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Donnerstag, 21. Januar 2021

Thema

Insektenschwund

Nur wenige Schmetterlingsarten scheinen von den Natura 2000-Schutzgebieten zu profitieren

Eigentlich sind auch die Natura 2000-Schutzgebiete in Europa zu klein. So wie das Leipziger Auensystem, das ebenfalls so ein Schutzgebiet ist. Und trotzdem helfen sie selbst in dieser zerstückelten Form einigen Tierarten, die gar nicht in diesen Schutzgebieten unter Schutz stehen. Das haben Forscher des iDiV jetzt zumindest erst einmal an Vögeln und Tagfaltern untersucht.

Diskussion am 11. März: Artenschutz konkret – Insekten retten

Der Rückgang der Arten ist mittlerweile unbestritten. Insbesondere der Verlust der Insekten ist hochproblematisch, da sie sowohl die Nahrungsgrundlage für viele andere Tiere, insbesondere Vögel, darstellen als auch wegen der Bestäuberleistungen unverzichtbar für Mensch und Natur sind. Die Roten Listen Sachsens weisen schon lange auf das Artenstreben hin.

Kleingärtner begrüßen summende Gartenfreunde

Verschwinden die Bienen, folgt der Mensch in kurzer Zeit. So ähnlich lautet ein Spruch, der Albert Einstein nachgesagt wird. Unabhängig vom tatsächlichen Urheber steckt eine unverkennbare Wahrheit hinter der Aussage.

Ein Hotel nicht nur für Bienen

Im Rahmen der Leipziger Umwelttage 2018 lädt der Botanische Lehrgarten des Schulbiologiezentrums der Stadt Leipzig am Donnerstag, dem 7. Juni, sowie am Donnerstag, dem 14. Juni, jeweils von 13 Uhr bis 18 Uhr, zu Veranstaltungen zum Thema Bienen- und Insektenschutz ein.

Ein Landwirtschaftsminister schaltet auf pauschale Rundumverteidigung

Am Mittwoch, 25. April, wurde im sächsischen Landtag in einer Aktuellen Stunde über das Thema „Artensterben – wann folgt auf Wissen auch in Sachsen endlich Handeln?“ debattiert. Beantragt hatten es die Grünen. Aber Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) passte das Thema einfach nicht. „Es ist geradezu eine Ohrfeige für diese engagierten Bürger und Vereine, hier von einer ‚Blockade‘ zu sprechen und den Eindruck zu vermitteln, in Sachsen tue sich im Artenschutz nichts. Sachsen handelt. Ihre Debatte ist dazu nicht nötig“, sagte er in seiner Landtagsrede.

Der Sächsische Landtag diskutiert am Mittwoch über das Artensterben im Freistaat

Künftige Generationen werden von uns sagen: Sie hatten genügend Fakten. Sie hatten alle Möglichkeiten, umzusteuern. Und sie haben dennoch eines der größten Artensterben auf der Erde zugelassen. Wenn sie Glück haben, gibt es von einigen der ausgestorbenen Tiere noch Bilder, vielleicht sogar ein Präparat im Museum. Aber die Geschichtsbücher werden von einer politischen Ignoranz erzählen, die an der Vernunft der Menschen zweifeln lässt. Am Mittwoch ist das Artensterben Thema im Sächsischen Landtag.

Schon vor Jahren ist das Sirren der Zikaden in unseren Wiesen verstummt

Es ist recht typisch für Deutschland: Kaum stellen Forscher einen Missstand fest und verbinden damit Konsequenzen für menschliches Handeln, macht sich eine ganze Phalanx von Abstreitern daran, das Ergebnis öffentlich zu diskreditieren. Motto: Das Ergebnis zählt für uns nicht. Seit 2017 wieder massiv erlebt beim Thema Insektenschwund. Auch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) findet dieses Abstreiten völlig daneben.

Ökolöwe: Leipzigs Grünflächen müssen insektenfreundlicher werden

In den letzten Monaten stand der Ökolöwe mit der Stadtreinigung im Austausch darüber, wie Leipzigs Grünflächen insektenfreundlicher gepflegt werden können. Der Umweltverein befürwortet daher das politische Engagement von Bündnis 90/Die Grünen, einen "Maßnahmenkatalog zum Schutz von Wild- und Honigbienen in Leipzig und Umgebung" zu erarbeiten sowie die Zustimmung seitens des Umweltdezernats.

Umweltdezernat stimmt Grünen-Antrag zum Bienenschutz in Leipzig zu

Das kommt auch eher selten vor, dass ein Dezernat einem Stadtratsantrag so umfänglich sofort zustimmt. Aber im Leipziger Rathaus nimmt man die schlechten Nachrichten zum Bestand von Insekten im Allgemeinen und Bienen im Speziellen ernst. Ernster jedenfalls als bislang in der sächsischen Landesregierung. Denn die Ursachen für den Insektenschwund sind menschgemacht. Rausreden gilt nicht mehr.

Vortrag zum Rückgang der Insektenpopulation und zum Artensterben

Am Dienstag, den 20. März lädt der Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. um 19 Uhr zum Vortrag in die Umweltbibliothek Leipzig ein. Dr. Matthias Nuss, Insektenforscher am Senckenberg Museum für Tierkunde Dresden und Vorsitzender des Arbeitskreises Entomologie im NABU-Landesverband Sachsen, gibt anhand von Erkenntnissen aus aktuellen Studien einen Überblick zum Ausmaß des Insektensterbens.

Insektensterben und Artenschwund: NABU-Gesprächsabend in Plaußig

Nicht nur die Zahl der Insektenarten, sondern auch die der Individuen befindet sich in einem dramatischen Sinkflug. Die Folgen können eine ökologische Katastrophe sein, die nicht zuletzt massive wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe für die Landwirtschaft und die Nahrungsmittelproduktion mit sich bringen würde. Gegenmaßnahmen sind dringend erforderlich.

Von 80 Prozent der 33.000 in Deutschland vorkommenden Insektenarten wissen wir nicht einmal, wie es ihnen geht

Auch der NABU nutzt die Gelegenheit, dass endlich einmal über das Insektensterben in Europa diskutiert wird, an die gewaltigen Versäumnisse zu erinnern, die erst dazu geführt haben. Und an unser gewaltiges Nichtwissen. Denn über die meisten Insekten in unserer Region wissen wir überhaupt nicht, wie bedroht sie sind. Kein Forschungsinstitut hat sich je mit der Bestandserfassung beschäftigt. Der Mensch, das ahnungslose Wesen.

Sachsens Umweltforscher fordern den Umweltminister ganz freundlich auf, endlich zu handeln

Wissenschaftler sind zurückhaltende Leute. Sie zweifeln selbst ihre eigenen Ergebnisse an, formulieren lieber vorsichtige Sätze, bevor sie den Politikern ins Gesicht sagen: Es ist einfach so! Akzeptiert es endlich! – So einen vorsichtigen Satz haben Sachsens Biodiversitäts-Forscher jetzt für den unbelehrbaren Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) formuliert. Der Satz klingt so: „Das bundesweite Monitoring ist keine Alternative zu (1) und (2).“

Schon vor Jahren war es für die Insekten in Sachsen „fünf vor Zwölf“

Der sächsische Umweltminister wollte das Thema nicht unbedingt auf seinem Tisch haben. Aber am Freitag, 2. März, hat der zuständige Ausschuss des Sächsischen Landtags trotzdem über das Insektensterben diskutiert. Und selbst in der CDU-Fraktion hat man das mulmige Gefühl, dass etwas geschehen muss. Aber was nur? Und warum so eilig?

CDU fordert wissenschaftliche Untersuchung zu bedenklichem Insektensterben

Heute hat der Umweltausschuss des Sächsischen Landtages Experten zu Fraktionsanträgen der Linken und Grünen zu möglichen Ursachen des Insektensterbens angehört. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Andreas Heinz: „Die Sachverständigen haben den gefühlten Rückgang der Artenvielfalt bei Insekten in den vergangenen Jahrzehnten bestätigt. Über den Umfang gibt es aber derzeit von der Wissenschaft noch keine belastbare und damit aussagefähige Datengrundlage. Wir unterstützen deshalb eine wissenschaftliche Untersuchung, die im Idealfall vom Bund koordiniert wird.“

Die Metamorphosen der Insekten im Haus der Demokratie

Katrin Erben präsentiert Bilder und Texte Maria Sibylla Merians. Am Dienstag, den 13. Februar um 19 Uhr gibt Katrin Erben einen Einblick in die Arbeit einer Pionierin der Entomologie: Maria Sibylla Merian. Die Veranstaltung findet in der Umweltbibliothek Leipzig statt.

Traut sich Sachsens Regierung, einmal eine belastbare Artenschutz-Politik zu beginnen?

Nicht nur die Grünen haben im Sächsischen Landtag ihre Sorge um das massive Insektensterben in unserer Landschaft zum Ausdruck gebracht. Nur scheinbar gab's Ruhe im Landtag, nachdem Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) auf den Grünen-Antrag für ein sächsisches Insektenmonitoring geantwortet hatte, dass ihn das eigentlich nichts angehe. Die Linksfraktion reagierte auf diese amtliche Nichtverantwortlichkeit noch im Dezember mit dem Antrag "Ursachen des Insektensterbens in Sachsen untersuchen und Gegenmaßnahmen in die Wege leiten".

Grüne beantragen einen systematischen Bienenschutz in der Stadt Leipzig

Auch Städte wie Leipzig sind Lebensräume für Insekten. Und sie spielen eine immer größere Rolle, je verheerender der Verlust von Insekten in den industriell bewirtschafteten Landschaften ist. Das betrifft auch Bienen, stellen die Grünen jetzt in einem Stadtratsantrag fest. Und wollen, dass sich Leipzig wirklich ehrlichen Herzens für die Bienen und ihre bedrohten Lebensräume engagiert. Denn bislang geht auch in Leipzig Sturheit vor Schutz.

Wir kriegen noch mehr Ärger mit den Insekten in unserer Welt

Den Ärger bekommen wir nicht, weil diese (wie in manchen Horrorfilmen) sehr angriffslustig werden, sondern weil sie schlicht verschwinden. Seit der in der wissenschaftlichen Zeitschrift „PLOS One“ im Oktober veröffentlichten Studie zu den Feldergebnissen des Krefelder Entomologischen Vereins e. V. ist das Thema Insektensterben endlich wahrnehmbar in der Diskussion. Aber es wird verschwinden, wenn es nach Leuten wie dem sächsischen Umweltminister geht. Der gibt einem neugierigen Grünen nun die zweite abschlägige Antwort.

Sachsens Landwirtschaftsminister hält nichts von einem eigenen sächsischen Insektenmonitoring

Nein, das Profilieren ist nicht so seine Sache. Schon gar nicht in Umweltfragen. Wenn es um Umwelt in Sachsen geht, liebt der sächsische Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) die weisende Geste nach Berlin: Sollen die mal machen. So reagiert er auch auf den Grünen-Antrag, das Insektensterben in Sachsen einmal wissenschaftlich zu untersuchen. Sein Motto: Wasch mir den Pelz ...

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