22.7 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Thema

Goethe

Erotica: Eine erstaunlich faustische Sammlung zum Liebesdichter Goethe

Nichts ist für den Ruf eines Dichters schädlicher, als von deutschen Professoren zum Klassiker erklärt zu werden. Denn das ist der beste Weg, immer wieder zensiert, amputiert und vereinnahmt zu werden. Etwas, was dieser Geheimrat aus Weimar zutiefst verabscheute. Aber er hatte da schon 1808 so eine Ahnung, denn er kannte seine Pappenheimer und Standesgenossen. Bei nichts ist das Bürgertum so verklemmt und scheinheilig wie beim Thema Erotik. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Goethe für Klugscheißer: Lasst ihn endlich leben! Holt ihn vom Sockel!

Goethe war hier. Eine Menge Orte könnten das unter ihr Ortseingangsschild schreiben. Es hat so was Auserwähltes. Auch wenn der reisende Dichter hier nur mal kurz zum Übernachten war oder einen Kumpel besucht hat. Obwohl – so viele dicke Kumpel hatte er gar nicht. Und so einen wie Schiller fand er auch nur ein Mal. Und das auch nur, weil Schiller seine Freundschaft suchte. Erstaunlich: Aber so ein Klugscheißer-Buch bringt einem den Herrn Geheimrat doch ganz nebenbei sehr nahe. Auch weil es ihn vom Sockel holt.

Zum 120. Todestag der Ulrike von Levetzow, Goethes letzter Herzensdame

Die „Marienbader Elegie“, Goethes bedeutendstes lyrisches Alterswerk ist jedem, der im Literaturunterricht aufgepasst hat, wenigstens dem Namen nach noch in Erinnerung. Die 23 Strophen schrieb der Dichter nach seiner auf wenige Sommerwochen der Jahre 1821 bis 23 begrenzten Liaison mit Ulrike von Levetzow nieder. Diese, „eine Leipzigerin von altpreußischer Herkunft“, wie sie sich selbst bezeichnete, 1823 erst 19 Jahre alt, schließt damit den Reigen der Goethe-Freundinnen, den Käthchen Schönkopf, ebenfalls eine gebürtige Leipzigerin, einst eröffnete.

„Wie kommt das schöne Kästchen hier herein?“ – Stadtbibliothek präsentiert Goethe-Handschriften

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober, 19 Uhr, zeigt die Leipziger Stadtbibliothek erstmals ihre wertvollen Goethe-Handschriften. In einem Kästchen im Magazin der Bibliothek sicher aufbewahrt, gelangen sie nun ans Licht der Öffentlichkeit.

Die ersten „Faust“-Aufführungen in Leipzig

Nach der Uraufführung des ersten Teils von Goethes „Faust“ 1829 in Braunschweig brachte auch das Leipziger Stadttheater im selben Jahr, zur Feier von Goethes Geburtstag, das Stück auf die Bühne. Vor ausverkauftem Haus spielte der damals berühmte Moritz Rott den Faust und Rosalie Wagner, die Schwester Richard Wagners, das Gretchen.

Wie Goethe zu seinen letzten Worten kam

2009 überraschte Peter Uhrbach die Goethe-Welt mit der Nachricht, dass Goethes letzte Geliebte, Ulrike von Levetzow, eine geborene Leipzigerin war. „Damals habe ich für mein erstes Buch ‚Goethes Fräulein in Böhmen Ulrike von Levetzow‘ recherchiert. Ulrike ist nicht in Löbnitz (inzwischen von Wikipedia korrigiert), sondern wie Goethes erste Liebe in Leipzig geboren“, so Uhrbach. „Sie ist übrigens 1899, am 13. November, in Böhmen gestorben.“

Am Donnerstag wurde die Leuchtreklame auf den Dächern der Höfe am Brühl mit Feuerwerk eingeweiht

Johann Wolfgang von Goethe hätte sich ganz bestimmt gewundert, welchen Rummel die Leipziger um seine Person und sein berühmtestes Drama veranstalten und dass sie es tatsächlich fertigbringen, einen seiner ironischsten Verse wieder über den Dächern der Stadt zu installieren. Aber die Leipziger mögen diesen Frosch-Spruch: „Mein Leipzig lob' ich mir ...“ Und seit Donnerstagabend, 26. Juli, leuchtet er auch wieder.

Goethe schwebt wieder über Leipzig

Am heutigen Donnerstag, 12. Juli, gab es mal eine besondere Umleitung in der Leipziger Innenstadt: die Straße am Hallischen Tor war dicht, weil ein großer Kran die Fahrbahn versperrte. Die Kraftfahrer mussten über die Nikolaistraße ausweichen. Ein literarischer Kran war das sozusagen, denn er hob den schwersten aller deutschen Klassiker aufs Dach des Einkaufs-Centers „Höfe am Brühl“. Goethe kehrt nach zehn Jahren ins Stadtbild zurück.

Leserbrief zu Goethe kehrt bald auf das Dach der Höfe am Brühl zurück

Von Robert P. Mau: Sehr geehrte Damen und Herren, es ist sehr schön, dass die besagte Leuchtreklame bald wieder in neuem Glanz erstrahlen wird, und ebenso schön ist es, dass Sie diesem Ereignis bereits jetzt einen Artikel widmen. Die Arbeit des Glasbläsers Herbert Leuthäußer in diesem Zusammenhang zu würdigen, ist durchaus angemessen; etwas befremdlich finde ich allerdings, dass die eigentlichen Schöpfer des leuchtenden Kunstwerkes mit keinem Wort Erwähnung finden.

Vortrag am 10. April: „West-Östlicher-Diskurs“

„West-Östlicher Divan“ heißt die umfangreichste Gedichtsammlung Johann Wolfgang von Goethes. Inspiriert wurde sie durch den persischen Dichter Hafis, den Goethe seinen „Zwillingsbruder im Geiste“ nannte. Hafis (Hāfez) wurde im persischen Shiraz, dem „Garten des Iran“, geboren.

Gastmanns Kolumne: Von Zeit zu Zeit seh’ ich den Alten gern

Ich habe mehrere schwere Meisen. Eine davon ist Goethe. Und der hat bekanntlich heute Geburtstag. An Goethes Geburtstag folge ich dann und wann einem innerlichen Zwang, nach Weimar reisen zu müssen. In diese kleine, beschauliche, optisch so wohltuende Stadt mit all den vor Geschichte und Geschichten wabernden Häusern und den kleinen Studenten mit den Lederschuhen und Hosenträgern und ihren weiblichen Pendants in weißgepunkteten Marlene-Hosen und mit ganz rot geschminkten Lippen. Um den Frauenplan herumzustreichen und öffentlich in Cafes dargebotenen Vorträgen zu lauschen, übers Heidenröslein vielleicht, und darüber nachzusinnen. Nicht selten mache ich das dann sogar.

Theaterdinner in Auerbachs Keller Leipzig: Einblicke in Goethes letzte Liebe

„Als ob Liebe etwas mit dem Verstand zu tun hätte!“ Mit diesem Zitat beschrieb Johann Wolfgang von Goethe auch seinen eigenen Gefühlszustand. Denn im reifen Alter von 74 Jahren verliebte sich der berühmte Dichter hoffnungslos in die erst 19-jährige Ulrike von Levetzow. Einblicke in „Goethes letzte Liebe“ bekommen die Zuschauer beim gleichnamigen Theaterdinner in Auerbachs Keller Leipzig. Das Zwei-Personen-Stück wird vom Theater im Gewölbe aus Weimar präsentiert. Zusätzlich zu dieser unterhaltsamen Kost genießen die Gäste ein eigens für diesen Abend kreiertes Drei-Gang-Menü. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 24. Juli 2016, ab 17:30 Uhr, im Großen Keller statt und kostet 56,50 Euro pro Person.

Ein Goethe-Zitat ist keine Parteienwerbung – auch nicht in Leipzig

Nicht nur im Schauspiel Leipzig wunderte man sich Ende Oktober über eine mehr als sonderbare Anfrage der AfD-Fraktion im Leipziger Stadtrat. Irgendwie muss der eine oder andere AfD-Stadtrat am Schauspiel Leipzig vorbeispaziert sein und sich von einem Spruch, der da zur aktuellen Spielzeit hängt, geradezu herausgefordert gefühlt haben. Man interpretierte den Goethe-Spruch kurzerhand als politische Werbung und stellte dann die Anfrage.

Vor 250 Jahren begann Goethe in Leipzig das Leben, die Liebe und auch ein bisschen Jura zu studieren

Muss man es noch erwähnen? Goethe war hier. Deutschland ist zwar nicht das Land der Dichter und Denker, wie gern behauptet wird. Aber zumindest kennt man den einen oder anderen Dichter und feiert ihn auch fleißiger als den einen oder anderen Kriegsherren oder König. Und da Goethe manchmal reiselustig war, war er auch an vielen erstaunlichen Orten - vom Bodetal bis zum Brocken, in Wetzlar, Weimar und auch in Leipzig. Das jährt sich nun.

Engagierte Leserpost von AfD-Stadtrat Keller: Goethe an der Wand – Über Neutralität und Rassismus

Am 19. Oktober veröffentlichte die L-IZ einen Beitrag "Wie eine alternativlose Stadtratsfraktion versucht, Leipzigs Schauspiel die Klassik zu vermiesen" über eine Anfrage der AfD-Fraktion im Leipziger Stadtrat zu einem Transparent, das seit einigen Tagen am Schauspiel Leipzig hängt. Gezeigt wird das Goethe-Zitat: "Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter." Ein Beitrag, der den Unmut seitens des AfD-Stadtrates Tobias Keller hervorrief.

Goethes Faust-Inspiration hautnah erleben

Ohne Auerbachs Keller kein Faust? Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Unstrittig ist aber, dass vor allem das Gemälde von Fausts Fassritt, das seit 1625 in Auerbachs Keller hängt, Johann Wolfgang von Goethe zu seiner Faust-Dichtung angeregt hat. Diesen historischen Moment der Inspiration können die Gäste in Auerbachs Keller nun hautnah erleben: Denn der Maler Volker Pohlenz hat die Szene in seinem neuen Werk sichtbar gemacht.

Wie eine alternativlose Stadtratsfraktion versucht, Leipzigs Schauspiel die Klassik zu vermiesen

Wie soll man diese Truppe eigentlich bezeichnen? Partei der Kulturbanausen? Immer wieder zeigt die Fraktion der "Alternative für Deutschland" im Leipziger Stadtrat, wes Geistes Kind sie ist - und dass sie von Kunst, Theater und Literatur keine Ahnung hat. Diesmal ist ein Transparent am Schauspiel Leipzig Ziel einer seltsamen Anfrage.

Aktuell auf LZ

- Advertisement -