit berühmteste deutsche Schriftsteller, der als Poetikprofessor in Leipzig wirkte, in Hainichen geboren. Begraben ist er heute auf dem Leipziger Südfriedhof. Aber die eigentliche Grabplatte hängt im Grassi-Innenhof - seit Montag, 14. Dezember, auch wieder mit dem Bildnis Gellerts. Anmelden und weiterlesen.

Frieher wars so scheene

Leipzig hat auch 2015 ein paar Legenden gefeiert, die historisch so nicht stimmen

Foto: Ralf Julke

Da und dort machen sich ja Leute Gedanken der Art "Bin ich ein Leipziger?" Natürlich. Denn den Leipziger an und für sich gibt es nicht. Tatsächlich ist Leipzig wie eine bunte Schichtentorte, bei der man vorm Anschneiden nur die bunte Verzierung sieht. Das sind die Mythen und Legenden der Stadt. Eine Legende hat ja in diesem Jahr ihr 850-jähriges gefeiert. Anmelden und weiterlesen.

Streitfall älteste Stadtansicht

Der 1. Band der Stadtgeschichte bietet eine dritte Himmelsrichtung – aber richtig ist wohl die vierte

Cover: Leipziger Universitätsverlag

Den Umschlag des ersten Bandes zur Leipziger Stadtgeschichte schmückt ein heiß umstrittenes Bild: die älteste Darstellung der Stadt Leipzig. Bis 2001 galt der im Auftrag des Leipziger Rates angefertigte Holzschnitt zu den Zerstörungen des Schmalkaldischen Krieges 1547 als älteste erhaltene Stadtansicht. "Es kam einer kleinen Sensation nahe, als vor wenigen Jahren in der Universitätsbibliothek Würzburg eine Ansicht Leipzigs aus dem Jahre 1537 entdeckt wurde." Anmelden und weiterlesen.