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Ruppig-romantische Schwimmer: Mount Fuji und Unloved rocken beim Swimmingpool in der Schaubühne + Bildergalerie

Daniel Thalheim
Mount Fuji sind auf der Bühne eruptiv und zeigen, dass Doom mehr Facetten drauf hat als nur leiernde in die Endlosigkeit gezogene Gitarrenklänge.
Mount Fuji sind auf der Bühne eruptiv und zeigen, dass Doom mehr Facetten drauf hat als nur leiernde in die Endlosigkeit gezogene Gitarrenklänge.
Foto: Franziska Böhl
An diesem Abend brummen die Gitarren. Kein Pop säuselt wohlklingende Töne im alten Ballsaal der Schaubühne Lindenfels. In dieser Ausgabe des "Swimmingpool" holen die Leipziger Gothic-Rocker von Unloved den Mount Fuji auf die Bühne. Gemeinsam locken sie rund 70 Gäste aus ihren Wohnungen.


Die meisten von den anwesenden Gästen wollen natürlich die neue Band sehen, die sich nach dem japanischen Vulkanschlot benannt hat. Das Interesse ist spürbar groß als Mount Fuji mit dem "Simple Depression Guide" einsteigen, einer melodiösen und harten Nummer ganz im Stil der alten Black Sabbath.

Klagegesang und auch mal ein Wutausbruch - Sänger Miguel bestimmt die Stimmung bei Mount Fuji.
Klagegesang und auch mal ein Wutausbruch - Sänger Miguel bestimmt die Stimmung bei Mount Fuji.
Foto: Franziska Böhl
Wuchtige und facettenreiche Songs brettern auf die Gäste ein, die vor allem das handwerklich versierte Bimmeln aus dem polternden Hintergrund bewundern. Drummer Olli hat den Dreh raus, wie man den Tanz antreibt, während Gitarrist Ron mit seiner Technik bei Kennern der Materie hier und da für offene Münder sorgt.

Gedanklich wohlgemerkt, denn keiner der langhaarigen und gefährlich-bärtigen Gesellen will sich heute die Blöße geben, sonderlich beeindruckt zu sein. Außer den jubelnden Fans, die nach den Songs entweder aufschreien oder ausgiebig applaudieren. Dass der Mount Fuji erst seit wenigen Shows auf der Bühne wackelt, macht das Erstaunen bei dem einen oder anderen noch größer, denn hier spielt eine Band, die den Anschein erweckt, als würde sie schon fünf Jahre und länger miteinander die Bühnen vollschwitzen.

Im anschließenden Interview nach der längeren und unterhaltsamen Show samt geforderter Zugabe setzen sich die Bandmitglieder mit Moderator Raschid in den Swimmingpool, der vorsorglich ein paar Bälle herausgenommen hat.

Die Gäste sehen etwas skeptisch auf das so andere und ungewohnte Konzept, öffnen sich zusehends und lauschen, wie Raschid den chilenischen Mount Fuji-Sänger Miguel entlockt, dass gerade in Lateinamerika Männer gerne härtere Töne mögen und Gitarrist Ron noch einmal bekräftigt, Mount Fuji ist eine Live-Band. Davon können sich die Anwesenden weidlich überzeugen. Nach dieser Show auch gerne öfter und nicht nur in LE.


Unloved ist der schwarze Klagegesang mit Anmut und Schroffheit - "Brombeer Rock" adé.
Unloved ist der schwarze Klagegesang mit Anmut und Schroffheit - "Brombeer Rock" adé.
Foto: Franziska Böhl
Nach dem munteren Interview holt sich Raschid auch Unloved ins Planschbecken, denen er entlocken kann, dass die Band früher Grunge mochte und spielte. Daher der Bandname. Bald wissen die Zuschauer auch, dass ein pfiffiger Redakteur des Heavy Metal-Magazins "Legacy" auf den putzigen Begriff "Brombeeren Rock" gekommen ist, weil Unloved in keine Schublade passen wollen.

So folgen beim nachfolgenden Konzert der Leipziger die Blicke der Gäste den Bewegungen der attraktiven Sängerin Shya am stahlschwer erscheinenden Mikrofonständer, hören eruptiv aufplatzende Gitarrenriffs und das stets wummernde Schlagzeugspiel von Clemens. "Brombeeren Rock" klingt also blumig. Der sanfte und softe Anstrich von Unloved ist wohl dem gefühlvollen Gesang von Shya zu verdanken, die zum Bedauern der anwesenden "Männerwelt" ihre Verlobung mit ihrem Freund verkündet. Vier neue Songs voller getragener Schwermut tummeln sich auch in der Show von Unloved, bevor auch hier die Lichter wieder angehen.

Mehr zum Thema:

"Den Mount Fuji zu sehen, bringt Glück": Leipziger Doom-Metalband Mount Fuji im L-IZ-Interview
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Wie beim vergangenen Swimmingpool auch, tummeln sich Macher, Gäste und Musiker des Swimmingpool im und vorm Ballsaal, halten ein letztes Schwätzchen, bevor sich die Versammlung grüppchenweise auflöst und wieder interessante Eindrücke in die Nacht nimmt. Wenig später wird ein Teil der Mount Fuji-Band im benachbarten "Nochbesserleben" wiedergesehen. In Plagwitz brummt's auch nach dem "Swimmingpool" weiter.

Wiedersehen macht immer Freude - vor allem bei dieser Veranstaltung.

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