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Feinstaub

Mittwoch, der 24. Februar 2021: Feinstaub-Alarm in Leipzig, Temperaturrekord und Kretschmer stellt „Click & Meet“ in Aussicht

Die gemeldeten Neuinfektionen sind für Leipzig und Sachsen so hoch wie seit Wochen nicht mehr. Aufgrund der langsam stagnierenden beziehungsweise steigenden Zahlen in einigen Regionen macht die Landesregierung keine Hoffnung auf große Lockerungen. Ein „Click & Meet“-Prinzip für Geschäfte soll aber kommen. Außerdem hat Leipzig den Feinstaub-Appell aktiviert und einen Temperaturrekord zu verzeichnen. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 24. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Niedrigste Feinstaubbelastung seit 2005: Corona-Jahr hat Leipzig erstmals unter die WHO-Grenzwerte gedrückt

Es waren zwei Faktoren, die 2020 dazu geführt haben, dass Leipzig zum ersten Mal seit 15 Jahren zwei von der WHO gesetzte Grenzwerte für die Luftschadstoffbelastung unterschritten hat. Und einer dieser Faktoren war eindeutig der durch Corona geminderte Verkehr. Kein Grund, die Bemühungen zu vermindern, auch wenn der Trend für Leipzig spricht.

Feinstaubwerte in Sachsen auf niedrigstem Niveau

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hat heute in Dresden eine erste Bilanz zur Luftqualität 2020 in Sachsen gezogen. Danach sind alle Grenzwerte für die Luftschadstoffe Feinstaub PM10, Stickstoffdioxid, Benzol und Schwefeldioxid eingehalten worden.

Hohe Feinstaubwerte durch Saharastaub: Vielerorts in Sachsen war der Grenzwert überschritten

Für die hohe Feinstaubbelastung am vergangenen Freitag und Samstag (27./28.3.2020) ist Saharastaub verantwortlich gewesen. Das teilte das Landesumweltamt Sachsen (LfULG) heute in Dresden mit. Am Freitag sei der Tagesgrenzwert für Feinstaub PM 10 in Sachsen an vier Luftmessstationen überschritten worden (Bautzen, Görlitz, Leipzig-Lützner Straße und Zittau-Ost) und am Samstag an 12 Stationen.

Grüne reichen Antrag zur Eindämmung der Leipziger Silvesterböllerei ein

Während sich die echauffierten Leipziger Zeitungen noch immer über die Ereignisse zu Silvester am Connewitzer Kreuz aufregen, setzt die Grünen-Fraktion um, was OBM-Kandidatin Katharina Krefft schon im Dezember angekündigt hatte. Leipzig braucht endlich ein Konzept, das die Belastung durch die Silvesterböllerei deutlich senkt. Und das geht nur, wenn man die Zahl der Böllerplätze beschränkt.

Der Tag: Ein Feinstaub-Appell in Leipzig und grünes Licht für das Treibhaus in Döbeln

Die Stadt Leipzig möchte künftig mit einem „Feinstaub-Appell“ warnen, der soziokulturelle Verein „Treibhaus“ in Döbeln erhält überraschend doch weiter finanzielle Förderung, der Landtag diskutierte über „Linksextremismus“ und das Bundesverwaltungsgericht hat in Sachen Indymedia-Verbot entschieden. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 30. Januar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Feinstaub-Appell dient dem Gesundheitsschutz der Leipziger

Die Leipzigerinnen und Leipziger werden künftig im Vorfeld einer absehbar hohen Feinstaubbelastung auf der Internetseite www.leipzig.de und über weitere Kanäle rechtzeitig informiert. Dies geht als eine von 50 Maßnahmen aus Leipzigs Luftreinhalteplan hervor. Der sogenannte Feinstaub-Appell basiert auf den Messdaten und Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes. Er soll dem Gesundheitsschutz dienen sowie dazu anregen, persönlich zur Belastungsminderung beizutragen.

Schon über 150.000 Menschen haben die Petition „Verbot von Silvesterfeuerwerk für Privatpersonen“ unterschrieben

Die Silvesternacht naht. Und es mehren sich die – eigentlich bekannten – Warnungen vor der Böllerei und dem Feinstaub. Nur haben sie in diesem Jahr einen anderen Klang. Denn 2019 hat auch das Böllerthema zu einem politischen Thema gemacht. Knaller, Raketen, China-Böller – was als Brauch gilt, kostet eine Menge Geld und belastet zunehmend Umwelt und Gesundheit. Zum Jahreswechsel werden mehr als 1 Milliarde Euro allein in Deutschland in die Luft gejagt. Der Feinstaubanteil steigt dabei in nur einer Nacht explosionsartig an, betont der Ökolöwe.

Woher kommen eigentlich all die Schadstoffe in unserer Luft?

Manche Leipziger werden sich noch erinnern wie das war in den 1990er Jahren, wie auf einmal der allgegenwärtige Geruch nach Kohlenrauch verschwand, als die Stadt umgestellt wurde auf moderne Gas- oder Fernwärmeheizungen, als auch der penetrante Geruch nach schlecht verbranntem Diesel aus den Straßen verschwand und die Luft sauberer wurde. Und trotzdem ist sie auch heute noch voller Schadstoffe – die man eher nicht riechen kann. Die aber genauso gefährlich sind.

Fortschreibung des Leipziger Luftreinhalteplans 2018

Am Donnerstag, 7. Februar, hat die Stadt ihren neuen Luftreinhalteplan vorgestellt. Darin wird erstmals auch ein besonderes Forschungsprojekt vorgestellt, das sich mit dem Feinstaub aus Öfen und Kaminen beschäftigt. Denn gerade einige der kalten Winter in den letzten Jahren ließen im Stadtgebiet die Feinstaubbelastung so stark steigen, dass man selbst im Amt für Umweltschutz an den eigenen Zahlen zweifelte. Und dann lieber ein Stadtgebiet besonders unter die Lupe nahm.

Hohe Verkehrsbelastung sorgte für Überschreitung des Stickstoffdioxid-Grenzwertes in der Lützner Straße

Manche Erklärungen sind zu einfach, gerade wenn es um die Luftschadstoffbelastung in unseren Großstädten geht. Zum Jahresbeginn hat das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) die Jahresendwerte zur Luftbelastung in Sachsen ermittelt. Und dabei fiel ausgerechnet die Lützner Straße in Leipzig wieder unangenehm auf.

Gibt es überhaupt Überlegungen, den lauten Einsatz von Laubbläsern zu beschränken?

Es geht vielen Leipzigern so – auch vielen, die in den tausenden Büros der Stadt arbeiten. Sie können kaum ein Fenster öffnen, ohne dass draußen irgendein Zeitgenosse mit einem lauten Gerät hantiert – im Sommer wird der Rasen gemäht, dann kommen die Baumsäger und mit dem Laubfall die Laubbläser. Es wird nicht mehr gefegt, sondern lautstark gepustet und Dreck aufgewirbelt. Die Grünen haben da ein paar berechtigte Fragen.

Vortrag & Diskussion: Wie sauber ist die Luft in Leipzig?

Der Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. lädt am Mittwoch, den 29. August, um 19 Uhr zu einem Vortrag von Prof. Dr. Alfred Wiedensohler (Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung) in die Umweltbibliothek Leipzig.

Der zähe Kampf um die Senkung der Luftschadstoffbelastung in Leipzig

Für FreikäuferDie Leipziger Quartalsberichte sind auch jene Zahlenwerke, in denen zeitnah und detailliert über Leipzigs Luftbelastung informiert wird. Die Daten dazu stammen aus den drei Messstellen des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in der Lützner Straße, der Schönauer Straße und am Hallischen Tor nahe am Hauptbahnhof. Und Stickstoffdioxid wird natürlich auch gemessen.

Diskussion am 15. Mai: „Wege zur Luftreinhaltung – Recht auf saubere Luft und auf Schutz der Gesundheit“

Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Sachsen lädt am Montag, 15. Mai, um 19 Uhr ins Haus der Diakonie (Demmeringstr. 18, 04177 Leipzig), um über Wege zur Luftreinhaltung zu diskutieren. Der Eintritt ist frei. Als Podiumsgäste liefern den fachlichen Input Peter Feldkamp (Projektmanager Verkehr & Luftreinhaltung, Deutsche Umwelthilfe e.V.), Volker Holzendorf (Stadtbezirksbeirat Leipzig Alt-West), Franziska Heß (RA, Landesvorstand, BUND Sachsen e.V.) sowie Dieter Janecek (wirtschaftspolitischer Sprecher, Grüne-Bundestagsfraktion). Die Moderation übernimmt Katja Meier (verkehrspolitische Sprecherin, Grüne-Landtagsfraktion Sachsen).

Grüne fragen nach dem schon für 2016 versprochenen neuen Luftreinhalteplan

Es gibt Themen, zu denen taucht Leipzigs Verwaltung lieber ab, um sie nicht ernsthaft anpacken zu müssen. Zu diesen gehört das Thema saubere Luft. Eigentlich Inhalt des Luftreinhalteplans, der zuletzt 2009 aktualisiert wurde. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Dafür gibt es seit Wochen dicke Luft in Leipzig.

Bei solchen Wetterlagen ist ein Fahrverbot für viele Dieselfahrzeuge eigentlich das Gebot der Stunde

Es gibt ja solche Sonntage, da liest man die seltsamen Meldungen auf den Monitoren der Leipziger Straßenbahnen und fasst sich an den Kopf: Für wie dumm halten die Autoren dieser keineswegs besonders aufregenden Meldungen eigentlich die Fahrgäste? Am Sonntag war da die Klage zu lesen, der Feinstaub in der Leipziger Luft würde sich aufgrund der Hochdruckwetterlage nicht auflösen.

Alle drei Leipziger Messstationen melden hohe Feinstaubwerte

Die ausgeprägte Hochdruckwetterlage über Sachsen sorgt dieser Tage in Verbindung mit Emissionen aus Industrie, Heizung und Verkehr für eine hohe Luftbelastung, meldete das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) am Freitag, 20. Januar. Seit Tagen hängt das Frostwetter über Mitteleuropa fest und überall wurden die Kohleessen angeschmissen. Das sorgte für miese Luft auch in Leipzig.

Silvester-Feuerwerk mit einer großen Portion Feinstaub

Die Hochdruckwetterlage am Silvester- und Neujahrstag mit geringen Windgeschwindigkeiten im Flachland führte in Sachsen zu schlechten Ausbreitungsbedingungen der Luftschadstoffe und ließ vor allem die Feinstaubkonzentrationen in die Höhe schnellen. Dabei ist der Einfluss des Silvesterfeuerwerks deutlich messbar gewesen, teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute (2. Januar 2017) nach einer ersten Auswertung mit.

Warum dürfen die rußenden Oldtimer-Busse überhaupt durch Leipzig fahren?

Sie werden immer mehr zum Ärgernis in der Stadt: Die alten Olditimer-Busse, die mit einem „H“-Kennzeichen und ohne Katalysator oder Grüne Plakette durch die Stadt rollen, eine Stadt, die seit Jahren Ärger mit dem Einhalten der Grenzwerte bei Feinstaub und Stickoxiden hat. In der schmalen Menckestaße in Gohlis scheinen die Rußer besonders für Ärger zu sorgen.

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