Kindesmissbrauch

Angefasst (Ausschnitt). Grafik: J.M.
Leben·Familie & Kinder

Neue Webseite ist ab heute online: Hinsehen. Handeln. Jetzt! Sexualisierte Gewalt an Kindern ist nie „privat“

„Gewalt an Kindern“ ist ein immer noch mit viel Schweigen beladenes Thema. Um es zu enttabuisieren, können Kunst und Soziokultur durchaus wirkungsvolle Mittel sein – auch zu Hilfe und Stärkung der Betroffenen wie auch der Prävention. In diesen Zusammenhängen wurde eine thematische Webseite erarbeitet: www.hinsehen-handeln-jetzt.de, die ab Freitag, 19. November, online ist.

Jacqueline Z. (49), hier mit ihrem Anwalt Mario Thomas,muss für drei Jahre ins Gefängnis. Foto: Lucas Böhme
Leben·Fälle & Unfälle

Schwerer Kindesmissbrauch – und die Mutter machte mit: Haftstrafen und Sicherungsverwahrung für ein ungleiches Paar

Ein außerordentlich schockierender Fall von schwerem Kindesmissbrauch ging am Landgericht mit einem Schuldspruch zu Ende. Eine Mutter, die ihr eigenes Mädchen einem einschlägig vorbestraften Bekannten zum Missbrauch überlassen und sich selbst daran beteiligt haben soll, kommt drei Jahre in Haft. Ihrem mutmaßlichen Komplizen stehen über sieben Jahre und zusätzlich die Sicherungsverwahrung bevor.

Der Angeklagte Andreas K. und Strafverteidiger Rainer Nittmann. Foto: Alexander Böhm
Leben·Fälle & Unfälle

Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern: Angeklagter bestreitet Vorwürfe weitgehend

Es waren schwere Vorwürfe, die Oberstaatsanwältin Heike Poganiatz gegen Andreas K. auflistete. Demnach soll der 44-Jährige von September 2015 bis zu seiner Verhaftung Ende Januar 2016, obgleich unter Bewährung stehend, mehrfach gezielt den Kontakt zu zwei Jungen (10 und 11) gesucht haben, um ihnen gegen kleine Geldbeträge die entblößten Füße zu massieren. Später sei es auch zum Ablutschen der Zehen und der Geschlechtsteile gekommen. Insgesamt zwölf Taten dieser Art legte die Anklägerin dem Markranstädter zur Last. Hinzu kommt der Besitz von kinderpornographischen Fotos.

„Trau dich!“ mit der Kompanie Kopfstand. Foto: BZgA, Porsdorf
Leben·Familie & Kinder

Theaterstück „Trau dich!“ war zum zweiten Mal in Leipzig zu Gast, Website bietet umfassende Informationen

Es war ein ganz besonderes Stück, das Leipziger Kinder am 11. Mai in der Schaubühne Lindenfels sehen konnten. Kinderrechte, körperliche Selbstbestimmung und sexueller Kindesmissbrauch sind die Themen des Theaterstücks „Trau dich!“, das die Kompanie Kopfstand in der Schaubühne Lindenfels vor rund 400 Kindern aufführte. Denn es sind die Kinder, die gestärkt werden müssen, wenn es um die Verhinderung von Missbrauch geht.

Landgericht Leipzig. Foto: Alexander Böhm
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Prozess um Kindesmissbrauch: Öffentlichkeit ausgeschlossen

Gerade einmal fünf Minuten wurde die Öffentlichkeit am Landgericht Leipzig am Mittwoch zugelassen. Die Staatsanwaltschaft wirft Stefan O. (22) vor, mehrere Kinder sexuell missbraucht zu haben und dies über mehrere Jahre hinweg. Aufgrund von Befürchtungen gegenüber Mitgefangenen in der Untersuchungshaft und Suizidgedanken findet der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Anfang Oktober soll ein Urteil gefällt werden.

Rechtsanwältin Nadine Lippold, Rechtanwalt Thomas Domanski, Heinz-Dieter D. und Thomas W. Foto: Alexander Böhm
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Angeklagter saß bereits wegen Kindesmissbrauchs in Haft

Am Mittwoch setzte das Landgericht Leipzig den Prozess gegen zwei mutmaßliche Sexualstraftäter fort. Thomas W. (38) und Heinz-Dieter D. (66) sollen sich zwei minderjährige Mädchen zum Sex gekauft haben. Eine Quedlinburgerin (35) hatte ihre Tochter (10) sowie ihre Schwester (15) in einer Internetplattform angeboten.

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