Artikel zum Schlagwort Antifaschismus

„Gedenken“ an die Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg

Protest in Dresden kann Neonazidemo stören, aber nicht verhindern

Foto: René Loch

Für alle LeserIn jedem Jahr „gedenken“ Neonazis in Deutschland der Opfer der alliierten Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg. Bekannt sind vor allem die Veranstaltungen in Dresden, die früher zu den größten Naziaufmärschen Europas zählten. In diesem Jahr beteiligten sich etwa 1.000 Rechtsradikale daran. Mehrere tausend Personen störten die Veranstaltung. Die Polizei ging teilweise brutal gegen Antifaschist/-innen vor. Weiterlesen

Am 9. November an 1989 und 1938 denken – deutsche Einheit ohne Antifaschismus führt ins Verderben!

Foto: DiG/Trialon

Zum morgigen 9. November erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag: Der 9. November ist in unserem Land ein Tag des höchst vielfältigen und widersprüchlichen Gedenkens. Die organisierten Übergriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen in der Pogromnacht des 9. November 1938, bei denen unter anderem Synagogen in Brand gesteckt wurden, markierten einen Zivilisationsbruch, der in den Gaskammern der Konzentrationslager und einem europaweiten Vernichtungskrieg mündete. Mit dem Mauerfall 1989 wurde auch die Teilung Europas in zwei feindliche Blöcke überwunden. Weiterlesen

Kritik an Rechtsverschiebung

Wann äußern Kretschmer und Gauck Verständnis für engagierten Antifaschismus?

Foto: DiG/trialon

Zur Wortmeldung des sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer zum aktuellen Interview von Joachim Gauck erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Es ist in der derzeitigen Situation in Europa grob fahrlässig, Begriffen wie „schwer konservativ“ und „gesunder Patriotismus“ pauschal einen Persilschein auszustellen, ohne dass Klarheit besteht, was damit gemeint ist. Weiterlesen

Ausschreitungen befürchtet

Antifa-Demonstration in Eisenach: Händler wollen Geschäfte schließen

Die Wartburg in Eisenach. Foto: Pixabay / domeckopol

Für alle LeserWeil am Samstag, den 16. März, hunderte Antifaschisten aus ganz Deutschland in Eisenach demonstrieren wollen, haben mehrere Händler angekündigt, ihre Geschäfte zu schließen. Sie befürchten Ausschreitungen und sorgen sich um den „guten Ruf“ ihrer Stadt. Das Antifa-Bündnis hat für die Aufregung kein Verständnis. Weiterlesen