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Thema

Wohnungslosigkeit

Wohnungslose Menschen sichtbar machen

Simone Lang, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Verabschiedung des Koalitionsantrags „Wohnungslosen in Sachsen helfen!“ (Drs. 7/4924): „Von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen werden in unserer Gesellschaft zu oft übersehen und sind doch am stärksten auf unsere Hilfe angewiesen. Denn sie leben am Rande der Überlebensfähigkeit.“

Selbstorganisierte Wohnungslosenhilfe stärken

Am morgigen 31. März wird in der Ratsversammlung der Antrag „Punkswerxxkammer sichern – selbstorganisierte Wohnungslosenhilfe unterstützen“ beschlossen. „Mit der Zustimmung kann der Rat einem einzigartigen Konzept zur selbstorgansierten Wohnungslosenhilfe aus den Kinderschuhen helfen. Seit Sommer 2018 berichten wir der Stadt Leipzig von den Nöten der durch das Hilfesystem nicht erreichten Wohnungslosen“, begründet Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Initiative.

Kenia-Koalition bewegt sich bei Wohnungslosigkeit – springt aber mal wieder zu kurz

Medien berichten über einen Landtags-Antrag der sächsischen Regierungskoalition vom Dezember 2020 zum Thema Wohnungslosigkeit. Demnach soll die Staatsregierung berichten, wie das Problem in Sachsen statistisch erfasst wird und welche Hilfsangebote die Kommunen vorhalten. Daraus soll ein Wohnungsnotfallkonzept entstehen. Hintergrund ist eine neue Bundesstatistik.

„Niemand muss auf der Straße leben?!“: Tag der Wohnungslosen auf dem Richard-Wagner-Platz

Auf dem Richard-Wagner-Platz in der Leipziger Innenstadt stellten sich am heutigen Freitag, zum bundesweiten „Tag der Wohnungslosen“ zahlreiche Vereine und Initiativen vor, die Menschen helfen und begleiten, die auf der Straße leben oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Zum zweiten Mal organisierte die Arbeitsgemeinschaft „Recht auf Wohnen“ in Kooperation mit Trägern der Wohnungsnothilfe, Streetworker/-innen und weiteren Projekten den Aktions- und Vernetzungstag in Leipzig.

Keine Zwangsräumungen und sichere Rückzugsräume für Wohnungslose!

In der aktuellen Situation der Ausbreitung des Corona-Virus sind Menschen, die keinen sicheren Rückzugsraum, die keine eigene Wohnung haben, besonders verletzlich. Die prekäre soziale Situation und der schlechte gesundheitliche Zustand machen Wohnungslose zu einer gefährdeten Gruppe, die unsere Solidarität braucht.

Der Stadtrat tagt: Wohnungslose Menschen sollen besser über Wahlen informiert werden

Wie können wohnungslose Menschen dazu motiviert werden, an Wahlen teilzunehmen, beziehungsweise überhaupt erst über ihre Rechte und Möglichkeiten aufgeklärt werden? Aus Sicht der Linksfraktion im Stadtrat wären Informationen beispielsweise auf Flyern ein wichtiger Schritt. Der Stadtrat folgte diesem Ansinnen einstimmig.

Leipzig hat das Problem der sich verschärfenden Obdachlosigkeit viel zu lange nur ausgesessen

„Die Träger der Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe stellen fest, dass die Suche nach sozialhilferechtlich verfügbaren Wohnungen für Wohnungslose in Leipzig nahezu aussichtslos geworden ist.“ Das ist der erste Satz im „Positionspapier der AG Recht auf Wohnen für die Sicherung der Versorgung von Wohnungsnotfällen in Leipzig“. Leipzig ist mit Volldampf hineingerast in einen Wohnungsmangel, der vor allem die Menschen mit geringen Einkommen trifft.

Notunterbringung von obdachlosen Menschen

Da die Kälteperiode auch in den kommenden Tagen weiter anhalten soll, weist die Stadt Leipzig erneut auf ihre dauerhaften Hilfsangebote zur Notunterbringung von obdachlosen Menschen hin. In den verschiedenen Übernachtungseinrichtungen für alleinstehende Männer und Frauen stehen insgesamt 87 Plätze zur Verfügung. Diese Anzahl kann bei Bedarf jederzeit kurzfristig erhöht werden. Alle Angebote stehen ganzjährig zur Verfügung.

Der Stadtrat tagt: Verwaltung prüft Einrichtung eines Kältebusses

Der Stadtrat hat einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung bis zum 1. September die „Notwendigkeit und Finanzierung einer mobilen Kältehilfe“ prüfen soll. Die Linksfraktion hatte ursprünglich beantragt, einen solchen definitiv bis November bei einem sozialen Träger einzurichten, dann jedoch den Verwaltungsstandpunkt übernommen.

Hilfesystem für Obdachlose auf den Prüfstand stellen

In einer wachsenden Stadt werden nicht allein die positiven Aspekte verstärkt sondern auch verschiedene Problemlagen treten offensichtlicher zu Tage. Das betrifft unter anderem obdachlose Menschen, deren Zahl in Leipzig in den letzten Jahren gestiegen ist.

Schaper/Köditz (Linke): Wohnungslose sind Opfer von Kälte, Gewalt und staatlichem Desinteresse – Landesregierung muss helfen

Zur von der Linksfraktion beantragten Debatte über Wohnungslosigkeit in Sachsen erklärt die sozialpolitische Sprecherin Susanne Schaper: „In Sachsen sind inzwischen mehr als 3.500 Menschen in Wohnungsnot, darunter mehr als 500 Kinder. Ursachen sind etwa persönliche Lebenskrisen wie Krankheiten oder Todesfälle, Überschuldung beispielsweise durch krankhaftes Suchtverhalten oder Mietschulden, verursacht durch die Vollsanktionierung von Sozialleistungen. Die Diakonie fordert zu Recht: „Schaut endlich hin!“ Dieser Ruf muss vor allem der Landesregierung gelten, die es noch nicht einmal schafft, das Problem zu analysieren. Eine Wohnungsnotfallberichterstattung ist nicht in Sicht.“

Landtagsabgeordnete fordert eine sächsische Wohnungslosenstatistik und einen besser finanzierten sozialen Wohnungsbau

Es gibt kaum einen Bereich der Bundespolitik, in dem nicht das fatale neoliberale Denken für gravierende Störungen gesorgt hat. Die Wohnungspolitik gehört ganz zentral dazu. Viele Großstädte leiden unter Wohnungsmangel und zum Teil stark gestiegenen Mietniveaus, die sich Normal- und Geringverdiener nicht mehr leisten können. Doch ein belastbares soziales Wohnungsbauprogramm fehlt. Nun alarmieren neue Rekordzahlen bei Wohnungslosen.

Winterprogramm zur Notunterbringung von Wohnungsnotfällen

In Leipzig wird auch in der kommenden Kaltwetterperiode eine ausreichende Anzahl Betten zur Unterbringung wohnungsloser Personen vorgehalten. In den verschiedenen Einrichtungen stehen für alleinstehende Männer und Frauen täglich insgesamt 87 Plätze zur Verfügung. Diese Anzahl kann bei Bedarf kurzfristig erhöht werden.

Susanne Schaper: Linke fordert Wohnungsnotfallbericht Sachsen

Zum Artikel „Immer mehr jüngere Obdachlose in Sachsen“ („Freie Presse“) erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag Susanne Schaper: In Sachsen haben im Jahr 2015 2.722 Menschen die Beratung der Wohnungslosenhilfe der Diakonie Sachsen in Anspruch genommen. Laut dem Wohnungslosenotfallbericht 2016 sind insgesamt 3.179 Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen, 307 davon sind Kinder.

Am 26. Mai: Podiumsveranstaltung „Wohnungslos – muss das sein?“

Am Donnerstag, den 26. Mai 2016 um 17 Uhr, lädt der Caritasverband Leipzig e. V. zur Podiumsveranstaltung „Wohnungslos – muss das sein?“ in das Agneshaus, Elsterstraße 15, 04105 Leipzig, ein. Die Podiumsveranstaltung, von MDR-Moderatorin Sandra Rada begleitet, lädt ein, sich auf den Lebensweg zweier Menschen zu begeben, die nicht immer gradlinig verliefen aber in der Mitte unserer Gesellschaft wurzeln.

AG „Recht auf Wohnen“ gestaltete am 1. Februar Friedensgebet in der Nikolaikirche

Als freier Zusammenschluss von kommunalen und freien Trägern der Wohnungslosenhilfe unter Beteiligung der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke gestaltet die Arbeitsgemeinschaft „Recht auf Wohnen“ jährlich ein Friedensgebet in der Nikolaikirche. Sie erhielt in diesem Jahr aktive Unterstützung durch den Küster Matthias Müller bei der Organisation und durch Kantor Jürgen Wolf durch die musikalische Umrahmung.

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