Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Geschichte der Universität Leipzig, Band 3: Das widerspenstige 20. Jahrhundert

Ralf Julke
Band 3 der Leipziger Uni-Geschichte: Das zwanzigste Jahrhundert.
Band 3 der Leipziger Uni-Geschichte: Das zwanzigste Jahrhundert.
Foto: Ralf Julke
Von der für das große Jubiläum 2009 geplanten fünfbändigen Universitätsgeschichte liegen jetzt vier Bände vor. Das schwerste Stück Arbeit sind natürlich die drei Bände, die sich direkt mit den historischen Entwicklungen beschäftigen. Dabei hat das 20. Jahrhundert sogar noch das 19. überholt.


Schon das hätte selbst drei Einzelbände verdient. Was man so Verdienen nennen kann. Denn in den fünf Jahrhunderten vor 1909 hat Politik nie so tief in den Universitätsalltag eingegriffen wie in den Jahren 1909 bis 1989 - und eigentlich auch die nächsten 20 Jahre nicht ausgeklammert. Die werden in diesem Band in einem Kapitel lediglich reportiert. Sie sind dem aktuellen Moment noch viel zu nah, um sie historisch wichten und einordnen zu können.

Wie einschneidend war der Eliten-Wechsel ab 1990? Wie hat sächsische Finanzpolitik die Gewichte in der sächsischen Hochschullandschaft verschoben? Welche Gräben hat der Streit um den Neubau des Campus und der Paulinerkirche gerissen? Welche Folgen wird der Bologna-Prozess für die Qualität des Studiums haben?

Das muss offen bleiben. Selbst das frühe 20. Jahrhundert ist keineswegs schon so weit entfernt und jenseits der aktuellen politischen Interpretationsmuster, dass die Darstellung in diesem Band der Universitätsgeschichte eine endgültige sein wird. Denn die mehrfachen Eliten-Umbrüche des 20. Jahrhunderts haben auch mit der ganz speziellen deutschen Elite zu tun, die 1909 das Sagen hatte und 1914 das Loblied auf den Krieg sang. Und zu dieser Elite gehörten auch die Professoren der Universität Leipzig, von denen einige forschen Schrittes selbst in den Krieg zogen - und etliche der anderen mit eigenen martialischen Reden dazu beitrugen, die Kriegsbegeisterung zu schüren - und den Druck auch auf all jene Studenten zu erhöhen, die nicht ganz so begeistert davon waren, sich für ein paar irre Generäle auf den Schlachtfeldern Europas niedermähen zu lassen.

Band 3 der Leipziger Uni-Geschichte: Das zwanzigste Jahrhundert.
Band 3 der Leipziger Uni-Geschichte: Das zwanzigste Jahrhundert.
Foto: Ralf Julke

1.396 Universitätsangehörige wurden auf dem 1924 im Augusteum aufgestellten Kriegerdenkmal aufgelistet, die im Weltkrieg ihr Leben ließen - 1.370 davon waren Studenten. Spannend auch jener Moment in der Endphase des Krieges, in dem der deutsche Generalstab noch immer das ganze Land in dem Trug belässt, es könne einen "Siegfrieden" geben, obwohl das Land ausgehungert und der Zusammenbruch der Front nur noch eine Frage der Zeit ist. Und auch so kurz vor dem desaströsen Ende des Wilhelminischen Kaiserreiches tummeln sich Leipziger Professoren weiter in nationalistischen und annexionistischen Reden.

Es klingt an: Es waren auch diese Rauschebärte, die zu geistigen Vätern des in den 1920er Jahren virulenten Nationalismus wurden. Um so frappierender, dass dann gerade die Ereignisse des Jahres 1919 zwar aus der Innensicht der Universität geschildert werden, aber ganz so, als sei nun - kaum ein Jahr nach den letzten Kriegsreden - auf einmal wieder professorale Politikferne eingeführt. Und nur die nunmehr rebellierenden Arbeiter und Soldaten draußen vor den Toren der alten Alma mater wären von einem politischen Furor gepackt.

Dass sogar Unfug in diesem Kapitel steht, hätte bei der Korrektur zumindest auffallen müssen. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurden nicht im Verlauf von "heftigen Straßenkämpfen in Berlin" ermordet. Und die Rolle des Arbeiter- und Soldatenrates wird auch recht undifferenziert als linksgerichtet positioniert, ganz so, als sei das Entstehen dieses Rates in Leipzig nicht die Hauptmelodie der Zeit gewesen. Auch wenn sie am Ende mit dem Einmarsch der Truppen des Generals Maercker abrupt endete. Und wenn die Interpretation der Zeitzeugnisse von Werner Bramke und Silvio Reisinger in ihrem Buch "Leipzig in der Revolution von 1918/1919" stimmt, dann war die "unmittelbare Gefahr weiterer Straßenunruhen" schon vor Einmarsch des Expeditionskorps nicht mehr gegeben.

Und eine Wortwahl wie "revolutionärer Straßenpöbel", als es um die Lynchung des sächsischen Kriegsministers Gustav Neuring geht, zeugt nicht wirklich von objektiver Historikerdistanz. Manchmal hat man das Gefühl, die Autoren dieses Kapitels versuchen, die Rolle der Universität, der Professoren und eines Großteils der Studentenschaft in der frühen Weimarer Republik ein kräftiges Stück unpolitischer und vergeistigter darzustellen, als sie tatsächlich war. Und man ist verblüfft, wie oft das Wort Staatstreue fällt, wenn es doch eigentlich um Obrigkeitshörigkeit geht. Und da fühlt man sich erstaunlicherweise an aktuelle Vorgänge im Freistaat Sachsen erinnert.

Verläuft Geschichte tatsächlich in Kreisen? Tauchen die Narreteien eines von Autoritäten deformierten Jahrhunderts alle wieder auf? - Eine nicht ganz unwesentliche Frage auch für Historiker. Denn jedes Geschichtsbuch stellt zwar die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 als einen irritierenden Bruch in der deutschen Geschichte dar. Doch fast alles, was in den zwölf Jahren der NS-Diktatur als geistige Substanz einer "nationalen Revolution" verkauft wurde, hat seine Wurzeln im nationalistischen Verständnis einer deutschen Elite, die die Universitäten des Kaiserreiches und der Republik besucht hatte. Linksorientierte Studentengruppierungen bleiben an der Uni Leipzig bis 1933 marginal, während der NS-Studentenbund schon frühzeitig massiven Zulauf unter den Studenten der Universität fand.

Dass der Machtantritt der Nationalsozialisten erstmals gründlich eingreift in das Selbstverständnis der Universität, ist dann der Auftakt einer ersten Demontage des Ausbildungsniveaus an der alten Universität. Missliebige Professoren und Dozenten - aber auch Studenten - müssen die Universität verlassen. Und selbst das Kriegsende 1945 bedeutet noch einmal einen Aderlass, als die Besatzungsmächte sich vor allem das naturwissenschaftliche Forschungspotential der ostdeutschen Universitäten sichern.

Das Kapitel zum "Dritten Reich" ist ganze 100 Seiten stark und hat - wie es scheint - ein großes Quellenproblem. Viele Zeitzeugnisse sind gegen Kriegsende verloren gegangen. Und so erscheinen auch die gewalttätigen Eingriffe der braunen Machthaber in die Universität nicht ganz so martialisch wie das, was dann in den Kapiteln zur DDR-Zeit immer wieder thematisiert wird.

Geschichte der Universität Leipzig. Band 3: Das zwanzigste Jahrhundert. 1909 - 2009.
Geschichte der Universität Leipzig. Band 3: Das zwanzigste Jahrhundert. 1909 - 2009.
Foto: Ralf Julke
Da war es dann der von der sowjetischen Besatzung und der SED vorangetriebene Umbau der bürgerlichen Universität zur sozialistischen Kaderschmiede, der zuweilen mit brachialen Polizeimethoden durchgesetzt wurde und für kritische Studenten und Dozenten oft nicht nur mit der Exmatrikulation, sondern auch mit Zuchthaus und Erschießung endete. Bedrückend zu lesen dabei, wie der Lehrbetrieb immer mehr zugunsten der Parteiarbeit und der ideologischen Schulung eingeengt wurde, wie frühzeitig auch an der Universität die paramilitärische Ausbildung platziert wurde und auf allen Ebenen die SED die Entscheidungskompetenzen an sich zog.

Dass trotzdem immer wieder Studenten gegen die Indoktrination und die quälende Überflüssigkeit der politischen Lehrveranstaltungen aufbegehrten, ist selbst aus den Dokumenten von Partei, FDJ und Staatssicherheit herauszulesen. Dokumente, die auch darüber erzählen, dass die Studenten mit den ihnen zugewiesenen Studienfächern haderten, mit den Wohnbedingungen und mit den Belastungen durch die erwartete "gesellschaftliche Aktivität". Und es waren eben nicht nur Theologiestudenten, die spätestens in den 1980er Jahren versuchten, aus dem erstarrten Korsett und der geistigen Lähmung, die Land und Universität erfasst hatten, auszubrechen. Spätestens mit Gorbatschows Perestroika wurden auch an der Karl-Marx-Universität, wie sie seit 1953 hieß, die kritischen Diskussionen wieder öffentlich.

Im Grunde ist das ganze DDR-Kapitel ein eigenes 400-Seiten-Geschichtsbuch darüber, wie ein politischer Zugriff auf eine Universität das geistige Leben abwürgt und selbst die alles kontrollierende Macht am Ende in einen Zustand der Erstarrung versetzt. Selbst das Beispiel der Uni Leipzig zeigt, wie der zentralgesteuerte Funktionärsstaat das Allerwichtigste, was der DDR hätte Leben einhauchen können, von Anfang an bevormundete, ausschaltete, vertrieb: die klugen Köpfe, die manchmal - wie Bloch und Mayer etwa - sogar bis in die Knochen überzeugte Kommunisten waren und an der schon erstarrenden Universität Leipzig in den 1950er Jahren die Lehrsäle füllten, weil sich die Studenten von ihnen zum Denken animiert fühlten.

Tatsächlich hat sich die Universität im 20. Jahrhundert nie aus den politischen Kämpfen der Zeit heraushalten können. Manche Professoren haben dabei Haltung bewahrt und auch höchstes wissenschaftliches Niveau, andere haben sich den jeweiligen Machthabern so plump angedient, wie weniger studierte Leute auch.



Bestellen Sie dieses Buch versandkostenfrei im Online-Shop – gern auch als Geschenk verpackt.

Geschichte der Universität Leipzig
1409-2009; Band 3, Das zwanzigste
Jahrhundert 1909-2009

Leipziger Universitätsverlag 2010
Mit den tiefgreifenden Änderungen ab 1990 hat die Universität wahrscheinlich nicht einmal an die "guten alten Zeiten" angeknüpft, als auch die starke Unterstützung durch das sächsische Königshaus dazu geführt hatte, dass in Leipzig eine Universität mit Weltruf stand. Sie hat einen neuen Weg eingeschlagen mit schon jetzt in Teilen sichtbaren exzellenten Spitzenleistungen, auch wenn sie - durch 40 Jahre Aus-Zeit bedingt - mit den reichen süddeutschen Universitäten noch nicht wieder konkurrieren kann.

Vielleicht beschäftigt sich doch noch einmal der ein oder andere Forscher mit der Geistesgeschichte der Leipziger Professorenschaft im frühen 20. Jahrhundert. Einfach stets zu beteuern, die Herren seien um eine allzeit unpolitische Haltung bemüht gewesen, verstellt den Blick auch auf einen nicht unwesentlichen Teil der deutschen Geistesgeschichte, die in zwei sinnlose Kriege und eine gewissenlose Diktatur geführt hat. Die zweite Diktatur, auch wenn sie immer wie ein zweiter Schuh zur ersten behandelt wird, hat andere Wurzeln.


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Am 20. September bei Kallenbach: Beate Furcht & Daniel Dexter mit „Küss mich Himmel hier auf Erden... „

Beate Furcht & Daniel Dexter.
Am Samstag, 20. Swptember, um 20 Uhr kann man bei Kallenbach in der Gohliser Straße 20 Beate Furcht & Daniel Dexter erleben mit ihrem Programm „Küss mich Himmel hier auf Erden...„ - manchmal herausfordernd, meist hinterfragend, doch fast immer von einem kleinen Augenzwinkern begleitet, bewegen sich die beiden Protagonisten Beate Furcht & Daniel Dexter durch das Universum wechselvoller Gefühlswelten. mehr…

Am 20. September auf dem Augustusplatz: Markt der Vielfalt mit dem Leipziger Handwerk

Am Samstag, 20. September, findet zum vierten Mal der bundesweite Tag des Handwerks statt. In ganz Deutschland präsentieren sich zahlreiche Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften, Innungen und Betriebe vor Ort und laden Familien, Jung und Alt zum Mitfeiern, Mitmachen und Miterleben ein. Know-how, Leidenschaft und Innovationskraft: Am Tag des Handwerks wird auf dem Leipziger Augustusplatz die ganze Bandbreite handwerklichen Könnens erlebbar. mehr…

Am 19. September: Die „Südstaatler“ spielen den ersten Teil der „Odyssee“

Im fünften Jahr ihres Bestehens präsentiert die Theatergruppe "Südstaatler" den ersten Teil ihrer Odyssee-Trilogie „Odyssee, Teil 1 – Gehen Lassen“. Am Freitag, 19. September, um 20:00 Uhr findet die Premiere im LOFFT am Lindenauer Markt statt. Bei der Theatergruppe „Südstaatler“ stehen Menschen mit und ohne geistige Behinderung gemeinsam auf der Bühne. Regisseur Sebastian Mandla arbeitet von Anfang an mit den Spielern, die in Einrichtungen der Diakonie Leipzig leben oder arbeiten, zusammen. mehr…

Leipzig aus der Luft: Eine Stadt zwischen gestern und heute, alt und neu, schwarz-weiß und Farbe

Dietmar Baudiß, Heinz Peter Brogiato: Leipzig aus der Luft.
2012 brachte der Lehmstedt Verlag den Fotoband "Über den Dächern von Leipzig" heraus, der das alte, unzerstörte Leipzig in Luftaufnahmen der 1920er und 1930er Jahre zeigte. Der Band war binnen kürzester Zeit vergriffen. Aber wie das so ist mit Büchern, die das Interesse der Leser erwecken: Sie bringen ein paar neue Ideen mit sich. Können auch mal abgehobene sein. mehr…

Der Stadtrat tagt: Katholikentag 2016 in Leipzig - Irdische Regeln nicht für Gottes Werk?

Am Mittwoch gehts wieder nach der Sommerpause in den Ratssaal - nach wie vor der "alte" Stadtrat soll eine Million Euro für den Katholikentag beschließen
Selbst innerhalb der katholischen Kirche rumort es längst hörbar zwischen Laien und der Nomenklatura aus Bischöfen und Verwaltungen, wenn es um die Themen Transparenz und Mittelverwendungen in der katholischen Kirche Deutschlands geht. Was offenbar einige Räte der Stadt Leipzig nicht dazu bringt, deutlich mehr Klarheit von den Veranstaltern des Katholikentages 2016, dem Zentralkomitee der Katholiken, einzufordern, wenn es um die Verwendung beantragter Steuermittel geht. Dies hinterfragt nun die Giordano-Bruno-Stiftung und verweist auf die sonstigen Vergaberegularien für Subventionen und Förderungen am Beispiel der Sportlandschaft in Leipzig. mehr…

"Sin City 2": Dwight McCarthy kehrt zurück

Vor neun Jahren sorgte Robert Rodriguez mit seiner Adaption von Frank Millers "Sin City"-Comics für Furore. Ab Donnerstag läuft die lang erwartete Fortsetzung in deutschen Kinos. Das Warten hat sich gelohnt. Seit Dwight McCarthy (Josh Brolin) vor einigen Jahren Miho (Jamie Chung) das Leben rettete, will er sich jeglichen Ärger vom Hals halten – bis seine schöne Ex-Freundin Ava (Eva Green) auftaucht und um Hilfe fleht. mehr…

Katholikentag in Leipzig: Offene Fragen zu einer einheitlichen Berechnungsgrundlage und Hinterzimmerdiplomatie statt Transparenz

Abstimmung im Neuen Ratshaus
Am Mittwoch, dem 17. September 2014, möchten die 70 Stadträte im Neuen Rathaus einen Beschluss fassen, welcher bislang durch die Verwaltung mit ein paar Veröffentlichungen befürwortet wurde. Es geht um 1 Million Euro – sagen wir mal für irgendeine Veranstaltung. Nicht grundlos fragte die Leipziger FDP nach, ob es eigentlich für Unterstützungen seitens der Leipziger Verwaltung für Veranstalter irgendwelche transparenten Regeln gibt. Auf welcher Basis die Räte eigentlich entscheiden sollen, fragte die L-IZ die Verwaltung am 15. Juli 2014 ausführlich an. Die Antworten fehlen bis heute. Stattdessen wurde eine mögliche Mehrheit für die Million im Hinterzimmer gebastelt. mehr…

HC Leipzig vs. Göppingen 32:24 - Selbstbewusstsein getankt

Luisa Schulze (HC Leipzig).
Nach der Auftaktpleite in Buxtehude, lief es für die Handballerinnen des HC Leipzig auch am Sonntag gegen Frisch Auf Göppingen lange Zeit nicht rund. Erst nach der Halbzeitpause drehte das Team von Trainer Norman Rentsch richtig auf und sicherte sich einen klaren Sieg. "Das war ein guter Schritt in die richtige Richtung.", lobte der Coach. Bereits am Mittwoch (Anpfiff 19:30 Uhr) soll gegen den Außenseiter aus Trier der nächste Schritt folgen. mehr…

Rebellierendes Gerechtigkeitsgefühl: RB-Fan klagt gegen den "Bulls Club"

Manchmal muss sich das Amtsgericht mit Streitfällen beschäftigen, die für Außenstehende so banal klingen, dass sie nach menschlichem Ermessen nicht vor Gericht geklärt werden müssten. So die Klage eines Fans von RB Leipzig, der gerichtlich die Wiederaufnahme in den "Bulls Club" erzwingen möchte. Am Dienstag fand die Güteverhandlung statt. mehr…

Grüne-Fraktion im Landtag: Zschocke wird neuer Vorsitzender

Volkmar Zschocke.
Nachdem Antje Hermenau, die der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag in der vergangenen Wahlperiode vorstand, ihren Rückzug vom Amt der Fraktionsvorsitzenden bekanntgegeben hat, stand vor der achtköpfigen Fraktion die Aufgabe der Neuwahl der Fraktionsspitze. Am Dienstag, 16. September, hat die Grünen-Fraktion nun ihren Vorstand gekürt. mehr…

Herr Naumanns Bierkeller: Ein verfallenes Gewölbe mit Vergangenheit

Der Felsenkeller am Eingang des Karl-Heine-Boulevards ist spätestens seit den Streitigkeiten um seine Umnutzung über die Grenzen der Leipziger Weststadt hinaus bekannt. Das ehemalige Ballhaus sollte zuerst einer gewerblichen Nutzung zugeführt werden. Neben Läden für Waren des täglichen Bedarfs sollten eine gastronomische Einrichtung sowie kleinere Kinosäle entstehen. Nach anfänglichen Protesten stand die Frage zur Debatte, ob der Felsenkeller nicht die neue Heimat des geplanten Theaterzentrums für die Freie Szene werden sollte. Ausgang ungewiss. mehr…

Mordfall Jasmin: Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben

Landgericht Leipzig
Die Leipziger Staatsanwaltschaft hat im Mordfall Jasmin Anklage erhoben. Sebastian S. (23) wird sich demnächst vor dem Landgericht verantworten müssen. "Weitere Einzelheiten zur Anklage und zum Ergebnis der Ermittlungen können im Hinblick auf das laufende Strafverfahren und die wohlverstandenen und insoweit überwiegenden Interessen der Verfahrensbeteiligten einschließlich der Familie des Opfers nicht mitgeteilt werden", erklärte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz. mehr…

Am 20. September: 3. Abtnaundorfer Parkfest und erste Auktion für den "Liebestempel"

Der "Liebestempel" im Abtnaundorfer Park.
Unter dem Motto „Abtnaundorfer Parkromantik“ wird das Parkfest in diesem Jahr am Samstag, 20. September, stattfinden. Organisator ist der Verein „Wir für Schönefeld e.V. mit dem sehr rührigen Kulturkreis. Hauptziel der Veranstaltung ist es, den Ort Abtnaundorf mit seinem denkmalgeschützten Park und seiner vielfältigen Geschichte in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Dabei steht für die ehrenamtlichen Organisatoren und Helfer das Bemühen im Vordergrund, etwas für die Erhaltung und Verbesserung der Parkanlage zu bewirken. mehr…

Polizeibericht: Eigene Wohnung angezündet, Diebeszug in Markkleeberg, Filmreifer Einbruch

In der Ringstraße zündete ein 21-Jähriger seine Wohnung an und rief die Polizei +++ Unbekannte Täter legten einen fast filmreifen Einbruch in Anger-Crottendorf hin – jedoch mit spärlicher Beute +++ In Markkleeberg erbeuteten Diebe elektronische Artikel im Gesamtwert von ca. 3.500 Euro. mehr…

Kulturhauptstadt Europas: Linksfraktion beantragt, die Bewerbung Leipzigs für 2025 zu prüfen

Opernhaus Leipzig mit Opernbrunnen.
Eigentlich hat Leipzig das Zeug zur Kulturhauptstadt. Nur fehlten bislang der Schneid und der Antrag zur Bewerbung. Im Jahr 2011 votierte der Stadtrat zwar bereits über einen Antrag zur Bewerbung um den Titel "Kulturhauptstadt Europas". Im Verwaltungsstandpunkt verwies das Dezernat Kultur dann aber auf die Evaluierung des Bewerbungsverfahrens der Europäischen Kommission. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
- Schaltung: 6 Tage vorher, VA-Tag und 3 Tage nachher - Termine Stadtrat 2013 am 23.01., 20.02., 20.03., 17.04., 15.05., 19.06., 10.07., 18.09., 16.10., 21.11., 11.12. - Termine Stadtrat 2014 am 22.01., 12.02., 19.03., 16.04., 21.05., 18.06., 16.07., 17.09., 15.10., 20.11., 10.12. - Positionierung: in ungeraden Monaten: Die Linke oben, Die Grünen unten - Grünen-Banner: 1 (Monate 1, 4, 7, 10), 2 (Monate 2, 5, 11), 3 (Monate 3, 6, 9, 12)
Fraktion Die Linke im Stadtrat Leipzig

_Neues aus der Fraktion:

Weitere News und Termine der Fraktion Die Linke im Stadtrat Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Weltnest
Tüpfelhausen
Hafenbar
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog




Anzeige / Weitere Infos zur Anmeldung und zum L-IZ-Leserrabatt