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Bildung
Eigentlich kann ja Felix Mendelssohn Bartholdy nichts dafür, dass er justament im Schumann-Jahr 2010 dem Gefeierten schon wieder den Schneid abkauft. Schuld sind 28 Seiten mit Mendelssohns Handschrift, die am 9. Juni bei Sotheby's in London versteigert wurden. Und zwei Leipziger Institutionen konnten die Blätter erwerben.
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Ralf Julke | 24.08.2010
Fast 40 Jahre, bis 1989, war die „Runde Ecke“ Sinnbild für den Repressionsapparat der SED in Leipzig. Im Sommer 1990 wurde hier das Museum in der Runden Ecke eröffnet. Das soll in dieser Woche mit einem Festprogramm gefeiert werden. Dabei war im Sommer 1990 so Manches noch heiß umstritten.
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Ralf Julke | 23.08.2010
Man hätte es ja fast vergessen: Die wiedergewonnene deutsche Einheit jährt sich in diesem Jahr zum 20. Mal. Im Oktober wird das eine Flut von Medienbeiträgen auslösen, Politiker werden reden. In Bremen finden die offiziellen Feierlichkeiten statt. In Leipzig macht jetzt das Bundespresseamt Station.
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Ralf Julke | 17.08.2010
Wie wird man eigentlich Politiker? Kann man das irgendwo lernen? Oder braucht man dazu nur ein anständiger Mensch zu sein? Fragen, die den zeitweiligen SPD-Stadtrat Roland Mey bis heute beschäftigen. Immerhin war er ja ab dem 30. Mai 1990 dabei, als Leipzigs Stadtverordnete lernten, auf demokratische Weise Politik zu machen.
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Ralf Julke | 16.08.2010
Es stand nicht in der Zeitung, als das Dorf Luszh gegründet wurde. Es gab noch gar keine Zeitungen. Dafür gab es noch jede Menge Sumpf und Auenwald. Und wahrscheinlich nannten die Bewohner ihr Dorf schon eine recht lange Zeit so, bevor es am 8. November 1285 erstmals in einer schriftlichen Urkunde landete.
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Redaktion | 10.08.2010
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Selbst Historiker reden manchmal Blödsinn. Geschichte und Sprache haben nämlich eines gemein: Sie sind komplex und mehrdimensional. Und eignen sich trotzdem für plakative Werbesprüche. Was eigentlich die via regia, die im Jahr 2011 mit einer Landesausstellung in Görlitz gewürdigt wird, nicht verdient hat.
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Ralf Julke | 09.08.2010
Überraschung bei den Bauarbeiten an der Pöppelmannbrücke in Grimma: Zwei Meter unter der Flusssohle lag seit über 450 Jahren ein bronzener Rammbär aus der Frührenaissance. Ein schmuckverzierter Fallhammer, der beim Brückenbau um 1540 zum Einstemmen des Holzfundamentes benötigt wurde.
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Redaktion | 31.07.2010
Rolf Kralovitz ist gebürtiger Leipziger und lebt in Köln. Seine Frau Brigitte und er wirken als Ehrenpräsidenten der Leipziger Ephraim Carlebach Stiftung, beide wurden 2005 mit der Ehrenmedaille der Messestadt ausgezeichnet. Nun bekommt Rolf Kralovitz Besuch aus Leipzig, im Rahmen eines deutsch-französischen Jugendprojekts.
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Gernot Borriss | 28.07.2010
"Naja", sagt Roland Mey (68), von 1990 bis 1994 Stadtrat der SPD in der Leipziger Stadtverordnetenversammlung, "eigentlich war ich ja sogar in drei Ausschüssen." Die einen waren die "richtigen" für Kultur und für Schule, der dritte war der zeitlich begrenzte Ausschuss zur Untersuchung von Stasi-Verwicklungen.
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Ralf Julke | 19.07.2010
Kinder, wie die Zeit vergeht. Wahrscheinlich hat sich das auch Georg Wilhelm Hanss mehrmals gesagt in den 16 Jahren, in denen er Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) war. Immerhin hat er in seiner Zeit so einige Projekte angeschoben, die - eben noch brandneu - zum Dauerthema wurden. Leoliner heißt eins.
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Ralf Julke | 18.07.2010
Eine der ältesten Kirchen im Leipziger Raum, die evangelisch-lutherische Gnadenkirche in Leipzig-Wahren (Opferweg 2), öffnet ab Samstag, 17. Juli, bis Ende September jeden Sonnabend in der Zeit von 14 Uhr bis 16 Uhr ihre Pforten für Besucher.
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Redaktion | 15.07.2010
Am heutigen 8. Juli wäre er 125 Jahre alt geworden: Ernst Bloch, Autor jenes Buches, das zwar gern benannt und auch wieder verächtlich beiseite getan wird, wenn es um Revolutionen und Zukunftsvisionen in Deutschland geht: "Das Prinzip Hoffnung". Wahlleipziger für 13 Jahre.
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Ralf Julke | 08.07.2010
Philosoph und Universalgelehrter nennt ihn Otto Werner Förster in seinen "Leipziger Kulturköpfen". Letzter Universalgelehrter nennen ihn andere: den 1646 geborenen Leipziger Professorensohn Gottfried Wilhelm Leibniz. Vor 300 Jahren veröffentlichte er sein berühmtestes Werk.
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Ralf Julke | 07.07.2010
1999 erschien im Ullstein Verlag ein Buch mit dem verkaufsträchtigen Titel "Bekenntnisse eines Baulöwen". Der Autor war in Leipzig kein Unbekannter: Utz Jürgen Schneider. Ein freundlicher Herr, der 1994 etwas hinlegte, was damals als durchaus außergewöhnlich galt: eine Milliarden-Pleite.
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Ralf Julke | 04.07.2010
Am 29. Juni wurde in der Leipziger Braunstraße ein bisschen gefeiert: An diesem Tag vor 20 Jahren wurde die Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) gegründet. Zwei Tage vor der deutsch-deutschen Wirtschafts- und Währungsunion hatte die Treuhandanstalt, der alle Betriebe der DDR übertragen wurden, den VEB Verbundnetz Gas in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
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Redaktion | 03.07.2010
Die so genannte Kindereuthanasie gehört zu den schrecklichsten Verbrechen des Nationalsozialismus. Wer nach der NS-Rassenideologie als „lebensunwert“ eingestuft wurde, musste sterben. Am Mittwoch, 30. Juni, wurde im Friedenspark der Grundstein für einen Gedenkort für die Opfer der NS-Kindereuthanasie gelegt.
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Gernot Borriss | 02.07.2010
Am Mittwoch, 30. Juni, legen die Bürgermeister Thomas Fabian und Heiko Rosenthal um 18 Uhr im Friedenspark den Grundstein für den Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen Kindereuthanasieverbrechen.
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Redaktion | 29.06.2010
Untersuchungsausschüsse sind in Sachsen nichts Neues. Auch wenn das zuweilen so scheint, weil sie so selten und bei den Untersuchten so unbeliebt sind. Auch der Leipziger Stadtrat hatte schon frühzeitig einen: 1993, als die Affäre Trabalski die Stadt erschütterte. Und zwar heftig.
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Ralf Julke | 27.06.2010
Am Samstag, 26. Juni, wird um 17 Uhr im Historischen Torhaus in Markkleeberg-Ost die Ausstellung „Die Schweden in Sachsen“ eröffnet. Zweisprachig, kurzweilig - eine Reise in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Ein Teil davon hieß im Volke die "Schwedenzeit".
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Redaktion | 24.06.2010
Es stand ein Haus in Lindenau. Seine jüdischen Besitzer wurden 1938 von den Nazis aus Leipzig abgeschoben. Im Arbeiter-und-Bauern-Staat verfiel die Bausubstanz. Was von dem Haus an die Familie im Rechtsstaat Bundesrepublik rückübertragen wurde, konnte schließlich 2006 nur noch abgerissen werden.
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Gernot Borriss | 22.06.2010
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